
Der Mainstream berichtet und jubelt:
Mega-Razzia gegen die deutsche Reichsbürger-Szene, weil sie einen gewaltsamen „Systemumbruch“ planten.
Seit den frühen Morgenstunden gehen Beamte des Bundeskriminalamtes (BKA) und Spezialeinheiten wie die GSG 9 und mehrere SEK bundesweit gegen die sogenannte Reichsbürger-Szene vor. Unter dem Decknamen Soko „Schatten“ durchsuchen rund 3000 Einsatzkräfte 137 Objekte von 52 Beschuldigten. Es soll 25 Festnahmen gegeben haben.
Punkt 6 Uhr stürmten Spezialeinsatzkräfte ein Haus im Berliner Villenviertel Wannsee. Drei Minuten später fand ein Zugriff auf dem Jagdschloss Waidmannsheil in Bad Lobenstein (Thüringen) statt.
Zeitgleich rückten die Beamten in rund 30 Objekte in Baden-Württemberg und u.a. in eine Autowerkstatt und eine Zimmerei im Erzgebirge (Sachsen) ein. Weitere Durchsuchungen fanden in Bayern, Hessen, Niedersachsen sowie in Österreich (Kitzbühel) und in Italien (Perugia) statt.
Nach BILD-Informationen hatte sich das Netzwerk um den als Gefährder eingestuften Prinz Heinrich XIII. R. (71) und die ehemalige AfD-Bundestagsabgeordnete und Berliner Richterin Birgit M.-W. (58) gebildet.
Weitere Mitglieder ihrer Vereinigung: Maximilian E., Michael F., Paul G., Norbert G., Markus H., Frank H., Matthias H., Ruth L., Andreas M., Thomas M., Harald P., René R., Melanie R., Ralf S., Wolfram S., Thomas T., Marco v. H., Rüdiger v. P., Ex-AfD-Stadtrat Christian W. und Peter W.
Als mutmaßliche Unterstützer wurden die russische Staatsangehörige Vitalia B. sowie die Deutschen Alexander Q. und Frank R. festgenommen.
Die Ermittler des Berliner LKA hatten das Geheimbündnis um einen in Hessen wohnhaften Mann aufgespürt. Nach BILD-Informationen meldete die Senatsverwaltung Ende August 2022 den Verdacht einer „verfassungsfeindlichen Gruppierung“ an die Bundessicherheitsbehörden. (Die Entwaffnung aller Franzosen bis zum Stichtag deutet darauf hin, dass in Frankreich ein Bürgerkrieg unmittelbar bevorsteht)



Der Generalbundesanwalt: „Die Beschuldigten gehören zu einer spätestens Ende November 2021 gegründeten terroristischen Vereinigung, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die bestehende staatliche Ordnung in Deutschland zu überwinden und durch eine eigene, bereits in Grundzügen ausgearbeitete Staatsform zu ersetzen.“
Dabei schrecken sie vor Gewalt nicht zurück: „Der Vereinigung ist bewusst, dass es dabei auch zu Toten kommen wird. Sie nimmt dieses Szenario aber als notwendigen Zwischenschritt zur Erreichung des von ihr angestrebten Systemwechsels auf allen Ebenen zumindest billigend in Kauf.“
Unter den Verdächtigen auch ein aktiver Soldat des KSK. Dessen Wohnung und Dienstzimmer wurden in Calw (Baden-Württemberg) durchsucht. Der Soldat soll Mitglied des Stabes der Eliteeinheit sein, so der Militärische Abschirmdienst (MAD).
Nach dem Putsch wollten sie die Regierung bilden. Der neue Regierungsapparat sollte nach monarchischen Grundsätzen und aufgeteilt in verschiedene Ministerien als „Fürstentum“ etabliert werden.
Brisant: Die Verantwortlichen für die einzelnen Ressorts wurden bereits festgelegt. Bei ihnen soll es sich um Personen mit einflussreichen Positionen in sozialen oder finanzstarken Bereichen des öffentlichen Lebens handeln. Auch ehemalige Soldaten der Bundeswehr sind demnach an den Umsturzplänen beteiligt. Mehrere der Personen sollen sogar im Besitz von legal erworbenen Waffen sein.

Kommentar:
Wenn wir unsere politisierten Sicherheitskräfte nicht hätten. Da werden zwar fast jeden Tag deutsche Bürger abgeschlachtet, aber das spielt natürlich keine Rolle, wenn der geplante Sturz der Regierung, ja des gesamten Systems kurz bevor steht…
Vielleicht sollten unsere Sicherheitsbehörden mal für die Gruppe von Bürgern, die mit dem Messer durch die Straßen laufen und wahllos Mitbürger abstechen, einen Begriff finden. Vielleicht „Armbürger“ sozusagen als Gegenstück für „Reichsbürger“?
Die festgenommenen Beschuldigten seien dringend verdächtig, sich in einer inländischen terroristischen Vereinigung mitgliedschaftlich betätigt oder eine solche Vereinigung unterstützt zu haben, so die Ermittler. Zwei Vereinigungsmitglieder sollen als Rädelsführer agiert haben. Die mutmaßliche terroristische Vereinigung soll spätestens Ende November 2021 gegründet worden sein.
Sie habe sich zum Ziel gesetzt, die bestehende staatliche Ordnung in Deutschland zu überwinden und durch eine eigene, bereits in Grundzügen ausgearbeitete Staatsform zu ersetzen, teilte der Generalbundesanwalt mit.
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Den Angehörigen der Vereinigung sei bewusst, dass dieses Vorhaben nur durch den Einsatz militärischer Mittel und Gewalt gegen staatliche Repräsentanten verwirklicht werden könne. Hierzu zähle auch die Begehung von Tötungsdelikten.
Die Beschuldigten verbinde eine „tiefe Ablehnung“ der staatlichen Institutionen und der freiheitlich demokratischen Grundordnung, die im Laufe der Zeit bei ihnen den Entschluss habe wachsen lassen, sich an ihrer gewaltsamen Beseitigung zu beteiligen und hierfür in „konkrete Vorbereitungshandlungen“ einzutreten, hieß es.

