Die ungewöhnliche Sonne im November 2019 – seltenes Phänomen Rossby-Welle erreicht Europa

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Die Energieversorgerin unseres Planetensystems verharrt weiter im Minimum der Fleckenaktivität. So langsam wird es sehr ungewöhnlich, was sich da nicht tut. Die festgestellte SSN (für SunSpotNumber) als Durchschnittszahl der Tage über den Monat, betrug 0,5.

An ganzen vier von 30 Tagen gab es überhaupt nur einzelne Fleckchen zu sehen, an allen anderen Tagen war die Sonne blank. Seit 26 Monaten ging die SSN nicht mehr über 20, so lange dauert das Minimum schon an.

Ähnlich lange Perioden mit Werten unter SSN=20 sehen wir in den historischen Aufzeichnungen nur vom SC (für Solar Cycle) 14 in den Jahren 1911-13 mit 27 Monaten und vom SC 5 (1809/10) mit 24 Monaten Dauer. Wir bewegen uns auf das längste Minimum mit ausgesprochen geringer Aktivität im historischen Kontext zu!

Sollte es noch weitere 8 Monate anhalten, wie von uns hier vermutet, so wird es das signifikant niedrigste Minimum in der systematisch beobachteten Geschichte seit 1750 werden. Die lange „Bettruhe“ der Sonne schlägt sich graphisch nieder:

Abb.1: Der Verlauf der Fleckenaktivität über den aktuellen Zyklus 24 (rot) im Vergleich zu einem mittleren Zyklus als arithmetischer Mittelwert aller bisher beobachteten Zyklen (blau) und dem über lange Zeiträume recht ähnlichen Zyklus 5 ( schwarz).

Interessant: nur in einem einzigen Monat übertraf der Zyklus 24 den langjährigen Mittelwert der Aktivität: das war der Monat 106 des Zyklus, der September 2017. Im Nachhinein wissen wir: es war wie ein Crescendo vor der großen Stille des Minimums (Die schlafende Sonne im Oktober 2019 und der angebliche Meeresspiegelanstieg).

Der Vergleich der Zyklen untereinander:

Abb. 2: Die einzelnen systematisch beobachteten Zyklen mit ihrer Aktivität. Die Zahlen entstehen, indem die monatlichen Abweichungen der Daten vom Mittelwert (blau in Abb.1) bis zum aktuellen Zyklusmonat 132 des SC24 aufaddiert werden.

Die Säule ganz rechts wächst und wächst nach unten, im letzten Monat kamen wieder rund 15 Zähler hinzu. Die zeitnahen Auswirkungen solch niedriger Aktivität sehen wir im Anwachsen der galaktischen Strahlung vor allem in größeren Höhen. Die Strahlung wird bei stärkerer Sonnenaktivität von uns fern gehalten, die Heliosphäre reicht weiter in den Raum hinaus und schirmt auch die Erde effektiver ab (Solarminimum: Droht ein frostiger Winter, da keine Sonnenflecken?)

 

In der Stratosphäre wird seit  März 2015 (Monat 76 des Zyklus zur Einordnung des Zeitpunktes in Abb.1) die Röntgen- und Gammastrahlung homogen gemessen:

Abb. 3: Das Anwachsen der Höhenstrahlung bei fallender Sonnenaktivität. Die Steigerung beträgt schon 22% bis zum aktuellen Zeitpunkt. Quelle

Ein Ende des Minimums ist weiterhin nicht in Sicht. Auch bei höherer Auflösung in der Beobachtung der Sonne wurden nur ganze 4 Mini-Spots im Laufe des Novembers verzeichnet, die man dem neuen Zyklus 25 zurechnen muss. Das ist noch kein Zeichen für ein baldiges Anlaufen des neuen Zyklus. Wir halten Sie weiter auf dem Laufenden über den „Sonnenschlaf“.

  

Die offizielle Prognose für Sonnenzyklus 25 wurde am Montag veröffentlicht und zeigt, dass der bevorstehende Zyklus in etwa Zyklus 24 ähneln wird. Nach der neuen Prognose befinden wir uns jetzt im tiefsten Teil des solaren Minimums und sollten beginnen, eine Verlangsamung erkennen, sowie einen Anstieg neuer Sonnenflecken gegen Ende 2020.

