Von der Eugenik zum Transhumanismus: Warum Aldous Huxley recht hatte mit seinem Zukunftsroman „Schöne neue Welt“

Aldous Huxley im Jahr 1932 erschienener Roman „Schöne neue Welt“ spielt in einer fernen Zukunft, in der die menschliche Zivilisation in genetisch vorbestimmte Kasten strukturiert ist.

Wüsste man es nicht besser, könnte man durchaus glauben, es handele sich um Gegenwartsliteratur. Wie ist es Huxley vor mehr als acht Jahrzehnten gelungen, derart sich real entwickelnde Visionen zu Papier zu bringen? Von Frank Schwede

Menschen reproduziert und konditioniert im Labor von Machthabern. In Aldous Huxleys 1932 erschienener Dystopie „Schöne neue Welt“ bestimmen wenige über das Leben vieler. Sie haben die totale Kontrolle  – selbst über den Tod.

Der Zukunftsroman spielt im Jahr 2540 n. Chr. Ein Großteil der Menschheit lebt polyamourös, sämtliche Leiden sind abgeschafft: keine Armut, kein Alter, keine Krankheiten.

Das ganze Drama lässt sich in einen einzigen Satz beschreiben: Ist der Anfang vom Ende, wenn der Mensch den Schöpfer spielt?

In einer geradezu gottesdienstähnlichen Zeremonie werden Menschen zu gleichförmigen Mitläufern des Systems erzogen. Die Droge Soma macht sie willenlos. Opium für die Massen.

Die „Schöne neue Welt“ ist in zwei Lager geteilt: Da ist die perfekt konditionierte Alpha-Klasse, die sind die Betas und die Ureinwohner, die sich per tu nicht dem Diktat unterwerfen wollen. Für die „Neue-Welt-Gesellschaft“ gilt diese Lebensart als befremdlich, anstößig und ekelerregend.

Dennoch wagen sich immer wieder Zuchtmenschen auf Urlaub in ihre Reservate – doch eher zur Belustigung und zur Demonstration dafür, wie perfekt doch ihre Welt jenseits der Reservate ist.

Noch heute gilt der Roman als zeitloser Klassiker über die drohende Gefahr einer Diktatur.  Auf der anderen Seite wird seine Aktualität jeden Tag aufs Neue bewiesen. Die Parolen der modernen Linken klingen tatsächlich wie ein hallendes Echo aus der „Schönen neuen Welt“. (Zusammenbruch der alten Weltordnung: Warum 2026 alles verändert)

Anders als in George Orwells Roman „1984“ leben die Menschen in Huxleys Roman in einer Wohlfühloase. Einziger Wehrmutstropfen: Es gibt weder schöne Künste noch Freiheit und die Menschen sind überwiegend besitzlos.

Es gibt es nur noch geistig beschränkte Arbeiter und hoch intelligente Herrscher, ein Sozialkreditsystem, dass sie je nach Verhalten belohnt oder bestraft. Kinder und Jugendliche werden bereits von klein auf in sogenannte Schlafschulen im Schlummer mit Botschaften konditioniert und manipuliert – und natürlich ist die gesamte Geschichte gefälscht, denn nichts soll den Menschen von heute an die gute alte Zeit erinnern – als der Mensch noch mehr war als ein höriger Sklave.

Mit Propaganda und Drogen ruhig gestellt

Die Gesellschaft wird mittels Propaganda, Konsum, Drogen und Sex ruhig gestellt und dazu verführt, ihr Dasein als Sklave zu lieben. Eine Entwicklung, die wir aktuell zunehmend beobachten können.

Der gesellschaftliche und wirtschaftliche Zusammenbruch, hervorgerufen durch Krisen, in Richtung einer Weltregierung ist bereits in greifbare Nähe gerückt. Propaganda, Konsum, Drogen und eine sexualisierte Gesellschaft sind das neue Normal.

In China wird bereits ein Sozialkreditsystem, das Menschen belohnt, die sich an die Vorgaben halten, getestet. Bald soll es in ähnlicher Form auch auf andere Länder ausgedehnt werden.

Der englische Schriftsteller und Journalist Aldous Huxley war ein scharfzüngiger Zeitkritiker, aber kein Prophet. Er verfügte über Insiderwissen. Er stammte aus einer Freimaurerfamilie und wusste genau, was er zu Papier brachte.

Dazu muss man wissen, dass Thomas Henry Huxley, sein Großvater, als Präsident der Royal Society der „Schönen neuen Welt“ quasi die Bühne bereitete. Die Royal Society, eine Gelehrtengesellschaft zur Wissenschaftspflege, wurde 1660 von Freimaurern gegründet und unterstützt heute  91 Forschungsinstitute.

Ihr Augenmerk liegt vor allem auf die Naturwissenschaft, der sich Charles Darwin, der Vater der Evolutionstheorie und Mitglied der Freimaurerloge „Thomas Paine“, gewidmet hat.

 

Die Gesellschaft  verfügt über sehr viel Macht: Ihre Aufgabe ist es, Wissenschaftler und deren Theorien zu adeln und an die Spitze zu heben oder sie in die Bedeutungslosigkeit versinken zu lassen.

