Diese 5 Fehler machen Internetnutzer bei ihrem VPN

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Für sicherheitsbewusste Internetnutzer gehört ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) längst zum Standard. Vielen Anwendern ist jedoch nicht klar, dass ein VPN keine Rundum-Sorglos-Garantie bietet. Fehler beim Einsatz können den Schutz durchlöchern. Wir erklären, um welche Fehler sich häufig handelt.

Keine Verbindung zum Server (Error 800)

Viele Anwender stoßen bei der Herstellung einer VPN Verbindung auf eine Fehlermeldung. Gemeldet wird dann meist etwas in der Art: „Fehler 800: Die Remote Verbindung wurde aufgrund von Tunnelfehlern nicht hergestellt.“ Wer diesen Fehler ignoriert und trotzdem surft, verzichtet auf den Schutz eines VPNs. Was also ist zu tun?

Eine mögliche Fehlerquelle für den VPN Fehler 800 ist die rechnereigene Firewall. Diese blockiert die VPN Verbindung möglicherweise. Ob dies der Fall ist, lässt sich leicht herausfinden.

Dazu müssen Anwender lediglich ihre Firewall (Windows Firewall und gegebenenfalls zusätzlich installierte Firewall gleichzeitig) vorübergehend deaktivieren. Ist die VPN Verbindung dann möglich, liegt es an der Firewall. Diese kann nach dem Test wieder eingeschaltet werden. Der VPN Fehler 800 lässt sich dann vermeiden, in dem der entsprechende Port freigeschaltet wird.

Nicht immer ist die Ursache der Firewall zu suchen. Error 800 kann auch auf das Tunnelprotokoll zurückzuführen sein. Hier sollten Anwender entweder PPTP oder L2TP festlegen.

Ein VPN als Rundum-Sorglos-Garantie betrachten

Ein VPN bietet durch Verschlüsselung, Verschleierung der Identität und weitere technische Maßnahmen ein Höchstmaß an Privatsphäre für Internetnutzer. Dies bedeutet jedoch nicht, dass VPN Nutzer im Netz unverwundbar sind. Wer sich etwa bei einem Konto in sozialen Netzwerken anmeldet, gibt seine Identität automatisch preis – vollkommen unabhängig von der weiterhin verschleierten IP.

Werden Kontodaten in sozialen Netzwerken oder Foren gepostet, sind sie unabhängig von VPN für Dritte sichtbar. Persönliche Informationen, die auf Spieleplattformen gegenüber Mitspielern preisgegeben werden, sind ebenfalls nicht mehr durch das VPN geschützt.

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Ein aufmerksames, umsichtiges Verhalten ist deshalb ebenso notwendig wie das regelmäßige Löschen von Cookies. Hier kann ein gutes VPN allerdings durch die Verschlüsselung der Cookies unterstützen.
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Diese 5 Fehler machen Internetnutzer bei ihrem VPN

Für sicherheitsbewusste Internetnutzer gehört ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) längst zum Standard. Vielen Anwendern ist jedoch nicht klar, dass ein VPN keine Rundum-Sorglos-Garantie bietet. Fehler beim Einsatz können den Schutz durchlöchern. Wir erklären, um welche Fehler sich häufig handelt.

Keine Verbindung zum Server (Error 800)

Viele Anwender stoßen bei der Herstellung einer VPN Verbindung auf eine Fehlermeldung. Gemeldet wird dann meist etwas in der Art: „Fehler 800: Die Remote Verbindung wurde aufgrund von Tunnelfehlern nicht hergestellt.“ Wer diesen Fehler ignoriert und trotzdem surft, verzichtet auf den Schutz eines VPNs. Was also ist zu tun?

Eine mögliche Fehlerquelle für den VPN Fehler 800 ist die rechnereigene Firewall. Diese blockiert die VPN Verbindung möglicherweise. Ob dies der Fall ist, lässt sich leicht herausfinden. Dazu müssen Anwender lediglich ihre Firewall (Windows Firewall und gegebenenfalls zusätzlich installierte Firewall gleichzeitig) vorübergehend deaktivieren. Ist die VPN Verbindung dann möglich, liegt es an der Firewall. Diese kann nach dem Test wieder eingeschaltet werden. Der VPN Fehler 800 lässt sich dann vermeiden, in dem der entsprechende Port freigeschaltet wird.

Nicht immer ist die Ursache der Firewall zu suchen. Error 800 kann auch auf das Tunnelprotokoll zurückzuführen sein. Hier sollten Anwender entweder PPTP oder L2TP festlegen.

Ein VPN als Rundum-Sorglos-Garantie betrachten

Ein VPN bietet durch Verschlüsselung, Verschleierung der Identität und weitere technische Maßnahmen ein Höchstmaß an Privatsphäre für Internetnutzer. Dies bedeutet jedoch nicht, dass VPN Nutzer im Netz unverwundbar sind. Wer sich etwa bei einem Konto in sozialen Netzwerken anmeldet, gibt seine Identität automatisch preis – vollkommen unabhängig von der weiterhin verschleierten IP. Werden Kontodaten in sozialen Netzwerken oder Foren gepostet, sind sie unabhängig von VPN für Dritte sichtbar. Persönliche Informationen, die auf Spieleplattformen gegenüber Mitspielern preisgegeben werden, sind ebenfalls nicht mehr durch das VPN geschützt.

Ein aufmerksames, umsichtiges Verhalten ist deshalb ebenso notwendig wie das regelmäßige Löschen von Cookies. Hier kann ein gutes VPN allerdings durch die Verschlüsselung der Cookies unterstützen.

