
Während die Welt auf den Iran blickt, hat die Ukraine etwas getan, worüber niemand spricht.
In den letzten sieben Tagen hat die Ukraine systematisch fast die Hälfte der russischen Ölexportkapazität zerstört.
Nicht mit Panzern. Nicht mit Soldaten. Von Robert Kiyosaki
Mit Drohnen.
So lief es ab:
1. 23. März – Ölterminal Primorsk, Ostsee.
Die Ukraine griff Russlands wichtigsten Ölverladehafen an der Ostseeküste an.
Satellitenbilder bestätigten am selben Morgen aufsteigenden Rauch vom Terminal.
Primorsk wickelte zuvor rund 22 % der russischen Rohölexporte auf dem Seeweg ab.
Der Betrieb wurde eingestellt.
2. 25. März – Terminal Ust-Luga, Ostsee.
Die Ukraine schlug erneut zu – diesmal am Novatek-Terminal in Ust-Luga.
Ust-Luga ist einer der größten russischen Ostseehäfen und ein wichtiger Umschlagplatz für Rohöl und LNG.
Ein Großbrand brach aus. Er war von St. Petersburg aus sichtbar. (🚨🚨🚨 Der Iran hat gerade ein umfassendes Friedensabkommen veröffentlicht, und niemand spricht über den offensichtlichen Verrat)


Das russische Katastrophenschutzministerium warnte die Bevölkerung vor Luftverschmutzung.
Ust-Luga und Primorsk wickeln zusammen etwa 45 % der russischen Rohölexporte auf dem Seeweg ab.
Beide Häfen sind derzeit außer Betrieb.
3. 26. März – Raffinerie Kirischi, Oblast Leningrad.
Die Ukraine griff Russlands zweitgrößte Ölraffinerie an – die Anlage von Kirischinefteorgsintez in Kirischi.
800 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt.
Die Raffinerie verarbeitet fast 7 % des gesamten russischen Öls – 350.000 Barrel pro Tag.
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Brände in primären Rohölverarbeitungsanlagen, zwei Lagertanks, Bitumenproduktionsanlagen und Gasfraktionierungssystemen bestätigt.
Die Anlage stellte den Betrieb ein.


Dies war mindestens der fünfte ukrainische Angriff auf diese Anlage seit März 2024.
4. 28. März – Raffinerie Jaroslawl. Nordöstlich von Moskau.
Die Ukraine wurde erneut getroffen. Eine große Ölraffinerie nordöstlich der russischen Hauptstadt.
Direkter Treffer. Brand bestätigt.
Gesamtschaden bis heute:
Laut Reuters sind 40 % der russischen Rohölexportkapazität beeinträchtigt.
2 Millionen Barrel pro Tag fehlen.
Die schwerste Unterbrechung der russischen Ölexporte in der modernen Geschichte.


Vor Beginn des Iran-Konflikts waren Russlands Öl- und Gaseinnahmen um 50 % eingebrochen.
Kremlbeamte hatten Putin intern gewarnt, dass bis zum Sommer eine Finanzkrise drohen könnte.
Das Haushaltsdefizit wuchs. Die Reserven schwanden. Die Kosten des Ukraine-Krieges stiegen rasant.
Dann begann der Iran-Krieg.
Die Straße von Hormus wurde gesperrt.
Der Ölpreis stieg von 70 US-Dollar pro Barrel am 27. Februar auf 108 US-Dollar am 26. März.
Russisches Rohöl – das zuvor mit einem deutlichen Abschlag gehandelt worden war – erreichte plötzlich fast Parität mit den globalen Referenzpreisen.

Die US-Sanktionen gegen russisches Rohöl wurden vorübergehend aufgehoben, um die Ölmärkte zu beruhigen.
Russlands Öleinnahmen verdoppelten sich beinahe innerhalb eines Monats.
Putin hatte einen Glücksgriff gelandet.
Und dann zündete die Ukraine die Raffinerien an.
Die Ukraine verliert Gebiete. Sie verliert Soldaten. Ihre Waffenvorräte gehen zur Neige. Russland hatte gerade einen unerwarteten Ölzufluss von 100 US-Dollar erhalten, den es dringend zur Finanzierung des Krieges benötigte.
Also tat die Ukraine das Einzige, was ihr blieb.
Es ging direkt ums Geld.
Nicht um das Schlachtfeld. Sondern um den Cashflow.

Allein im März zehn schwere Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur.
Häfen. Raffinerien. Terminals. Pipelines.
40 % der russischen Exportkapazität – lahmgelegt. Russland erwägt nun ein vollständiges Benzinexportverbot, um die eigene Inlandsversorgung zu schützen.
Quellen: PublicDomain/Robert Kiyosaki am 05.04.2026
