Die Prophezeiungen von Alois Irlmaier: Der Countdown, der nun zu über 70% erfüllt ist…

Teile die Wahrheit!

Im Jahr 1917 bekam die Welt im portugiesischen Fatima eine Warnung des Himmels. Eine furchtbare Drohung, enthalten im dritten Geheimnis von Fatima, das vom Vatikan nie gänzlich veröffentlicht wurde. 1952 gab uns Alois Irlmaier den zugehörigen Countdown, der nun zu über 70% erfüllt ist…

Irlmaier gab uns sprichwörtlich den „Countdown der Apokalypse“, denn seine düsteren Prophezeiungen decken sich mit der Offenbarung des Johannes, in der die Ereignisse vor der apokalyptische Wiederkunft Christi verschlüsselt beschrieben sind.

Um aber eine pyschologische Hürden gleich aus dem Weg zu räumen: „Apokalypse“ nicht das Ende der Welt und alles wird laut Prophetie, für die Menschheit auch ein sehr gutes Ende nehmen, zumindest für den Teil, der überleben wird. Bevor wir uns aber mit Irlmaiers Countdown befassen, sollten wir von vorne beginnen, denn Gott straft niemals ohne Vorwarnung, so auch dieses Mal…

Das Ultimatum & der Countdown

Unsere Reise beginnt im Jahr 1917. In einer kleinen Stadt namens Fatima (Portugal) wurde der Menschheit ein Ultimatum gestellt. Zum ersten Mal seit der Auferstehung kündigte Gott ein Wunder an. Die Muttergottes erschien den drei Hirtenkindern Lucia, Francesco und Jacinta – gerade einmal 7, 9 und 10 Jahre alt – über einen längeren Zeitraum. Das erste Mal am 13. Mai 1917, als diese ihre Schafe hüteten.

Maria ist Gottes Botschafterin und zeigte den Kindern unter anderem die Hölle. Es gibt diesen Ort, auch wenn die Menschen das nicht wahrhaben wollen. Auf diese erschütternde Gewissheit folgte aber gleich ein großes Geschenk:

„Ihr habt die Hölle gesehen, auf welche die Sünder zugehen. Um sie zu retten, will der Herr die Andacht zu meinem Unbefleckten Herzen in der Welt einführen. Viele Seelen kommen in die Hölle, weil es niemanden gibt, der für sie betet und Opfer bringt. Betet, betet viel und bringt Opfer für die Seelen…“

Gott wollte die Verehrung von Mariens unbeflecktem Herzen in der Welt etablieren. Maria Herz ist göttlich, frei von Sünde, voll der Liebe und vollkommen in der Hingabe an Gott. Ohne Vorbehalt. Die „Weihe an Mariens unbeflecktes Herz“ bedeutet, sich bewusst unter ihren besonderen Schutz zu stellen und Gott so zu vertrauen und zu dienen, wie sie es getan hat.

An dieser Stelle nur kurz: die bei verschiedenen Erscheinungen in vielen Ländern durch alle Jahrhunderte hat sie Botschaften der Warnung vor der Apokalypse überbracht. Neben unserer Hingabe an Maria, die uns automatisch zu ihrem Sohn führt, war in Fatima explizit die Weihe Russlands durch den Papst an ihr unbeflecktes Herz gefordert.

„Wenn nicht, so wird Russland seine Irrtümer in der Welt verbreiten, Kriege und Verfolgungen der Kirche hervorrufen; die Guten werden gemartert werden, der Heilige Vater wird viel zu leiden haben. Mehrere Nationen werden vernichtet werden. Dann wird sich Russland bekehren und der Welt eine Zeit des Friedens geschenkt werden.“

Was mit den „Irrtümern Russlands“ gemeint war, konnte man erst im Folgejahr 1918 erahnen, denn da erfolgte in Russland die „Oktoberrevolution“. Nach dem blutigen Sturz des christlichen Zaren und der Etablierung des Kommunismus begann eine Schreckensperiode, wie sie die Welt bis dato nicht erlebt hat. Die Verbrechen sowjetischer Terrorherrschaft sind nicht in Worte zu fassen. Kein politisches System hat so großes Leid, Elend und Ungerechtigkeit verursacht, wie der Kommunismus. (Krieg noch vor Weihnachten: Hatte Alois Irlmaier mit seinen Prophezeiungen recht? (Video))

 

Feinde des allmächtigen Staates, der alles bis ins Kleinste kontrolliert, werden zur Abschreckung gefoltert, eliminiert oder verschwinden einfach. Auf Veranlassung Stalins beschloss das Politbüro der KPdSU im Sommer 1937 für die gesamte Sowjetunion vorgegebene Quoten für die Verhaftung und Liquidierung „antisowjetischer Elemente“.

