Die stille Sonne im Dezember 2019, das El Niño-Phänomen in 2020 und das Narrenschiff Polarstern im Preisseis

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Unsere Sonne ist weiterhin im Tiefschlaf des Minimums zwischen dem zu Ende gehenden Zyklus 24 und dem vor der Tür stehenden Zyklus 25. Die festgestellte SSN (für SunSpotNumber) betrug 1,6. Sie lag damit ein wenig höher als in den letzten 6 Monaten, jedoch noch immer sehr niedrig mit nur 10% des Mittels im Zyklusmonat 133.

An nur 3 Tagen von 31 war überhaupt etwas zu beobachten auf der sichtbaren Sonnenhälfte, alle anderen Tage waren „Spotless“. Da das Jahr 2019 nun vollständig ist, lohnt sich ein Resümee: Die mittlere SSN in 2019 betrug 3,65.

Wir müssen weit zurückschauen um einen geringeren 12- monatigen Mittelwert in einem Zyklus zu finden: SC5 (null) und SC6 (2,45), beide Zyklen des Dalton- Minimums.

Sehr gut ist in Abb.1 zu sehen, wie lange der Zyklus schon nur minimale Aktivität (monatliche mittlere SSN unter 20) produziert: es sind 27 Monate bisher. Wir sind im Zyklusmonat 133, nur 15 bisherige Zyklen „erlebten“ diese Länge, allesamt recht schwache.

Abb. 2: Die Aktivität der einzelnen Zyklen, wenn man die monatlichen Abweichungen zum Mittelwert ( blau in Abb.1) bis zum aktuellen Zyklusmonat 133 aufaddiert. Die Zahl repräsentiert so das Integral der Aktivität über die Zeit. Sie ist damit deutlich aussagekräftiger als die Maximal-Aktivität in einem einzelnen Monat.

Die einzig „spannende“ Frage ist, wie lange die Sonne noch die Flecken-Pause halten wird, also wann der Zyklus 25 beginnt. Im Mittel (vgl. Abb.1) geht es dann zügig voran mit der Fleckenbildung, schon 2-3 Jahre später ist das Maximum in Schlagdistanz.

Das Kriterium für den Start des neuen Zyklus ist, dass eine Mehrheit von Flecken die umgekehrte magnetische Polarität im Vergleich zum auslaufenden hat. Ende Dezember „erwachten“ zunächst die Ereignisse des SC25, später im Januar 2020 dann wieder ein Rückfall (Die ungewöhnliche Sonne im November 2019 – seltenes Phänomen Rossby-Welle erreicht Europa).

Ob der Dezember 2019 zum letzten Monat des SC24 erklärt wird? Es wird sich in den nächsten Monaten herausstellen.

(Abb. 1) 

(Abb. 2)

wobleibtdieglobaleerwaermung.wordpress.com weiter:

Nach einem global relativ milden Jahr 2019 wegen schwacher El Niño-Bedingungen und nach vier Jahren globaler Abkühlung wird die Erde im Jahr 2020 unter möglichen neutralen oder sogar La Niña-Bedingungen und im tiefsten Sonnenminimum seit 200 Jahren weiter abkühlen.

 

Die unverfälschten Satellitendaten von UAH sehen das Jahr 2019 global auf Rang 3 hinter den El Niño-Jahren 2016 und 1998.

Trotz der global wärmenden El Niño-Bedingungen im Jahr 2019 dauert der negative lineare Trend der globalen Temperaturen von Januar 2016 bis Dezember 2019 an.

Die aktuellen ENSO-Prognosen sind weiter sehr uneinheitlich: Die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA sieht erneut ab dem NH-Frühling eher eine kräftige global kühlende La Niña aufziehen,…

…, was vom ENSO-Modell CFSv2 der amerikanischen Wetterbehörde NOAA erst ab NH-Herbst 2020 mit schwachen La Niña-Bedingungen gesehen wird.

Völlig entgegengesetzte ENSO-Prognosen kommen vom Zentrum des deutschen Klimawahns in Potsdam: Dort sehen Schellnhuber et al. (Selbstverbrennung) Ende 2020 global wärmende El Niño-Bedingungen.