Die Mitglieder der Gruppierung seien dabei einem „Konglomerat aus Verschwörungsmythen bestehend aus Narrativen der sogenannten Reichsbürger- sowie QAnon-Ideologie“ gefolgt. Sie seien der festen Überzeugung, dass Deutschland derzeit von Angehörigen eines sogenannten „Deep State“ regiert werde.
Befreiung verspreche nach Einschätzung der Mitglieder der Vereinigung das unmittelbar bevorstehende Einschreiten der „Allianz“, eines technisch überlegenen Geheimbundes von Regierungen, Nachrichtendiensten und Militärs verschiedener Staaten, einschließlich Russlands sowie der USA.
Die Vereinigung sei der festen Überzeugung, dass sich Angehörige der „Allianz“ bereits in Deutschland aufhalten und deren Angriff auf den „Deep State“ zeitnah bevorstehe, so der Stand der Ermittlungen.
Die Bekämpfung der verbleibenden Institutionen und Repräsentanten des Staates sowie die Absicherung der Macht sollten durch die Vereinigung und ein deutschlandweites Netz von ihr gegründeter „Heimatschutzkompanien“ übernommen werden.

Diese gewaltsame Beseitigung des demokratischen Rechtsstaats auch auf Ebene der Gemeinden, Kreise und Kommunen sollte laut Bundesanwaltschaft durch Angehörige eines „militärischen Arms“ durchgeführt werden.
Der Vereinigung sei zwar bewusst, dass es dabei auch zu Toten kommen werde, sie nehme dieses Szenario aber als notwendigen Zwischenschritt zur Erreichung des von ihr angestrebten „Systemwechsels auf allen Ebenen“ zumindest billigend in Kauf. Der Gruppe wird auch vorgeworfen, eine Übergangsregierung bilden zu wollen.
Diese sollte die „neue staatliche Ordnung“ in Deutschland mit den alliierten Siegermächten des Zweiten Weltkriegs verhandeln. Zentraler Ansprechpartner für diese Verhandlungen sei aus Sicht der Vereinigung derzeit ausschließlich Russland. Der Hauptbeschuldigte soll auch bereits Kontakt mit Vertretern Russlands in Deutschland aufgenommen haben.

Nach den bisherigen Ermittlungen gebe es allerdings keine Anhaltspunkte dafür, „dass die Ansprechpartner auf sein Ansinnen positiv reagiert haben“, hieß es. Spätestens seit Ende November 2021 sollen die Vorbereitungen für den Plan begonnen haben. Zentrales Gremium der Gruppierung sei der sogenannte „Rat“, dem der Hauptbeschuldigte vorstehe.
Er habe innerhalb der Vereinigung als zukünftiges Staatsoberhaupt gegolten. Die Mitglieder des „Rates“ sollen sich seit November 2021 regelmäßig im Verbogenen getroffen haben, um die angestrebte Machtübernahme in Deutschland und den Aufbau eigener Staatsstrukturen zu planen.
Das Gremium verfüge ähnlich wie das Kabinett einer regulären Regierung über verschiedene Ressorts.
Angegliedert an den „Rat“ soll auch ein „militärischer Arm“ sein, wie die Karlsruher Behörde weiter mitteilte. Einige seiner Mitglieder sollen in der Vergangenheit aktiv Dienst in der Bundeswehr geleistet haben.
Nach den bisherigen Ermittlungen bestehe auch der Verdacht, dass einzelne Mitglieder der Vereinigung konkrete Vorbereitungen getroffen haben, mit einer kleinen bewaffneten Gruppe gewaltsam in den Deutschen Bundestag einzudringen.
Die Einzelheiten seien aber noch aufzuklären, so die Bundesanwaltschaft. Für die Festnahmen und Durchsuchungsmaßnahmen waren am Mittwoch über 3.000 Sicherheitskräfte und Polizeibeamte des Bundeskriminalamts, Spezialkräfte der Bundespolizei, der Landeskriminalämter sowie weitere Polizeikräfte aus Brandenburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, dem Saarland und Thüringen im Einsatz.

Die festgenommenen Beschuldigten sollen Mittwoch und Donnerstag dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt werden, der ihnen die Haftbefehle eröffnet und über den Vollzug der Untersuchungshaft entscheidet.
Ende des Staatsmärchens?
…
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Quellen: PublicDomain/journalistenwatch.com am 07.12.2022
