
Die geplanten Wahlkampfauftritte von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im Landtagswahlkampf von Sachsen-Anhalt wurden kurzfristig drastisch zusammengestrichen und in deutlich kleinerem Rahmen organisiert.
Anstelle großer, öffentlichkeitswirksamer Veranstaltungen tritt Merz nun praktisch unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf – angeblich aus Sicherheits- und Kostengründen.
Näher liegen dürften andere Motive. Die Landes-CDU, so heißt es in Magdeburg, habe ein Desaster befürchtet dergestalt, dass die Auftritte von Merz in einem Konzert aus gellenden Pfiffen, Buhrufen und „Merz-muss-weg!“ skandierenden Sprechchören untergehen würden.
Ursprünglich sollte Merz am Montag (31.August) in Ilsenburg in der Harzlandhalle vor bis zu 2.000 Besuchern sprechen. Stattdessen sollte es jetzt lediglich ein kurzes Eintragen ins Goldene Buch in Quedlinburg und eine vertrauliche Gesprächsrunde mit rund 30 ausgewählten CDU-Mitgliedern geben.
Bloß keine Bilder mit dem!
Eine am Geiseltalsee 15 Kilometer südwestlich von Halle angekündigte große Wahlkampfabschlussveranstaltung wurde komplett gestrichen. Stattdessen besucht Merz den Papierhersteller UPM im Chemiepark Leuna, gefolgt von einem nicht-öffentlichen Treffen mit Kommunalpolitikern. (🤡 🇩🇪 Volksverachtung live: Beleidigter Merz staucht Kinderärztin zusammen (Video))

Die offiziell in der Landes-CDU genannten Gründe für das abgespeckte Programm sind geradezu lachhaft: hohe Sicherheitskosten und Mieten!
Allein für die Miete und Absicherung der großen Halle in Ilsenburg wären laut Medienberichten weit mehr als 30.000 Euro fällig gewesen – Geld, das die Landes-CDU lieber für den direkten Haustürwahlkampf ausgeben wolle.
Inoffiziell werden ganz andere Gründe genannt: Die CDU-Wahlkampfstrategen befürchten, die Halle zum einen mit Merz nicht füllen zu können, zum anderen wenig hilfreiche Szenen von lautstarken Protesten. Noch-Ministerpräsident Sven Schulze wolle gemeinsame Bilder mit Merz möglichst vermeiden.
Merz in Mecklenburg-Vorpommern ausgebuht: „Kriegstreiber“, „Pinocchio“ – Pressetermin abgesagt
Bundeskanzler Friedrich Merz ist am Montag (31. August) bei einem Wahlkampfauftritt im Ostseebad Kühlungsborn (Mecklenburg-Vorpommern) von einer Menschenmenge ausgepfiffen und beschimpft worden. In dem Bundesland wird am 20.September gewählt.
Auf der Strandpromenade riefen die Menschen unter anderem „Kriegstreiber“ und „Pinocchio“. Es hagelte lautstarke Rücktritts-Forderungen. Ein ursprünglich angekündigtes Pressestatement des Kanzlers wurde abgesagt.
In Sachsen-Anhalt hatte die CDU am selben Tag alle öffentlichen Publikums-Auftritte von Merz vorsorglich kurzfristig gestrichen.

