
Im havarierten japanischen Atomkraftwerk bei Fukushima möchte kaum noch jemand arbeiten, obwohl die Arbeit an den Ruinen noch mindestens 40 Jahre dauern soll.
Wie die Nachrichtenagentur AP schreibt, hat die Betreiberfirma deshalb Schwierigkeiten, Arbeiter zu finden, die die Ruine fachgerecht stilllegen. Umso mehr, weil es rund um das Kraftwerk reichlich Jobs gibt, die besser bezahlt und weniger gefährlich sind. Im Moment werden im Kraftwerk etwa 3.000 Mitarbeiter benötigt. Aber viele von ihnen kündigen aus unterschiedlichsten Gründen – manche haben bereits ihre lebenslange oder jährliche Strahlendosis erreicht. Und für die freiwerdenden Stellen gibt es kaum Bewerber.
Experten gehen davon aus, dass die Arbeit an den Reaktorruinen noch mindestens 40 Jahre dauert – erst dann würden sie keine Gefahr mehr darstellen.
Quellen: PRAVDA-TV/AP/wissen.dradio.de vom 23.05.2013
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