⚡ BRD plant staatliche Gasreserve – zahlen sollen natürlich die Bürger

Nachdem sie die Versorgung aus Russland kappte: Regierung fürchtet plötzliche Gaskrise.

Die Merz-Koalition fürchtet sich vor einer plötzlichen Gaskrise in Deutschland. Die Bundesregierung plant deshalb eine staatliche Erdgasreserve – finanziert über eine Umlage, die die Bürger bezahlen sollen.

Nach dem vollständigen Stopp der russischen Gasimporte und der durch den Iran-Krieg ausgelösten Mangellage sieht sich die Bundesregierung mit einem neuen Risiko konfrontiert.

Wie Insider der Agentur Reuters berichteten, plant die Koalition deshalb eine staatliche Erdgasreserve. Die Finanzierung ist dabei klar geregelt: Die Kosten werden über eine Umlage auf die Gasverbraucher umgelegt.

Angeblich nicht für den normalen Winter, sondern für den echten Katastrophenfall

Die geplante Reserve dient ausdrücklich nicht der saisonalen Versorgung in kalten Monaten. Diese Aufgabe bleibt weiterhin bei Händlern, Lieferanten und Versorgern. (⚡ Gas-Aus bis 2035: Millionen Haushalte betroffen)

Stattdessen soll der Staat nur in Extremfällen vorsorgen – etwa bei Sabotage an kritischer Infrastruktur oder einer globalen Gasmangellage.

Die Rechnung geht an die Verbraucher: Milliardenkosten über die Gasumlage

Konkrete Pläne sehen eine Reserve von rund 24 Terawattstunden vor. Das entspricht knapp zehn Prozent der gesamten deutschen Speicherkapazität.

Die einmaligen Kosten für Aufbau, Gaseinkauf und Einspeicherung werden auf 1,2 bis 1,5 Milliarden Euro geschätzt und sollen sich auf die Jahre 2027 und 2028 verteilen.

Hinzu kommen laufende jährliche Betriebskosten von 150 bis 180 Millionen Euro für Speicher, Transport und Verwaltung. All diese Ausgaben sollen über eine Umlage direkt auf die Gasrechnungen der Verbraucher umgelegt werden.

Sabotage und Importausfälle befürchtet

Die Reserve soll vor allem einen 30-tägigen Ausfall der wichtigsten Importinfrastruktur absichern – konkret den Anlandepunkt Dornum in Niedersachsen, über den ein großer Teil der norwegischen Pipeline-Lieferungen nach Deutschland gelangt.

Interne Berechnungen zeigen: Mit den vorgesehenen Mengen ließen sich auch rund 40 Tage Ausfall von LNG-Importen oder zehn Tage Vollversorgung von Haushalten und Gewerbe in einem Extremwinter bei Totalausfall aller Importe überbrücken. In einem normalen Winter wären es etwa 18 Tage.

2027 soll die die neue Steuer kommen

Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hatte eine solche staatliche Reserve bereits früher als Notfallinstrument bezeichnet. Ein Kabinettsbeschluss wird für Mitte August erwartet.

Der Bundestag könnte Ende September erstmals über das Vorhaben beraten. Die Regelung soll zum 1. Januar 2027 in Kraft treten.

Quellen: PublicDomain/freiewelt.net am 11.07.2026

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