Das falsche VPN auswählen

Es gibt eine ganze Reihe von VPN Anbietern – nicht alle sind automatisch gut. Insbesondere sparsame Verbraucher setzen gern auf kostenlose Anbieter. Kostenlos lässt sich die Infrastruktur eines VPNs jedoch nicht bereitstellen. Gratis VPNs arbeiten entweder mit Werbung oder verkaufen die Daten ihrer Kunden an Dritte weiter.

Hier gilt es zu bedenken, dass ein VPN zunächst den gesamten Datenverkehr weiterleitet und damit auch kennt. Wer sich dem falschen VPN ausliefert, setzt seine Privatsphäre möglicherweise herab, anstatt sie zu schützen. Bei kostenpflichtigen Anbietern besteht dieses Risiko nicht. Insbesondere Anbieter mit No-Log-Politik bieten ein Höchstmaß an Privatsphäre, da selbst bei Anfragen durch Behörden keine Daten zur Herausgabe zur Verfügung stehen.

Kill Switch nicht nutzen

Bei der Initialisierung eines VPNs sind einige Einstellungen vorzunehmen. Dies gilt auch für sehr gute Anbieter, die nützliche Features bieten. Ein Beispiel dafür ist das Kill Switch Feature. Dieses beendet automatisch die Internetverbindung, wenn das VPN aus irgendwelchen Gründen plötzlich nicht mehr funktioniert. Ohne diese Unterbrechung der Verbindung werden Daten dann für Dritte sichtbar. Die Kill Switch Funktion muss in den Einstellungen jedoch in der Regel aktiviert werden.

Generell gilt: Treten irgendwelche Probleme auf und läuft das VPN nicht wie gewünscht, sollten Anwender den Support kontaktieren. Gute Provider stellen einen qualifizierten Kundenservice zur Verfügung und helfen bei der Problemlösung. Wer die Probleme nicht löst bzw. lösen lässt, riskiert eine suboptimale Funktion des Tunnels.

Das VPN nicht immer und auf allen Geräten verwenden

Sicherheitsbewusste Anwender verwenden ein VPN immer und auf allen Geräten. Hier liegt ein häufiger Fehler: Viele Verbraucher verwenden ein VPN ausschließlich am heimischen PC. Dabei ist dort das Risiko für Hackerangriffe durch die standardmäßige WLAN Verschlüsselung des Internet Service Providers (ISP) geringer als bei mobilen Endgeräten. Smartphone und Tablet PC werden besonders häufig in öffentlichen Netzwerken verwendet – hier ist das Risiko für den Zugriff auf Daten und Funktionen durch Dritte besonders groß.

Fazit

Ein VPN bietet Internetnutzern einen guten Schutz für mehr Privatsphäre und gegen Cyberkriminalität. Der gesamte Datenverkehr wird verschlüsselt, die IP und damit die Identität des Anwenders wird verschleiert. Fehler bei der Anwendung eines VPNs können allerdings die Sicherheit herabsetzen.

Mögliche Fehler beginnen bei der Auswahl eines VPN Providers. Insbesondere kostenlose Anbieter sind aufgrund des unklaren Geschäftsmodells nicht zu empfehlen. Wer sich für einen Anbieter entscheidet, sollte die Verbindung so schnell wie möglich einrichten – und bei klassischen Fehlermeldungen wie VPN Error 800 auf Fehlersuche gehen anstatt die Einrichtung ad acta zu legen.

Ist das VPN einmal aktiviert, sollten wichtige Einstellungen wie zum Beispiel die Aktivierung der Kill Switch Funktion vorgenommen und das VPN anschließend auf allen Endgeräten verwendet werden. Wer diese Grundsätze beherzigt und sich trotz des VPN Schutzes im Netz aufmerksam und umsichtig bewegt, ist auf der sicheren Seite.

Quellen: PublicDomain am 09.02.2022

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5 comments on “Diese 5 Fehler machen Internetnutzer bei ihrem VPN

  1. Wer Probleme beim Aufbau mit einem VPN Tunnel hat: Viele Provider sabotieren mittlerweile ein ordentliches MTU-Discovery….bzw. haben aktiv dafür gesorgt, das hier falsche Werte vermittelt werden…dann muss man entweder die Paketgröße auf 1250-1300 reduzieren, oder statt dem UDP-Protokoll auf TCP umstellen. Kontaktiert man den Provider ist der Vorschlag meist eine Umstellung auf einen vielfach teureren „Business-Tarif“ – der lediglich diesbezüglich nicht sabotiert wird…

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  4. Das was da vor dem Bildschirm sitzt, gilt besondere Aufmerksamkeit mit zu schenken! Und wer immer noch nicht begreifen will, wie diese Welt funktioniert, wie das Leben funktioniert, der kann sich absichern wie er will, dennoch werden Schwingungen übertragen und diese gilt es zu „filtern“, zu überwachen, denn darauf kommt es überall an, auf die Schwingungen!

  5. Nutze Fürs Handy Orbot von Onion(Tor) läuft das gesamte Handy drüber, manches Funktioniert dann nicht mehr wie gewollt und den Tor Browser aber fürs normale Surfen Opera mit VPN. Ich tätige aber kein Online Banking noch Irgendwelche Dubiosen Seiten aber was ist heute nicht Dubios ausser FratzenBook,Zionisten Tube und Instaschlam😂. Auf PC habe ich ne Firerwall Erweiterung sowie eine gekaufte VPN und den Tor sowie Opera Browser, läuft alles im Grössen und ganzen und hatte noch nie Probleme zumindest habe ich Sie nicht bemerkt. Ich bin diesbezüglich auch kein Fachman und mir ist bewusst,das es gg Unsere Verwaltung eh nixx hilft,kommen sie nicht so an den Rechner,kommen Sie halt durch die Haustür oder Wohnzimmer Fenster!
    Gruss

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