Pädo-Netzwerke und Promi-Bonus: Wird nun auch in Deutschland der Sumpf trocken gelegt?

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2000 neue Beweismittel im Fall Bergisch Gladbach und ein Ex-Fußballprofi mit Kinderpornos auf dem Handy – gibt es eine Verbindung zum Fall Epstein?

Als im Juni dieses Jahres die Polizei von Nordrhein Westfalen einen Kinderschänderring sprengte, war klar schon klar, dass wir hier eine Dimension erreicht haben, die man sich kaum vorzustellen vermag. Die Ermittlungen brachten die Beamten an die Grenze des Erträglichen.

Das sichergestellte Material dokumentiert laut Behörden schockierende sexuelle Handlungen an Kindern. Seit Juni werden immer mehr Missbrauchsfälle in Deutschland aufgedeckt. Am 1. September ist Ermittlern ein weiterer Schlag gegen die Kinderpornographie gelungen. Inzwischen hat es auch erste Urteile im Prozess gegeben. Das Landgericht Mönchengladbach verurteilte zwei Männer zu Haftstrafen zu vierzehneinhalb und dreizehneinhalb Jahren. Von Frank Schwede

Insgesamt wurden in zwölf Bundesländer mehr als 50 Wohnungen und Häuser von Tatverdächtigen durchsucht. Polizei und Staatsanwaltschaft sprechen von einem spektakulären Schlag. Die Polizei trat bei diesem Einsatz ausgesprochen robust auf den Plan, um die Tatverdächtigen zu überraschen, ihnen keine Möglichkeit zu geben, wichtige Daten zu löschen und um Smartphones möglichst entsperrt sicherstellen zu können.

An dem Einsatz waren insgesamt mehr als 1000 Beamte und Spezialkräfte beteiligt, die rund 2000 Beweismittel sicherstellen konnten. Auch diesmal ging es um den Verdacht des Besitzes und der Verbreitung von Kinderpornographie, wie die Kölner Staatsanwaltschaft im Rahmen einer Pressekonferenz mitteilte.

Erst Ende Juni hat der nordrhein-westfälische CDU-Justizminister Peter Biesenbach mitgeteilt, dass die Ermittler im Missbrauchskomplex Bergisch Gladbach auf weitere neue Spuren gestoßen seien, die möglicherweise zu mehr als 30.000 Verdächtigen führen könnten – dabei gehe es nach Worten des Ministers aber nicht nur um die Verbreitung und den Besitz von Kinderpornographie, sondern auch um schweren Kindesmissbrauch.

Laut Kriminaldirektor Michael Esser gab es bei der aktuellen Razzia in Bayern die meisten Tatverdächtigen. Dort sei die Polizei an gleich 15 Orten gegen insgesamt 13 Tatverdächtige vorgegangen. Unter anderem konnte hier auch ein Server mit einer wohl nicht unerheblichen Datenmenge sichergestellt werden.

48 männliche und zwei weibliche Tatverdächtige wurden im Rahmen der Razzia vorläufig festgenommen. Allerdings wurden bisher keine Haftbefehle erlassen. Esser sagte dazu:

„Hinter jedem Bild und jedem Video steht ein Missbrauchsopfer. Es handelt sich bei den Tatverdächtigen um einen Querschnitt der Gesellschaft. Alleinstehende, Verheiratete, Junge und Alte.“

Wie Esser weiter mitteilte, wurden im Rahmen der Ermittlungen alle rechtlichen und technischen Mittel eingesetzt, dazu gehört nach Worten Essers auch die Künstliche Intelligenz. Die ersten Vorbereitungen für diesen Einsatz liefen bereits seit Anfang des Jahres. Unter anderem wurden sämtliche Messenger-Dienste akribisch auf Kindesgefährdung hin untersucht (Rettet die Kinder – Der harte Kampf gegen den Behörden-Pädo-Sumpf aus Willkür und Kindesmissbrauch (Videos)).

Ein guter Tag im Kampf gegen Kinderpornographie

Die Auswertung des sichergestellten Materials dauere nach Angaben Essers sehr lange, da es sich überwiegend um elektronische Datenträger handelt. Esser betonte in diesem Zusammenhang, dass es hier zunächst einmal nur um den Besitz und der Verbreitung kinderpornographischer Schriften geht, denn die Tatverdächtigen stünden zunächst mal nicht im Verdacht, selbst Kinder missbraucht zu haben.

Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul von der CDU sprach von einem guten Tag im Kampf gegen Kinderpornographie. Wörtlich sagte Reul:

„Es zahlt sich aus, dass wir die Ermittlungskommission mit ausreichend Personal und Zeit ausgestattet haben, damit umfangreich und gründlich ermittelt werden kann. Die Täter sollen wissen: Wir sind ihnen auf dem Fersen. Und das war garantiert nicht die letzte Razzia.“.