Es ging nicht darum, tatsächliche Feinde zu eliminieren, sondern einfach nur um Terror, um jeden Widerstand in der Bevölkerung zu brechen. Kommunistische oder sozialistische Staaten funktionieren nicht, und Einschüchterung und Terror sind für die Machthaber der einzige Weg, an der Macht zu bleiben.

„Bestrafe Einen, erziehe Hundert“ ist bekanntes ein Motto, dass man Mao Zedong zuschreibt. Der Hunger in der Ukraine wurde so groß, dass sie ihre Kinder aßen und Menschenfleisch zum Verkauf anboten. Kein kommunistischer Staat hat je funktioniert. Um die Herrschaft zu sichern, muss ein Sündenbock her, deshalb sind sozialistische Staaten immer im Ausnahmezustand: Faschisten, Konterrevolutionäre oder der imperialistische Westen… Wer bei „Sklaverei“ an Baumwollplantagen in den USA denkt, der darf sich gerne einmal über Gulags informieren.

Es gab 30.000 davon. Es hat seinen Grund, warum der Westen „die freie Welt“ genannt wurde. Niemand wollte im Ostblock leben, voller Spitzel und Denunzianten, ohne Redefreiheit und wo ein falsches Wort Gefängnis bedeutete.

1 2 11 12 13

Die gottesfeindlichen Irrtümer Russlands (Marxismus, Sozialismus, Kommunismus) begannen fortan die ganze Welt zu infizieren – und ins Elend zu stürzen, denn im Sozialismus ist man immer einen Mord entfernt vom Paradies…

Laut dem Ultimatum von Fatima hing der Friede der Welt also von der Bekehrung Russlands ab, dazu hätte das Land durch den Papst geweiht werden müssen. Dann wäre das Land katholisch geworden und hätte naturgemäß vom Kommunismus abgelassen. Aber auch unsere eigene, persönliche Hinwendung zu Gott und Akte der Sühne für die Sünden der Welt wurden verlangt. Damit man den Kindern diese himmlische Warnung auch glaubt, geschah etwas Außergewöhnliches:

Zum ersten Mal seit der Auferstehung: Gott kündigt ein Wunder an

Das Besondere am Sonnenwunder ist nicht allein die große Zahl an Augenzeugen (darunter auch Amerikaner), die auf rund 70.000 Menschen geschätzt wird. Besonders macht dieses Ereignis vor allem auch, dass es bereits Monate zuvor angekündigt worden war, sogar auf den Tag und auf die Stunde genau, „damit alle an die Botschaft glauben“, die die Kinder vom Himmel erhalten hätten. Der starke Regen jenes Tages hörte zur angekündigten Stunde urplötzlich auf und Zehntausende erlebten das Sonnenwunder von Fatima:

»Wie ein Blitz aus heiterem Himmel wurden die Wolken beiseite gerissen und die Sonne erschien. Vor den Augen der erstaunten Menge zitterte die Sonne, machte plötzliche unglaubliche Bewegungen außerhalb aller kosmischen Gesetze“ – „Die Sonnenscheibe wirbelte um sich herum in einem wilden Strudel, als plötzlich ein Lärm von allen Leuten gehört wurde. Die Sonne schien sich vom Firmament zu lösen und bedrohlich auf die Erde zu zu rücken.“ – „Das Licht wechselte in ein schönes Blau, als ob es durch die Buntglas-Fenster einer Kathedrale gekommen sei, und verbreitete sich über die Leute, die mit ausgestreckten Händen knieten, weinten, beteten.« Domradio.de

Der atheistische Chefredakteur der Lissabonner Tageszeitung „O Seculo“, Avelino de Almeida über das, was er miterlebte:

