NSA-Leaks: US Army sperrt „Guardian“-Website – Ermittlungen gegen Ex-US-Topmilitär wegen Geheimnisverrats – Atom-U-Boote greifen Daten von Unterseekabeln ab

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Die US Army hat den Zugriff auf das Online-Angebot der britischen Tageszeitung „The Guardian“ gesperrt, nachdem dort in den vergangenen Wochen verstärkt über das NSA-Überwachungsprogramm Prism berichtet wurde. Dabei soll der Zugang nicht nur im Presidio of Monterey gesperrt worden sein, sondern in der gesamten Army.

Berichterstattung über NSA

Der „Monterey Herald“ berichtete, dass Mitarbeiter des Präsidiums bestätigt haben, dass die Website seit den Anfängen der Enthüllungen zu Prism unerreichbar sei. Auf Anfrage des „Herald“ gab ein Sprecher der US-Army an, den Zugang zur Berichterstattung und Online-Inhalten über die NSA zu blockieren.

Strenge Richtlinien

Die sei Routine für das US-Verteidigungsministerium und eine Maßnahme zur „Netzwerk-Hygiene“, um die Auswirkungen des unautorisierten Enthüllens von geheimen Dokumenten zu mildern. Dafür gebe es strenge Richtlinien und Vorschriften, die ins Spiel kämen, wenn es um den Schutz und den Umgang mit Geheimdokumenten gehe.

Konsequenzen bei Downloads

Einige Mitarbeiter geben an, die Seite besuchen zu können, aber die Berichte über Prism nicht lesen zu können, da der Zugang gesperrt sei. Mitarbeitern wurde zudem gedroht, arbeitsintensive Aufgaben auferlegt zu bekommen, sollten diese die geleakten Geheim-dokumente herunterladen.

Nicht für Bevölkerung

Es werde nicht überprüft und angeordnet, welche Mitarbeiter sich welche Web-Inhalte ansehen, so der Army-Sprecher. Automatische Filter würden allerdings den Zugang zu einigen Angeboten verhindern. Für die US-Bevölkerung soll das aber nicht passieren, man wolle „die Prinzipien der Verfassung aufrechterhalten und verteidigen“.

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Ermittlungen gegen Ex-US-Topmilitär wegen Geheimnisverrats

Der ehemals zweithöchste Offizier der USA steht laut einem Bericht des Senders NBC im Verdacht, geheime Informationen an die „New York Times“ weitergegeben zu haben. Dabei gehe es um die Enthüllung einer verdeckten US-Cyberattacke auf das iranische Atomprogramm, meldete NBC am Donnerstag. Das Justizministerium habe inzwischen Ermittlungen gegen den pensionierten General James Cartwright eingeleitet, der von 2007 bis 2011 stellvertretender US-Generalstabschef war.

Cartwright sei über die Untersuchungen informiert worden, berichtete NBC unter Berufung auf Justizkreise. Eine Bestätigung des Ministeriums lag zunächst nicht vor, auch Cartwright selbst äußerte sich nicht.

Cyber-Operation geleitet

Die „New York Times“ hatte im vergangenen Jahr berichtet, dass Cartwright unter dem damaligen Präsidenten George W. Bush die Idee für die Cyber-Operation mit dem Codenamen „Olympic Games“ (Olympische Spiele) gehabt und sie dann auch geleitet habe. Präsident Barack Obama habe dann eine Beschleunigung des Programmes ange-ordnet. 2010 seien dann bei einem Angriff mit dem Computervirus Stuxnet vorüber-gehend 1.000 Zentrifugen zur Urananreicherung im Iran lahmgelegt worden.

Der Zeitungsbericht beschrieb geheime Treffen im Weißen Haus und berief sich auf Interviews mit „derzeitigen und früheren amerikanischen, europäischen und israelischen Offiziellen, die in das Programm verwickelt waren“. Demnach habe der US-Geheimdienst NSA zusammen mit Israelis Stuxnet entwickelt.

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Atom-U-Boote greifen Daten von Unterseekabeln ab

Das kleine Städtchen Norden in Ostfriesland hat 25.000 Einwohner, mehrere Hundert-tausend Touristen im Jahr – und ein Glasfaserkabel, das die Bundesregierung in einen Konflikt mit den USA und Großbritannien treibt. Hier, in der nordwestlichsten Stadt auf dem deutschen Festland, taucht die Unterseeleitung TAT-14 auf.

