Die Antwort ist schnell gefunden: Es waren dieselben Geldgeber, die Hitler und seiner Partei das Geld gaben und ihm halfen, an die Macht zu kommen, um diesen teuflischen Plan umzusetzen, weil das einziges Ziel der Machtübernahme Hitlers bestand darin, in die Sowjetunion einzumarschieren, womit die Fehler westlicher Geheimdienste korrigiert werden sollten, die 1919 zur Machtübernahme der Bolschewiki in Russland führten. (Die Legende von Hitlers vermeintlicher Flucht aus Berlin und seine Rolle als Agent)
Anstatt mit den geraubten Gütern das Weite zu suchen, blieben Lenin und seine Schergen im Land, übernahmen die Macht und schufen mit der neugegründeten Sowjetunion einen ausgesprochen starken Staat, der nicht dazu bereit war, sich der westlichen Hegemonie zu unterwerfen. Das war der wahre Grund für den Zweiten Weltkrieg.
In den letzten Jahren hat die Hetze gegen Russland in den Medien deutlich an Fahrt aufgenommen. Der Tenor lautet, dass Russlands Führung zum Kalten Krieg zurückgekehrt sei und dass eine NATO-Intervention gegen Russland unumkehrbar sei. Dabei ist es die Politik des Westens, die nicht dazu bereit ist, den Kalten Krieg beizulegen. Doch dazu später mehr.
Vor wenigen Tagen forderte der frühere polnische Gewerkschaftsführer und Präsident Lech Walesa eine Zerschlagung Russlands, weil das Land seinen Worten nach „imperialistisch“ sei, gleichzeitig forderte der Ex-Präsident eine Bevölkerungsreduktion auf fünfzig Millionen. Walesa sagte:
Der Plan „Operation Unthinkable“ wurde also nicht wirklich beigelegt, sondern lediglich auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, bis die Zeit reif ist. Und das scheint sie aktuell zu sein.
Eine wichtige Rolle bei der Umsetzung des Plans spielt zweifellos die NATO, die ihren Einfluss in den vergangenen Jahren immer weiter nach Osten ausgedehnt hat. Mit dem geplanten Beitritt der Länder Finnland und Schweden will der Westen nun ein weiteres Signal an Moskau senden.
Dem Westen geht es einerseits darum, militärische Stärke zu zeigen, andererseits kommen auch wirtschaftlicher Faktoren hinzu. Drahtzieher sind vor allem US amerikanische Energiekonzerne wie Noble Energy, die den Einfluss des russischen Energiekonzerns Gazprom zu dezimieren versuchen.
Daraus hat sich nun auch noch ein Wirtschaftskrieg zwischen Russland und dem Westen entwickelt, weil Russlands Präsident Wladimir Putin etwas unverzeihliches getan hat: er hat das Dollarmonopol gebrochen, weil er russisches Gas und Öl nicht mehr wie weltweit üblich in Dollar abrechnet, sondern in Rubel oder Yuan, womit die Rohstoffbörse in St. Petersburg der Wall Street mächtig einheizt.
Die USA wehten das als Kriegserklärung. Nicht nur am Dollar, sondern am gesamten westlichen System. Die Russische Föderation ist also nicht nur militärisch stark, sondern auch wirtschaftlich.
Spätestens als Putin Syriens Präsident Bashar al-Assad das Angebot unterbreitet hat, syrisches Öl an Russland gegen Rubel zu verkaufen, läuteten in Washington die Alarmglocken und man war sich darüber im Klaren, dass etwas gegen Russland unternommen werden muss. (Neue Weltordnung: Sitzt Putin mit Schwabs Weltwirtschaftsforum & Co. in einem Boot?)


Die aktuellen Zahl sprechen eine deutliche Sprache
Laut russischen Finanzministeriums hat das Land trotz Sanktionen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 1,374 Billionen Rubel mehr eingenommen als es ausgegeben hat. Das entspricht einem Überschuss von umgerechnet 23 Milliarden Euro.
Allein durch den Verkauf von Öl und Gas nahm das Land im ersten Halbjahr mehr als hundert Milliarden Euro ein, mehr als zwei Drittel der für das gesamte Haushaltsjahr 2022 eingeplanten Mittel aus dem Rohstoffhandel.
Indes warnt Moskau die Vereinigten Staaten vor einer offenen militärischen Konfrontation. Die Sprecherin des Außenministeriums, Maria Sacharowa spielt auf westliche Waffenlieferungen für die Ukraine an. Wörtlich sagte Sacharowa:
„Washington und seine Verbündeten balancieren gefährlich am Rande einer offenen militärischen Konfrontation mit unserem Land – und das bedeutet: eines direkten bewaffneten Konflikts zwischen Atommächten.“
Plant der Westen tatsächlich den teuflischen Plan „Operation Unthinkable“ nach mehr als siebzig Jahren noch in die Tat umzusetzen? Ein altes Sprichwort sagt: was lange währt wird endlich gut. Man kann nur hoffen, dass am Ende die Vernunft siegt.
Die Vergangenheit zeigt, dass die Einmischung der US Geheimdienste auf fremde Regierungen groß ist. Der 2019 gestürzte Ex-Präsident von Bolivien, Evo Morales, ließ über Twitter verlautbaren, dass die USA der schlimmste Feind der Demokratie seien. Die Aussage lässt tief blicken und Schlimmstes befürchten, weil sie deutlich macht, dass die Transatlantiker ihre Vorhaben niemals aufgeben.
Das heißt auf die aktuelle Situation bezogen, dass der Krieg noch eine ganze Weile weitergehen könnte, bis hin zu einer Eskalation. Man muss kein Militärexperte sein, um zu verstehen, dass weitere Waffen an die Ukraine den Westen nicht zum Sieg verhelfen werden, sondern nur Öl auf das Feuer sind.