»Die Sonne gleicht einer matten silbernen Scheibe, und man kann seinen Blick auf sie richten, ohne dass das Auge den geringsten Schaden erleidet. Sie verbrennt die Augen nicht. Sie blendet sie nicht. … Die Haltung der Menschen versetzt uns in biblische Zeiten zurück. Verblüfft und mit unbedecktem Kopf schauen sie in den blauen Himmel. Vor ihren geblendeten Augen zittert die Sonne, die Sonne macht ungewöhnliche und schroffe Bewegungen, die allen Gesetzen des Kosmos trotzen, und nach dem typischen Ausdruck der Bauern „tanzt die Sonne“… Ein gewaltiges Geschrei bricht aus, und diejenigen, die sich näher an der Menge befinden, hören einen Schrei: „Ein Wunder! Wunder!“ …«

Avelino de Almeida (ehemaliger Atheist)

Einige weitere Zitate über die Ereignisse in Fatima und über die obigen Fotos: „Dies sind unzweifelhaft echte Zeitungsaus-schnitte eines Ereignisses in der Geschichte der Menschheit, dass Gott zum ersten Mal nach der Wiederauferstehung Christi (durch drei Hirtenkinder) im Voraus prophezeit hat, um etwas zu beweisen.“ Biblical.org.

Fatima ist ein wirklich großes Thema, was bewusst vor der Weltöffentlichkeit verschwiegen und unter den Tisch gekehrt wird, denn an Berichtern gab es wirklich keinen Mangel: „Viele skeptische Reporter waren vor Ort, um einen vermeintlichen Betrug aufzudecken. Ihre unvoreingenommenen Berichte zeigen deutlich, was auch sie glaubten: Dies war keine Massenhypnose oder religiöse Hysterie. Das Wunder war nicht nur für die Gläubigen reserviert – es war: „Damit alle glauben können“. 

Meet the Witnesses of the Miracle of the Sun. Da Skeptiker dann gerne Begriffe wie „Massenhysterie“ einwerfen, darf man an der Stelle erwähnen, dass auch Menschen in 40km Entfernung das Wunder gesehen haben, die gar nicht vor Ort in der Menschenmenge waren. Hier ein weiterer kurzer Videoclip: Wie glaubwürdig ist das Sonnenwunder von Fatima? um das Thema an der Stelle ruhen zu lassen. Wie gesagt, die Fatima-Thematik füllt ganze Bücher… Jedenfalls führte man 1957 ein langes Interview mit der nun erwachsenen Schwester Lucia, einem der Seher-Kinder.

Die Gottesmutter sei sehr traurig, da niemand ihre Botschaft und Warnung beachte. Eine schreckliche Strafe würde über die Menschheit hereinbrechen als Resultat der Nichtbeachtung der Wünsche der Gottesmutter. Russland würde das Instrument der Strafe sein, solange seine Weihe an das unbefleckte Herz Mariens nicht vollzogen sei:

„Sagen Sie es allen, die Muttergottes hat es mir oft gesagt: Viele Nationen werden vom Antlitz der Erde verschwinden, Russland wird die Geißel (Peitsche) sein, die Gott erwählt hat, um die Menschheit zu strafen, wenn wir mit unseren Gebeten und den Sakramenten nicht die Gnade seiner Bekehrung erlangen.“

-Schwester Lucia von Fatima

Der Weltfriede hängt also von der Bekehrung Russlands ab. Lucia mahnte außerdem eindringlich zur sofortigen Abkehr von allen Sünden, da wir in den letzten Zeiten leben und es außer dem Rosenkranz und der Andacht zum unbefleckten Herzen Mariens, kein weiteres Mittel mehr zur Rettung von Seiten Gottes geben wird.

Um es kurzzuhalten: Fatima ist ein Krimi, und das dritte Geheimnis wurde vom Vatikan nie komplett veröffentlicht. Aber es ist klar, dass es darin um die Unterwanderung der Kirche durch Satan und die Zerstörung eines großen Teils der Erde geht.

Immer wieder gab es Gerüchte und es sickerten Informationen zum dritten Geheimnis durch, aber es wurde nie offiziell bekannt gemacht. Zur Nichtveröffentlichung des Geheimnisses befragt, äußerte sich Papst Johannes Paul II. seinerzeit – auch unter Verweis auf die Sowjetunion, die man nicht reizen wolle – folgendermaßen:

»Außerdem sollte es ja jedem Christen genügen, wenn er Folgendes weiß: Wenn zu lesen steht, dass Ozeane ganze Erdteile überschwemmen, dass Menschen von einer Minute auf die andere abberufen werden, und das zu Millionen, dann sollte man sich wirklich nicht mehr nach der Veröffentlichung dieses Geheimnis­ses sehnen.«  

Papst Johannes Paul II. (1980)

