Die nicht ganz unumstrittene Vorgehensweise Israels dient da zumeist als Vorbild. Impfen lassen muss sich freilich keiner, aber ohne digitalen Nachweis eines aktuellen PCR-Tests dürfte es fortan schwierig werden, die Landesgrenzen innerhalb der EU zu überwinden.
Dazu kommt: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kleckert auch nicht, sondern klotzt ordentlich ran: Mitte April orderte sie 1,8 Milliarden Dosen Corona-Impfstoff von Pfizer/BioNTech, der auch für die Kleinsten gedacht ist, für ca. 28 Milliarden Euro.
Und zur Gretchenfrage „Kann man auch ohne Impfung in ein anderes EU-Land reisen?“ heißt es ebenda:
„Ja. Der digitale grüne Nachweis soll den freien Personenverkehr innerhalb der EU erleichtern. Er ist aber keine Voraussetzung für die Freizügigkeit. Sie ist ein Grundrecht in der EU. Der digitale grüne Nachweis kann auch Testergebnisse bescheinigen, deren Vorlage von staatlicher Seite häufig verlangt wird. […] Er soll als Beleg für den Corona-Status einzelner Personen dienen und somit das Reisen erleichtern.“
Der digitale grüne Nachweis enthält „notwendige zentrale Informationen wie Name, Geburts- und Ausstellungsdatum sowie Angaben zu Impfstoff/Test/Genesung und ein individuelles Erkennungsmerkmal“.


Na dann: Also Impfung oder PCR-Test (den man freilich selbst bezahlen muss) als neuer Goldstandard des sicheren Reisens. Viele scheint das kaum zu stören, Hauptsache wieder „Freiheit“.
Diese Naivität ist nur schwer zu ertragen. Denn historisch betrachtet wird damit eine epochale Zensur durchgeführt. Tatsache ist, dass man bis Anfang 2020 generell nicht davon ausging, dass alle Menschen potenzielle „Virenschleudern“ sind, die man permanent von ihren Mitmenschen isolieren müsse. Bis dahin galten Menschen erst dann offiziell als „krank“, wenn ein Arzt das nachgewiesen hatte.
Wenn heute die Untertanen, ehedem Bürger, Einkaufen, Verreisen oder in ein Restaurant gehen möchten (früher das Normalste der Welt), müssen sie nun mittels vom Staat angeordneter fragwürdiger PCR-Tests bescheinigen, dass sie nicht in Verdacht stehen, ihre Mitmenschen zu „gefährden“, oder eben per Impfung.
Die Harvard-Ökonomin Shoshana Zuboff bringt das in ihrem richtungweisenden Buch, das sich wie eine finstere Vorahnung auf die neue Epoche liest, auf den Punkt. In „Das Zeitalter des Überwachungskapitalismus“ schreibt sie:
„Die Negation des Rechts, keine Spuren zu hinterlassen, solange man nicht gegen Gesetze verstößt, wird sich in unsern Bewusstsein wie in unseren Leben einnisten, ohne mehr störrische Irritationen auszulösen.“
Die potenziellen Gefahren für die Menschheit drohen jedoch nicht nur bei den Viren. Die „Negation“ des Rechts lässt sich auch hervorragend auf andere Bereiche wie die Kriminalitätsprävention übertragen: Es könnte sein, dass Schmidt heute Abend seine Frau schlägt, die Algorithmen sprechen dafür.
Doch zurück zu den Impfpässen in der EU und der Kritik daran. So betonte der russische Außenminister Sergei Lawrow bereits Anfang März auf einer Pressekonferenz in Moskau, dass die Einführung der in der EU diskutierten digitalen Impfpässe zu einem indirekten Impfzwang führen könnte. Lawrow wörtlich:
„Die Menschen werden also gezwungen sein, sich impfen zu lassen, wenn sie reisen wollen. Mittlerweile können sich die Menschen in Europa ein Leben ohne Reisen innerhalb der EU-Länder kaum noch vorstellen. Mal sehen, was am Ende dabei herauskommt. Ich hoffe, dass eine Entscheidung mit Rücksicht auf die Interessen der Bürgerinnen und Bürger der EU getroffen wird und nicht aufgedrängt wird. Die freiwillige Impfung ist ein äußerst wichtiger Punkt.“