Das bestätigen mittlerweile sogar Militärexperten, die sich nicht an die politische Wunschträume westlicher Politiker orientieren, sondern an Erfahrungen. Klar ist, die Zukunft der Ukraine und die der Krim muss von der Bevölkerung entschieden werden und nicht in Washington oder im NATO-Hauptquartier.
Mit Vernunft hat die Unterstützung der Ukraine mit Waffen nichts zutun, mit Verantwortung erst recht nicht. Die USA möchte die Ukraine in eine aus Washington kontrollierte EU sehen.
Mit diesem Schritt wäre die Farbrevolution abgeschlossen. Ob die Mehrheit der Ukrainer damit einverstanden ist, spielt für den Westen keine Rolle, weil Demokratie hier anders interpretiert wird. Der frühere Bundesminister für besondere Aufgaben, Egon Bahr, sagte einmal folgenden vortrefflichen Satz:
„In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt.“
Russland ist von der Fläche das größte Land der Erde, mit riesigen Bodenschätzen. Die russische Regierung zu stürzen und das Land zu zerschlagen, hätte nicht nur politische Vorteile, sondern vor allem wirtschaftliche.
Bleibt am Ende die bange Frage: Wird das Transatlantische Bündnis so töricht sein, den Plan von 1945 doch noch umzusetzen? Über eine Tatsache werden sich die Falken in Washington im Klaren sein müssen: die Parameter haben sich in siebzig Jahren deutlich verändert.
Einen offenen Krieg mit Russland wird niemand überleben, weil er nicht nur das Ende eines Landes bedeutet, sondern das Ende der Welt. Das heißt, Russland wird auch in Zukunft Nachbar der westlichen Wertegemeinschaft bleiben. So oder so – daran werden auch die übereifrigen Atlantiker mit ihrem Geschwätz nichts ändern.

Die Frage, wem die Zerstörung Russlands wirklich etwas bringen würde, ist mit einem Satz beantwortet: dem langsam untergehenden Weltherrschaftssystem USA, das mit diesem letzten verzweifelten Schritt versucht, den Hals aus der immer enger werden Schlingen zu bekommen.
Eine komplette Zerstörung Russlands hätte 1945 die Probleme der Welt nicht gelöst und sie wird sie auch heute nicht tun, selbst dann nicht, wenn die Welt diesen fatalen Schritt überleben würde. Was die Welt stattdessen braucht, ist eine tragfähige Brücke über den seit mehr als hundert Jahre tiefen Graben zwischen Ost und West.
Russland hat dem Westen mehr als nur einmal die Hand zum Frieden gereicht – er hat sie ausgeschlagen und den Kalten Krieg nie für beendet erklärt, stattdessen den alten Plan der Zerstörung im Hinterkopf behalten.
Was ist so schlimm an einer Kooperation mit Russland?
…
Am 28. April 2020 erschien „Der Hollywood-Code: Kult, Satanismus und Symbolik – Wie Filme und Stars die Menschheit manipulieren“ (auch bei Amazon verfügbar), mit einem spannenden Kapitel: „Die Rache der 12 Monkeys, Contagion und das Coronavirus, oder wie aus Fiktion Realität wird“.
Am 15. Dezember 2020 erschien „“ (auch bei Amazon verfügbar), mit einem spannenden Kapitel: „Popstars als Elite-Marionetten im Dienste der Neuen Corona-Weltordnung“.
Am 10. Mai 2021 erschien „
Am 18. März 2022 erschien „Die moderne Musik-Verschwörung: Popstars, Hits und Videoclips – für die perfekte Gehirnwäsche“ (auch bei Amazon verfügbar), mit einem spannenden Kapitel „Stars Pro und Contra Impfung: „Die Ärzte“, „Die Toten Hosen“, Nena, Westernhagen, Eric Clapton, Neil Young und weitere“.
Am 26. August 2022 erschien „“ (auch bei Amazon verfügbar), mit einem spannenden Kapitel „Die Illuminati und die Neue Weltordnung in Hollywood“.
Ein handsigniertes Buch erhalten Sie für Euro 30,- (alle fünf Bücher für Euro 150,-) inkl. Versand bei Zusendung einer Bestellung an: info@pravda-tv.com.
Quellen: PublicDomain/Frank Schwede für PRAVDA TV am 01.09.2022