Auch die Worte Kardinal Alfredo Ottavianis, der ebenfalls das dritte Geheimnis gelesen hat, untermauern die Dimension des Ultimatums von Fatima: „Maria gab in Fatima eine allgemeine – und eine geheime Botschaft für den Papst. Gebet und Buße forderte Maria, als die beiden Mittel, die in der Lage sind, schreckliche Strafen abzuwenden, wie sie in der Apokalypse des Johannes einer Welt angedroht wurden, von der man mit dem Propheten sagen kann:

„Die Erde wurde entweiht durch ihre Bewohner“. Bestätigt werden die Ereignisse und Warnungen von Fatima durch eine andere große Marienerscheinung im fernen Japan. Maria sagte am 13. Oktober 1973 – dem Jahrestag Fatimas – zu Schwester Agnes Katsugo Sasagawa:

„Wenn die Menschen nicht bereuen und sich nicht bekehren, wird der himmlische Vater über das ganze Menschengeschlecht eine entsetzliche Strafe verhängen. Eine Strafe, weit schlimmer als die Sintflut, eine Strafe, wie sie bis jetzt noch nicht vorgekommen ist. Feuer wird vom Himmel fallen und einen Großteil der Menschheit hinwegfegen, die Guten wie die Schlechten, ohne Priester und Gläubige zu verschonen. Die Überlebenden werden sich in einer solch desolaten Lage wiederfinden, dass sie die Toten beneiden werden. Die einzige Waffe, die du haben wirst, wird der Rosenkranz und das Zeichen sein, das von meinem Sohn zurückgelassen wurde. Bete jeden Tag den Rosenkranz. Mit dem Rosenkranz bete für den Papst, die Bischöfe und die Priester“. Gloria.tv

Auch die Warnungen von Akita wurden durch Wunder untermauert, so erlangte die taube Schwester Sasagawa – wie von Maria versprochen – ihr Gehör wieder und eine hölzerne Marienstatue begann zu bluten und zu weinen. Sowohl Tränen als auch Blut waren erwiesenermaßen menschlich.

Und der zuständige Bischof bestätigte: Die Botschaft von Akita ist die gleiche Botschaft wie die von Fatima. Im Juni 1988 urteilte auch der spätere Papst Benedikt XVI. – der damalige Kardinal Joseph Ratzinger – endgültig, dass die Botschaften von Akita erstens glaubwürdig seien und dass Fatima und Akita beide dieselbe Botschaft hätten. Passend dazu die Worte Schwester Lucias, welche sie im Hinblick auf das dritte Geheimnis Pater Fuentes anvertraute:

„Pater, Gott wird die Welt züchtigen, und es wird auf eine schreckliche Weise geschehen.“

Auf den Punkt gebracht lautet die Botschaft von Fatima, dass ein zutiefst gekränkter und verletzter Gott den dritten Weltkrieg zulassen, und dann selbst die Apokalypse einläuten wird, um die Menschheit auch nochmals persönlich zu bestrafen. Nun gibt es natürlich viele, die derart Religiöses erst einmal ablehnen. Und jetzt kommt Irlmaier ins Spiel, denn dieser Mann bringt selbst hartgesottene Rationalisten ins Grübeln.

Ein ganz grundlegender Aspekt bei Irlmaiers Voraussagen ist der, dass sie sich mit vielen anderen europäischen Prophezeiungen decken und man ihn ohne weiteres als repräsentativ für einen Großteil der europäischen Prophetie betrachten kann. Hier ist der beste Film über den Mann:

Die Prophezeiungen des Alois Irlmaier. Die europäische Prophetie und ihre heutige Bedeutung. Ein Film von Niki Vogt und Stephan Berndt, Laufzeit 120min, 2014).
Der Film hat (je nach Uploader) Hunderttausende Aufrufe und ist auch als DVD auf Amazon erhältlich. Er geht anfangs sehr großzügig auf das Thema „Europäische Prophetie“ ein, aber ab etwa Minute 36 geht es dann rund um Irlmaier: Der Seher, der Gauklerprozess, seine zutreffenden Schauungen im Zweiten Weltkrieg, der neue Krieg und auch die dreitägige Finsternis. Der Film ist professionell und sachlich gemacht, und von einer sehr angenehmen Sprecherin vertont.
Er lässt auch keinen Zweifel daran, dass die Finsternis unmöglich natürlichen Ursprungs sein kann und es danach zu einer Renaissance des Christentums in Europa kommen würde. Aber eine christliche Einordnung geschieht leider nicht. Ich empfehle, den Film bei Gelegenheit in Ruhe anzuschauen, er ist mehr als sehenswert.