Schicksalswahl Sachsen-Anhalt: Merz will Zusammenarbeit der CDU mit den Kommunisten!
Bundeskanzler Friedrich Merz hat die Karten auf den Tisch gelegt: In einem Interview mit „Mitteldeutscher Zeitung“ und „Magdeburger Volksstimme“ bestätigte der CDU-Chef, dass die Union bereit ist, für den Machterhalt in Sachsen-Anhalt mit der Linken, also den Nachfolgern der SED-Mauermördern, zusammenzuarbeiten.
Sollte es, falls die AfD die absolute Mehrheit verfehlt, zu einer CDU-geführten Minderheitsregierung kommen, lohne ein Blick zu den Nachbarn: „Wir sehen, wie in Thüringen und Sachsen regiert werden kann.“
In Erfurt und Dresden stützen sich die Landesregierungen der Ministerpräsidenten Mario Voigt und Michael Kretschmer (beide CDU) regelmäßig auf Mehrheiten im Parlament mithilfe der Kommunisten. Es wird nur nicht groß darüber geredet.
Merz will also, Unvereinbarkeitsbeschluss der Bundes-CDU hin oder her, dass dieses Machtmodell auch in Sachsen-Anhalt durchgezogen wird, wenn die AfD die absolute Mehrheit verfehlen sollte, falls die „Grünen“ doch noch den Sprung in den Landtag schaffen.
Merz beschimpft Wähler als „Wutbürger“
Bei einem kurzen Auftritt unter symbolträchtigen Gewitterwolken in Quedlinburg (Harz) hatte Merz am Montagabend (31.August) vor CDU-Kommunalpolitikern erneut seine Demokratieverachtung unter Beweis gestellt: Sachsen-Anhalt dürfe nicht zum „Experimentierfeld von Wutbürgern“ werden.
Dafür ist der CDU-Bundesvorsitzende bereit, hemmungslos alle bisherigen Prinzipien der Union zu verraten und im dritten ostdeutschen Land mit der Linken zu paktieren.

Auf die Frage, ob er um sein Amt fürchte, sollten die Ostwahlen zum Debakel für die CDU werden, sagte Merz: „Nein. Da wird von außen versucht, einen Keil in die Union zu treiben. Das Ergebnis einer Landtagswahl gefährdet nicht die Stabilität der Bundesregierung.“
Neues aus dem Clownsland: Sven „Flachzange“ Schulze, der Marionetten-Ministerpräsident
Sachsen-Anhalts Noch-Regierungschef Sven Schulze hat das letzte Stadium im Niedergang eines politischen Verlierers erreicht: Mitleid und Spott sind das äußerste an Emotionen, was der schwarze Unglücksrabe noch hervorzurufen vermag.
Alle schubsen ihn herum: Die eigene Partei, die ihn im Angesicht der nahenden Niederlage noch schnell als Notlösung ins Amt bugsiert hat; die AfD, deren Spitzenkandidat Ulrich Siegmund ihn bei jedem öffentlichen Auftritt in die Tasche steckt und schon die Tage zählt, bis er als sein Nachfolger in die Magdeburger Staatskanzlei einzieht; die Kommunisten von der SED-„Linke“, die ihm jede Woche neue Bedingungen diktieren für ihre Komplizenschaft beim Aushebeln des Wählerwillens; und sogar die Medien, die ihm das Etikett „Spitzenkandidat der Langeweile“ verpasst haben und seinen Wahlkampf mal als „Katastrophe“, mal als „Horror“ bezeichnen.
Beim ersten TV-Duell in der MDR-„Wahlarena“ war es wieder soweit. Ulrich Siegmund (AfD Sachsen-Anhalt) glänzte, Schulze langweilte und gab zwischendurch die beleidigte Leberwurst. Ob er denn seinen Kontrahenten auch als „Flachzange“ titulieren würde, wollte die Moderation von AfD-Spitzenkandidat Siegmund wissen, in Anspielung auf einen Vergleich, mit dem Parteichefin Alice Weidel die Berliner Regierungstruppe belegt hatte.
Als Mensch nicht, als Politiker schon, gab Siegmund salomonisch zurück. Für Schulze war selbst das zuviel: So etwas zu sagen würde ihm nie einfallen, es gebe doch „ein gewisses Niveau“, moserte er eingeschnappt zurück.
Das mit dem Niveau hätte er mal seinem Wahlkampf-Hiwi Dieter Hallervorden erklären sollen. Dem vor langer Zeit einmal populären Komiker macht offenbar der „Honig im Kopf“ zu schaffen, so dass er bei seinen Unterstützungsauftritten für Schulze zwischen antisemitischen Ausfällen und wüsten Pöbeleien gegen die AfD hin- und herstolpert.
Die beliebteste Partei im Lande qualifiziert der „Nonstop Nonsens“-Erfinder mal eben als „Schädlinge“ ab, die es durch Nichtwählen zu „bekämpfen“ gelte. Palim, palim – so hetzt man als Wahlkampfmaskottchen des Ministerpräsidenten im Vorbeigehen zur politischen Gewalt auf.

