
terra-mystica.jimdofree.com berichtet: „Ich glaube nicht, dass die meisten fortgeschrittenen außerirdischen Zivilisationen biologisch sind“, ist sich Dr. Susan Schneider von der University of Connecticut und dem Institute for Advanced Studies in Princeton sicher.
Die Kognitionswissenschaftlerin und Philosophin ist sich sicher, die am höchsten entwickelten außerirdischen Zivilisationen werden keinen biologischen Körper wie wir besitzen und als eine Form künstlicher Intelligenz oder außerirdischer Superintelligenz existieren.
Dr. Schneider gehört zu den wenigen Wissenschaftlern, die die Möglichkeit in Erwägung ziehen, dass solche künstlichen Intelligenzen durchaus bereits da draußen im Universum sind, und das schon seit Äonen.
In ihrer Studienarbeit für die NASA mit dem Titel Alien Minds ging es um die Fragen: „Wie denken wohl intelligente Außerirdische? Haben sie bewusste Erfahrungen? Würde es sich irgendwie anders anfühlen, ein Außerirdischer zu sein?“
Dr. Schneider wollte wissen: Wenn wir auf außerirdische Intelligenz und Bewusstsein stoßen würden, wie würde es »aussehen« und würden wir es überhaupt erkennen?
Denn während unsere Zivilisation »menschliche« Eigenschaften aufweist, glaubt sie, dass die meisten intelligenten außerirdischen Zivilisationen keinen ausschließlich biologischen Körper besitzen und superintelligente künstliche Intelligenzen (KI) sind. Sie bietet auch Argumente, die zusammengefasst ihre Schlussfolgerung für die Existenz von außerirdischen Superintelligenzen stützen sollen:
– Ein kurzes Zeitfenster. Sobald eine Zivilisation die Technologie entwickelt, die sie in Kontakt mit dem Universum bringen kann (Raumfahrt), ist sie nur noch wenige hundert Jahre davon entfernt, ihr eigenes Paradigma von der Biologie zur KI zu ändern. Dieses »kurze Fenster« macht es wahrscheinlicher, dass die Außerirdische, denen wir begegnen, postbiologisch sind.
Dieses kurze Fenster wird durch die menschliche kulturelle Evolution begünstigt, zumindest bis jetzt. Unsere ersten Radiosignale liegen nur etwa 120 Jahre zurück und die Erforschung des Weltraums ist erst etwa 50 Jahre alt, zudem machen wir auch in der digitalen Technologie enorme Fortschritte (Projekt Serpo: Der geheime Austausch zwischen Außerirdischen und Menschen).




– Das höhere Alter der außerirdischen Zivilisationen. Befürworter von SETI sind oft zu dem Schluss gekommen, dass außerirdische Zivilisationen viel älter sein könnten als unsere eigene. Alle Indizien konvergieren zu der Schlussfolgerung, dass das maximale Alter einer außerirdischer Zivilisation Milliarden von Jahren betragen würde, genauer gesagt reicht die Schätzung von 1,7 Milliarden bis 8 Milliarden Jahren.
Wenn Zivilisationen Millionen oder Milliarden von Jahren älter sind als wir, müssten viele von ihnen weitaus intelligenter als wir sein. Nach unseren Maßstäben wären viele von ihnen dann superintelligent und wir galaktische Neugeborene.
Und selbst wenn diese Außerirdischen biologisch wären, könnten sie ihre Superintelligenz künstlich erreicht haben, sodass man durchaus von einer künstlichen Intelligenz sprechen dürfte.
– Die Körper der Außerirdischen müssten nicht zwangsläufig kohlenstoffbasiert sein, was sie nahezu unsterblich machen könnte. Das würde ihnen das Hochladen von Modifizierungen oder einen Neustart ermöglichen und ihnen erlauben, unter einer Vielzahl von Extrembedingungen zu überleben, die für kohlenstoffbasierte Lebensformen undenkbar wären.