Hinter dem sperrigen Namen verbirgt sich das einzige Glasfaserkabel, das Deutschland direkt mit Großbritannien und den Vereinigten Staaten verbindet. Zapft der britische Geheimdienst GCHQ eben diese Leitung an und teilt die Informationen mit den USA? Wird so der Internetverkehr von deutschen Staatsbürgern überwacht? Es sieht ganz danach aus.

Die Bundesregierung fordert Aufklärung von Washington und London. Im britischen Innen- und Justizministerium hat man die beiden Briefe von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger allerdings mit hochgezogenen Augenbrauen zur Kenntnis genommen. Die FDP-Politikerin verlangt darin in geradezu imperativer Form von ihren Londoner Gegenübern Chris Grayling (Justiz) und Teresa May (Inneres) Auskunft über die Hintergründe des britischen Abhörprogramms Tempora.

Sie fragte unter anderem nach der legalen Grundlage des Projekts, ob irgendein juristisches Gremium die Vorgänge überwache, wie das Abhören in der Praxis ablaufe und welcher Natur die aufbewahrten Daten seien. Eine Antwort hat die Bundesministerin noch nicht erhalten – anders als Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich.

Eine dreizeilige Antwort für Friedrich

Der CSU-Minister fragte höflicher nach als seine Kabinettskollegin. Doch auch Friedrich bekam lediglich einen dreizeiligen Brief zurück, der einer Zurückweisung gleichkommt. Die Dinge, nach denen sich beide erkundeten, sind, so heißt es aus gut unterrichteten Londoner Kreisen, kein Thema politisch-brieflichen Austauschs, sondern unterliegen strenger Vertraulichkeit von Gesprächen in den einschlägigen Gremien.

In London glaubt man hinter der aufgeregten deutschen Szene den aufziehenden Bundes-tagswahlkampf zu erkennen, der es der Berliner Regierung nahelege, aus Gründen der Glaubwürdigkeit vor den Wählern die höchste Palme der Empörung zu erklimmen. Wahrscheinlich wird Kanzlerin Angela Merkel (CDU) auch am Rande des EU-Gipfels mit dem britischen Premier David Cameron über die Problematik sprechen.

Der frühere Europaminister Denis MacShane glaubt im Gespräch mit der „Welt“, ein allgemeines Ansteigen einer intergouvernementalen Nervosität in der Europäischen Union zu erkennen. Die führt er auf die immer größere Dichte der Verflechtung in der EU zurück: Jedes Land glaubt inzwischen, sich in jedes andere Mitgliedsland einmischen zu können, was zu einer Häufung von Konflikten schon jetzt führt – und weiter führen wird.

Der Katalog der Fragen jedenfalls, mit denen die deutschen Minister ihre britischen Gegenüber konfrontieren, ruft gerade jene Geheimhaltung auf den Plan, die praktisch zum Dienstauftrag jeder Sicherheitsdienste gehört und nicht zum Thema diplomatischer Korrespondenz werden kann.

BND darf nur fremde Daten überprüfen

Das Ausspähen hat dabei Tradition – und zwar international. Der Bundesnachrichten-dienst (BND) geht dabei ähnlich vor wie die befreundeten Dienste der USA und Groß-britannien – allerdings in einem weitaus kleinerem Maßstab. Der deutsche Dienst ver-sucht zum Beispiel nicht, den gesamten Internetverkehr zu scannen. Darf er gar nicht.

Dem BND ist erlaubt, bis zu 20 Prozent des Fernmeldeverkehrs nach bestimmten Stich-wörtern zu durchleuchten. Kommunikation von deutschen Staatsbürgern ist für ihn tabu. 2011 wurden beispielsweise fast drei Millionen E-Mails und SMS überprüft. Wo und wie genau angezapft wird – das ist geheim.

Will man herausfinden, wo ausländische Geheimdienste Daten aus Deutschland wo-möglich anzapfen, sollte man dem schwarz-gelben Kabel TAT-14 von Norden aus auf seinem Weg am Meeresgrund folgen. Für den britischen GCHQ wird das Kabel aus Deutschland vor allem dort interessant, wo es auf das britische Festland trifft. Das passiert im Ort Bude.