Alois Irlmaier wurde 1894 in Scharam (Oberbayern) geboren und starb 1959 in Freilassing. Von seinem Verdienst als Brunnenbauer musste er Frau, 3 Kinder (eines davon adoptiert) und die Eltern versorgen. Im Zweiten Weltkrieg sorgte er für Aufsehen, als er detailliert jene Orte beschrieb, an denen später Bomben einschlagen würden. Zudem gab er Auskunft über die Aufenthaltsorte im Krieg vermisster Soldaten, wie es ihnen gerade erging und ob und wann sie wieder nach Hause kommen würden. Er bereicherte aber sich niemals an seiner Gabe, obwohl er sein Leben lang unter finanzieller Not litt, insbesondere nachdem der elterliche Hof abbrannte.

Angebote in die USA zu gehen, um dort ein Vermögen zu machen, lehnte er ab, sondern lebte weiter bescheiden vom Brunnenbau und dem Auffinden von Wasseradern. Unter dem Nationalsozialismus hielt er seine Fähigkeiten geheim, nach Kriegsende kamen die Ratsuchenden dann aber ganz offen zu ihm, und zwar in Massen – es waren noch immer über 1 Mio. Deutsche vermisst. In allen möglichen Belangen suchte praktisch jeder seinen Rat:

»Bauern fragen, wohin sich ihre Hennen oder Kühe verlaufen haben, wie das Wetter wird und wann sie mähen sollen; Flüchtlinge wollen wissen, wann sie wieder in ihre Heimat zurückkehren können; Bestohlene fragen nach dem Dieb; Frauen wollen wissen, ob „er“ sie heiraten wird, ob sie Kinder kriegen, oder ob sie sich scheiden lassen sollen; Mütter forschen nach ihren vermißten Söhnen, selbst die Kriminalpolizei wandte sich schon mehrmals an ihn, verlangte und – erhielt Aufklärung über mysteriöse Mordfälle. Nicht wenige Politiker waren schon da und wollten ihre Erfolgschancen erfahren.« Münchner Merkur Zeitung, Oktober 1949

Nicht nur landesweit wurde Irlmaier bekannt, durch die Besatzungstruppen kamen sogar Anfragen aus den USA. Er erhielt diese Gabe erst 1928, nach einer Marienerscheinung bei einem seiner Kunden. Seitdem konnte er in die Zukunft schauen: willkürlich, indem er sich konzentrierte, aber auch durch unwillkürliche Visionen, auf die er keinen Einfluss hatte. In den Jahren 1946 bis 1950 suchten 50 bis 100 Menschen pro Tag Irlmaiers Rat. Vor allem am Wochenende – denn er lebte von seinem Beruf als Brunnenbauer. Rechnet man die entsprechenden Zahlenangaben einmal hoch, so dürften in diesen 4 Jahren bis zu 30.000 Menschen bei Alois Irlmaier Schlange gestanden haben. Er ist unglaublich gut dokumentiert, sowohl durch die Presse als auch durch Augenzeugen:

»Einer Frau, die nach ihrem Mann in der Gefangenschaft forschte, sagte er: ›Dein Mann ist schon in der Heimat, bleib morgen daheim, er kommt!‹ Er kam wirklich. Eine Rumänin war kürzlich bei ihm. Der Alois hat sich still versunken hingesetzt und ihr den Heimatort so genau beschrieben, daß die Frau halbverrückt davonlief.«  DER SPIEGEL 39/1948

Richtig bekannt wurde Irlmaier durch ein ganz besonderes Ereignis im Jahre 1946. Da sah der Pfarrer Westenthanner die Menschenmassen und bezichtigte Irlmaier des Betrugs. Daraufhin kam es zum berühmten:

»GAUKLERPROZESS«

Der Prozess dauerte 2 Tage und in der Verhandlung äußerten sich rund 40 Zeugen positiv über die Sehergabe Irlmaiers, teils mit so unglaublichen Einzelheiten, dass dem Richter nichts anderes übrig blieb, als den Seher freizusprechen. Auch die Warnungen Irlmaiers vor den Bomberangriffen auf Freilassing und Rosenheim spielten mit ins Urteil hinein. So warnte er detailliert die Freilassinger vor der kommenden Gefahr:

