Schweres 6.9 nördlich der Kurilen – Weltraumwetter (Nachtrag & Videos)

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Am Donnerstag hat sich um 15.05 Uhr (MEZ) ein schweres 6.9 Beben in 40km Tiefe ereignet, so die europäische Erdbebenwarte EMSC, die amerikanische Behörde USGS nennt eine Tiefe von 52,5km.

Das Epizentrum liegt nördlich der Kurilen und südlich der Halbinsel Kamtschatka. Aktuell liegen keine Berichte über Verletzte oder Schäden vor.

Die Stärke wird von 1 bis 501km angezeigt, die Magnitude variiert von 5.3 bis 7.6 auf der Richterskala.

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Nachtrag 17:00 Uhr: Die Erschütterung wurde von EMSC auf 60km korrigiert.

Die Kurilen bilden einen Inselbogen, der durch die Auswirkungen der Plattenver-schiebung entstanden ist. Sie sind ein Teil des pazifischen Feuerrings, an dem Tektonische Erdplatten entlang verschiedener Subduktionszonen untereinander geschoben werden. Hier wird die Pazifische Platte unter die Nordamerikanische Platte im Winkel von rund 45° subduziert.

Der vor der Inselkette liegende Kurilengraben ist ein Tiefseegraben, der diese Sub-duktionszone markiert. Im Kurilengraben liegt das Witjastief 3, mit 10.542 m unter dem Meeresspiegel eine der tiefsten Stellen der Erdoberfläche.

Übersicht der letzten fünf Tage:

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Die seismische Aktivität bleibt auf der Südhalbkugel intakt, Santa-Cruz-Inseln und Karmadecinseln, sowie Ost-Timor im Malaiisischen Archipel, die Fidschi-Inseln als auch Vanuatu wurden getroffen. Doch auch die Nordhalbkugel wurde von einige starken Erschütterungen heimgesucht, wie am 25. Februar China und Japan und ein 5.2 Erdbeben am Mittwoch vor der Küste des US-Bundesstaates Oregon.

Nachtrag 21:20 Uhr:

Es ereignete sich ein weiteres 4.2 Erdbeben in 12km Tiefe im US-Bundesstaat Nevada nordöstlich der Area 51 und ein 5.6 auf den gebeutelten Santa-Cruz-Inseln.

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Diese schweren Erschütterungen kommen wenig überraschend, denn dieses Zeitfenster passt zu der Analyse der unbekannten Quelle. Nächstes Zeitfenster 08. bis 12. März 2013.

Das Weltraumwetter ist ruhig, wir haben am Donnerstag einige interessante Planeten-konstellationen, die die Erde (links) und die Sonne (rechts) mit einbeziehen.

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Anhand der Monitore sehen wir, dass oben rechts um ca. 6 Uhr und zwischen 12 und 13 Uhr (UTC) die Atmosphäre mehr Arbeit verrichten musste, da ein moderater Teilchen-strom induziert wurde. Gedeckt wird dies durch die gemessenen Protonen unten links. Bei den Elektronen unten rechts, sehen wir eine abnehmende Tendenz, da gestern ein moderater Teilchenstrom wegen einer Filament-Eruption der Sonne, unsere Erde traf.

Dies ist zwar nur ein Streifschuss, doch die Erde war an diesem Tag direkt magnetisch mit dieser Sonnenregion verbunden, deshalb der sichtbare Anstieg, auch wenn die Region weit im Südwesten der Sonne lag.

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Nachtrag 21:20 Uhr:

Der Sonnenwind vom koronalen Loch CH556 und CH557 wird das Erdmagnetfeld am 02. oder 03. März 2013 berühren.

Quellen: PRAVDA-TV/Wikipedia/NASA/NOAA/EMSC/EQForecaster vom 28.02.2013

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