Viral-Aufschrei: Unternehmerin zerlegt Merz’ verlogene Prämien-Politik: „Hören Sie auf, unser Geld zu verschenken!“ (Video)

„Wenn Sie wirklich entlasten wollen, dann tun Sie das bitte direkt. Aber hören Sie auf, das Geld anderer zu verschenken. Denn hier draußen ist die See möglicherweise rauer, als Sie in Berlin merken. Wir Unternehmen brauchen Rückenwind und nicht mehr Gewichte an Deck.“

Eine Unternehmerin aus Kiel hat der schwarz-roten Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz den Spiegel vorgehalten und geht damit viral.

Janine Kordes führt das Familienunternehmen Kieler Seifen und die Schwesterfirma SCHULZ Industriereiniger. Der mittelständische Betrieb produziert seit über 30 Jahren Reinigungsmittel für Gastronomie, Gewerbeküchen und Haushalte direkt in Kiel.

Sogenannte Entlastungsprämie ist „pure Heuchelei“

In ihrem Instagram-Video rechnet Kordes schonungslos mit der geplanten Entlastungsprämie ab: Bis zu 1.000 Euro steuerfrei pro Mitarbeiter – angeblich ein Geschenk der Politik.

Für die Unternehmerin ist das pure Heuchelei. Statt echter Entlastung schiebt Berlin die Rechnung einfach an die Arbeitgeber weiter.

„Nicht als Kann oder als Möglichkeit, sondern als ‚Lieber Arbeitgeber, nun zahlt das mal euren Mitarbeitern.‘ Es entsteht der Eindruck, wir würden das Geld irgendwie wieder zurückbekommen.“

Steuerlich absetzbar heißt für Kordes nicht kostenlos. Das Geld muss erst hart verdient werden – in Zeiten explodierender Energiekosten, bürokratischer Erstickung und unsicherer Märkte.

Ihr Betrieb kämpft noch mit den Folgen von Corona. Und vor allem: Viele Unternehmen schreiben derzeit rote Zahlen. Die Insolvenzen stehen auf Rekordniveau, von üppigen Gewinnen keine Spur. (Zwischen Steuern, Schulden und Vertrauen: Wann kippt Demokratie in Entfremdung?)

Politik erzeugt falsche Erwartungen

Kordes sagt klar: „Ich würde meinen Mitarbeitern gern jederzeit mehr Geld geben, wenn es wirtschaftlich tragfähig ist. Aber auch ich kann kein Geld verteilen, was eigentlich nicht da ist.“

Die Politik erzeugt mit solchen Tricks nur falsche Erwartungen, die am Ende die Unternehmer enttäuschen und erklären müssen. Statt Steuersenkungen und Bürokratieabbau wird die Verantwortung wieder auf diejenigen abgewälzt, die sowieso schon am Limit sind.

„Wenn Sie wirklich entlasten wollen, dann tun Sie das bitte direkt. Aber hören Sie auf, das Geld anderer zu verschenken. Denn hier draußen ist die See möglicherweise rauer, als Sie in Berlin merken.

Wir Unternehmen brauchen Rückenwind und nicht mehr Gewichte an Deck.“

Das Video ist innerhalb von weniger als 24h explodiert: über 151.000 Likes, fast zwei Millionen Aufrufe, fast 10.000 Kommentare und Zehntausende Reposts allein auf Instagram.

Der Grund ist einfach: Janine Kordes spricht aus, was Tausende Mittelständler denken. Die Altparteien in Berlin feiern sich für Symbolpolitik – und der Mittelstand darf wieder einmal die Zeche zahlen.

Tankrabatt: Mogelpackung von Merz und Klingbeil

Merz und Klingbeil wollen sich unbedingt für den jetzt verabschiedeten Tankrabatt – ganze 17 Cent pro Liter – feiern lassen. Dabei ist das ganze angebliche Entlastungspaket nichts anderes als eine vollmundig und propagandistisch verkündete Mogelpackung.

Denn letztlich zahlen die Bürger durch die Erhöhung anderer Steuern die Entlastung selbst. Die Merz-und-Klingbeil-Administration liefert, wieder einmal, nichts. Zumindest nicht für die Bürger hier im Land.

Tankrabatt 2.0 – Kurzüberblick. Geplante Maßnahme

Senkung der Energiesteuer auf Benzin und Diesel um ca. 17 Cent pro Liter für zwei Monate. Zie ist die Entlastung der Autofahrer bei hohen Spritpreisen. Der Startzeitpunkt ist allerdings noch unklar.

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Kritik von Ökonomen

Die Maßnahme ist nach Meinung vieler Experten ineffizient und ungenau. Sie entlastet pauschal, nicht die wirklich betroffenen Zielgruppen und ist damit keine zielgerichtete Hilfe.

Die Experten empfehlen stattdessen einkommensabhängige Einmalzahlungen. Der Beschluss von Merz und Klingbeil wird teilweise als „teurer Fehler“ und/oder „falsche Entscheidung“ bezeichnet.

Alternativvorschläge

Eine gezielte Unterstützung für besonders betroffene Gruppen (z. B. mobile Pflegekräfte) sowie die regionale Differenzierung, weil ländliche Haushalte wesentlich stärker betroffen sind als Stadtbewohner.

Erfahrungen aus 2022

Steuerentlastung:
ca. 35 Cent/Liter Benzin
ca. 17 Cent/Liter Diese
Wirkung: anfangs wurde der Tankrabatt größtenteils weitergegeben, später abnehmender Effekt, besonders bei geringem Wettbewerb.

Durchschnittliche Weitergabe:
87 % bei Diesel
71 % bei Benzin (E10)

Weitere Kritikpunkte

Preissignale werden verzerrt:

Niedrigere Preise → höherer Verbrauch → steigender Preisdruck

Fazit

Der Tankrabatt kann kurzfristig entlasten, gilt jedoch als teuer, wenig zielgenau und potenziell kontraproduktiv. Ökonomen bevorzugen gezieltere und effizientere Maßnahmen.

Zudem: die Kosten sollen über gleichzeitige Erhöhung anderer Verbrauchssteuern vom Bürger wieder abkassiert werden. Merz und Klingbeil stellen also kein Geld zur Verfügung, sie schichten es lediglich um.

Das gilt auch für die „1.000-Euro-Entlastung“. Die sollen nämlich die Arbeitgeber an die Arbeitnehmer auszahlen und ist daher keine Steuererleichterung.

Quellen: PublicDomain/freiewelt.net am 17.04.2026

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