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Charles Vater, Erasmus Darvin, war Meister der Loge „Canongate Kilwinning Lodge No. 2“ und hatte erheblichen Einfluss auf die europäischen Freimaurerzirkeln und selbstverständlich auch auf die Wissenschaft.

Außerdem legte Erasmus Darwin in seinem Buch „Zoonomie oder Gesetze des organischen Lebens“ bereits den Grundstein der späteren Evolutionstheorie seines Sohnes Charles.

Erst durch die Evolutionstheorie Darwins war es möglich, den Menschen von seiner spirituellen Quelle abzukoppeln. Er wurde mit der Verbreitung der Darwinschen Lehren auf eine zufällige Ansammlung von Zellen ohne höhere Berufung reduziert.

Mit diesem Kunstgriff war der Mensch formbar und willensgeschwächt, empfänglich für allerlei Lügen, Lüste und Propaganda. Begibt man sich noch etwas tiefer in den Kaninchenbau,  werden auch dunkle Verbindungen des Netzwerkes zu bekennenden Okkultisten und Satanisten sichtbar.

 

Von der Evolutionstheorie zur Eugenik

Darwins Cousin, der Freimaurer Francis Galton, war ebenfalls Mitglied der Royal Society. Er entwickelte schließlich aus der Evolutionstheorie die Eugenik, die Einteilung der Menschen in höhere und niedere Rassen, verbunden mit der Idee, niedere Rassen, also „minderwertiges Leben“  schrittweise auszulöschen.

Diese besorgniserregende Entwicklung wird bereits in Kanada und den Niederlande sichtbar. Die Niederlande gelten seit 2001 sogar als eines der liberalsten Länder weltweit in Sachen Sterbehilfe.

Derzeit sorgt ein Bericht aus den Niederlanden über den Tod eines autistischen Jungen weltweit für Bestürzung. Laut Medienberichten litt der 16-jährige autistische Junge fünf Jahre lang an psychischen Problemen und soll auf eigenen Wunsch euthanasiert worden sein.

Wurde er wirklich auf eigenen Wunsch „eingeschläfert“, kann ein Minderjähriger überhaupt so eine weitreichende Entscheidung treffen oder wurde den Eltern nahe gelegt, dem Wunsch des Jungen nachzukommen?

Dazu muss man wissen, dass der Junge als Autist nicht der Norm unserer Gesellschaft entsprach. Er wäre in seinem späteren Leben vielleicht nicht so belastbar und leistungsfähig gewesen wie ein „normaler“ Durchschnittsbürger. Das heißt, er wäre ein „kostspieliges und nutzloses“ Mitglied der Gesellschaft gewesen.

Und genau an dieser Stelle beginnt Huxleys „Schöne neue Welt“. Wir sind bereits mittendrin, ohne es zu wissen, weil der Übergang in die Dystopie fließend verläuft und genau das ist das Gefährliche daran.

Yuval Noah Harari, israelischer Universitätsprofessor und Berater des World Economic Forum, sagte mit Blick auf die Zukunft bereits vor ein paar Jahren:

 

„Die meisten Menschen werden wirtschaftlich unnütz und politisch machtlos. Schon heute sehen wir die Anfänge einer Kreation einer neuen Klasse von Menschen – der unnützen Klasse.“

Harari zeichnet mit seinen Worten ein krasses Bild der Teilung der Gesellschaft: Eine unnütze und machtlose Klasse steht einer selbsternannten göttlichen Kaste gegenüber.

Man könnte natürlich sagen, dass es sich bei seinen Worten lediglich um Allmachtsphantasien eines Größenwahnsinnigen handelt. Leider aber ist das nicht so, denn Harari beschreibt hier das Finale eines jahrhundertealten Plans hochgefährlicher Möchtegernweltherrscher.

Die Rede ist von der Transformation des Menschen vom ursprünglich göttlichen Wesen in einen programmierbaren Sklaven. Der erste entscheidende Schritt wurde bereits von Charles Darwin gelegt, indem er den Menschen zu einem Zufallsprodukt der Evolution ohne Sinn und Berufung erklärt hat, der nach ein paar sinnlosen Jahren seines Daseins als Kompost unter der Erde landet.

Nur eine natürliche Selektion ermögliche eine Höherentwicklung, fantasiert Darwin in seiner Theorie weiter. Einen Schöpfer, einen Gott nennt er offiziell nicht.

Mit Darwins Worten waren bereits die Wurzeln des Atheismus gelegt. Albert Pike, ein Zeitgenosse Darwins und ebenfalls Mitglied der Freimaurerloge „Thomas Paine“, setzte in seinem Werk „Morals and Dogma“ Satan die Krone auf, indem schrieb: „Der Teufel ist die Personifizierung des Atheismus“.

An die obersten 23 Räte der Welt richtete Pike schließlich die Botschaft, die freimaurerische Religion solle „in der Reinheit der luziferischen Lehre bewahrt werden.