Rossby-Welle erreicht Europa – und bringt Wintereinbruch im Januar

Eine planetare Druckwelle, die etwa bei Grönland startet und über Alaska und Sibirien nach Europa wandert, wird die Wetterlage im neuen Jahr verändern. Dieses seltene Phänomen namens Rosby-Welle bringt uns erst Mitte Januar den Winter.

Eine planetarische Druckwelle bildet sich aus, die langsam von Osten nach Westen einmal um die Welt zieht. Es handelt sich dabei um eine Rossby-Welle, genauer um eine Branstator-Kushnir-Rossby-Welle. Dieses Phänomen tritt auf der Nordhalbkugel nur im Winter auf.

Diese Druckwelle startet ungefähr bei Grönland und wandert über Alaska und Sibirien wieder nach Europa. Für ihren Weg braucht die Rossby-Welle mehrere Wochen. Dabei wird die Welle vom aktuellen Wetter überlagert und ist damit nicht immer sofort sichtbar. Im Hintergrund bewegt sie sich aber kontinuierlich weiter nach Westen. Dadurch wandert auch ein kräftiges Hochdruckgebiet immer weiter nach Westen.

Hochdruckgebiet wandert langsam

Mitte Dezember ist die Rossby-Welle im Osten Europas angekommen. Doch noch befinden sich die Hochdruckgebiete weit im Osten und Südosten, wodurch der Jetstream und die Tiefdrucksysteme vom Atlantik freie Bahn nach Westeuropa haben.

Dadurch, dass das kräftige Hochdruckgebiet, das an der Rossby-Welle hängt, so langsam wandert, kann es nicht mehr rechtzeitig den Jetstream blockieren und dadurch weiße Weihnachten ermöglichen. „Ein kräftiges Hoch über den Britischen Inseln könnte die Westwinde des Jets blockieren und Polarluft hätte freie Bahn nach Europa“, sagt Jan Schenk, Meteorologe bei The Weather Channel. Leider zeichnet sich diese Winterwetterlage erst im Januar ab.

Ab Januar wird es spannend

Man kann bereits in den Wettermodellen erkennen, wie die Hochdruckgebiete immer weiter im Westen auftauchen. Ab Anfang Januar wird es spannend. Dann erreicht das Hochdruckgebiet erst Skandinavien und schließlich die Britischen Inseln.

Dann kommt es zur Blockade des Jets und der Westwinde und kalte, arktische Luft kann von Norden nach Mitteleuropa fließen. „Wann genau das passieren wird ist noch nicht klar, aber spätestens Mitte Januar rechne ich mit neuer Kaltluft, vielleicht auch mit Schnee“, sagt Schenk.

Zwar wissen wir noch nicht, wie weit nach Westen die Welle vordringt und wann das Hochdruckgebiet wieder abzieht, aber diese winterliche Rossby-Welle ist ein guter Hinweis darauf, dass die Winterprognose von The Weather Channel und der WSI weiter Gültigkeit hat. Wir gehen weiter von einem späten, kalten Winter aus – was auch an der ungewöhnlich stillen Sonne liegt.



Literatur:

Codex Humanus – Das Buch der Menschlichkeit

S.O.S. Erde – Wettermanipulation möglich?

HAARP ist mehr (Edition HAARP)

Das Chemtrailhandbuch: Was sich wirklich über unseren Köpfen abspielt

Quellen: PublicDomain/kaltesonne.de/Focus/weather.com am 17.12.2019

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One thought on “Die ungewöhnliche Sonne im November 2019 – seltenes Phänomen Rossby-Welle erreicht Europa

  1. Januar und Februar waren schon immer die kältesten Monate hier in Norddeutschland, aber die letzen 4 Jahre kann man nur von Schadderwetter reden, aber nicht um üblste Temperaturen.
    Ich bin Baujahr 1964 und habe Winter mitkriegen müssen die Nachts -26 Grad hatten, aber allerdings gab es mehr >warme< Winter wo wir Kinder auf Schee gewartet haben.
    Meistens war Januar und Februar die kältesten Monate, auch wenn es nur ekliges, nasskaltes Wetter war.

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