»In Freilassing wuchs des hellsichtigen Brunnenbauers Ruf, als er ein halbes Jahr vor dem Angriff, an den niemand glaubte, die Zerstörungen voraussah. Er sagte dem und jenem, wie er sich verhalten solle und was er zu erwarten habe, und bezeichnete genau die Stadtviertel, die in Trümmer gehen würden. Man lachte über ihn, aber seine Voraussagen erfüllten sich.«  DER SPIEGEL 39/1948

Wie gesagt, auch in Rosenheim rettete Irlmaier viele Menschenleben, so sagte er zutreffend voraus, dass eine Bombe einschlagen und die Menschen in der Mitte eines großen öffentlichen Bunkers sterben würden:

»Wenige Tage vor dem schweren Bombenangriff auf Rosenheim weilte Irlmaier in der Stadt am Inn. Haargenau beschrieb er bei dieser Gelegenheit das kommende Unheil. Unter Bezugnahme auf den im Salin-Garten errichteten großen Bunker prophezeite er:, Die, die in der Mitte sein werden, die erwischt es; die, die am Eingang stehen bleiben, denen passiert nix.“ Das sprach sich herum. Als die Motoren über Rosenheim dröhnten und die Bomben fielen, da wichen tatsächlich die Leute im Bunker in Richtung des Eingangs weg, also dorthin, wo es eigentlich am gefährlichsten war. Bloß ein paar Soldaten, über den Irlmaier spottend, blieben in der Mitte des Bunkers. Und eben dorthin fiel eine Bombe und zerriß die Soldaten; den anderen Menschen geschah nichts.« – Altbayrische Heimatpost, 6. November 1949

Irlmaier sah diesen Treffer bereits, als sich der große Luftschutztunnel noch im Bau befand. Als er an der Baustelle vorbeiging, warnte er die Einheimischen mit folgenden Worten: „Wenn Angriff ist, geht nicht in die Mitte! Denn dort sehe ich lauter Trümmer und Füße und Köpfe herausschauen. Bleibt darum an den Ausgängen stehen!“ Dies sind nur einige der dokumentierten Fälle, wie Irlmaier Menschen während des Kriegs das Leben rettete. Er tat dies immer uneigennützig und die Unterstützung der dankbaren Menschen, denen er geholfen hatte, war ihm im Prozess dann auch gewiß:

»Mehr als vierzig Zeugen waren geladen. […] Viele Zeugen bewiesen einwandfrei, daß der Freilassinger Hellseher Tag, Stunde und Ort vieler Bombeneinschläge genauestens vorhersah und dadurch viele Menschen vor dem sicheren Tode retten konnte…«  Landshuter Zeitung, 12. April 1950

Eine lebhafte Schilderung des Prozesses durch Prinz Konstantin von Bayern:

»Der Richter in Rosenheim, ein Herr Landgerichtsrat, wollte den Fall Irrlmeier raschestens erledigt wissen. ‚Ich muß Sie für einen Schwindler erklären‘, forderte er den Angeklagten vor überfülltem Saal heraus, ‚wenn Sie mir nicht an Ort und Stelle einen Beweis für Ihre hellsichtige Begabung liefern können.‘ ‚Einen Beweis?‘ Irrlmeiers Augen weiteten sich merkwürdig. ‚Den kannst du haben!‘ Der Angeklagte stand auf. Er heftete seinen Finger auf den Richter, sagte: ‚Deine Frau zu Hause zieht gerade ihr bestes Kleid an. Ein rotes ist es. Sie empfängt einen Mann, den du nicht kennst. Sie bewirtet ihn mit Kuchen. Sie lacht…‘ ‚Gerichtsdiener‘, unterbrach der Landgerichtsrat, ‚gehen Sie in meine Wohnung nachschauen.‘

Alle im Saal hielten den Atem an, als der Diener zurückkehrte. Er rang nach Luft, so schnell war er gelaufen. Stoßweise berichtete er: ‚So wie es der Herr Angeklagte gesagt hat, so ist es gewesen. Die Frau Landgerichtsrat hatte ein rotes Kleid an. Sie hielt einen Kuchen bereit. Sie läßt dem Herrn Landgerichtsrat ausrichten, ein Jugendfreund von ihr wäre überraschend zu Besuch gekommen.‘ Irlmaier setzte seinen Hut auf und verließ den Saal. Niemand, der ihn daran gehindert hätte. Scheu wichen die Menschen vor ihm zurück. Der Richter hatte große Eile, ihn freizusprechen. Der Name des Hellsehers aus Freilassing kam in aller Mund.« – Konstantin von Bayern, „Nach der Sintflut“

