
Die alarmierenden Meldungen über Vorbereitungen der Nato auf einen Krieg in Europa reißen nicht ab. Letzte Woche wurde gemeldet, dass Großbritannien hunderte von Panzern und gepanzerten Fahrzeugen für einen Krieg gegen Russland nach Deutschland verlegt.
Wie so oft fand ich die Meldung über die britische Truppenverlegung nach Deutschland nicht in deutschen „Qualitätsmedien“, sondern beim russischen Fernsehen. Die deutschen „Qualitätsmedien“ scheinen partout kein Interesse daran zu haben, ihren Lesern über die aktiven Kriegsvorbereitungen der Nato zu berichten. Von Thomas Röper
Das russische Fernsehen hat am Sonntag ausführlich über die neuesten Nato-Kriegsanstrengungen berichtet und wie immer habe ich – bevor ich die russischen Beiträge übersetzt habe – kurz geprüft, ob sie auch die Wahrheit berichten (Die Übersetzung der russischen Beiträge finden Sie hier).
In den russischen Beiträgen war die Meldung über die britischen Truppenverlegungen nach Deutschland nur eine von vielen Meldungen. Da das aber Deutschland direkt betrifft, halte ich die Meldung für so wichtig, dass sie einen eigenen Artikel verdient hat.
Der Hub für den Krieg im Osten
Der britische General Ralph Wooddisse hat der britischen Presse von den Plänen erzählt. Demnach wird Großbritannien hunderte Panzer, gepanzerte Fahrzeuge und anderes Kriegsgerät nach Sennelager bei Paderborn bringen.
Dort soll ein Hub entstehen, also ein Knotenpunkt, von dem aus das Kriegsgerät bei Bedarf schnell gegen Russland in Marsch gesetzt werden kann. Das wird in britischen Medien ganz offen gesagt, es geht gegen Russland und um einen möglichen Krieg mit Russland.
Man muss sich nicht wundern, dass Russland aufgrund der Truppenbewegungen und Erklärung der Nato-Staaten nervös wird. So hat Großbritannien zum Beispiel auch 100 Soldaten an die polnisch-weißrussische Grenze geschickt, vorgeblich, um die Flüchtlinge aus Polen fernzuhalten.
Das bestätigt die Meldungen aus Weißrussland, das eine wachsende Konzentration von Nato-Soldaten an seinen Grenzen meldet, die Rede ist von Feldlagern für zehntausende Soldaten. Darüber hinaus haben die Briten auch eine 600 Mann starke Einheit ihrer Spezialtruppe SAS bereitgestellt, die jederzeit in die Ukraine verlegt werden kann.
Es ist faszinierend, wie die deutschen „Qualitätsmedien“ über all das kein Wort berichten, sondern stattdessen von einer Konzentration russischer Truppen an der ukrainischen Grenze sprechen. Als Beleg werden dabei Satellitenfotos präsentiert, die – so kann man dort lesen – aus einem Ort bei Smolensk, also hunderte Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt, stammen.(Keine Berichte in Deutschland: USA führen gefährliche Marinemanöver vor Russlands Küste durch)

Die Provokationen der Nato
In letzter Zeit häufen sich die Meldungen über Provokationen der Nato an Russlands Grenzen. Vor einer Woche habe ich berichtet, wie die Nato aus der Ukraine einen regelrechten Militärstützpunkt gemacht hat. Nur Tage später wurde bekannt, dass die USA bereits Soldaten in der Ukraine stationiert haben und dass Kiew in Donbass mit Zustimmung der USA verbotene Panzerabwehrraketensysteme vom Typ Javelin einsetzt.
Außerdem haben die USA in dem Manöver Global Thunder mit strategischen Bombern gleichzeitig im Westen und im Osten Russlands, nur 20 Kilometer von der russischen Grenze entfernt, den Abschuss von Atomraketen auf Russland trainiert. Und das waren nur einige der Meldungen der letzten Woche.
Wenn man dann noch die Nato-Aktivitäten im Schwarzen Meer hinzunimmt, wo die Nato gerade ein außerplanmäßiges Flottenmanöver direkt vor der Krim abgehalten hat und wo im Sommer ein britischer Zerstörer vorsätzlich die russischen Hoheitsgewässer verletzt hat, dann braucht es nicht viel Fantasie, um sich vorzustellen, dass man in Russland durchaus nervös wird.
Dark Eagle: Die USA planen die Stationierung von atomaren Hyperschallraketen in Deutschland
Bisher ist Russland das einzige Land, das über Hyperschallraketen verfügt. Das soll sich jedoch bald ändern, denn die USA haben angekündigt, demnächst eigene Hyperschallraketen in Deutschland aufzustellen.
Bei der Hyperschalltechnologie ist Russland derzeit weltweit führend und den USA um etwa sechs Jahre voraus (Details über die russischen Hyperschallraketen finden Sie hier). Natürlich war es nur eine Frage der Zeit, bis auch die USA über diese Waffen verfügen. Die USA entwickeln derzeit die Hyperschallrakete „Dark Eagle“ und es wird gemeldet, dass diese Raketen sofort in Deutschland stationiert werden sollen.
Einige Leser haben mir geschrieben und mitgeteilt, die Raketen würden bereits in Deutschland stationiert. Das ist nicht wahr, denn die Raketen sind noch in der Entwicklung. Das Missverständnis beruht auf Meldungen, dass bereits US-Einheiten mit den Raketen ausgerüstet werden, allerdings muss man diese Meldungen genau lesen.



