Satellitenbild der Woche: Feuer im Paradies (Videos)

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Wie ein traumhaft schönes Amphitheater am Pazifik liegt sie da, die chilenische Küstenstadt Valparaíso. Kürzlich hat eine riesige Feuerwalze rund 3000 Häuser dort zerstört. Selbst aus dem All sind die Verwüstungen gut erkennbar.

Die Geschichte klingt unglaublich: Zwei Geier sollen schuld daran gewesen sein, dass die chilenische Küstenmetropole Valparaíso von einer Feuerkatastrophe heimgesucht wurde. Die Tiere, so heißt es, hätten am 12. April auf einer Hochspannungsleitung unweit einer Mülldeponie gesessen. Als sich zwei Kabel im Wind berührten, seien die Greifvögel verbrannt. Die so entstandenen Funken hätten dann trockenes Material am Boden entzündet und so zu dem Großbrand geführt. Rund 12.500 Menschen verloren ihr Zuhause, 15 starben in den Flammen.

(Foto: Valparaiso und Umgebung (Falschfarbenbild): Der große rote Bereich links im Bild wurde vom Feuer verwüstet)

Womöglich waren aber auch Brandstifter am Werk. In insgesamt zwölf Stadtteilen brannte es jedenfalls, erst nach einer Woche waren die Flammen unter Kontrolle. Immer wieder hatten scharfe Pazifikwinde sie angefacht. Der Nasa-Satellit „EO-1“ hat die Schneise der Verwüstung fotografiert, die das Feuer durch Valparaíso geschlagen hat. Rund 300 Häuser sind den Flammen zum Opfer gefallen.

Das verbrannte Areal leuchtet rot in der Falschfarbaufnahme und bräunlich in der Echtfarbdarstellung. Der „Advanced Land Imager“ an Bord des Satelliten hat das Foto gemacht. Für die Falschfarbaufnahme wurde auch Infrarotlicht berücksichtigt. So lässt sich die vom Feuer verwüstete Fläche besser von der Umgebung abgrenzen.

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(Echtfarbdarstellung: Hier ist die Brandstelle braun – und schwieriger von der Umgebung zu unterscheiden)

Chiles Präsidentin Michelle Bachelet hat vom „schlimmsten städtischen Brand in der Geschichte des Landes“ gesprochen und den betroffenen Menschen Hilfe beim Wiederaufbau versprochen. Die Staatschefin hat angekündigt, dass die neuen Teile Valparaísos nach einem Rahmenplan entstehen sollen. Die Stadt habe sich zuvor „ohne Plan“ ausgebreitet.

Die 270.000-Einwohner-Stadt Valparaíso gehört seit 2003 zum Weltkulturerbe der Unesco. Die bunten Häuser, oft aus Holz gebaut, locken zahlreiche Touristen an. So lässt sich auch das Haus von Chiles Nationaldichter Pablo Neruda besichtigen – mit einer atemberaubenden Aussicht über die Bahía de Valparaíso.

Die Stadt erstreckt sich, wie auch auf den Bildern von „EO-1“ zu sehen, über eine Vielzahl von Hügeln. Wegen dieser sogenannten Cerros brauchen Gäste und Einwohner eine gute Kondition für Fußmärsche – oder sie nehmen einen der zahlreichen Aufzüge, die die Höhenunterschiede überbrücken.

Videos: Der Tag nach dem Feuer in der Stadt

Quellen: Nasa/SpiegelOnline vom 10.05.2014

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