Einige Symbole auf den Stelen, die in der türkischen megalithischen Anlage Göbekli Tepe gefunden wurden, scheinen zu bestätigen, dass im Jahr 10.950 vor Christus ein Komet auf der Erde einschlug.
Schon seit Jahren spekulieren die Forscher, dass das bislang unerklärliche Absinken der globalen Temperaturen während der Jüngeren Dryaszeit durch einen Kometeneinschlag verursacht worden sein könnte – ein Ereignis, von dem angenommen wird, dass es unter anderem auch für das Aussterben des Wollmammut verantwortlich war und überhaupt erst den Beginn unserer Zivilisation ermöglichte.
Nun glaubt ein Expertenteam der schottischen Universität Edinburgh, auf einem der größten Stelen in der prähistorischen Stätte Göbekli Tepe dokumentierte Beweise für diese Katastrophe gefunden zu haben.
Auf dem sogenannten »Geierstein« (Vulture Stone) entdeckten sie Symbole, denen sie genau diese astronomische Bedeutung zuweisen. Anhand eines speziellen Computerprogramms führten sie verschiedene Simulationen durch, um die astronomische Konstellation über Göbekli Tepe und die Darstellungen auf der Stele in zeitlicher Übereinstimmung zu bringen.
Ihr Ergebnis bestätigte das Alter der Anlage auf 10.950 v. Chr. und auf der Stele erkennen sie die Einschläge von Kometenfragmenten und einen kopflosen Menschen, der die unzähligen Menschenopfern symbolisieren soll, das die Katastrophe gefordert hatte, so die Forscher.
Dies habe schließlich zu dem Temperatureinsturz und einer rund 1.000 Jahre langen, kleinen Eiszeit geführt.
„Ich denke, dieses Forschungsergebnis in Verbindung mit der jüngsten Entdeckung einer weit verbreiteten Platin-Anomalie über dem nordamerikanischen Kontinent schließen den Fall zugunsten eines Kometeneinschlages in der Jüngeren Dryaszeit praktisch ab.
Es scheint, dass Göbekli Tepe unter anderem auch als Observatorium für die Beobachtung des Nachthimmels genutzt wurde“, sagte Studienleiter Dr. Martin Sweatman dem The Telegraph.
Diese Einschlagstheorie hatte auch schon Weltbestsellerautor Graham Hancock in seinem Buch »Magicians of the Gods« ausführlich beschrieben.

(Der »Geierstein«)
© Fernando Calvo für Terra-Mystica.Jimdo.com am 23.04.2017
In seinem im Jahre 1995 erschienenem Buch »Die Spur der Götter« schilderte Hancock seine Theorie, dass bereits lange vor unserer Zeitrechnung eine technisch fortschrittliche Kultur existierte, die zum Ende der letzten Eiszeit vernichtet wurde.
Diese alte Kultur lebte seiner Meinung nach bis etwa 13.000 v. Chr. in dem damals noch eisfreien Gebiet der heutigen Antarktis und wurde ausgelöscht, als ein Komet auf der Erde einschlug.
Die Überlebenden sollen sich gemäß Hancock über den gesamten Planeten verteilt und später unter anderem die Kulturen der Olmeken, Azteken, Maya und Ägypter gegründet haben.
Obwohl die traditionellen Wissenschaftler kritisierten, dass er seiner Theorie keinerlei Beweise beigefügt habe, wurde sein Buch mit weltweit mehr als drei Millionen verkaufter Exemplare dennoch zum Bestseller und verhalf ihn zum Ruf als herausragende Persönlichkeit auf dem Gebiet der alternativen Geschichte und Archäologie.
„Im Jahr 1995 schrieb ich ein Buch über alle Hinweise, die auf die Existenz dieser verlorenen Zivilisation hindeuten aber was mir fehlte, war ein eindeutiger Beweis – jetzt haben wir ihn.
Eine ganze Reihe von Veröffentlichungen in geophysikalischen und geologischen Fachzeitschriften beziehen sich auf die Hinweise darauf, dass die Erde tatsächlich vor ca. 12.800 Jahre von einem Kometen getroffen wurde und das ist genau das, was ich in meinem Buch vorgetragen hatte“, sagt Hancock.
© Fernando Calvo für Terra-Mystica.Jimdo.com am 19.05.2015

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