
Ăśber diesen Moment will niemand sprechen.
Nach wochenlangen US-israelischen Bombenangriffen auf seine Atomanlagen steht der Iran nun vor vier Entscheidungen.
Wie das „Wall Street Journal“ am Montag berichtet hat, haben die USA bunkerbrechende Bomben eingesetzt, um ein Munitionslager in der iranischen Stadt Isfahan zu zerstören.
Der Iran bestätigte die Angriffe. In Isfahan lagert der Iran laut Internationaler Atomenergiebehörde (IAEA) in unterirdischen Bunkern auch angereichertes Uran aus seinem Atomprogramm.
ür den Angriff habe das US-Militär in der Nacht eine große Menge bunkerbrechender Bomben mit einem Gewicht von jeweils rund 2.000 Pfund (etwa 900 Kilogramm) eingesetzt, berichtete das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten US-Beamten.
US-Präsident Donald Trump postete auf seiner Plattform Truth Social einen Videoclip, der Explosionen zeigt. Er nannte dazu allerdings keinerlei Kontext. Der Zeitung zufolge handelte es sich dabei um ein Video des Angriffs in Isfahan. Der 31 Sekunden lange Videoclip zeigt eine Reihe von Explosionen. Das könnte ein Indiz dafür sein, dass nach dem ursprünglichen Angriff dort gelagerte Munition explodierte.
Der Iran bestätigte am Dienstag die nächtlichen Bombardements. Der Vizegouverneur der betroffenen Provinz, Akbar Salehi, sagte laut der iranischen Nachrichtenagentur ISNA, dass „derzeit noch keine Informationen über das Ausmaß der Schäden oder die Zahl der Toten und Verletzten dieser Angriffe vorliegen“. (Der renommierte Analyst Professor Jiang Xueqin warnt vor einem „globalen Dominoeffekt“, der 2026 zu einer Katastrophe führen wird)


Mehrere Angriffe auf Isfahan
Isfahan wurde von den USA und Israel, seitdem diese den Angriffskrieg gegen den Iran Ende Februar starteten, bereits mehrmals angegriffen, auch gleich in der Anfangsphase des Krieges.
Damals berichtete die IAEA nach einer Überprüfung, dass nahe dem dortigen Atomtechnologiezentrum zwei Gebäude beschädigt wurden. Es bestand damals laut IAEA aber kein Strahlungsrisiko.
Die IAEA geht davon aus, dass hochangereichertes Uran unterirdisch in Isfahan gelagert wird, wie aus dem jüngsten Iran-Bericht der Organisation von Ende Februar hervorging. Uran kann als Reaktorbrennstoff genutzt und für Atomwaffen weiterverarbeitet werden – Teheran bestreitet, solche Waffen zu entwickeln.
Spekulationen ĂĽber Kommandoaktion
In den letzten Tagen wurde wiederholt in Medien darüber spekuliert, die USA und Israel könnten versuchen, in einer Kommandoaktion das angereicherte Uran aus Isfahan ins Ausland zu schaffen.
Das wäre – anders als der bisherige Kriegsverlauf – ein klarer Erfolg für die USA und könnte Trump die Gelegenheit geben, sich zum Sieger zu erklären, so die Argumentation.
Die Anlagen sind freilich vom Iran stark abgesichert. Unklar ist auch, wie zugänglich die unterirdischen Anlagen nach den Bombardements im Sommer des Vorjahrs überhaupt sind. Aufgrund der großen Menge und des gasförmigen Zustands wäre die Fortschaffung des angereicherten Urans jedenfalls eine äußerst komplexe und riskante Angelegenheit.


Bodentruppen einsatzbereit
Die USA haben mittlerweile Tausende Mann an Spezialeinheiten für Bodeneinsätze in der Region zusammengezogen. Am Montag trafen Tausende Soldaten der 82. US-Luftlandedivision ein.
Bereits am Wochenende waren 2.500 Marineinfanteristen in der Region angelangt. Der genaue Einsatzort der Soldaten, zu denen auch Logistik- und Kommandoeinheiten gehören, wurde nicht genannt.
„WSJ“: Kriegsende auch ohne Lösung für Hormus?
Trump ist – ebenfalls laut „Wall Street Journal“ – bereit, den Krieg gegen den Iran zu beenden, auch wenn die Straße von Hormus weitgehend geschlossen bleibt. Die komplexe Operation zur Wiederöffnung der wichtigen Wasserstraße wolle er auf einen späteren Zeitpunkt verschieben, berichtete das Blatt unter Berufung auf Regierungskreise.
US-Außenminister Marco Rubio zeigte sich unterdessen überzeugt, dass die Straße von Hormus „so oder anders“ wieder für den Schiffsverkehr geöffnet wird.
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Entweder werde sich der Iran bereiterklären, „sich an internationales Recht zu halten“ und die Meerenge nicht zu blockieren, sagte Rubio dem katarischen TV-Sender al-Jazeera, „oder eine Koalition von Nationen aus der ganzen Welt und der Region wird mit Beteiligung der Vereinigten Staaten dafür sorgen, dass sie offen ist“.
Die ständigen widersprüchlichen Angaben und Berichte zu Überlegungen über das weiter Vorgehen innerhalb der US-Regierung könnten an Trump selbst liegen, aber auch daran, dass es innerhalb der Regierung sehr unterschiedliche Einstellungen zum Krieg gibt. Vizepräsident JD Vance sieht diesen etwa sehr kritisch.


