🌊⃤ Sonar-Bilder: Mysteriöse, sieben Meilen lange „versunkene Stadt“ nahe dem Bermuda-Dreieck entdeckt

Ein mysteriöses Muster auf dem Meeresboden nahe des Bermuda-Dreiecks hat Spekulationen über eine riesige, versunkene Stadt vor den Küsten Kubas und Haitis ausgelöst.

Laut einem Bericht der Daily Mail identifizierte der selbsternannte UFO-Forscher Scott C. Waring die Formationen anhand öffentlich zugänglicher Meeresbodenkarten und argumentierte, es handele sich um die Ruinen einer alten, von Menschen erbauten Siedlung.

Waring entdeckte die Anomalie auf einer Online-Karte des Projekts „Seabed 2030“, einer internationalen Initiative zur Kartierung des gesamten Meeresbodens bis zum Ende des Jahrzehnts.

Die Daten zeigen eine Reihe schwacher, annähernd paralleler und sich kreuzender Linien, die sich westlich der Inseln über den Meeresboden erstrecken. Er schätzte, dass die mutmaßliche Stelle in der einen Richtung sieben bis acht Meilen und in der anderen etwa drei Meilen misst.

„Diese neue Karte ist außergewöhnlich“, sagte Waring in einem Video, das die Gegend vorstellte. „An diesem Ort befindet sich eine uralte, versunkene Stadt. Es gibt viele geometrische Formen, die darauf hindeuten, dass hier unten etwas Intelligentes geschaffen wurde.“

Bislang haben weder Archäologen noch Meeresbiologen die Stätte untersucht oder bestätigt, dass es sich bei den Mustern um physische, von Menschenhand geschaffene Strukturen handelt. (🛕 🪬 Pyramiden, Planeten und Geheimkammern: Die Planetenkorrelation von Gizeh (Video))

Waring argumentierte, dass die Größe und Regelmäßigkeit der Formen einen natürlichen Ursprung unwahrscheinlich machten. Er erwog, ob die Erbauer prähistorische Menschen oder Besucher einer anderen Welt waren, bevor er zu dem Schluss kam, dass es sich höchstwahrscheinlich um Menschen handelte.

„Ich würde eher auf frühe Menschen tippen, da die geometrische Formgebung für mich primitiver und weniger futuristisch wirkt“, sagte er.

Er vermutete, die Überreste könnten zu einer untergegangenen Zivilisation gehören, die Atlantis ähnelte und möglicherweise auf einem Korallenriff erbaut war, das später zusammenbrach.

„Ein Erdbeben könnte die Insel so stark erschüttert haben, dass die Korallen in sich zusammengefallen sind und die ganze Insel versunken ist“, erklärte Waring, räumte aber gleichzeitig ein, dass es sich dabei nur um seine Hypothese handele.

Der Ort liegt in der Nähe der Turks- und Caicosinseln und der Bahamas, innerhalb des nur vage definierten Bermuda-Dreiecks, das seit langem mit Geschichten über verschwundene Schiffe und Flugzeuge in Verbindung gebracht wird.

Waring behauptete, magnetische Anomalien in der Region könnten die Schifffahrt beeinträchtigen. Die US-amerikanische Wetter- und Ozeanografiebehörde NOAA erklärte, es gebe keine Beweise dafür, dass Schiffsverschwinden dort häufiger vorkämen als in anderen stark befahrenen Meeresgebieten.

Sie führte die meisten Vorfälle auf Stürme, den Golfstrom, flache Gewässer und menschliches Versagen zurück.

Waring merkte an, dass dieselben Muster auf Google Earth nicht zu sehen seien, und warf der Plattform vor, das Gebiet mit geglätteten Bildern zu überdecken.

Kartierungsexperten weisen darauf hin, dass Meeresbodenkarten Sonar-, Satellitendaten und computergenerierte Schätzungen kombinieren, wodurch gerade Linien und Raster entstehen können, wo keine existieren.

 

Die Bestätigung einer versunkenen Stadt würde detaillierte Sonaruntersuchungen, Unterwasserfotografie und physische Fundstücke erfordern.

Bis dahin bleibt die „versunkene Stadt“ eine Interpretation von Kartierungsdaten und keine gesicherte Entdeckung.

Scott C. Waring will in den Daten des Meeresbodenprojekts Seabed 2030 vor Kuba und Haiti schwache, parallele und sich kreuzende Linien entdeckt haben.

Das erkennbare Gebilde erstreckt sich sieben bis acht Meilen in die eine und etwa drei Meilen in die andere Richtung. Waring vermutete, es könnte sich um eine alte menschliche Siedlung – oder ein Bauwerk außerirdischer Herkunft – handeln , wobei er eher zur menschlichen Erklärung tendierte.

 

Möglicherweise sei diese Siedlung nach einem Erdbeben, das die Region destabilisierte, zerstört worden. Für keine der beiden Hypothesen legte er archäologische oder geologische Beweise vor.

Hier liegt das methodische Problem dieser Interpretation. Seabed 2030 ist eine globale Initiative zur Kartierung des gesamten Meeresbodens bis 2030 und eine wirklich wichtige Aufgabe.

Lücken in der Sonarabdeckung werden routinemäßig durch Satellitenbeobachtungen und computergenerierte Schätzungen geschlossen – ein Verfahren, das gerade Linien, Raster und klare geometrische Formen erzeugen kann, die nichts mit der physischen Beschaffenheit des Meeresbodens zu tun haben.

Man betrachtet nicht immer den Meeresboden selbst, sondern manchmal auch die mathematischen Berechnungen.

Solange eine Stätte nicht anhand der folgenden Kriterien überprüft wurde, bleibt die „versunkene Stadt“ eine Interpretation von Kartenmustern und keine verifizierte archäologische Entdeckung:

  • detaillierte Sonaruntersuchungen

  • Unterwasserfotografie

  • Physische Artefakte – bearbeitete Steine, Keramik, Werkzeuge

Etwa 80 Prozent des Meeresbodens sind noch immer unzureichend kartiert. Doch echte Entdeckungen stehen bevor – das ist keine Spekulation, sondern belegt durch die Fortschrittsberichte von Seabed 2030.

Die Herausforderung besteht darin, den kritischen Blick zu entwickeln, um eine versunkene Stadt von einer algorithmisch gezogenen Linie zu unterscheiden.

Mit der Verbesserung der Karten und dem Schließen von Datenlücken wird diese Fähigkeit entscheidend.

Quellen: PublicDomain/endtimeheadlines.org am 10.09.2026

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