Was die „P5“-Staaten jetzt beschließen müssen – Trump- und Putin-Treffen vor der US-Wahl?

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In der vergangenen Woche eskalierte die Kriegspartei innerhalb der US-Regierung ihre Konfrontationspolitik gegenüber China und Rußland weiter. Der US-Handelsbeauftragte Peter Navarro trat am 9. August in verschiedenen Fernseh-Talkshows auf und nutzte die Gelegenheit dazu, über China herzuziehen.

In der Fernsehsendung „Weekly Briefing“ der Senderkette One America News (OAN) insistierte Navarro, es sei „keine Frage, daß dieses Land eine existentielle Bedrohung für uns darstellt“, und warnte vor chinesischen Hackern und der Internetplattform TikTok.

In Fox News verstieg sich Navarro gar zu der Behauptung: „Wir wissen, daß China, die Kommunistische Partei Chinas, die Vereinigten Staaten mit diesem [COVID]-Virus infiziert hat.“

Auch US-Außenminister Pompeo nutzte seine Reise durch Mittel- und Osteuropa, um die Tschechische Republik, Österreich, Slowenien und Polen dazu zu drängen, auf Distanz zu China und Rußland, insbesondere zu Huawei zu gehen. Die „jungen Demokratien“ in Mittel- und Osteuropa müßten den Bedrohungen durch Rußland und China „widerstehen“, um ihre „hart erkämpften Freiheiten“ zu verteidigen.

Noch bedenklicher als diese Äußerungen sind die militärischen Aktivitäten. So flog in der vergangenen Woche ein Trio amerikanischer B-2-Tarnkappenbomber um die halbe Welt, von ihrer Heimatbasis in Missouri bis zur britischen Insel Diego Garcia mitten im Indischen Ozean. Gleichzeitig befinden sich seit etwa einem Monat zwei B-1-Bomber zu Trainings- und „Präsenz“-Missionen in Guam im Westpazifik.

Einer dieser Bomber flog am 7. August eine Trainingsübung mit Kampfflugzeugen der japanischen Selbstverteidigungstruppen und mit der Flugzeugträger-Kampfgruppe USS Ronald Reagan.

Sogar der Weltraum wird zum Schauplatz der Konfrontation: Die neugeschaffene U.S. Space Force veröffentlichte unter dem Titel „Spacepower: Doktrin für Weltraumstreitkräfte“ ihre erste Militärdoktrin. Das Dokument zählt sieben Bereiche auf, in denen die Weltraumstreitkräfte Fachwissen benötigen, um ihre Missionen zu erfüllen, darunter „Orbitale Kriegführung“, „Elektromagnetische Kriegführung im Weltraum“. und „Kampfmanagement im Weltraum“. (Wer regiert die BRD? Gegenwind für Merkel – Trump feuert einen Schuss vor den Bug der deutschen Kanzlerin)

Kriegsgegner melden sich zu Wort

Angesichts dieser Versuche, die Spannungen zwischen den Supermächten zu verstärken – offenbar in dem Bestreben, das vom russischen Präsidenten Putin vorgeschlagene Treffen der fünf permanenten Mitglieder des UN-Sicherheitsrates (die „P5“: USA, Rußland, China, Großbritannien und Frankreich) zu sabotieren, mehren sich aber auch die Stimmen, die vor einer möglicherweise sogar nuklearen Konfrontation warnen, wozu der 75. Jahrestag des Atombombeneinsatzes in Hiroshima und Nagasaki Anlaß gab.

So brachte Consortium News, ein Diskussionsforum, das von den „Veteran Intelligence Professionals for Sanity“ (VIPS) und anderen genutzt wird, insgesamt 15 Beiträge zu dem Gedenktag und begründete dies in einer redaktionellen Stellungnahme folgendermaßen:

„In der vergangenen Woche veröffentlichte Consortium News 15 Artikel zum 75. Jahrestag der Atombombenanschläge von Hiroshima und Nagasaki. Manche Leser könnten denken, wir hätten es übertrieben. Aber es gibt zwei Gründe, warum wir die ausführliche Berichterstattung für gerechtfertigt hielten.

Der erste ist, daß der bisher einzige Einsatz von Atomwaffen einer der folgenschwersten Momente der Geschichte war. In biblischen Begriffen ist er vergleichbar mit der Sintflut. Historisch gesehen kann er mit dem Zusammenbruch des Römischen Reiches verglichen werden, der allerdings Jahrhunderte dauerte, während die Bombenangriffe nur Sekunden dauerten (Neue Jalta-Konferenz: Die Alternative zu einem finsteren Zeitalter und einem dritten Weltkrieg).

 

Sie waren bedeutsam, denn wie die Sintflut und der Fall Roms läuteten die Bombenangriffe eine neue historische Ära ein. Hiroshima und Nagasaki haben in einer Weise, die so viel größer war als der Inside-Job vom 11. September, wirklich alles verändert. Sie lösten das Nuklearzeitalter aus, in dem wir seither leben und in dem uns die Bedrohung durch die globale Vernichtung verfolgt.

Der zweite Grund ist, daß selbst 75 Jahre später die von der US-Regierung ausgeheckten Mythen über die Gründe für den Abwurf der Bomben auf die Zivilbevölkerung von vielen Amerikanern immer noch hartnäckig geglaubt werden.