Die Okkultistin Helena Blavatksy, auch sie war ein Mitglied der Loge „Thomas Pain“, fand noch direkte Worte und sagte: Satan sei „der Gott unseres Planeten und der einzige Gott.“

Das freimaurerische Netzwerk um Darwin und Huxley, die den Schöpfergott aus der Bibel entfernt und gegen eugenisches Gedankengut getauscht haben, standen in Wahrheit in Verbindung mit dem Satanismus.

Eine weitere wichtige Person, auf deren Arbeit sich Darwin bezog, war ein gewisser Thomas Malthus. Malthus war der Überzeugung, dass die Überbevölkerung der Erde die Ursache sämtlicher Gesellschaftsprobleme sei. Hier ein kleiner Auszug aus seinen Schriften:

„Ein Mensch, der in einer schönen okkupierten Welt geboren wird, wenn seine Familie nicht die Mittel hat, ihn zu ernähren oder wenn die Gesellschaft seine Arbeit nicht nötig hat, dieser Mensch hat nicht das mindeste Recht, irgend einen Teil von Nahrung zu verlangen, und er ist wirklich zu viel auf der Erde.

Bei dem großen Gastmahle der Natur ist durchaus kein Gedecke für ihn gelegt. Die Natur gebietet ihm, abzutreten, und sie säumt nicht, selbst diesen Befehl zur Ausführung zu bringen.“

Wie kann es passieren, dass die kruden Ideen größenwahnsinniger Menschen im Laufe der Geschichte zur grausamen Realität werden? Nehmen wir das Gesamtbild genauer unter die Lupe, können wir eine erfolgreiche Unterwanderung der Gesellschaft erkennen – vor allem der offiziellen Wissenschaft und Bildung.

Hier führen sämtliche Spuren zur Royal Society. Sie hat, wie bereits erwähnt,  Ableger in vielen Ländern der Erde und steht in enger Verbindung zu anderen Nationalen Akademien der Wissenschaften, unter anderem zur deutschen Leopoldina und zur National Society of Science in den USA.

In einem Artikel der Süddeutschen Zeitung wird die Royal Society als erste Anlaufstelle für die Regierung bei wissenschaftlichen Fragen beschrieben. Daraus lässt sich ableiten, dass dieses Wissenschaftsgremium auch darüber entscheidet, in welche Projekte staatliche Gelder fließen. Außerdem wird die Royal Society durch private Spendengelder finanziert. Aktuell fördert sie insbesondere digitale Technologie und KI.    

   

Von Eugenik zu Transhumanismus

Über eine Tatsache sollten wir uns im Klaren sein: Atheismus, Evolutionstheorie, Rassen- und Klassenlehre entstammen aus Geheimgesellschaften, die dem Teufel dienen.

Die Geschichte zieht sich wie ein roter Faden von den Architekten des Atheismus und der Evolutionstheorie, über die Eugenik bis hin zu Huxleys  schöne neue Welt und der kompletten Unterwerfung der gesamten Menschheit unter das Joch einer „Elite“.

Von der Eugenik zum Transhumanismus ist es nur ein kleiner Schritt. Eugenik und Transhumanismus sind im Grunde ein und dasselbe Paar Schuhe.  Was wir uns unter den Begriff Transhumanismus vorzustellen haben, fasst Yuval Harari zusammen:

„Wir sind wahrscheinlich eine der letzten Generationen des Homo sapiens. Innerhalb von ein bis zu zwei Monaten wird die Erde von Wesen beherrscht, die sich stärker von uns unterscheiden, als wir von den Neandertalern oder von Schimpansen. Denn in den kommenden Generationen werden wir lernen, wie man Körper, Geist und Verstand moduliert.“

Auch der  Dokumentarfilmer David Sorensen sieht im Transhumanismus erschreckende Parallelen zwischen der Dystopie in Huxleys Roman und der Entwicklung unserer Gesellschaft. Sorensen sagt:

„Man wird buchstäblich ein Sklave einer totalitären, digitalen und weltweiten Überwachungsgesellschaft. Und es gibt kein Entrinnen, denn sobald du technologische Implantate in deinem Körper hast, wird es für sie noch einfacher sein, dich zu verfolgen, wo immer du bist, und alle möglichen Befehle in deinen Körper einzugeben, die sich kontrollieren, die dich sogar ohne dein Wissen kontrollieren.

Du wirst es kaum bemerken. Die Methode, mit der dieser Wahnsinn beworben wird, ist die Behauptung, dass die Welt auf die Zerstörung zusteuert und dass die Substitution der menschlichen Rasse mit humanoiden Robotern die einzige Lösung ist.

Sie projizieren Angst in die Köpfe der Menschen und bieten dann eine sogenannte Lösung an, die so dunkel und teuflisch ist wie die Hölle…“  

So wie der Atheismus ein Werk des Teufels ist, ist es bei genauer Betrachtung auch der Transhumanismus. Es ist dasselbe Produkt, nur in einer anderen Verpackung, weil es denselben diabolischen Quellen entspringt. Hier noch zu glauben, dass es sich nicht um eine der weltweit größten Verschwörung der Menschheit handelt, fällt zugegeben äußerst schwer.

Quellen: PublicDomain/Frank Schwede für PRAVDA TV am 16.05.2026

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