Fossilienfälschung: Der Piltdown-Mensch bleibt auch nach 100 Jahren rätselhaft

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Piltdown-schaedel

Seit 100 Jahren ein Fall für Sherlock Holmes -das ist der sogenannte Piltdown-Mensch. Dabei handelt es sich um eine Fossilien-Fälschung, deren Geschichte in der Fachzeitschrift „Nature“ kommentiert wird. Im Dezember 1912 präsentierte das Britische Naturkundemuseum angeblich 500.000 Jahre alte Überreste eines Menschen aus dem englischen Dorf Piltdown. Das Spektakuläre: Die Schädelknochen wiesen auf ein weit entwickeltes Gehirn hin. Der Kiefer erinnerte dagegen an einen Affen – ein Anzeichen dafür, dass sich das Gehirn zuerst entwickelt haben könnte und der Rest folgte.

1953 flog der Betrug auf. Der Kieferknochen stammte vermutlich von einem Orang-Utan, die Schädelfragmente waren nur etwa 1.000 Jahre alt. Wer hinter der Fälschung steckte, ist bis heute nicht endgültig geklärt. Wahrscheinlich suchte der Hobbyarchäologe Charles Dawson die Knochen zusammen, um Ansehen in wissenschaftlichen Kreisen zu gewinnen. Als Komplize steht ein ungleich berühmterer Mann in Verdacht: Sherlock-Holmes-Erfinder Arthur Conan Doyle. Er habe sich an der modernen Wissenschaft rächen wollen, weil er deren Grundlagen anzweifelte.

Quellen: science.discovery.com/wissen.dradio.de vom 13.12.2012

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