
Dieser Satz schlägt in Deutschlands Jobcentern ein. Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas behauptete im Bundestag: „Es wandert niemand in unsere Sozialsysteme ein.“
Ein Satz, der bei vielen, die täglich Bürgergeld-Anträge bearbeiten, nur Kopfschütteln auslöst. BILD hat sich umgehört und mit mehreren Mitarbeitern aus deutschen Jobcentern gesprochen, die anonym bleiben möchten.
Ihr Tenor: Bas rede an der Wirklichkeit vorbei und lasse diejenigen im Regen stehen, die die Folgen der Migrations- und Integrationspolitik jeden Tag zu spüren bekommen.
Viele neue Fälle ohne Job und Deutschkenntnisse
„Das ist völlig an der Realität vorbei“, sagt ein Sachbearbeiter aus einer Leistungsabteilung in einer Großstadt. „Wenn ich so etwas höre, frage ich mich, wann die Ministerin zuletzt in einem Jobcenter war.“
Mehrere Mitarbeiter berichten übereinstimmend: Der Zusammenhang zwischen Zuwanderung und Leistungsbezug sei im Alltag allgegenwärtig.
„Ein großer Teil unserer neuen Fälle hat einen Migrationshintergrund“, heißt es aus einer Leistungsabteilung im Westen. „Viele kommen ohne Job, ohne Deutschkenntnisse – und landen bei uns.“
Besonders deutlich werde das auch bei anerkannten Flüchtlingen. „Wir haben regelmäßig Fälle, da ist seit Jahren kein einziger Tag gearbeitet worden“, berichtet ein Mitarbeiter. (Dresdner Trauerwache: Stilles Gedenken an mindestens 426.000 Opfer von deutscher Migrationspolitik)

„Da geht es erst mal um Sprache, Qualifikation und Integration.“ Ein anderer schildert konkrete Situationen: „Familien mit mehreren Kindern, keine Erwerbstätigkeit, kaum Perspektive – das sind keine Einzelfälle. Das ist Alltag.“
Der Ton in den Jobcentern wird immer rauer. „Manche kommen mit einer Anspruchshaltung rein, die uns sprachlos macht“, sagt ein Mitarbeiter. „Wir haben Kollegen, die sagen: Uns wird hier auf der Nase herumgetanzt.“
Jobcenter-Mitarbeiter sind sauer
Die Wut auf Ministerin Bas ist entsprechend groß. „Der Satz ist für viele ein Schlag ins Gesicht“, heißt es aus mehreren Jobcentern. „Wir müssen jeden Tag die Folgen dieser Politik ausbaden und in Berlin wird so getan, als gäbe es das Problem nicht.“
Dabei sehen die Mitarbeiter auch positive Beispiele. „Natürlich gibt es Menschen, die arbeiten wollen und sich integrieren“, sagt ein Sachbearbeiter.
„Aber das ist eben nur ein Teil der Realität.“ „Wir fühlen uns oft alleingelassen“, sagt ein anderer Sachbearbeiter, der schon lange dabei ist. „Die Politik redet sich die Lage schön und wir tragen jeden Tag die Folgen.“

Der „Deutschland Kurier“ berichtet:
„Niemand wandert ins Sozialsystem ein“: Vielleicht sollte Frau Bas mal die eigenen Statistiken lesen!
Realsatire oder einfach nur völliger Realitätsverlust? Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) erklärte in dieser Woche aufgebracht im Deutschen Bundestag: „Es wandert niemand in unsere Sozialsysteme ein.“ Die amtlichen Statistiken sprechen eine andere und sehr klare Sprache.
René Springer , sozialpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, hatte bei der Regierungsbefragung die Ministerin mit der „Plünderung“ u.a. der Rentenkasse durch Migranten konfrontiert und darauf verwiesen, dass rund jeder zweite „Bürgergeld“-Empfänger Ausländer ist. Die Antwort der Sozialministerin, es gebe keine Einwanderung in die deutschen Sozialsysteme, hat Kopfschütteln und Widerspruch auch in den eigenen Reihen ausgelöst.
FAKTENCHECK: Was sagen die amtlichen Statistiken?
Unbestreitbare Tatsache ist, dass sogenannte Nichtdeutsche schon fast die Hälfte aller „Bürgergeld“-Empfänger ausmachen.
► Laut Daten der Bas unterstehenden Bundesagentur für Arbeit (BA) bezogen im vergangenen Jahr 5,4 Millionen Menschen das sogenannte „Bürgergeld“. Durchschnittlich rund 2,57 Millionen davon waren Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit.
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Der Anteil der Ausländer an allen „Bürgergeld“-Empfängern lag Mitte 2025 bei rund 47,6 Prozent. Personen aus Nicht-EU-Ländern dominieren, darunter Ukrainer (13 Prozent), Syrer (neun Prozent), Afghanen (3,7 Prozent). Lediglich rund 400.000 EU-Ausländer nahmen diese Sozialleistung in Anspruch.
Wer angesichts allein schon dieser Zahlen behauptet, es wandere „niemand“ in die deutschen Sozialsysteme ein, hat – wie der Volksmund sagt – nicht mehr alle Perlen auf dem Rosenkranz!

