🇩🇪 🇺🇸 Bestsellerautor deckt auf: Wie britische und US-Konzerne Hitlers Krieg ermöglichten (Video)

Bei jedem Krieg steht die Frage im Vordergrund, wer hat ihn bezahl und ermöglicht. Der Zweite Weltkrieg wäre ohne finanzielle und logistische Unterstützung britischer und US-amerikanischer Konzerne und Investoren nicht möglich gewesen.

Wer waren die Hintermänner? Dieser Frage geht Bestsellerautor Michael Grandt auf dem YouTube-Kanal „MG-Klartext“ nach. Von Frank Schwede

Gleich eine ganze Reihe britischer und US-amerikanischer Konzerne unterstützten die Rüstung und Kriegswirtschaft des NS-Regimes, darunter prominente Konzerne wie IG-Farben, Ford Motor Company, Du Pont und IBM. Sie lieferten kriegswichtige Rohstoffe, Panzer und Technologie zur Überwachung und Operation. Bestsellerautor Michael Grandt kommt auf dem YouTube-Kanal „MG-Klartext“ zu dem Schluss:

„Ohne ausländische Hilfe hätte Adolf Hitler und sein NS-Regime keine Feldzüge führen können.“

Das hätte nicht passieren dürfen: Im Versailler-Vertrag ist dokumentiert, dass nicht nur die Verlierer abrüsten müssen, sondern auch die Sieger, weshalb Adolf Hitler darauf hingewiesen hat, dass die Sieger nicht abrüsten und Deutschland aufrüsten müsse, weil die Siegermächte ihren eigenen Vertrag nicht einhalten.

Ein Blick auf den britischen Rüstungskonzern Vickers-Armstrong zeigt die erschütternde Wahrheit. Er war an der Aufrüstung Deutschlands beteiligt, was später niemand erfahren durfte.

Der Vorstandsvorsitzende Sir Herbert Lawrence wurde auf der Jahrestagung im Jahr 1934 darum gebeten, zu versichern, dass sein Konzern nicht an der Wiederaufrüstung Deutschlands beteiligt war.

Doch alles leugnen nutzte nichts. Anzeigen im deutschen Wehrmachtsblatt konnten den Deal beweisen. Ein weiterer Protagonist auf Michale Grandts großer Liste sind die Ford-Werke in den USA -zeitweilig waren sie der größte Automobilhersteller der Welt.

Gründer Henry Ford wurde sogar für den Friedensnobelpreis gehandelt – doch war allgemein bekannt, dass Ford eine Antisemit war und das er das Buch „Der internationale Jude“ verfasst  hat, aus dem Adolf Hitler viel abgeschrieben hat.

Ein Unterkomitee des US-Kongresses, das Kilgore Committee, unter Vorsitz von Senator Harley Kilgore, das Ermittlungen zur amerikanischen Unterstützung der Aufrüstung und Kriegsführung der Nationalsozialisten führte, kam im Juli 1945 zu dem Schluss, dass die amerikanischen Ford-Werke Ende der 1930er Jahre in ein deutsches Unternehmen umgewandelt worden waren. In der Begründung des Komitees heißt es:

 

„Sämtliche Fahrzeuge und ihre Teile wurden in Deutschland und durch deutsche Arbeiter produziert. Deutsche Materialien wurden unter deutscher Leitung verwendet.

Alle benötigten Rohstoffe aus dem Ausland, zum Beispiel Gummi und Eisenmetalle wurden durch die amerikanische Ford-Kompanie erworben. Beim Ausbruch des Krieges stellten sich die Ford-Werke der Wehrmacht für die Rüstungsproduktion zur Verfügung.“

Riesengeschäft in Nazideutschland gewittert

Ford hatte auch ein Werk in Frankreich. Allein dort wurden rund 6000 LKW im Jahr produziert. Bis heute wird verschwiegen, dass Henry Ford Fahrzeuge fertigte, die später auch gegen die eigenen Landsleute eingesetzt wurden.

Bei der Ford-Tochter General Motors (GM) sah es nicht anders aus. Am 30. Juli 1942 wird GM als Hauptaktionär der Adam Opel AG in Rüsselsheim genannt. General Motor hatte 1929 damit begonnen, sich bei Opel einzukaufen.

Bereits zwei Jahre später gehörte Opel zu Hundertprozent General Motors. Im Jahr 1935 wurde in Abstimmung mit der Wehrmacht das Nutzfahrzeugwerk in Brandenburg gebaut.