Vor wenigen Wochen waren bei einer Gerichtsverhandlung gegen einen 43jährigen Beschuldigten schreckliche Details ans Licht gekommen. Laut der Ermittlungsleiterin könnte der Mann bereits schon einen Tag nach der Geburt seiner Tochter den Missbrauch des Kindes geplant haben. Wörtlich sagte sie:

„Es scheint wahrscheinlich, dass er da schon den Missbrauch seiner Tochter ins Auge gefasst hat.“

Wie aus den Ermittlungsakten weiter bekannt wurde, soll der 43jährige bereits einen Tag nach der Geburt seines Kindes im April 2017 Familientreffen mit pädosexuellen Chatpartnern angeregt haben, um das Mädchen schnell an diese zu gewöhnen.

Weiter heißt es, dass der Beschuldigte  vor seiner Festnahme im Oktober 2019 sehr viel Zeit in pädosexuellen Chatgruppen verbracht habe und dass er ein großes Interesse daran hatte, sich mit Leuten auszutauschen, die selbst Kinder missbrauchen.

Im bislang längsten Prozess im Missbrauchskomplex Bergisch Gladbach hat das Landgericht Mönchengladbach am Freitag nach viermonatiger Verhandlungsdauer zwei Männer zu Haftstrafen vierzehneinhalb und dreizehneinhalb Jahren verurteilt.

Das Gericht sprach die beiden vom Niederrhein stammenden Männern schuldig wegen schweren sexuellen Missbrauch und der Verbreitung von Kinderpornographie. Die Kammer blieb mit ihren Urteilen nur knapp der Höchststrafe von 15 Jahre.

Die seit 29. April 2020 vor dem Landgericht verhandelten Missbrauchstaten waren die ersten aus dem Missbrauchskomplex. Kurz darauf begann in Kleve der Prozess gegen ein Bundeswehrsoldat, der bereits Ende Mai zu einer Haftstrafe von zehn Jahren verurteilt wurde. Vor dem Kölner Landgericht soll in der kommenden Woche bereits das nächste Verfahren beginnen.

Welche Dimensionen der Missbrauchskomplex von Bergisch Gladbach tatsächlich hat, werden wir möglicherweise erst in einem, vielleicht aber auch schon in einem halben Jahr erfahren, dann wenn alle sichergestellten Daten komplett ausgewertet sind.

Vor allem wäre es wichtig, die Frage zu klären, wohin die Datenströme geflossen sind, wer alles die Dateien mittlerweile auf seinem Rechner hat und ob es möglicherweise auch Verbindungen in politische und elitäre Kreise gibt, von denen die Öffentlichkeit bis heute nichts weiß.

Erst Ende vergangener Woche hat das Düsseldorfer Amtsgericht Anklage wegen Verbreitung und Besitzes von Kinderpornographie gegen Ex-Fußball-Nationalspieler Christoph Metzelder erhoben.

Woher hat Ex-Fußballprofi Christoph Metzelder die Kinderpornos?

Die Staatsanwaltschaft wirft Metzelder vor, via WhatsApp drei Frauen Dateien mit kinder- und jugendpornographischen Inhalten übersandt zu haben. Auf dem Handy des Fußballprofie wurden zudem 297 entsprechende Dateien entdeckt, deren Besitz strafbar sein könnte. Dass Gericht muss nun über die Zulassung der Anklage und die Eröffnung des Hauptverfahrens entscheiden.

2017 erhielt Metzelder von  Bundespräsident Frank Walter Steinmeier das Bundesverdienstkreuz. Bisher schweigt der Fußball-Profi zu den Vorwürfen, dass Metzelder Opfer eine Rufmordkampagne geworden ist, ist nur sehr schwer vorstellbar.

Metzelder bekleidet immerhin kein politisches Amt, sondern gründete nach Beendigung seiner Profikarriere eine PR-Agentur und nahm an einem Lehrgang für Fußballehrer des DFB teil. Mittlerweile lässt der 39jährige alle seine Ämter bis auf Weiteres ruhen.

Der Focus berichtet weiter:

Zoff im Fall Christoph Metzelder: Rund eine Woche nach Anklageerhebung gegen den ehemaligen Fußballnationalspieler Metzelder wegen des Verbreitens und Besitzes von Kinderpornografie wächst sich der Fall zum Politikum aus.

Die Landtagsfraktion der NRW-SPD wirft der Staatsanwaltschaft Düsseldorf vor, dem 39-jährigen Ex-Profi einen Promibonus verschafft zu haben. Hintergrund ist die dürftige Pressemitteilung der Strafverfolger vom vergangenen Freitag, in dem es einzig hieß, dass Anklage erhoben worden sei, ohne Metzelders Namen zu nennen. Auch über die Strafvorwürfe wurde nichts verbreitet. Erst am Mittag dann ging das Düsseldorfer Amtsgericht in die Offensive und benannte auf seiner Homepage in einem eigenen Medienbulletin Ross und Reiter.

