
Seit Jahrzehnten werden deutsche Aktiengesellschaften vom amerikanischen Kapital aufgekauft. Vor allem englische Investoren haben deutsche Wohnbaugesellschaften an sich gerissen. All das geschah mit Geldmitteln, die aus dem Nichts kreiert wurden. Mit dem Niedergang der deutschen Wirtschaft und unzähligen Insolvenzen verkommt der Rest zur Ramschware. Von Peter Haisenko
Seit geraumer Zeit halten nordamerikanische Investoren etwa 80 Prozent der deutschen DAX-Konzerne. Die wurden auch Heuschrecken genannt.
Da sollte man darüber nachdenken, wie es sein kann, dass eine Nation mit chronischem Außenhandelsdefizit überhaupt im Ausland auf eine solche Einkaufstour gehen darf. Oder wie dumm und gierig diejenigen sind, die das Tafelsilber für kurzfristige Kapitaleinnahmen verkaufen.
Der Ausverkauf der deutschen Konzerne kann als weitgehend abgeschlossen gesehen werden. Was bleibt noch übrig? Der deutsche Mittelstand und der ist das eigentliche Fundament der deutschen Wirtschaft. Gerade dieser Mittelstand ist es nun, der wegen der überbordenden Bürokratie und den wahnsinnigen Energiepreisen reihenweise Insolvenz anmelden muss.
Ein Unternehmen unter Insolvenzverwaltung ist wenig bis nichts wert. In jedem Fall hat es schlechte Karten wenn es darum geht, einen anständigen, angemessenen Verkaufspreis zu erreichen.
Der Morgenthau-Plan ist den meisten bekannt. Deutschland sollte nach dem Krieg entindustrialisiert und zu einem Agrarstaat gemacht werden.

Die allermeisten wissen aber nicht, warum es damals nicht dazu gekommen ist. Im Gedächtnis ist der Marschall-Plan und der wird fälschlicherweise für das Wirtschaftswunder verantwortlich gemacht. Tatsächlich wurde die Produktion von Rüstungsgütern in Deutschland noch im Mai 1945 wieder hochgefahren.
Die USA brauchten für ihren Krieg gegen Japan Kriegsmaterialien und im Folgenden für den Korea-Krieg. Das war der Hauptgrund, warum deutsche Städte und Zivilisten bombardiert wurden, Industrieanlagen aber kaum. Das, und nur das hat das Wirtschaftswunder voran gebracht. Mit allem Drum und Dran.
Damit Deutschland für die USA produzieren konnte, musste auch die Zivilbevölkerung zu einem lebensfähigen Status restauriert werden.
Patente sind ohne die Erfinder wenig wert
Obwohl die USA den größten Patentraub der Geschichte gegen Deutschland vollzogen haben, brauchten sie immer noch die deutschen Köpfe, die verstanden, was in diesen Patenten stand.
Man denke nur an Wernher von Braun, ohne den die US-Raumfahrt nicht erfolgreich hätte sein können. Auch für die Düsentriebwerke wurden deutsche Ingenieure gebraucht, die wussten, wie das geht. Vergessen wir nicht, dass vor 1945 etliche deutsche Düsenflugzeuge zur Einsatzfähigkeit entwickelt worden sind.
Einstrahlig bis vierstrahlig. Kein anderes Land konnte das. Dazu gehörten auch die Fertigkeiten, die notwendigen Materialien herzustellen. Auch Russland hat sich dieses Wissen von deutschen Ingenieuren vermitteln lassen. Die deutsche Industrie, die deutschen Ingenieure, produzierten in der jungen BRD viele Dinge, die so fortschrittlich waren, dass die USA nicht darauf verzichten wollten oder konnten.

Der erste funktionsfähige Atomreaktor wurde in Deutschland in Betrieb genommen und war lange Jahre der größte und leistungsfähigste der Welt. Das war die Grundlage des Wirtschaftswunders. Bereits während der 1950er Jahre erwirtschaftete die BRD so einen anwachsenden Außenhandelsüberschuss.
Nach 1990 hat sich die technische Welt verändert. In vielen Bereichen musste es nicht mehr Spitzentechnik sein, um die Märkte zu befriedigen. Auch mit einem einfachen Auto konnte zuverlässig gefahren werden, um nur ein Beispiel,anzuführen. Dann kam der Aufstieg Chinas, der den „Billigsektor“ nahezu vollständig abdecken kann.
Heutzutage liefert auch China Spitzentechnologie und die deutsche Chipproduktion spielt da nicht mehr mit. Da stellt sich ganz natürlich die Frage für die USA, wofür sie deutsche Technik noch brauchen. Tatsächlich ist der deutsche Erfindergeist nach wie vor zu Höchstleistungen fähig, aber die werden abgegriffen und dann eben nicht in Deutschland produziert.
Man denke da nur an die „Retina-Displays“, die durch deutsche Erfindungen möglich wurden. Werden in Deutschland Retina-Displays produziert? Genau, darum geht es.