Ein roter Faden, der sich durch die gesamte Serie zog, beginnend mit den Video-Pressekonferenzen der führenden Historiker zu diesem Thema, war die sachliche Widerlegung der Desinformation, die Atombombenangriffe seien notwendig gewesen, um den Krieg mit Japan zu beenden, amerikanische Leben zu retten und sogar, daß unschuldige japanische Zivilisten es ,verdient’ hätten.

Sieben der acht amerikanischen Fünf-Sterne-Generäle jener Zeit, darunter Dwight Eisenhower und Douglas MacArthur, hielten die Bombenangriffe für völlig unnötig und unmoralisch. Wir glauben, es ist höchste Zeit, daß alle anderen es auch tun.“

Der inzwischen über 90 Jahre alte frühere Verteidigungsminister William Perry warnte, die Bevölkerung erkenne nicht, daß ein Atomkrieg eine Gefahr darstellt. In einem Interview mit dem Radiosender KCRW in der Region Los Angeles am 31. Juli erklärte Perry, er sei zu der Überzeugung gelangt, daß die Situation heute schlimmer ist als zu der Zeit, als er zum ersten Mal erkannte, daß ein Atomkrieg nicht gewonnen werden kann, denn das amerikanische Volk habe vergessen, was Atomwaffen anrichten können.

„Ich denke, der Unterschied besteht jetzt darin, daß wir, die Bevölkerung, die Bedeutung von Atomwaffen nicht voll erkannt haben. Viele Menschen betrachteten sie immer noch als nur größere Bomben, als zerstörerische Bomben. Sie wußten nicht, daß die Bomben so zerstörerisch sind. Wir haben so viele von ihnen, daß das Resultat ihres Einsatzes im Krieg einfach das Ende unserer Zivilisation wäre. In einem Atomkrieg kann es keine Gewinner geben, jeder ist ein Verlierer. Die gesamte Zivilisation steht auf dem Spiel.“

Die Website thehill.com berichtet weiter:

Präsident Trump sucht ein Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin vor den Wahlen im November berichteten NBC News am Sonntag.

Trump beabsichtigt, eine Aktualisierung des neuen START-Atomwaffenkontrollabkommens anzukündigen, um vor den Wahlen einen weiteren außenpolitischen Sieg zu erzielen, teilten nicht identifizierte Quellen, die mit den Diskussionen vertraut sind, dem Netzwerk mit.

Berichten zufolge untersuchen Verwaltungsbeamte verschiedene Zeiten und Orte auf ein mögliches Treffen zwischen den Präsidenten, einschließlich etwa zur Zeit der Generalversammlung der Vereinten Nationen im nächsten Monat in New York.

Die Präsidenten könnten die Verhandlungen vorantreiben, indem sie sich auf einen Plan zur Weiterentwicklung von New START einigen, der im nächsten Jahr ausläuft, teilten drei Quellen NBC News mit.

„Er möchte, dass es seine Deal-Maker-Fähigkeiten zeigt“, sagte eine der Quellen. „Es ist nur eine große Bühne.“

Der US-Sonderbeauftragte für Rüstungskontrolle, Marshall Billingslea, soll nach Angaben des Außenministeriums am Montag mit dem stellvertretenden russischen Außenminister Sergey Ryabkov zu neuen START-Verhandlungen zusammentreffen. Die beiden Länder haben sich bemüht, zu frühen Punkten des Abkommens eine Einigung zu erzielen, und einen Verteidigungsbeamten dazu veranlasst, zu sagen, ein Treffen mit den Präsidenten würde dazu beitragen, dass das Abkommen voranschreitet.

 

Aber der nationale Sicherheitsberater des Weißen Hauses, Robert O’Brien, sagte gegenüber NBCs “Meet the Press”, dass Trump nicht um ein Treffen mit Putin gebeten habe.

„Wir treffen uns nicht mit Putin in den Vereinigten Staaten, aber irgendwann, wissen Sie, würden wir Putin gerne hierher kommen lassen, um hoffentlich ein großartiges Rüstungskontrollabkommen zu unterzeichnen, das die Amerikaner und die Russen schützt“ sagte er.

Ein Beamter des Weißen Hauses sagte gegenüber NBC News, Trump hoffe, in den Wochen vor den Wahlen mit mehreren führenden Politikern der Welt zusammentreffen zu können. Mit der Diskussion vertraute Personen sagten NBC, dass der Präsident seit „einiger Zeit“ ein Treffen mit Putin anstrebe.

Die Trump-Regierung hofft, China in das neue Atomwaffenabkommen aufnehmen zu können, aber Beamte sagten, es sei möglich, das derzeitige Abkommen mit Russland in der Zwischenzeit zu verlängern. Möglicherweise soll bei diesem Treffen auch die deutsche Frage, wie Souveränität, Friedensvertrag und endgültiger Abzug der Besatzungstruppen erörtert werden (Planen Trump und Putin die Auflösung der BRD-Verwaltung? Jalta-Konferenz noch im Herbst möglich).

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Literatur:

Durch globales Chaos in die Neue Weltordnung

Geboren in die Lüge: Unternehmen Weltverschwörung

Die Eroberung Europas durch die USA: Eine Strategie der Destabilisierung, Eskalation und Militarisierung Eine Strategie der Destabilisierung, … und komplett überarbeitete Neuausgabe

Weltverschwörung: Wer sind die wahren Herrscher der Erde?

Quellen: PublicDomain/solidaritaet.com am 18.08.2020

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