Was Sven Schulze sich bei diesem verzweifelten Manöver gedacht hat, versteht nicht mal mehr seine eigene Partei. Irgendwie wollte er sich wohl mit Hallervordens Hilfe vom noch unbeliebteren Bundeskanzler absetzen. Der vermeintliche Wahlkampfhelfer ging allerdings so heftig auf Merz los, dass er sich von ihm auch wieder distanzieren zu müssen glaubte.
Grotesker kann man einen Wahlkampf eigentlich kaum noch verpfuschen. Ein abgehalfterter Fernsehclown und ein zum Scheitern verurteilter und hoffnungslos überforderter Politdarsteller als Wahlkampfgespann – immerhin ist das fast schon eine tragikomische Konstellation.
Fast könnte er einem also leid tun, der Sven Schulze. Aber eben nur fast. Denn hinter der Fassade des unbeholfenen Biedermanns, dem einfach nichts gelingen will, steckt immer noch ein skrupelloser Machtpolitiker, der, wenn es darauf ankommt, auf den Willen des Souveräns genauso pfeift wie auf die Spielregeln der Demokratie und die Verfassung.
Als gehorsamer CDU-Parteisoldat ist Sven Schulze bereit und entschlossen, auf seinem Weg nach unten noch so viel Schaden wie nur möglich anzurichten. Dafür muss er sich so lange an den Ministerpräsidentensessel kleben, wie es nur irgendwie geht, mit allen schmutzigen Tricks und Rechtsbrüchen, die das Etabliertenkartell so kennt und sich noch einfallen lässt.
Zwar hat sich Sven Schulze vorsorglich schon mal darauf festgelegt, dass an seiner sicheren Niederlage vor allem die Bundespolitik, speziell sein Kanzler und Parteichef schuld sein wird. So weit, dass er sich über dessen „Brandmauer“-Diktat hinwegsetzt und den Willen der Wähler respektiert, die offenkundig eine von der AfD geführte Rechtsregierung fordern, geht die Distanzierung aber dann doch nicht.

Im Gegenteil: Die AfD habe „keine Mehrheit“, verkündet der CDU-Verlierer trotzig. Eine steile Ansage für einen, der nur noch knapp über der Zwanzig-Prozent-Marke liegt und die Rücklichter von Ulrich Siegmunds Wahlkampfexpress mit mehr als zwanzig Prozentpunkten Abstand nur noch weit entfernt von hinten sieht.
Zwei Szenarien kursieren derzeit bei den Staatsstreich-Strategen des etablierten Machtkartells. Entweder es gelingt, SPD und „Grüne“ mit massiver Wahleinmischung der NGO-Hilfstruppen und mit undurchsichtigen Briefwahl-Manipulationen doch noch über die Fünf-Prozent-Hürde zu hieven. Dann könnte es irgendwie knapp dafür reichen, Sven Schulze zum Marionetten-Ministerpräsidenten einer linken Einheitsfront-Regierung von Gnaden der Kommunisten zu machen.
Oder, wenn trotz aller Machenschaften und Propaganda keine linke Allparteien-Einheitsfront gegen die AfD zustande kommen sollte: Dann könnte man doch einfach den neugewählten Landtag nicht einberufen, die Wahl eines neuen Ministerpräsidenten mit allerlei Verfahrenskniffen endlos hinauszögern und Schulze als geschäftsführenden Regierungschef ohne Mandat auf unbestimmte Zeit im Amt lassen.
Beides würde das Land zerreißen. Dagegen gibt es nur ein wirksames Mittel: Die AfD und den künftigen Ministerpräsidenten Ulrich Siegmund am Wahlsonntag so klar und eindeutig zur stärksten Kraft machen, dass alle Tricks und Manipulationen ins Leere laufen. Die Bürger Sachsen-Anhalts haben es in der Hand.
Quellen: PublicDomain/Deutschland Kurier am 01.09.2026