Netanjahu: Keine Festlegung auf Dauer des Krieges
Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu behauptete unterdessen, mehr als die Hälfte der Kriegsziele sei erreicht worden. Im Interview mit dem konservativen US-Sender Newsmax schränkte er zugleich ein, das gelte „im Hinblick auf die Missionen, nicht unbedingt im Hinblick auf die Zeit“.
Netanjahu wollte sich auf keinen Zeitlauf festlegen. Trump hatte nach Beginn des Krieges gesagt, dieser werde vier bis sechs Wochen dauern. Rubio sagte am Montag, der Krieg werde sich noch Wochen hinziehen, nicht aber Monate.
Nach der vollständigen Zerstörung Irans und seiner militärischen Kapazitäten haben die USA und Israel Folgendes erreicht:
1. Das iranische Regime ist weiterhin an der Macht und verfolgt eine radikalere Linie als je zuvor.
2. Iran verkauft mehr Ă–l zu einem Preis von 100 US-Dollar pro Barrel.
3. Die Ă–lsanktionen sind wirkungslos.
4. Die Wirtschaft des Nahen Ostens wurde schwer geschädigt, die Ölinfrastruktur beschädigt, was mittelfristige Folgen haben wird.
5. Israel wird von drei Seiten angegriffen, was erhebliche Schäden verursacht, die jedoch mit Gewalt zurückgedrängt werden konnten.
6. Die US-Marine hat sich aus dem Persischen Golf zurĂĽckgezogen.
7. Die Ă–lpreise haben sich verdoppelt.

8. Iran kontrolliert nun 20 % des weltweiten Ölflusses, dieser Anteil könnte auf 30 % steigen, sollte Iran die Schifffahrt im Roten Meer (durch die Huthis) unterbinden.
9. Die StraĂźe von Hormus wird auf absehbare Zeit unter iranischer Kontrolle bleiben.
10. Iran wird wahrscheinlich aus dem Atomwaffensperrvertrag austreten und Atomwaffen entwickeln.
11. Trump hat in diesem Krieg so gut abgeschnitten, dass er die Zwischenwahlen wahrscheinlich verlieren wird.
12. Netanjahu, der sich früher schamlos in der Öffentlichkeit präsentierte, hält sich nun größtenteils im Verborgenen auf.
13. Die US-Stützpunkte am Golf wurden zerstört, und der Iran fordert den sofortigen Abzug der USA aus dem Nahen Osten.
14. Im kommenden Jahr ist weltweit mit Inflation und geringem Wirtschaftswachstum zu rechnen.
15. Die öffentliche Meinung weltweit hat sich zugunsten des Irans gewandelt.
16. Die NATO und ihre europäischen Verbündeten weigern sich, am Krieg teilzunehmen.

Jede einzelne Aktion ist ein Albtraum:
⚠️ Option 1: Demütigung hinnehmen
→ Nichts tun. Das Abkommen akzeptieren.
→ Der Oberste Führer wirkt vor 90 Millionen Iranern SCHWACH
→ Hardliner der Revolutionsgarde revoltieren
→ Das Regime, das gerade sein Atomprogramm UND seine Glaubwürdigkeit verloren hat = Regimewechsel von innen
→ Irans Vermächtnis = Kapitulation
⚠️ OPTION 2: KONVENTIONELLE VERGELTUNG
→ Massive Drohnen-/Raketenwelle auf israelische und US-amerikanische Stützpunkte (Operation True Promise 5)
→ USA und Israel schlagen HÄRTER zurück – Netanjahu sagte bereits, die Operationen seien erst „zur Hälfte abgeschlossen“
→ Iran verliert mit jedem Schlagabtausch mehr militärische Infrastruktur
→ Das iranische Militär hat bereits 87 Vergeltungswellen abgewehrt, Tendenz steigend
→ Eskalationsspirale ohne Ausweg
⚠️ OPTION 3: VOLLSTÄNDIGE SCHLIESSUNG VON HORMUZ
→ Iran riegelt Hormuz KOMPLETT ab – 20 % des weltweiten Öls verschwinden ÜBER NACHT
→ Ölpreis steigt auf 150 $ 200 Dollar – globale Rezession in wenigen Wochen
→ Die USA entsenden Marines und Marineinfanteristen, um die Grenze gewaltsam wieder zu öffnen (die USA mobilisieren bereits Tausende von Soldaten)
→ Erster direkter Seekrieg zwischen den USA und dem Iran beginnt
→ China und Russland haben beide gewarnt, dass sie nicht tatenlos zusehen werden
⚠️ OPTION 4: NUKLEARE ESKALATION
→ Der Iran arbeitet mit Hochdruck an der Fertigstellung seiner Atomwaffe (Zeitrahmen für den Ausbruch: Wochen, falls der Vorrat an angereichertem Uran erhalten bleibt)
→ Israel schlägt präventiv zu – und löst damit das von MIT-Professor Postol befürchtete Nuklearszenario aus
→ „1.000 Raketen. 10.000 Drohnen. Nonstop. Gegen jede Infrastruktur.“
→ Alle Analysten sind sich einig: Dies beendet die Zivilisation, wie wir sie kennen.

Es gibt keine Option 5.
Es gibt keinen sauberen Ausweg.
Es gibt kein „Wir gewinnen und gehen nach Hause.“
Die Medien vermitteln den Eindruck, dass die Verhandlungen ĂĽber ein Abkommen Fortschritte machen. Sie zeigen Ihnen NICHT, dass jeder einzelne Weg in die Katastrophe fĂĽhrt.
Dies ist die gefährlichste Entscheidung, vor der eine Macht seit dem Zweiten Weltkrieg stand.
Quellen: PublicDomain am 31.03.2026