Erst Fischer, dann Merkel
Einschub: Der ehemalige deutsche Außenminister und Vizekanzler Josef Fischer („Joschka“) hat es auf den Punkt gebracht:
„Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und begabter als der Rest Europas sind.
Das wird immer wieder zu Ungleichgewichten führen.
Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland heraus geleitet wird. Es ist vollkommen egal wofür, es kann auch radikal verschwendet werden – Hauptsache die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet.“
Es war dann Merkel, die das konsequent umgesetzt hat. Während ihrer Ägide wurde Deutschland herunter gewirtschaftet mit unsinnigen Privatisierungen, Überbürokratisierung und schließlich mit der unkontrollierten Zuwanderung Kulturfremder, die zum Teil Analphabeten sind. Die werden mit zig Milliarden alimentiert und haben das Sozialgefüge zumindest stark beschädigt. Wie sagte Herr Fischer? Merkel hat es umgesetzt.
Es war unter Merkel, dass die Deutsche Bundesbahn ihren Ruf der Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit eingebüsst hat. Sie war es, die mit unfähigen Frauen die Bundeswehr zu Grunde gerichtet hat. Die Liste wäre zu lang, sie hier vollständig anzuführen. Es war Merkel, die der deutschen Industrie die Lebensader abgeschnitten hat, indem sie den Ankauf preiswerter Energie aus Russland verweigerte. Die Nachfolgeregierungen haben das fortgeführt.
Darf man da Vorsatz vermuten? Zu wessen Vorteil oder in wessen Auftrag? Dieselbe Frage muss Merz gestellt werden, der nicht zu Unrecht als Kanzler der Ukraine bezeichnet wird.

Die USA brauchen Deutschland nur noch als Militärstützpunkt
Der Punkt ist also, dass die USA Deutschland nicht mehr als Technologieschmiede brauchen. Folglich wird jetzt der Morgenthau-Plan umgesetzt und die deutschen Regierungen selbst arbeiten daran.
Deutschland wird zur Werkbank der USA degradiert, wie ein „Dritte-Welt-Land“. Was in deutschen Technologieschmieden immer noch hergestellt wird, wird schon lange abgegriffen, indem diese aufgekauft werden und so der Besitz von Patenten und Technologie gleich mit.
Nun ist aber der deutsche Mittelstand immer noch das Herz der deutschen Wirtschaft und die meisten davon sind keine Aktiengesellschaften, die einfach und legal aufgekauft werden können. Familienbetriebe wollen oftmals nicht verkaufen. Also was tun?
Mit der teuren Energie wird es denen unmöglich gemacht, kostendeckend zu produzieren. Zig Tausende Insolvenzen sprechen da eine klare Sprache. So werden oftmals weltführende Unternehmen zur Ramschware degradiert. Wenn dann ein Investor kommt, meist aus den USA, und diese Unternehmen für ganz wenig Geld aufkauft, gibt es Applaus, weil Arbeitsplätze „gerettet“ werden. Gleichzeitig zieht aber auch amerikanisches Geschäftsgebaren ein.
Die „Investoren“ haben keinerlei Interesse am Wohlergehen der deutschen Arbeiter. Die erworbenen Firmen werden ausgeschlachtet und die Sozialstandards auf amerikanisches Niveau gebracht.
Eben zur Werkbank der USA umfunktioniert inklusive des Technologietransfers. Werden noch Gewinne erzielt, fließen die ins Ausland. Eben zu den neuen Eigentümern. Auf diese Weise vollziehen unsere Regierungen jetzt den Morgenthau-Plan.

Sie haben einstmals erfolgreiche deutsche Unternehmen zur Ramschware degradiert, die billig aufgekauft werden kann. Darf man diese Akteure als Vaterlandsverräter bezeichnen? Oder muss man das sogar? Ach ja, der Amtseid…..
Übrigens… der erste Ausverkauf deutscher Firmen fand nach der Wiedervereinigung statt. Da wurde zum Beispiel die DDR-Mineralölindustrie Minol für eine Mark an die französische Total verschleudert.
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Ja, Frau Merkel, die „Mutti“, die immer noch von manchen hofiert wird. Tatsächlich ist sie aber eher mit der bösen Stiefmutter á la Aschenputtel besser beschrieben. Sehen Sie sich an, wie und von wem Merkel gefördert, an die Macht gebracht und dort gehalten worden ist. Lesen Sie das Werk von Gerold Keefer „Die Kanzlerin, die aus der Kälte kam“. Bestellen Sie ihr Exemplar direkt beim Verlag hier oder erwerben Sie es in Ihrem Buchhandel.
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Quellen: PublicDomain/anderweltonline.com am 19.09.2026
