
UFO-Sichtungen erreichten in Deutschland zuletzt eine Rekordhöhe mit fast 1.350 Meldungen pro Jahr. Auch wenn es sich in den meisten Fällen um Drohnen, Star-Linksatteliten oder verglühenden Weltraumschrott handelt, gab es in den 1980er Jahren spektakuläre Sichtungen, die es sogar in die Weltnachrichten schafften. Von Frank Schwede
Dieser Fall sorgte bundesweit für Aufsehen. Vier Schüler beobachteten am 12. März 1982 in den späten Abendstunden nordöstlich von Darmstadt ein seltsames Flugobjekt.
Nicht nur die Lokalpresse, auch Magazine, Radiosender und sogar das Zweite Deutsche Fernsehen berichteten darüber, ließen Augenzeugen schildern, was sie sahen. Was war geschehen?
Es war kurz nach 21.00 Uhr als sich die Schülerinnen Manuela Helm (14) und Sonja Bormann (15) von einer Party bei Freunden auf dem Heimweg begaben. Während die beiden Teenager durch die nächtlichen Straßen der Gemeinde Messel schlenderten und herumalberten, viel ihnen ein großes Licht auf, das vom Himmel direkt auf sie herabzustürzen schien.
Als die unheimliche Lichterscheinung die Baumwipfel erreicht hatte, zog es sich rückwärts wieder zurück, um kurz darauf wieder in Richtung der Schülerinnen zu fallen. Von panischer Angst gepackt, suchten die Mädchen in eine nahegelegene Schule Schutz, wo Manuelas Bruder Werner Helm (17) an eine Schuldisco besuchte.
Völlig aufgelöst berichteten die Teenager von ihrer unheimlichen Begegnung mit einem UFO. Dann ließen sie sich die Schülerinnen auf den schnellsten Weg nach Hause bringen – doch der Spuk war noch lange nicht vorbei. Der Höhepunkt stand noch bevor.
Gegen 21.15 Uhr, als Werner Helm und zehn weitere Jugendliche die Veranstaltung verließen, fiel ihnen in Richtung eines nahegelegenen Spielplatzes ein helles Licht auf.
Von Neugier gepackt liefen die Schüler in Richtung des Lichtscheins. Was sie dort erwartete, verschlug ihnen den Atem. In Höhe der Baumkronen thronte eine leuchtende Scheibe mit einem Durchmesser von mehr als 20 Metern; obenauf war eine gläserne Kuppel, die in grelles Licht getaucht war.

Das Licht von vier hellen Scheinwerfern an der Unterseite der Scheibe wechselte ständig von grün nach blau und wieder nach grün. Von dem Objekt ging ein leises Summen aus.
Fasziniert beobachteten die Jugendlichen fast 10 Minuten lang aus nur 40 Meter Entfernung das riesige UFO. Dann schoss ein greller, bläulicher Blitz aus der Scheibe, worauf ein dumpfer Schlag folgte.
Ein Augenzeuge: „Wir sahen noch Lichter, die dann abschwirrten.“
Einer der jugendlichen Augenzeugen war der damals 13-jährige Markus Steffes, der sein Erlebnis dem Mannheimer UFO-Forscher Werner Walter schilderte:
„Wir waren auf einer Disco in der kleinen Schule, da kamen nach einiger Zeit zwei Mädchen ´rein und waren ganz erschöpft und so, ganz fertig mit den Nerven. Als wir sie erst mal beruhigt hatten, sagten sie, dass da am Himmel UFOs rumfliegen.
Wir gingen dann auch ´raus und haben einen Blitz gesehen, und danach sahen wir da hinten noch Lichter, die dann abschwirrten. Ich lief nach Hause zu meinen Eltern, als ich am HL-Supermarkt vorbeikam, wo die Jugendlichen standen.
Da kam auf einmal ein Objekt angeflogen, es war riesig groß. Wir haben das Objekt gesehen, mit Kapsel und Scheinwerfern. Als es wegflog, rannte ich nach Hause und sagte es meinen Eltern. Mit denen bin ich dann ´rausgegangen.“
Gegen 21.35 Uhr verständigte Markus Steffes Pflegemutter, die örtliche Gemeindeschwester Margarethe Gustafson, die Darmstädter Polizei, die mit mehreren Einsatzfahrzeugen ausrückte, um die Gegend abzusuchen.
Auf einem Parkplatz nähe Kranichstein beobachteten drei Streifenbesatzungen gegen 22.00 Uhr insgesamt vier Objekte am Nachthimmel. Auch das grün-gelbe Objekt, das die Jugendlichen sahen, war darunter. In der Gegend um Messel, Neu-Kranichstein und Darmstadt kam es zu dieser Zeit zu Spannungen im Stromnetz. In einigen Häusern fiel sogar der Fernseher aus.
Auf dem Radarschirm der militärischen Flugüberwachung der US-Streitkräfte in Frankfurt am Main tauchten an jenem Freitagabend gegen 21.30 Uhr vier unbekannte Flugobjekte auf, die sich auf dem Weg über Messel nach Darmstadt befanden – nach etwa einer halben Stunde waren sie spurlos verschwunden, meldete das Darmstädter Tagblatt am 16. März 1982.