Plünderung der Rentenkasse
René Springer (AfD) hatte auch von einer „Plünderung“ der Rentenkasse gesprochen. Eine solche „Plünderung“ gebe es nicht, behauptete die Ministerin. Schließlich habe es „schon immer“ einen Bundeszuschuss für versicherungsfremde Leistungen gegeben.
► Allerdings: Dieser Bundeszuschuss zur Rentenversicherung ist mit inzwischen weit über 100 Milliarden Euro der mit Abstand größte Posten im gesamten Bundeshaushalt – eine Tatsache, die für sich genommen schon Bände über den Zustand unseres Sozialsystems spricht.
► Der Ökonom Bernd Raffelhüschen (Uni Freiburg) hat vor einigen Jahren eine vielbeachtete Studie darüber veröffentlicht, wie viel Migration kostet. Er sagt: „Die Zuwanderung, wie sie bisher geschieht, kostet uns gesamtwirtschaftlich 5,8 Billionen Euro.“
Zusätzlich prognostiziert Raffelhüschen langfristig eine „Nachhaltigkeitslücke“ in der Rentenversicherung von knapp 19,2 Billionen (!) Euro, wenn wir weiterhin 300.000 Ausländer Jahr für Jahr ins Land lassen würden, die sich nur langsam integrieren und qualifizieren und danach bei kürzerer Erwerbsbiografie vergleichsweise wenig verdienen und daher weniger in die Sozialsysteme einzahlen als sie am Ende qua „Grundrente“ herausbekommen.
► Raffelhüschen macht das an einem Beispiel deutlich: Ein Asylbewerber kommt mit 26 Jahren nach Deutschland, wird nach zwei bis drei Jahren abgelehnt, bleibt aber mit Duldung hier.

Dann beginnt er allmählich mit ersten Jobs, qualifiziert sich und beginnt vielleicht mit 35 Jahren eine Karriere als Steuer- und Beitragszahler.
Wegen geringer Rentenanwartschaft bekommt er als Rentner die Grundsicherung – für die seine Beiträge niemals gereicht hätten! Die Grundsicherung im Alter beträgt aktuell 563 Euro (Alleinstehende) plus Wohnkosten.
Das Fazit des Freiburger Ökonomen: „Obwohl die Altersstruktur der Migrantinnen und Migranten potentiell eine demografische Verjüngungsdividende birgt, führt dies in keinem der betrachteten Szenarien zu einer positiven fiskalischen Bilanz der Migration.“
Im Klartext: Ausländische „Fachkräfte“ wie im zitierten Beispiel werden unseren Sozialstaat NICHT retten sondern im Gegenteil sprengen!
Princeton-Studie
Die renommierte US-Universität Princeton hat vor einigen Jahren eine viel beachtete Studie vorgelegt, die bestätigt, dass Sozialleistungen eines Landes ein erheblicher Pull-Faktor für Masseneinwanderung sind und Migrationsströme stark beeinflussen.
Die US-Wissenschaftler analysierten, dass eine Senkung der Sozialleistungen für Zuwanderer (wie in Dänemark geschehen) hingegen zu einem signifikanten Rückgang der Zuwanderung vor allem aus Armutsregionen führt.
Quellen: PublicDomain/Deutschland Kurier am 11.05.2026