Welch bleibenden Eindruck der Mann bei der Justiz hinterließ, kann man der beglaubigten Urteilsbegründung entnehmen:

[…] Der Angeklagte ist nach wie vor seiner Berufsarbeit nachgegangen, nur am Wochenende hat er sich den Auskunftsuchenden gewidmet, ist dann aber dem Ansturm förmlich erlegen. Demnach gibt auch das Auftreten des Angeklagten keinen Hinweis dafür, dass er Gaukler sei. Er hat im Gegenteil vielen Menschen während des Krieges geholfen die Nervenbe-lastung des Luftkrieges durchzustehen. Er hat ihnen uneigennützig in schwersten Stunden seelische Beruhigung verschafft, indem er zutreffend vorhersagte, welche Zeit besondere Gefahren mit sich bringe, welche Gegenden, ja welche Häuser besonders gefährdet seien und wie sich die Ratsuchenden verhalten sollten.

Die Vernehmung der Zeugen Himpel, Stadler, Wallner, Hiebel und Kaess hat so verblüffende mit den bisher bekannten Naturkräften kaum noch zu erklärende Zeugnisse für die Sehergabe des Angeklagten erbracht, dass dieser nicht als Gaukler (= betrügerischer Hellseher) bezeichnet werden kann.[…]

➀ »Zuerst kommt ein Wohlstand wie noch nie!«

Das westdeutsche Wirtschaftswunder begann sich ab 1959 zu erfüllen. Niedrige Löhne, deutsche Tugenden wie Fleiß, Ordentlichkeit, Disziplin, Gründlichkeit und der Hang zur Perfektion bringen das Land wider aller Erwartungen an die Weltspitze.

Auch der einfache Mann von der Straße kann sich plötzlich ein Auto leisten. Ludwig Erhard (Einführung D-Mark, Wirtschaftsminister, später Kanzler) proklamiert „Wohlstand für alle“. Ein Eigenheim und sogar Urlaube in ferne Länder werden für immer mehr Deutsche erschwinglich.

Einmal in der Woche gibt es jetzt etwas ganz Besonderes zu essen: Fleisch. Der „Sonntagsbraten“ hält Einzug und auch Wurst wird erschwinglich. „Made in West-Germany“ wird weltweit zum Inbegriff für Qualität, Zuverlässigkeit und Erfolg. Ebenso wie die Deutsche Mark als Synonym für Wertbeständigkeit, Sicherheit und Seriosität. Eine solide Währung auf Augenhöhe mit US-Dollar und britischem Pfund. Und später sogar besser.

Irlmaier sagte aber schon an anderer Stelle Deutschlands Aufstieg voraus, als diese Prophezeiung sogar noch unglaublicher schien: bereits kurz nach Kriegsende, als jede größere Stadt ein Trümmerhaufen war und die Leute hungerten, weissagte er: „So groß die Not jetzt ist, so groß in 20 Jahren der Überfluss. Schmalz und Butter wird verderben, das Brot verworfen wie die Würste. Die Krämer stehen unter der Tür und rufen, kauft doch was ab. Straßen werden gebaut und jeder Lehrling hat sein Auto.“ (Alois Irlmaier, Kurier-Text, 12. Oktober 1945).

➁ »Dann folgt ein Glaubensabfall, wie noch nie zuvor.«

Mit „Glaubensabfall“ ist der Niedergang der katholischen Religion gemeint. Ohne die Lehre Gottes wird die Welt immer böser und Gott wird ihr daher keine Segen mehr schicken, sondern sie immer mehr Strafen, um die Menschen zur Umkehr zu bewegen.

Diese Umkehr ist wichtig, weil es immer schwerer wird, in den Himmel zu kommen, wenn es keinen mehr gibt, der einem erklärt und vorlebt, wie man es Gott Recht machen kann. Der verfälschte Katholizismus würde Ursache für alle folgenden Katastrophen sein. Dieser Glaubensabfall fand in zwei Sphären statt:

Mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil 1965 protestantisierte man die Kirche und führte einen falschen Katholizismus ein. Seitdem ist die Kirche in Modernisten und Traditionalisten gespalten. Der Priester schaut jetzt während der Messe zu den Gläubigen und nicht mehr zum Herrn.