Die Geschäftsleitung von Opel, der zu jener Zeit auch US-Amerikaner angehörten, witterte aufgrund der Aufträge der Wehrmacht ein riesen Geschäft in Nazideutschland.

Das Brandenburger Opel-Werk war seinerzeit das modernste in Europa. Täglich liefen rund 120 LKW von Band. Der Opel Blitz, der mit Hilfe amerikanischer Gelder gebaut wurde,  wurde rasch zum Rückgrat der Wehrmacht.

Ohne den Opel Blitz wäre die Wehrmacht nicht so mobil gewesen, konstatiert Michael Grandt. Weit über 100.000 Militärfahrzeuge verließen in den Kriegsjahren die Opel-Werke.

Generalleutnant Adolf von Schell, Generalbevollmächtigter für das Kraftfahrzeugwesen während des Zweiten Weltkriegs, bescheinigte den Opel-Werken im Jahr 1941, dass der Krieg ohne das Unternehmen hätte nicht geführt werden können. Michael Grandt:

„Es ist unglaublich, diese Tatsache wird bis heute verschwiegen. Ohne amerikanische Gelder hätte Hitler keine Feldzüge führen können. (…) Zudem wird verschwiegen, dass von GM auch Flugzeugkanonen hergestellt wurden, mit denen auch amerikanische Soldaten bekämpft wurden.“

Der US-Konzern General Motors war während des Zweiten Weltkriegs sogar Hauptaktionär von Opel. Das änderte sich auch nach Kriegsende nicht. Opel hatte bis zum Kriegseintritt der USA mehr als 50.000 Nutzfahrzeuge für die Wehrmacht produziert. Das entspricht in etwa 35 Prozent der gesamten deutschen LKW-Produktion.

Nur wirtschaftliche Interessen zählten

Das Opel-Werk in Brandenburg wurde, anders als die Ford-Werke, am 6. August 1944 von US Bombern fast vollständig zerstört; anschließend kassierte GM dafür vom amerikanischen Steuerzahler eine Entschädigung in Höhe von 32 Millionen US-Dollar. Michael Grandt:

„Unglaublich! Ein Unternehmen, das Waffen für den Feind herstellt, mit dem die eigenen Soldaten getötet werden, erhält dann auch noch eine Entschädigung des eigenen Landes.“

Grandt, vermutet, dass sich die Amerikaner der Tatsache überhaupt nicht bewusst waren, dass sie in den Krieg hineingezogen wurden, weil das Interesse an einer militärischen Intervention in der Bevölkerung nicht besonders groß war. Grandt:

„Das amerikanische Volk wollte keinen Krieg. Aber Roosevelt wollte den Krieg unbedingt.“

 

Und das offenbar aus rein wirtschaftlichem Interesse. Ein weiterer wichtiger Konzern war IBM. Zum US-amerikanischen IBM-Konzern gehörte die deutsche Tochterfirma Dehomag (Deutsche Hollerith-Maschinen Gesellschaft).

Hitlers Machtübernahme sorgte für die deutsche IBM für einen gewaltigen Aufschwung. Die Dehomag lieferte nämlich die technologische Grundlage für die automatisierte Datenerfassung mittels Lochkarten in Deutschland. Michael Grandt:

„Das war interessant für die Nutzung maschinellen Berichtswesens, mit dem die  Nationalsozialisten Informationen über Streitkräfte, Industrie und Behörden erhalten konnten.

So gab es beispielsweise den monatlichen Schnellbericht zur Kriegsproduktion, der mit Lochkarten erstellt wurde und aus dem vieles erkennbar war. Die Anforderung der Streitkräfte, der Stand der Rüstungsproduktion oder die benötigen Arbeitskräfte und vieles mehr.“

Thomas Watson, Präsident von IBM, wurde im Sommer 1937 von Adolf Hitler empfangen. Watson galt ebenfalls als Bewunderer des Führers. 1937 wurde Watson der Adlerorden des Führers verliehen, den er aber am 6. Juni 1940 zurückgab. Das Hitler-Regime betrachtete die Rückgabe als Beleidigung des Führers.