Eine Gruppe von Mannheimer Amateurforschern glaubte bald darauf eine Erklärung gefunden zu haben. Sie vermuteten, dass die UFOs, die in Messel und Umgebung die Bevölkerung und die Polizei in Atem hielten, die drei Planeten Jupiter, Mars und Saturn waren. die zum Zeitpunkt der Sichtung nahezu aufgereiht am Himmel standen.
Elf Jahre später, am 19. Januar 1992, taucht in den späten Abendstunden gegen 21. 00 Uhr ein nahezu identisches Objekt über dem sächsischen Ronneburg auf. Augenzeugin war die damals 39-jährige Helga F., die auf dem Weg zu einem Gasthaus war, um dort ihren Lebensgefährten zu treffen.
Auf halber Strecke des Weges hörte die junge Frau plötzlich ein Brummen, das immer lauter wurde und mit einem finalen Donnerschlag endete. Als Helga F. nach oben sah, erblickte sie fünf gelbe Lichter, die in V-Formation aus Richtung der Ortschaft Raitzain kamen und in entgegengesetzter Richtung verschwanden.
Zunächst dachte die Augenzeugin, dass es sich um Abfangjäger handelt. Als wieder Totenstille herrschte, setzte die junge Frau ihren Weg fort- doch der abendliche Spuk sollte noch kein Ende haben. Plötzlich regten sich die Äste der winterkahlen Bäume.
Das riesige Flugobjekt stand summend über den Dächern
Erst ein zögerndes Rascheln, dann ein mächtiges Rauschen. Aus einem schwachen Lüftchen wurde ein mächtiger Sturm, der so stark war, dass Helga F. sich an einem Laternenmast festklammern musste, um nicht umgerissen zu werden.
Nach 20 Sekunden kehrte wieder Ruhe ein – doch etwas hatte sich in der Umgebung verändert. Dort, wo zuvor noch Straßenlaternen brannten, war nur noch ein schwaches Flackern zu sehen.
Dafür wurden von oben die gesamte Straße und die angrenzenden Häuser in ein gleißend helles Licht gehüllt, das von einem 30 Meter breiten, glockenförmigen Flugobjekt kam, der in 25 Meter Entfernung leise summend über den Dächern der Häuser stand. Die Unterseite war von orange pulsierenden Lichtern umgeben, mit einem größeren gelben Licht in der Mitte, das dauerhaft leuchtete.

Helga F. durchfuhr ein Schauer. Langsam, fast zögernd, hob die Frau ihre rechte Hand, die sie vor dem Licht schützend vor ihre Augen hielt. In diesem Augenblick neigte sich das seltsame Objekt zu der Augenzeugin hin. Helga F. erblickte eine transparente Kuppel, hinter der drei riesenhafte Gestalten an einer Art Kontrollpult standen.
Deutlich sah sie leuchtende kleine Punkte auf dem Armaturenbrett, in dessen Mitte ein Bildschirm zu erkennen war, darüber ein Symbol, geformt wie drei Blätter. Die Besatzung trug silberne, enganliegende Anzüge und auf dem Kopf einen Helm.
Eines der Besatzungsmitglieder drehte sich um, bewegte sich in Richtung der Augenzeugin und richtete einen schwarzen, runden Stab auf sie. In diesem Moment war Helga F. von Panik ergriffen und ging hinter einem Lichtmast in Deckung.
Von ihrem Versteck aus konnte sie beobachten, dass die Besatzung nach ihr Ausschau hielt. Einen Augenblick später war das unheimliche Objekt verschwunden. Im Schnellschritt rannte Helga F. zu ihrer Verabredung.
Es war 21.30 Uhr, als Helga F. auf ihre Armbanduhr schaute. Der Zwischenfall hatte höchstens 10 Minuten gedauert, war sich die Augenzeugin sicher, doch 20 Minuten fehlten. Was geschah in dieser Zeit?

Als Helga F. ihrem Lebensgefährten von ihrem Erlebnis berichtete, brach er in schallendes Gelächter aus. Er glaubte ihr die Geschichte nicht. Nachdem die Lüdenscheider „Gemeinschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens“ e.V. (GEP) im Ronneburger Lokalblatt über den Fall berichtete, meldeten sich weitere Augenzeugen.
Ein Ehepaar will in der fraglichen Nacht das Flugobjekt ebenfalls beobachtet haben und zwei Ronneburger erinnerten sich an einen mysteriösen Stromausfall zur fraglichen Zeit.