Darüber hinaus erscheint Silizium ein besseres Medium für die Informationsverarbeitung zu sein als das Gehirn selbst. Neuronen erreichen eine Spitzengeschwindigkeit von etwa 200 Hz, was sieben Größenordnungen langsamer ist als bereits heutige Mikroprozessoren leisten können.
Zwar klingen die Ausführungen von Dr. Schneider eher wie Science-Fiction und nicht wie seriöse Wissenschaft, doch tatsächlich hätten künstliche Lebensformen erhebliche Vorteile gegenüber dem herkömmlichen, biologischen Leben. Vor allem für eine raumfahrende Zivilisation, die Jahrhunderte von einem Sternsystem zum anderen reisen möchte.
So ist die Vision gar nicht so abwegig, dass auch die menschliche Rasse eines Tages ihren rein biologischen, sterblichen Körper ablegen und sich zu einem nahezu ewig lebenden künstlichen Wesen wandeln wird.
Dr. Schneider ist nicht die einzige, die davon überzeugt ist, auch nach den Prognosen der Neurowissenschaftlerin Dr. Hannah Critchlow von der britischen University of Cambridge werden wir schon sehr bald in der Lage sein, das menschliche Gehirn in einen Computer »hochzuladen.
Sie ist davon überzeugt, dass wenn es uns gelingen sollte, die richtige Hardware und Software zu entwickeln, um die Gesamtheit des Gehirns wie die Erinnerungen, Leitungen und Funktionen unterzubringen, ein Mensch dann theoretisch in der Lage wäre, in einem künstlichen Körper zu leben (Was wissen Geheimdienste tatsächlich über das UFO- und Alien-Phänomen? Ein Blick in die Stasi- und KGB-Akten).

Der Neurowissenschaftler Dr. Randal A. Koene sieht ebenfalls eine Zukunft voraus, in der unser Bewusstsein ewig in einem Computer leben könnte. Ein Mensch könnte dann sogar ewig in einer Maschine leben, so lange sie in Betrieb gehalten wird, denn er besitzt keinen biologischen Körper mehr, der einem Alterungsprozess unterliegt.
Und scheinbar sind wir auch gar nicht so weit davon entfernt, denn es gibt bereits einige Wissenschaftler, die schon an Wege arbeiten, unser Gehirn mit Computern zu verbinden. Auch der Unternehmer und Visionär Elon Musk widmet sich mit seiner Firma »Neuralink Corp« der künstlichen Intelligenz (KI) und ihrer Verknüpfung mit unserem Gehirn (siehe hier).
Eines seiner wichtigsten Ziele ist, mittels künstlichen Nervengewebes das menschliche Gehirn direkt mit Computern zu verbinden, um auf diese Weise das Niveau von künftigen künstlichen Intelligenzen zu erreichen.
Und bei den bisher schon erreichten Fortschritten ist es nicht zu weit hergeholt, anzunehmen, dass in 100 oder 150 Jahren der Durchbruch erreicht sein wird, Erinnerungen und Erfahrungen eines Menschen in eine Maschine hochladen zu können, was letztendlich nichts anderes bedeuten würde, dass das Bewusstsein des Menschen in der Maschine lebt, denn Bewusstsein ist nicht anderes als die Summe unserer Erinnerungen und Erfahrungen (Seltsame Enthüllungen über den Pseudo-„Whistleblower“ Corey Goode (Videos)).

Doch die Aussicht für unsere Nachfahren, in einem künstlichen, humanoiden Roboter, der beweglich ist und aktiv mit der Umwelt interagieren kann, nahezu ewig leben zu können, dürfte ihnen sicherlich eine Überlegung wert sein, denn auch die Eigenschaften von Robotern werden im Verlauf unserer technischen Entwicklung unweigerlich gewaltige Fortschritte machen und mittels Sensoren sogar fühlen, riechen und schmecken können.
Ob ein Leben in einer Maschine wie z.B. Roboter/Androide allerdings zweckmäßig oder wünschenswert ist, bleibt umstritten.
© Fernando Calvo für terra-mystica.jimdofree.com am 04.02.2021
Literatur:
Die geheime Raumfahrt
UFOs: Sichtungen seit 1945 (Typenkompass)
DAS OMNIVERSUM: Transdimensionale Intelligenz, hyperdimensionale Zivilisationen und die geheime Marskolonie
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