 

Eine interessante neue amerikanische Arbeit zeigt einen engen Zusammenhang der ENSO-Phasen mit den Sonnenzyklen.

Die Sonne befindet sich derzeit in einem mehrjährigen Sonnenfleckenminimum im Übergang von Sonnenzyklus (SC) 24 zu SC 25.

In der Grafik befinden wir uns derzeit sehr wahrscheinlich am Ende des SC 24, also in Phase a III mit erhöhter Wahrscheinlichkeit für (blaue) La Niña-Bedingungen.

Dies träfe vor allem dann zu, wenn die NASA mit ihrer auch für mich überraschenden Einschätzung richtig läge, das rechnerische Sonnenminimum der über 13 Monate gemittelten sogenannten „Smoothed Sunspot Number/SSN)“ könnte erst 2022/23 eintreten.

Es bleibt also abzuwarten, wie sich der Übergang von SC 24 zu SC 25 weiter entwickelt und wann das rechnerische Minimum tatsächlich erreicht wird.

Die wenigen kleinen Sonnenflecken der letzten beiden Wochen hatten allerdings bereits die magnetische Signatur des neuen SC 25, so dass die Einschätzung der Expertenrunde von April 2019 eher wahrscheinlich ist.

„Im April 2019 hatte das Expertengremium bei NOAA`s jährlichem „Space Weather Workshop“ versucht, den Beginn und die Stärke des kommenden Sonnenfleckenzyklusses Nr. 25 vorherzusagen.

Sie sagten voraus, dass das Minimum lange dauern wird und das rechnerische Minimum zwischen Juli 2019 und September 2020 eintreten werde. Der neue Zyklus Nr. 25 solle sein schwaches Maximum in den Jahren 2023-2026 erreichen.

In der Grafik der Pressemitteilung im April 2019 sah diese Experten-Prognose so aus.

Sollte das rechnerische Sonnenminimum bereits eingetreten sein oder es tritt noch früh im Jahr 2020 ein – was man bei einem 13-Monatsmittel ja erst ein halbes Jahr später feststellen kann -, steigt allerdings die Wahrscheinlichkeit für die Phase b IV oben in der Grafik mit den (roten) El Niño-Bedingungen…

Eines steht allerdings schon fest: Ohne El Niño-Bedingungen im Laufe des Jahres 2020 fehlen die um etwa vier Monate zeitversetzten global wärmenden Wirkungen des Jahres 2019: Das Jahr 2020 wird folglich kälter als das Jahr 2019.

Narrenschiff „Polarstern“ (Position) auf südlichem Kurs und mit Presseis bis zu neun Meter Höhe – Eisbär prüft die Geräte

Ein Eisbär hat am 18.1.2020 eine Fernerkundungsstation der Klimanarren besucht und ein wenig durcheinander gebracht; er wurde von einer automatischen Kamera fotografiert, die alle fünf Minuten automatisch ein Foto macht.

Das deutsche Narrenschiff, der Klimapropaganda-Eisbrecher „Polarstern“ driftete auf seiner 140 Millionen-Euro-Tour fest im dicken Packeis seit Wochen hin und her und kam einige Tage mit NW-Kurs dem Nordpol näher, nun geht es mit südlichem Kurs wieder weg vom Nordpol.

(Zum Vergrößern anklicken)

Dazu haben sich Presseisrücken bis zu 9m hoch aufgetürmt. Die Dezemberlinie wurde erst mehr als einen Monat später als geplant erreicht. Derweil wartet der neue wissenschaftliche Fahrtleiter Christian Haas (AWI) bei Temperaturen unter -30°C weiter auf Regen am Nordpol mitten im Winter…

Literatur:

Codex Humanus – Das Buch der Menschlichkeit

S.O.S. Erde – Wettermanipulation möglich?

HAARP ist mehr (Edition HAARP)

Quellen: PublicDomain/kaltesonne.de am 22.01.2020

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