Auch in anderen Teilen der Welt sieht man das ähnlich. Der Gouverneur von Florida hat beispielsweise die Ausstellung von Impfpässen bei hohen Strafandrohungen verboten, denn, so Ron DeSantis:
„Es ist sowohl für die Regierung als auch für den privaten Sektor völlig inakzeptabel, von Ihnen (den Bürgern) zu verlangen, dass Sie den Nachweis der Impfung erbringen, nur um einfach in der Lage zu sein, sich am normalen gesellschaftlichen Leben zu beteiligen.“
Und in Deutschland? Da prescht das Bundesjustizministerium mit einem bereits lange erwarteten Referentenentwurf vor, den die Welt in blumigsten Worten beschreibt:
„Der Impfpass soll schon sehr bald das Ticket für die Rückkehr zu Freiheiten und für ein Ende der Corona-bedingten Einschränkungen im Alltag sein. Wenn es nach dem Bundesjustizministerium geht. Das hat einen Entwurf vorgelegt, in dem geregelt wird, wie Geimpfte und Genesene wieder ihre Grundrechte wahrnehmen können.“
Im Entwurf findet sich dann folgende verheißungsvolle Passage:
„Das heißt, dass es geimpften und genesenen Personen zukünftig wieder möglich sein wird, ohne vorherige Testung zum Beispiel Ladengeschäfte zu betreten, Zoos und botanische Gärten zu besuchen oder die Dienstleistungen von Friseuren und Fußpflegern in Anspruch zu nehmen.“
Wer also geimpft ist, ist klar im Vorteil? Nicht unbedingt. Denn zuerst stellt sich die Frage, welche Ladengeschäfte und andere Einrichtungen „Corona“ wirtschaftlich überhaupt überlebt haben (zumal der Lockdown sicher noch eine Weile andauern wird) und – je nach derzeitiger Verordnungslage – überhaupt öffnen dürfen. Viel wichtiger ist aber die Frage nach den Nebenwirkungen der Impfungen und den – das liegt auf der Hand – überhaupt nicht erforschten Langezeitwirkungen – denn wir haben es nach wie vor mit einer Notfallzulassung in der EU zu tun.
Grundsätzlich sei jedem ans Herz gelegt zu studieren, wie die Pharmaindustrie arbeitet (beispielsweise im Film: Big Pharma – Die Macht der Konzerne) und welche enorme Lobby diese beispielsweise im Bundestag oder Brüssel hat.
In letzter Zeit häufen sich zudem Berichte über Nebenwirkungen der Impfungen, besonders bei jungen Leuten: „18-jähriger Schüler erkrankt nach BioNTech-Impfung an Herzmuskelentzündung“, „32-Jährige nach Astrazeneca-Impfung gestorben: ‚Viele wollten davon nichts wissen'“, „Israel: Mehrere Fälle von Herzmuskelentzündung nach BioNTech/Pfizer-Impfung werden untersucht“ oder zuletzt: „Corona-Impfung: Veränderte Menstruation – Berichte über heftige Blutungen und Krämpfe“.
Dabei haben junge Menschen, bei denen, wie allgemein bekannt ist, COVID-19-Erkrankungen in aller Regel deutlich milder verlaufen als bei der Ü70-Generation, ohnehin ein vergleichsweise schweres Kreuz in der „Corona-Krise“ zu tragen:
Der vielen Dinge beraubt, die das Leben lebenswert machen (Veranstaltungen, Konzerte, Feiern, Abschlussbälle, Ausgehen, Tanzen), zum Homeoffice (falls der Job noch da ist) gezwungen und bis an ihr Lebensende dazu verdonnert, die angehäuften „Corona-Staatsschulden“ in Form von höheren Steuern und geringeren Renten zu begleichen, sollen sie sich jetzt noch gesundheitlichen Risiken der Impfungen (die freilich auch Ältere betreffen) aussetzen? Und auch das vermutlich nicht nur in diesem Jahr – spricht doch der Pfizer-Chef von „jährlichen Auffrischungen“.

Da haben wir also die nächste Zensur innerhalb der Pandemie: Denn ursprünglich ging es bei allen „Corona-Maßnahmen“ doch ausschließlich um die Gesundheit der Menschen, oder? Doch die Nebenwirkungen der Impfung werden offenbar schlichtweg in Kauf genommen.
Das Grundgesetz scheint bei derlei heftigen Eingriffen in die persönliche Freiheit den Bedenkenträgern einer „Impfpflicht durch die Hintertür“ jedoch recht zu geben. So schreibt der Rechtsanwalt und Strafverteidiger Gerhard Strate im Cicero:
„Das Grundgesetz ist keine Schönwetterlektüre, mit welcher die Nation sich schmückt, so lange die Lage ruhig und überschaubar ist. Es ist vielmehr der rettende Mast, den wir besonders im Sturm keinesfalls loslassen dürfen. Dies gilt für das Recht auf körperliche Unversehrtheit ebenso wie für das Recht auf die freie Entfaltung der Persönlichkeit oder für die Berufsfreiheit.“
Die Hoffnung stirbt freilich zuletzt, dass er damit bei den Verantwortlichen Gehör findet (Warnung vor „Super-Mutante“: Impfungen machen Virus aggressiver – Covid-Todeszahlen steigen dort, wo am meisten geimpft wurde (Videos)).
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Am 28. April 2020 erschien „Der Hollywood-Code: Kult, Satanismus und Symbolik – Wie Filme und Stars die Menschheit manipulieren“ (auch bei Amazon verfügbar), mit einem spannenden Kapitel: „Die Rache der 12 Monkeys, Contagion und das Coronavirus, oder wie aus Fiktion Realität wird“.
Am 15. Dezember 2020 erschien „“ (auch bei Amazon verfügbar), mit einem spannenden Kapitel: „Popstars als Elite-Marionetten im Dienste der Neuen Corona-Weltordnung“.
Am 10. Mai 2021 erscheint „
Ein handsigniertes Buch erhalten Sie für Euro 30,- (alle drei Bücher für Euro 90,-) inkl. Versand bei Zusendung einer Bestellung an: info@pravda-tv.com.
Literatur:
Codex Humanus – Das Buch der Menschlichkeit
Weltverschwörung: Wer sind die wahren Herrscher der Erde?
Whistleblower
Quellen: PublicDomain/de.rt.com am 03.05.2021
