
Windrad-Irrsinn: Deutschland verliert bei Stromsicherheit international den Anschluss – Nicht mal Irak-Niveau!
Die Zuverlässigkeit des deutschen Stromnetzes erreicht nicht einmal mehr das Niveau des Irak! In einem aktuellen Ranking der britischen Denkfabrik „Adam Smith Institute“ belegt die Bundesrepublik beim Thema Stromsicherheit weltweit nur noch Platz 69.
Damit rutscht die größte Volkswirtschaft Europas in der Bewertung hinter Staaten wie den Irak, Bosnien-Herzegowina oder Kirgisistan ab. Das Institut stuft die Versorgungssicherheit in Deutschland damit als „grenzwertig“ ein.
Deutschland bei Stromverfügbarkeit weltweit angeblich auf Platz 180
Eine Studie stuft Deutschland und weitere Länder bei der Stromversorgung schlecht ein. Die Methodik ist mindestens fragwürdig.
Eine Untersuchung des britischen Adam Smith Institute, eines liberal-konservativen Thinktanks mit Sitz in London, der bereits mehrere britische Regierungen beraten hat, hat für 187 Länder der Erde unterschiedliche Aspekte des Stromnetzes wie Verfügbarkeit, Vielfältigkeit, Importsicherheit und Zahlungskraft verglichen.
Laut des Gesamtresultats liegt Deutschland hinter Ländern wie Tadschikistan und Irak, aber vor Dänemark und Spanien, auf Rang 69.

Bei der ständigen Verfügbarkeit von Strom erreicht Deutschland Platz 180. Noch schlechter schnitten nur Spanien, Uruguay, Dänemark und weitere europäische Länder ab.
Vor allem für Großbritannien, das immerhin 41. geworden ist, haben die Autoren einige Ratschläge: Das Land benötige mehr Atomkraftwerke, müsse neue Gasfelder erschließen und den Ausbau von Windkraft und Photovoltaik beenden.
Fehler im System
Dass vor allem europäische Länder derart schlecht abschneiden, während Norwegen, Kanada, die Vereinigten Arabischen Emirate oder Russland ganz vorn zu finden sind, hat einen einfachen Grund. Insbesondere bei der Stromverfügbarkeit zählen nur Atomkraft, Gas- und Kohlekraftwerke, Biomasse, Geothermie und Wasserkraft.
Allein die seien wetter- und zeitunabhängig verfügbar. Wobei diese Annahme spätestens seit dem Angriff der USA auf den Iran und der zweiten Gaskrise in kurzer Zeit nicht mehr komplett gültig ist.
Das Vorgehen hat zwangsläufig zur Folge, dass Länder mit einem hohen Anteil an erneuerbaren Energien im Ranking katastrophale Ergebnisse erzielen.

Stromausfälle als Gradmesser
Der Bericht lässt keinen Zweifel daran, dass die Autoren erneuerbare Energien vor allem als Problem betrachten. Für ein Stromnetz, in dem stets die volle Leistung abrufbar sein muss, wären es das tatsächlich.
Keine Rede ist davon, dass Verbrauch und Stromeinspeisung in einem stabilen Stromnetz ausgeglichen werden müssen. Dass das auch mit einem hohen Anteil erneuerbarer Energien funktioniert, hat sich zumindest in vielen Ländern schon herumgesprochen, die hier auf den hinteren Plätzen gelandet sind.
Wie sieht die Praxis aus? Die Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw) hat ihre Mitgliedsunternehmen aktuell befragt, für wie sicher sie ihre Energieversorgung halten.

„Mehr als 82 Prozent der Unternehmen in Bayern bewerten die aktuelle Versorgungssicherheit im Freistaat als ‚gut‘ oder ‚sehr gut‘. 2025 waren es lediglich 74 Prozent“, sagt Bertram Brossardt (66), Geschäftsführer der vbw.
Es gebe aber auch Bewertungen, die Anlass zur Besorgnis seien. Mehr als 48 Prozent der Unternehmen würden kurze Stromausfälle unterhalb der statistischen Erfassungsschwelle von drei Minuten melden.
„Das sind über acht Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Problematisch ist dies, weil gut 60 Prozent der Unternehmen durch diese Ausfälle wirtschaftlichen Schaden erlitten haben.“
Quellen: PublicDomain/Deutschland Kurier am 23.10.2026