1939 erhielt die Dehomag ihren größten Auftrag: Die Volkszählung. Über ihre Maschinen wollte die SS herausfinden, wie viele Juden in Deutschland, in Sudetendeutschland und in Österreich lebten, die später in KZs ermordet wurden. Grandt:

„Somit gelang es mit Hilfe der Dehomag IBM Deutschland eine rassische Zählung zu bewerkstelligen. Und es wird wiederum verschwiegen, dass ein amerikanischer Konzern mithalf, die spätere Endlösung vorzubereiten. (…)

Ohne den Konzern hätte die Wehrmacht nicht so effektiv sein können und man hätte keine Volkszählung durchführen können, um herauszufinden, wie viele Juden es im Deutschen Reich gab. Und diese Maschinen wurden ja auch in den KZs eingesetzt.“

Es ist wichtig, aus der Geschichte zu lernen

Der US amerikanische Investigativ-Journalist Edwin Black geht davon aus, dass die Verantwortlichen bei IBM wussten, dass ihre Technologie über die Dehomag für die Judenzählung und später auch in den KZs eingesetzt wurde.

Grandt zieht in diesem Zusammenhang Parallelen zu heutigen Techmillionären, die offen darüber sprechen, dass mit Hilfe ihrer Technologie in verschiedenen Ländern Bösewichte getötet werden. Grandt:

„Es ist immer die Frage, wer definiert Bösewicht. Für den einen ist der eine Terrorist, für den anderen ein Freiheitskämpfer. Auf der anderen Seite muss man auch sagen, scheinen die Techmillionäre oft nur Frontmänner für Geheimdienste oder die Militärindustrie zu sein. Also da hat sich nicht viel geändert in der Geschichte.“

Der Autor betont im Gespräch, wie wichtig es ist, aus der Geschichte zu lernen. Wer nicht aus der Vergangenheit lernt,  der hat auch keine Zukunft, schlussfolgert  Grandt:

„Wir stellen aber fest, dass wir gar nichts aus der Vergangenheit gelernt haben, obwohl jeder sagt, das kommt nie wieder vor. Und wir sehen, es kommt weltweit wieder vor. Für mich ist es einfach wichtig, diese Sachen auf den Tisch zu bringen.“

Grandt nennt ein weiteres wichtiges Unternehmen: Standard Oil, das zum Rockefeller-Imperium gehört. Der Konzern verfolgte eine Weltpolitik ohne Rücksicht auf Völker und Regierungen mit dem Ziel der Errichtung von Monopolen. Grandt zitiert aus einem Bericht der US-Botschaft Berlin an das Außenministerium aus dem Jahr 1933, in dem es heißt:

„In zwei Jahren wird Deutschland genügend Öl und Gas aus Kohle für einen Krieg herstellen. Die Standard Oil aus New York hilft dabei mit Millionen von Dollars.“

Insgesamt belief sich der geschätzte Betrag amerikanischer Investitionen in NS Deutschland auf satte 475 Millionen US Dollar. Für die damalige Zeit eine gigantische Summe.

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Die größten Investoren waren laut Grandt Standard Oil mit 20 Millionen US Dollar, General Motors mit 35 Millionen US Dollar, ITT mit 30 Millionen US Dollar und die Ford Company mit 17,5 Millionen US Dollar.

Mittlerweile ist nach Worten des Autors sogar bewiesen, dass der Zweite Weltkrieg durch die USA und Großbritannien verlängert wurde. Beide Länder ließen Hitler erst in dem Moment fallen, als klar war, dass er den Krieg verlieren würde. Grandt:

„Es waren Seilschaften, internationale Banken, Syndikate und Kartelle, die die Nationalsozialisten unterstützt haben. Ohne ausländische Finanzierung hätte es keinen Hitler und keinen Krieg gegeben.“

Fazit: Aus dem Ausland kam wertvolles Kapital, ohne das die Nationalsozialisten ihre Ziele nie erreicht hätten – und doch wird diese Mitschuld der anderen nach wie vor verschwiegen und sogar vertuscht.

Der manipulative und einseitige Umgang der deutschen Mainstream-Geschichtschreibung  mit der NS-Zeit ist in den Augen von Michael Grandt kriminell und eine Form von Umerziehung und Gehirnwäsche.

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Der Grund für diesen Skandal: Es werden keine wissenschaftlichen Argumente mehr zugelassen, selbst dann nicht, wenn sie durch Dokumente aus amerikanischen Archiven und aus dem US Senat bewiesen sind.

Video:

Quellen: PublicDomain/Frank Schwede für PRAVDA TV am 13.08.2026

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