War es eine „Begegnung der dritten Art“?
Auch wenn die zwei geschilderten Fälle nach einer Räuberpistole klingen, heißt das nicht automatisch, dass die Augenzeugen sich die Geschichte ausgedacht haben. Sicherlich haben sie nur das berichtet, was sie wirklich erlebt haben – nur ist mit 99,9-prozentiger Sicherheit davon auszugehen, dass es keine „Begegnung der dritten Art“ war.
In den 1980er und 1990er Jahren wurde nahezu in der gesamten Welt Geheimtechnologie auch in besiedelten Gebieten getestet – auch in Deutschland und anderen europäischen Ländern, wie das Beispiel Belgien gezeigt hat. Hier wurde der Bevölkerung in Form schwarzer Dreiecke Geheimtechnologie gewissermaßen auf dem Silbertablett serviert.

Teilweise wurden diese Objekte auch im süddeutschen Raum gesichtet. Am 25. September 1992 sahen zahlreiche Augenzeugen in Stuttgart ein riesiges, dreieckiges Flugobjekt mit hellen Scheinwerfern an den Ecken, dass lautlos über der Stadt schwebte. Die Sichtung wurde von den Sicherheitsbehörden und der Flugsicherung bestätigt.
Der Grund, warum die geheimnisvollen Flugobjekte zu Tag- und Nachtzeiten oft sehr tief über bewohntes Gebiet flogen, war, zu erforschen, wie die Bevölkerung und Sicherheitskräfte auf die Begegnung mit unbekannter Technologie reagieren.
Am 11. November 1997 beobachteten in Passau Schüler und Lehrer während des Unterrichts ein leuchtendes Objekt, das sich schnell bewegte und plötzlich wieder verschwand. Über 60 Augenzeugen, darunter viele Schüler und Lehrkräfte, wurden von der Forschungsgruppe MUFON zu dem Zwischenfall befragt.
Interessant ist, dass viele Augenzeugen die eine Begegnung mit einem unbekannten Flugobjekt hatten, später zu Protokoll gaben, dass sie keine Sekunde daran gedacht hätten, dass es sich möglicherweise um außerirdische Besucher handelt. Sie waren der festen Überzeugung, dass es eine neuartige, unbekannte irdische Technologie war, die sie sahen.
Häufig werden auch an Flughäfen unbekannte Flugobjekte gemeldet, was zur Folge hat, dass der gesamte Flugverkehr eingestellt wird. Am 7. April 2006 meldeten Piloten und das Bodenpersonal am Flughafen Berlin-Tegel ein helles, stationäres Licht, das sich bald darauf mit hoher Geschwindigkeit entfernt hat. Woher das Objekt kam, konnte nie geklärt werden.
In wenigen Fällen wurden unbekannte Flugobjekte sogar über einen längeren Zeitraum in einer bestimmten Region beobachtet. Im schleswig-holsteinischen Rendsburg beobachteten zwischen den Jahren 1980 und 1984 in der Nähe einer Eisenbahnhochbrücke zahlreiche Augenzeugen mysteriöse Lichter. Unter den Zeugen waren auch Polizisten, Bahnmitarbeiter und Angehörige der Bundeswehr.
Vielfach wurde auch in der Bundesrepublik von Kontakten mit der Besatzung unbekannter Flugobjekte berichtet. Am 4. August 1993 soll es im bayerischen Hessdorf zu einer Begegnung mit der Besatzung einer gelandeten Scheibe gekommen sein.

Zwei Männer haben behauptet, nachts einem UFO und zwei humanoiden Wesen in silbernen Anzügen begegnet zu sein. Eines der Wesen soll telepathisch mit einem der Zeugen kommuniziert haben. In dem Bericht heißt es, dass die Aussagen später unter Hypnose bestätigt wurden.
Ein weiterer ähnlicher Fall ereignete sich zwei Jahre zuvor, ebenfalls in Bayern, nahe der Ortschaft Baumgarten. Dort landete ein scheibenförmiges Objekt. Nach der Landung sollen dort ebenfalls zwei kleine Wesen aus dem Objekt gestiegen sein. Zeitgleich soll eine sowjetische Kosmos Kapsel abgestürzt sein, was zunächst für Verwirrung sorgte.
Ob die hier geschilderten Fälle im Zuge der Offenlegung nach fast vier Jahrzehnten noch geklärt werden, wird die Zukunft zeigen.
Mehr über echte und gefälschte UFOs lesen Sie im Buch „Der Raumfahrt-Schwindel„.
Quellen: PublicDomain/Frank Schwede für PRAVDA TV am 13.07.2026