Defense News hat kürzlich berichtet, dass die 17th Field Artillery Brigade der US-Armee bereits mit den Startrampen für die Dark Eagle ausgerüstet wurde. Das sind aber derzeit noch leere Container, denn die Raketen sind nicht noch in der Entwicklung.
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Defense News hat außerdem berichtet, dass die Aufstellung der Raketen im Budgetplan des Haushaltsjahres 2023 geplant ist, aber es ist noch nicht bekannt, wann die Raketen tatsächlich ausgeliefert werden. In jedem Fall bedeutet das aber, dass die USA bald über diese Waffen verfügen werden.
Einer der ersten Orte, wo die Raketen stationiert werden sollen, ist Deutschland. Offensichtlich sollen damit zusätzliche US-Atomwaffen in Deutschland stationiert werden, denn es wird gemeldet, dass die Dark Eagle beim 56th Artillery Command in Mainz-Kastel stationiert werden sollen.
Da es keine Meldungen darüber gibt, dass die USA im Gegenzug ihre Atombomben aus Büchel abziehen wollen, würde das bedeuten, dass die USA zusätzliche Atomwaffen in Deutschland stationieren wollen. Man fragt sich, warum die deutschen „Qualitätsmedien“ es nicht für nötig halten, ihre deutschen Leser darüber zu informieren.



Das gefährliche daran ist, dass Hyperschallraketen die Vorwarnzeit deutlich verringern. Die Dark Eagle hätte eine Flugzeit von Deutschland nach Moskau von nur 21 Minuten. Das bedeutet, dass die Russen, wenn sie einen Abschuss dieser Raketen sehen, nur sehr wenig Zeit hätten, um zu prüfen, ob es sich um einen Fehlalarm oder einen atomaren Angriff handelt und entsprechend schnell über den atomaren Gegenschlag entscheiden müssten.(Wie die USA die Kriegsgefahr zwischen der Ukraine und Russland befeuern)
Diese Raketen in Europa zu stationieren, wird die Gefahr eines Atomkrieges aus Versehen massiv erhöhen und die Gefahr der 1980er Jahre, als sich die amerikanischen Pershing-Raketen und die sowjetischen SS-20 in Europa gegenüberstanden, sogar noch übertreffen. Damals wurde aus diesem Grund der INF-Vertrag geschlossen, der die Stationierung solcher Raketen verbietet.
Da die USA den Vertrag aber vor kurzem einseitig gekündigt haben, war zu erwarten, dass sie derartige Raketen in Europa stationieren wollen. Details über die früheren nuklearen Abrüstungsverträge, die die USA mittlerweile fast alle einseitig gekündigt haben, finden Sie hier.


In Deutschland wird über all das nicht berichtet und man muss sich fragen, warum die deutschen „Qualitätsmedien“ das Thema konsequent verschweigen. In einer Demokratie sollte man doch meinen, dass einer so wichtige Entscheidung, wie die Stationierung von Atomraketen im Land, eine öffentliche Diskussion vorausgehen sollte.
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Literatur:
Codex Humanus – Das Buch der Menschlichkeit
Weltverschwörung: Wer sind die wahren Herrscher der Erde?
Whistleblower
Quellen: PublicDomain/anti-spiegel.ru am 01.12.2021
