Versteht mich nicht falsch: Musk verspricht gerne Dinge, die Jahre später kommen. Und er liegt auch oft falsch mit seinen Prognosen.
Aber diesmal wurde die Technik tatsächlich live vorgeführt. Ein serienreifes fliegendes Auto ist das natürlich noch nicht.
Und die neue Ente? Ebenfalls bislang nur ein Konzept. Marktstart frühestens 2028.
Trotzdem finde ich diese Gegenüberstellung einfach herrlich.
Die einen experimentieren mit Raketendüsen, die anderen holen ein Auto aus den 1940ern zurück.
Und Karl steht daneben und erklärt, wer die Zukunft gewinnt.
Der eine baut Raketen. Der andere schreibt Warnungen. Und Macron präsentiert die Ente.
Willkommen im Jahr 2026!
🚨🇩🇪 DEUTSCHLAND VERLIERT 31 % SEINER AUTOPRODUKTION – UND CHINA ÜBERNIMMT!
Schau dir diese Grafik mal an. Die zeigt ziemlich eindrucksvoll, wie sich die Kräfte in der weltweiten Automobilindustrie verschoben haben.

Veränderung der Fahrzeugproduktion von 2015 bis 2025:
🇨🇳 China: +40,9 % 📈
🇲🇽 Mexiko: +14,8 %
🇯🇵 Japan: −9,4 %
🇰🇷 Südkorea: −10,0 %
🇺🇸 USA: −15,3 %
🇪🇸 Spanien: −16,8 %
🇫🇷 Frankreich: −25,7 %
🇩🇪 Deutschland: −31,2 % 📉
Deutschland hat laut Grafik innerhalb von zehn Jahren rund 1,88 Millionen Fahrzeuge Jahresproduktion verloren. China produziert dagegen rund 10 Millionen mehr.
Und jetzt überleg mal, was das bedeutet.
Deutschland war jahrzehntelang eine der wichtigsten Autonationen der Welt. VW, Mercedes, BMW, Porsche – das waren nicht einfach nur Marken. Das war das industrielle Rückgrat unseres Wohlstands.
Und heute?
Während China neue Fabriken baut, Batterietechnologie vorantreibt und Elektroautos zu Preisen produziert, bei denen europäische Hersteller kaum mithalten können, diskutieren wir in Deutschland über Verbrennerverbote, CO₂-Vorgaben, neue Berichtspflichten und immer höhere Belastungen.
Natürlich ist nicht jede verlorene Produktionsstätte die Schuld der Politik. Auch die Konkurrenz, veränderte Märkte und strategische Fehler der Hersteller spielen eine gewaltige Rolle.

Aber genau das macht es doch noch schlimmer!
Wir haben einen globalen Wettbewerb, der immer härter wird – und ausgerechnet Deutschland macht seinen Industriestandort zusätzlich teuer und kompliziert.
Was passiert eigentlich, wenn diese Entwicklung weitere zehn Jahre anhält?
Weniger Fabriken bedeuten langfristig weniger gut bezahlte Industriearbeitsplätze. Weniger Zulieferer, weniger Investitionen und möglicherweise weniger Steuereinnahmen.
Und wer finanziert dann die Renten, die Sozialleistungen, die Infrastruktur und den immer größeren Staatsapparat?
Die Antwort der Politik scheint häufig dieselbe zu sein: neue Schulden, höhere Abgaben und noch mehr Umverteilung.
Das eigentliche Problem ist doch: Man kann Wohlstand verteilen. Aber man muss ihn vorher erwirtschaften!
Und genau diese Grundlage gerät zunehmend unter Druck.
Besonders bitter: Deutsche Hersteller können weltweit weiterhin erfolgreich Autos verkaufen. Aber wenn diese Autos zunehmend in China, Mexiko oder anderen Ländern gebaut werden, entstehen die Arbeitsplätze und ein großer Teil der Wertschöpfung eben dort.
Meine Befürchtung: Deutschland verliert nicht einfach ein paar Autofabriken. Es riskiert gerade einen Teil seines industriellen Fundaments.

Und so etwas baut man nicht innerhalb von fünf Jahren wieder auf.
Die Grafik zeigt Produktionsmengen nach Standort, nicht die weltweiten Verkäufe deutscher Automarken. Die Werte für 2025 sollten anhand der endgültigen OICA-Daten überprüft werden.
Was glaubt ihr: Erlebt die deutsche Autoindustrie noch einmal ein Comeback – oder sehen wir gerade einen historischen Niedergang, der kaum noch aufzuhalten ist?
Quellen: PublicDomain/Bitcoin Informant am 19.10.2026
