
RT Deutsch berichtet:
Bundeswehrkommandeur: „Brauchen Plan, um 800.000 Soldaten durch Deutschland nach Osten zu verlegen“
Das Symposium „Krieg und Frieden auf See“, das Mitte Mai in Hamburg stattfand, sorgt derzeit für Aufsehen in den sozialen Medien.
In seinem Vortrag zeichnete Kapitän zur See Kurt Leonards, Kommandeur des Landeskommandos Hamburg der Bundeswehr, ein düsteres Lagebild für Deutschland und Europa.
Er sprach offen über Vorbereitungen für die Aufnahme und Verteilung Tausender russischer Kriegsgefangener. Zudem forderte er eine deutlich stärkere gesamtstaatliche Abschreckungsfähigkeit, um Russland von einem Angriff abzuhalten.
Ein NDR-Beitrag zu dem Forum am Pfingstsonntag ließ den hochrangigen Marineoffizier wieder zu Wort kommen.
Darin warnte er, dass seine Kaserne bereits Ziel russischer Drohnen gewesen sei. („Das Maß der Geduld ist voll“ – das russische Außenministerium fordert die sofortige Evakuierung aller Botschaften aus Kiew)

Für den Bündnisfall brauche Deutschland laut Leonards einen präzisen Plan, um rund 800.000 NATO-Soldaten schnell durch das eigene Territorium nach Osten zu verlegen.
Alina Lipp schreibt auf X:
Deutschland plant tausende russische Kriegsgefangene zu nehmen und schreibt Pläne, wie diese im baldigen Krieg verteilt werden sollen!!!
Jeder von uns hörte bereits von dem „Operationplan Deutschland“. Alle offiziellen Stellen behaupten, dass es ein Verteidigungsplan ist.
Doch: Der deutsche Admiral Kurt Leonards sprach auf einem Symposium „zu Krieg und Frieden auf See“ in Hamburg nun plötzlich von russischen Kriegsgefangenen, für die Pläne zu ihrer Verteilung benötigt würden.
NIEMAND, der einen Verteidigungsplan erstellt, macht sich Gedanken über TAUSENDE KRIEGSGEFANGENE, denn diese gibt es nur bei einer Vorwärtsbewegung.

Zu einem Verteidigungsplan gehört der Schutz von Infrastruktur, Bau von Bunker für Zivilisten und ein massiver Ausbau der Luftabwehr. Und keine Verteilung von Kriegsgefangenen!
Die Veranstaltung fand statt am 12. und 13. Mai in der Kühne Logistics University (KLU) in Hamburg. Kurt Leonards ist Kommandeur Landeskommando Hamburg.
Silver Dagger 2026: Deutsche Spezialkräfte üben Tötung und Gefangennahme russischer Militärspitze
Derzeit finden mehrere NATO-Militärübungen an der Grenze zu Russland statt, weitere sind in Planung. Bei einem der Kriegsspiele in Litauen übt die Bundeswehr die Ausschaltung des „feindlichen“ Führungspersonals im feindlich besetzten Gebiet.
Bei der Vielzahl von Militärübungen, die aktuell stattfinden oder geplant sind, kann man schon schnell den Überblick verlieren. Viele von Ihnen haben aber eines gemeinsam – sie finden unmittelbar an der Grenze zu Russland statt und sind für den Fall eines Krieges mit dem östlichen „Feind“ konzipiert. Im Rahmen einer Übung für NATO-Spezialeinsatzkräfte trainiert auch die Bundeswehr derzeit im Baltikum.
Wie die Bundeswehr in einer Pressemitteilung bekannt gab, trainierten deutsche Spezialkräfte derzeit mit der Übung „Silver Dagger“ im Rahmen der NATO-Großübung „Flaming Sword 2026“ in Zusammenarbeit mit litauischen Militärs den Einsatz hinter feindlichen Linien. Die mittlerweile abgeschlossene Übung umfasste drei Wochen im Mai.


Wie Brigadegeneral Torsten Glockzin, der Direktor der Spezialkräfte der Bundeswehr, erklärte, ging es bei dem Manöver darum, möglichst einsatznah zu üben: „Wir üben hier mit dem Partner, mit dem wir auch im Bündnisfall kämpfen würden, so nah an der Realität wie möglich, Seite an Seite gegen den Feind.“
Das Übungsszenario ging dabei von einer feindlichen Besetzung des Baltikums zwanzig Tage nach Kriegsausbruch aus. Teile von Estland und Litauen sind in diesem Szenario besetzt.
Der Feind rückt auf Vilnius vor, für die NATO-Einheiten ist der Weg nach Süden abgeschnitten und die NATO hat die Lufthoheit über dem Operationsgebiet verloren. Die NATO-Spezialkräfte würden sich dann jedoch auf feindlich besetztem Gebiet befinden und Spezialaufklärung betreiben.
Im Bundeswehr-Jargon bedeutet das die Identifikation sogenannter „Hochwertziele“ (zum Beispiel feindliche Gefechtsstände) oder des militärischen Führungspersonals des Gegners.
Die Tätigkeiten der Spezialaufklärung sollen dabei dessen Gefangenennahme oder sogenannte „Präzisionsschläge“ vorbereiten. Gemeint ist wohl eine Entführung oder Tötung feindlicher Generäle.
Ein weiterer Aufgabenbereich für die NATO-Soldaten hinter den feindlichen Linien liegt in der „Zerstörung kritischer Infrastruktur wie Radaranlagen, Strommasten und Brücken“.
Es sind also Sabotageakte geplant, die es für das eigene – noch gehaltene – Gebiet zu verhindern gilt. Dementsprechend übten die Bundeswehrsoldaten auch den Zugriff auf einen feindlichen Saboteur, einen Überläufer aus den eigenen Reihen, der unter Verdacht steht, einen Angriff mit chemischen oder biologischen Waffen durchzuführen.
Teil der Übung war es, den Überläufer im vom Feind besetzten Teil Litauens dingfest zu machen und in das von der NATO kontrollierte Gebiet zu verbringen. Der Zugriff erfolgte dabei aus der Luft.


Beteiligt waren an der Übung die Eliteeinheit der Bundeswehr, das Kommando Spezialkräfte (KSK), des Weiteren das Hubschraubergeschwader 64, die Binationale Lufttransportstaffel Rhin/Rhein, das Lufttransportgeschwader 62 sowie das Operative Führungskommando der Bundeswehr.
Auch wenn Russland nicht konkret genannt wird, lässt die Stellungnahme von Brigadegeneral Glockzin keinen Zweifel daran, gegen wen sich die hier trainierten Aktionen im Ernstfall richten würden: „Litauen ist einer der Eckpfeiler des deutschen Engagements in der NATO.
Unsere litauischen Partner haben bei Flaming Sword realistische Übungsbedingungen geschaffen, basierend auf den Kriegserfahrungen der Ukraine und mit möglichst wenig Übungskünstlichkeiten, die dem besonderen Stellenwert Litauens als NATO-Frontstaat gerecht werden.“
Neben „Flaming Sword“ und „Silver Dagger“ finden an der NATO-Ostflanke derzeit noch weitere Übungen von NATO-Einheiten nahe der russischen Grenze statt.
Quellen: PublicDomain/Pravda TV am 27.05.2026
