
Ein extrem seltenes Naturereignis ist derzeit im Norden des südamerikanischen Staates Chile zu beobachten. In der Region um die Stadt Antofagasta, die sich am Rande Atacama-Wüste befindet, fielen in den vergangenen 24 Stunden über 20 Liter Regen pro Quadratmeter. Dies führte zu erheblichen Überschwemmungen.
Solche Niederschlagssummen sind in Mitteleuropa nicht selten. Daher stellt sich natürlich die Frage, warum es in und um Antofagasta bei eigentlich geringen Regenmengen zu solch erheblichen Überflutungen kommt.
Der Grund hierfür liegt in der geografischen Lage: Die Stadt befindet sich am Rande einer der trockensten Regionen der Erde – der Atacama-Wüste. Im Jahresdurchschnitt fallen dort im Mittel nicht einmal 2 Liter Regen pro Quadratmeter.

Somit ist in den letzten 24 Stunden ein Vielfaches der sonst üblichen Jahresmenge vom Himmel gekommen. Da der Erdboden solche Regenmassen nicht aufnehmen kann, sucht sich das Wasser seinen Weg.
Im Süden des Landes sind durch langanhaltende Hitze von durchschnittlich 30 Grad am Tag und Dürre bislang 6.000 Hektar Land verbrannt.
Video:
Video: Zeichen der Veränderung – März 2015
Quellen: PRAVDA TV/wetteronline.de/CCTV America vom 27.03.2015
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