 

Gegen diese forsche Gangart haben die Metzelder-Anwälte einen Eilantrag beim Düsseldorfer Verwaltungsgericht eingereicht, um die Mitteilung löschen zu lassen. Eine Entscheidung steht noch aus.

Etwas anders sah das bei dem ehemalige SPD-Abgeordnete Sebastian Edathy aus. Edathy leitete bevor er 2013 ins Visier der Strafverfolgungsbehörden geriet, den NSU Untersuchungsausschuss im Deutschen Bundestag. Immer wieder wurde von verschiedenen Seiten behauptet, dass die Anschuldigen gegen Edathy in direkter Verbindung zum Ausschussvorsitz standen.

Edathy soll auf der Kundenliste einer kanadischen Firma gestanden haben, die unter anderem auch kinderpornographische Schriften verbreitet hat. Das Bundeskriminalamt erhielt seinerzeit eine Liste mit Kundennamen von den kanadischen Ermittlungsbehörden. Auf dieser Liste soll sich auch Edathy befunden haben. Bis heute aber bestreitet Edathy, jemals im Besitz von Kinderpornos gewesen zu sein.

In der Regel dauert es in der Rechtssprechung bei Konsumenten von Kinderpornographie sehr lange, ehe Anklage gegen sie erhoben und zugelassen wird. Und wenn dies dann geschehen ist, kommt es meistens erst gar nicht zur Hauptverhandlung, sondern zu einer Einstellung des Verfahrens per Strafbefehl, besonders häufig ist dies bei Personen des öffentlichen Lebens der Fall. Die Medien sprechen dann gerne vom „Promi-Bonus.“

Die Welt der Schönen und der Reichen war schon immer ein Buch mit sieben Siegeln – doch mittlerweile scheint sie nicht mehr so zu sein, wie wir sie noch vor mehr als zehn Jahren kannten und vor allem wie wir sie sehen wollten – spätestens seit das widerwärtigen Treiben von Jeffrey Epstein ans Licht kam, sehen viele Menschen prominente Persönlichkeiten mit ganz anderen Augen.

Ob deren Welt aber wirklich so voller Lust und Begierde ist, wie es in zahlreichen alternativen Medien gerne dargestellt wird, kann nicht immer mit einem eindeutigen Ja beantwortet werden, auf der anderen Seite aber ist ja noch nicht einmal der Fall Jeffrey Epstein hundertprozentig aufgearbeitet – vor allem aber ist offenbar noch nicht bekannt, welche Verbindungen Epstein nach Deutschland hatte, wer hier auf seiner Kundenliste stand.

Gibt es möglicherweise sogar eine Verbindung zwischen Epstein und dem Missbrauchskomplex von Bergisch Gladbach? Ich denke einfach, dass von beiden Seiten die Karten noch nicht offen auf dem Tisch liegen, weder was den Missbrauchskomplex von Bergisch Gladbach anbelangt, noch der Fall Epstein (Sumpf ohne Ende: Geheimdienst, Pädophilie & Politik – Maxwell, Epstein & Clinton (Video)).

Anm. d. Red.: Ob Zufall oder nicht. Heidi Klum wurde in Bergisch-Gladbach geboren und ihr Vater Günther Klum versucht nun seine Jugendkneipe zu retten, investierte Euro 400.000. Heidi Klums erste Halloween-Party (2000) stand unter dem Motto «Zuhälter und Nutten». Und auf dieser waren unter anderem auch Prinz Andrew und Epsteins Zuhälterin Ghislaine Maxwell zu Gast.

(Fotos von 2001 zeigen die junge und von Prinz Andrew missbrauchte Virginia Roberts Giuffre auf einer Party von der damalige Flavio Briatore-Party (Ex-Freund von Heidi Klum) in St. Tropez, zu sehen ist auch Maxwell und Epstein. Andrew hatte stets behauptet das Foto mit Giuffre sei eine Fälschung, wobei Virginia genau die gleiche Kleidung trägt)

 

Kriminaldirektor Michael Esser sagte, dass es sehr lange dauern könne, bis man die gesamte Dimension aus Bergisch Gladbach vor Augen hat und er lies wohl dabei auch offen, dass es möglicherweise noch zu weiteren unappetitlichen Details kommen kann, möglicherweise, dass auch Prominente in der Causa involviert sind. Die jetzt gefundenen 2000 sichergestellten Beweismittel könnten noch eine Menge Sprengstoff enthalten. Wir werden es sehen.

Bleiben Sie aufmerksam!

Literatur:

Codex Humanus – Das Buch der Menschlichkeit

Weltverschwörung: Wer sind die wahren Herrscher der Erde?

Whistleblower

Quellen: PublicDomain/Frank Schwede für PRAVDA TV am 12.09.2020

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