Der Sturm entwickelte sich, als kalte Luft nach Süden in die nördlichen Rocky Mountains vordrang und dort auf eine Feuchtigkeitswelle aus dem Pazifik traf, die teilweise mit den Ausläufern des Hurrikans Rachel in Verbindung stand.
Weiter südlich erreichte der Schnee am 12. Oktober auch die Wasatch Mountains in Utah und bedeckte die Hänge in Alta, Snowbird, Brighton und Solitude mit einer weißen Schneedecke. Brighton sah sich gezwungen, seine verbleibenden Sommeraktivitäten einzustellen, wird doch bis Mittwoch weiterer Schneefall in den Bergen erwartet.
Starke Schneefälle zu Beginn der Saison haben den Westen der USA heimgesucht und auf den Gipfeln von Utah eine Schneehöhe von mehr als 60 cm hinterlassen, während in den Bergen von Colorado Pulverschnee zum Skifahren bereitliegt.
Bei einer Erhebung am 14. Oktober im Skigebiet Alta in Utah wurden auf dem Mount Baldy in einer Höhe von 3300 m Schneehöhen über 60 cm gemessen, während in einer Höhe von 3100 m 45 cm gemessen wurden.
Die Schneehöhen in den Skigebieten verzeichneten 45 cm in Snowbird, 40 cm in Alta und fast 35 cm in Solitude.
Der Sturm brachte zudem außergewöhnlich viel Niederschlag mit sich: Der Nationale Wetterdienst meldete während des mehrtägigen Ereignisses 165 mm Niederschlag an der Elberts-Station im Little Cottonwood Canyon und 149 mm in Alta-Collins.
Weiter südlich bot der Silverton Mountain in Colorado bereits am 14. Oktober die Möglichkeit, auf natürlichem Pulverschnee zu fahren, obwohl die offizielle Eröffnung erst in mehr als zwei Monaten stattfinden sollte.

Auch in der Sierra Nevada schneite es heftig, und das Skigebiet Mt. Rose Ski Tahoe in Nevada hat seine Beschneiungsanlagen im Vorfeld der für Anfang November geplanten Saisoneröffnung in Betrieb genommen.
Die jüngsten Schneefälle folgen auf den rekordbrechenden Schneesturm in Montana vom vergangenen Wochenende, der in Great Falls innerhalb von zwei Tagen 40 cm Schnee brachte, darunter 24 cm am 11. Oktober – der schneereichste Oktobertag der Stadt seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1886.
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Indien: Schnee im Norden Kaschmirs
Schnee hat den Norden Kaschmirs bedeckt, das Gurez-Tal überzogen und die tiefer gelegenen Teile von Tulail erreicht.
Die Schneefälle vom 13. bis 15. Oktober bedeckten zudem den Razdan-Pass, den Kilshay-Gipfel, den Zoji-La und sogar das Machil-Tal in Kupwara.
Die Straße zwischen Bandipora und Gurez wurde gesperrt, und Schneeräummannschaften rückten an. Weiter südlich fiel auch rund um Gulmarg, Sonamarg und Pahalgam Schnee.
Die Temperaturen sanken stark. Die Tageshöchsttemperatur in Kupwara lag laut IMD 8,3 °C unter dem Normalwert, in Gulmarg 5,7 °C darunter.
Schneefall im Oktober ist auf den hohen Pässen Kaschmirs nicht besonders ungewöhnlich. Bemerkenswert ist jedoch, dass er auch in den tiefer gelegenen, bewohnten Tälern von Tulail und Machil gefallen ist.
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Russland: Abkühlung bis –28°C und Bildung einer Schneedecke
Weiter nördlich verschärft sich auch in Russland der Winter: Im Osten Jakutiens sanken die Temperaturen auf -27,8 °C, und in Südsibirien erreichte die Schneedecke eine Höhe von mindestens 44 cm.
Das russische Hydrometeorologische Zentrum bestätigte am 14. Oktober den Wert von -27,8 °C in Vostochnaya.
In Nenastnaya, im Kusnezker Alatau in Chakassien, lag die Schneehöhe bei 44 cm. Auch in der benachbarten Republik Altai hat der Schneefall an Intensität zugenommen.

Der regionale Wetterdienst meldete in der Nacht zum 15. Oktober starken Schneefall in Ust-Kan, Ust-Koksa, Katanda und den umliegenden Berggebieten, wo die Temperaturen auf -12 °C sanken.
Es wird weiterer Schneefall erwartet, wobei die Temperaturen in den Bergen voraussichtlich noch weiter sinken werden, insbesondere am 16. Oktober.
In weiten Teilen Russlands ist der Übergang zum Winter bereits in vollem Gange.
Link: https://electroverse.substack.com/p/two-feet-of-october-snow-hit-utah?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email
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Meldungen vom 16. Oktober 2026:
Argentinien: Extreme Frühjahrs-Kälte
Der Frühling tut sich in ganz Argentinien schwer, sich durchzusetzen: In Mar del Plata lagen die Temperaturen neun Tage in Folge unter 15 °C, und im subtropischen Tucumán lagen sie fast 11 °C unter den Oktober-Durchschnittswerten.
Am Flughafen Mar del Plata haben die Tageshöchsttemperaturen neun Tage in Folge die 15-°C-Marke nicht erreicht.
Weiter nördlich herrschten in San Miguel de Tucumán sieben Tage in Folge Temperaturen unter 20 °C bei anhaltend starker Bewölkung. Die Höchsttemperaturen lagen dort in diesem Zeitraum im Durchschnitt bei nur 17,9 °, verglichen mit einer Oktober-Norm von 28,6 °C.
Bis Mitte Oktober liegen die durchschnittlichen Höchsttemperaturen sowohl in Mar del Plata als auch in Tucumán unter denen aller bisherigen Oktobermonate in den historischen Aufzeichnungen.
Die anhaltende Kälte erstreckt sich über weite Teile der Provinz Buenos Aires, darunter Necochea, Miramar und Claromecó.
Unterdessen kam es am 15. Oktober in den hohen Anden von Catamarca zu starken Schneefällen, die die Behörden dazu zwangen, den Zugang zum Balcón del Pissis zu sperren, Fahrzeuge umzuleiten und Bergtouren zu verschieben – was zu einer Rekord-Schneesaison in den Anden beiträgt, wobei Portillo in Chile den schneereichsten Oktober seit mindestens 50 Jahren verzeichnete.
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China: Schneestürme in Xinjiang
Schneestürme haben den Nordwesten Chinas heimgesucht, begleitet von stark sinkenden Temperaturen, Schneefall und heftigen Windböen.
Das Nationale Meteorologische Zentrum Chinas bestätigte am 15. Oktober starken Schneefall und lokale Schneestürme in ganz Xinjiang, wobei die Schneehöhe stellenweise 50 bis 100 cm erreichte.
Die Temperaturen im Norden von Xinjiang sanken innerhalb von 24 Stunden um 14 °C, wodurch die Werte auf fast -30 °C fielen.
Im Altai-Gebirge gaben die Behörden Schneesturmwarnungen für Kanas, Hemu, das Skigebiet Koktokay und die umliegenden Hochlandgebiete heraus.


Und dieser frühe Wintereinbruch ist noch lange nicht vorbei. Die Polarluft drängt nun nach Osten, und die chinesische Wetterbehörde prognostiziert weiteren Schneefall bis zum 19. Oktober. Besonders stark betroffen könnten die Innere Mongolei und Heilongjiang sein, wo für den 17. und 18. Oktober „schwere Schneestürme“ vorhergesagt werden.
Quellen: PublicDomain/eike-klima-energie.eu am 18.10.2026
