🇩🇪 🧳 Rekord bei der Auswanderung: Fast 290.000 Deutsche haben 2025 das Land verlassen

Hochqualifizierte ziehen vor allem in die Schweiz, nach Österreich und Spanien oder in die USA. Der Nettoverlust steigt auf rund 97.000.

Und tschüss! Immer mehr Deutsche kehren der Bundesrepublik den Rücken.

Nach endgültigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zogen im vergangenen Jahr, also 2025, genau 288.579 Menschen mit deutschem Pass ins Ausland.

Das ist der höchste Wert seit Beginn der modernen Erfassung und übertrifft den bisherigen Rekord aus dem Jahr 2016.

Gleichzeitig kehrten nur rund 191.890 Deutsche zurück. Der Nettoverlust beläuft sich damit auf knapp 97.000 Personen.

Bei den deutschen Staatsangehörigen hält der Trend der Nettoabwanderung an, der seit 2005 ununterbrochen besteht. 2024 lag der Verlust noch bei etwa 81.000 Personen. Viele der Fortzüge sind vorübergehend, doch der Saldo wächst weiter. (🇩🇪 🧳 Diese Leute brauchen wir nicht! Lauterbachs zynischer Spott über Auswanderer)

Wohin die Deutschen gehen

Die Zielländer bleiben seit Jahren stabil. An der Spitze steht die Schweiz mit rund 22.700 bis 23.000 Fortzügen. Es folgen Österreich mit etwa 13.500 bis 14.000 und Spanien mit rund 9.700 bis 10.000.

Weitere wichtige Ziele sind die USA (rund 8.900), Frankreich (etwa 5.700) sowie die Türkei, Polen und Großbritannien.

Besonders attraktiv sind die Nachbarländer wegen der räumlichen Nähe, der Sprachkenntnisse und oft besserer Nettogehälter. Spanien lockt neben beruflichen Gründen auch mit Klima und Lebensqualität.

Viele Hochqualifizierte und junge Menschen wandern aus

Untersuchungen des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung zeigen ein klares Profil der Auswanderer.

Rund drei Viertel verfügen über einen Hochschulabschluss. In der nicht mobilen deutschen Bevölkerung liegt dieser Anteil deutlich niedriger bei etwa einem Viertel. Zwei Drittel der Fortziehenden sind unter 40 Jahre alt.

Berufliche Motive stehen im Vordergrund. Mehr als die Hälfte der Befragten nannte bessere Karrierechancen, interessante Projekte oder höhere Nettoeinkommen als wichtige Gründe.

Es folgen persönlicher Lebensstil, finanzielle Aspekte und in geringerem Maße Unzufriedenheit mit den Verhältnissen in Deutschland.

Häufig genannte Branchen sind IT, Ingenieurwesen, Forschung sowie Gesundheitsberufe. Das sind alles Berufe und Branchen, die in Deutschland gefragt sind.

Quellen: PublicDomain/freiewelt.net am 27.10.2026

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