Laut „Guardian“ späht der britische Geheimdienst bereits 200 Glasfaserleitungen aus. 46 davon könne er gleichzeitig überwachen. Geplant sei, Zugriff auf 1500 der 1600 Ver-bindungen zu bekommen. Doch wie könnte das gelingen?

Drei Methoden zur Ausspähung möglich

Am leichtesten wäre es, die Daten an der britischen Seekabelendstelle abzufangen. Es gibt – so heißt es in London – eine rechtliche Grundlage für das britische Ausspäh-programm. Ein Telekommunikationsunternehmen könnte also einfach die Daten kopieren und dem Geheimdienst überlassen – oder aber die Sicherheitsbehörde bedient sich gleich selbst am Datenstrom. Und wenn das nicht gelingt?

Unter anderem der Blog „Netzpolitik.org“ hat einen Überblick darüber gegeben, wie die Lichtsignale ausgespäht werden können. Vor allem drei Methoden werden genannt: Ein Glasfaserkabel kann aufgetrennt werden und ein Mitlesegerät eingesetzt werden.

Merkwürdig klingt Variante zwei: Dabei wird die Leitung geknickt, ein Teil des Lichts trifft auf den Kabelrand und kann von außen per Verstärker in Informationen umge-wandelt werden.

Bei einer dritten Methode fasst man das Kabel erst gar nicht an, sondern nutzt aus, dass ein kleiner Anteil des Lichts aus jeder Leitung herausstrahlt. Per Verstärker lässt sich darauf von außen zugreifen.

Glasfasernetz transportiert die meisten Informationen

Der Hauptanteil der weltweit fließenden Informationen geht heute durchs Glasfasernetz, weil die Übertragung per Satellit zu langsam ist. Vor allem seit den 90er-Jahren treiben die Dienste laut US-Medienberichten die Überwachung der Unterseeleitungen voran. Als größte internationale Spähallianz gelten die Five Eyes.

Dahinter verbirgt sich eine nach dem Zweiten Weltkrieg gegründete Geheimdienst-Kooperation zwischen den USA, England, Neuseeland, Australien und Kanada. In den ersten Jahrzehnten hatte das Netzwerk sein Ohr vor allem an den Signalen in der Luft. Bekannt wurde das Ausspähprogramm Echelon. Doch mit dem Umbau der Tele-kommunikationsinfrastruktur änderten auch die Dienste ihre Taktik.

Die USA hatten bereits vor der Inbetriebnahme des ersten leistungsfähigen trans-atlantischen Glasfaserkabels im Jahr 1988 Erfahrung mit dem Ausspähen unter Wasser gesammelt. Das U-Boot „Halibut“ zum Beispiel tauchte Anfang der 70er-Jahre im Ochotskischen Meer unter und zapfte ein sowjetisches Kabel an.

Das Boot brauchte ein paar Tage, dann hatte es eine Leitung am Meeresboden ange-knabbert, über die viele Informationen über die U-Boot-Flotte ausgetauscht wurden. Die damaligen Kabel konnte man noch ganz traditionell abhören, und so platzierten die Amerikaner alle paar Kilometer eine Lauschstation.

„Wie ein Feuerhydrant, der dir ins Gesicht spritzt“

Wie eine Anpassung ans digitale Zeitalter klang schließlich um die Jahrtausendwende die Nachricht des „Wall Street Journal“, dass die USA das zur Seewolf-Klasse gehörende 107 Meter lange Atom-U-Boot „Jimmy Carter“ für einen Milliardenbetrag zum Ausspionieren von Glasfaserkabeln fit machen wollten.

Die Leitung werde dafür an Bord geholt und bearbeitet. Wirklich ausgefeilt waren die Pläne zum Abhören der Unterseeleitungen damals aber noch nicht. Ein NSA-Techniker wurde zitiert mit den Worten: „Was wir hatten, war eine Explosion an digitalen Bits, wie ein Feuerhydrant, der dir ins Gesicht spritzt.“ Es fehlten also noch die Rechner-kapazitäten, um den riesigen Datenstrom zu sammeln und zu filtern.

Die wurden, wie die jüngsten Enthüllungen belegen, mittlerweile aufgebaut.

Quellen: APA/Reuters/derstandard.at/WeltOnline vom 28.06.2013

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