Die Messe wird auch nicht mehr in Latein, sondern in der Landessprache abgehalten, und nicht mehr mit dem Auftrag, andere zu bekehren beendet, sondern mit „Gehet hin in Frieden“, also passiv zu sein. Vor dem Konzil gab es nur die Mundkommunion, bei der der Pfarrer die Hostie (Leib Christi) direkt dem Gläubigen auf die Zunge legt, der dabei demütig kniete. Bei der modernen Handkommunion nehmen die Gläubigen die Hostie selbst in die Hand und zwar stehend.

Der Glaubensabfall in der Kirche, der sich als „Modernisierung“ tarnte, wurde u.a. von Anna Katharina Emmerick (18./19. Jh.), in Fatima (1917), von Irlmaier (1952) und anderen prophezeit. Seitdem ist die Kirche nicht mehr wirklich katholisch. Und insbesondere Anna Katharina Emmerick nannte Details dieser katholischen Scheinkirche, deren Parallelen zur heutigen Kirche unbestreitbar sind. Man nahm Christus sehr viel Ehre und es gibt, wie prophezeit, zunehmend auch Auflehnung gegen diese modernistischen Umtriebe:

„Alles wird im Westen ungehorsam gegen Gott, die Bischöfe streiten untereinander und mit dem Papst. Der Klerus wird vielfach vor die Hunde gehen.“ (Irlmaier, 1945). Die strengen Regeln für das „Spiel des Lebens“ wurden seit 1965 immer liberaler. Aber ohne konsequenten Aufruf zur Vermeidung der Sünde, zur Keuschheit, ohne Aufruf zu Buße und Umkehr, also ohne die richtige Lehre, da wurde auch das Volk immer sündiger.

Mit einer spirituellen Führung, die immer nachsichtiger und toleranter wurde, war die Herde den Angriffen Satans immer schutzloser ausgeliefert. Auch durch das Wirtschaftswunder und die technologischen Fortschritte verlor die Religion, und der Materialismus gewann an Bedeutung. Ohne Not und Leid verlassen die Menschen Gott und suchen ihr Glück in weltlichen Dingen. Natürlich vor allem im Wohlstand, das war schon damals so: Mose führte die Israeliten aus der ägyptischen Knechtschaft und empfing auf dem Berg Sinai die Zehn Gebote, nach denen sie fortan leben sollten.

Aber das Volk Israel war nun frei und verließ Gott für ein weltliches Streben nach Glück und Wohlstand. Sie fertigten nicht wirklich eine goldene Statue an; das goldene Kalb ist symbolisch zu verstehen. Das Streben nach Reichtum wurde der wahre Gott der Israeliten. Der undankbare und untreue Mensch sucht Gott erst, wenn er in Not ist, verlässt Ihn aber sofort wieder, sobald es ihm gut geht und er Gottes Hilfe nicht mehr braucht.

Für die Deutschen war das goldene Kalb lange Zeit das Automobil, „des Deutschen liebstes Kind“. Sonntags geht man nicht mehr in die Kirche, aber das Auto wird jetzt jeden Samstag gewaschen. Aus der Kirche tritt man aus, in den ADAC (Allgemeiner Deutscher Automobil-Club) tritt man ein.

Die Einstellung zum Mammon (Materialismus) wandelte sich: Bescheidenheit, Demut und Genügsamkeit sind nicht mehr gefragt. „Man gönnt sich ja sonst nichts“ wird dank eines Fernsehspots zur Standardphrase, wenn man Versuchungen erliegt und sich Luxus gönnt, den sich jetzt immer mehr leisten können. Später kam die „Mein Haus! Mein Auto! Mein Boot!“ Werbung der Sparkasse, bei der sich 2 Leute gegenseitig mit Fotos ihrer Besitztümer überbieten.

Erst wurde der Luxus gerechtfertigt, weil man wusste, dass er nicht gut ist. Mit dem zweiten Slogan wird er schon beworben. Prasserei ersetzt Bescheidenheit. Für die Jugend meiner Zeit war das Kalb die berühmte „Levi’s 501“ Jeans, für die Jugend von heute ist es vielleicht Apple. Der angebissene Apfel im Logo ist kein Zufall.

Auch der technologische Fortschritt entfernt uns von Gott. Schon 1945 prophezeite Irlmaier: „Die Flüsse wird man aus ihren Betten nehmen, weil man ihre Kraft eine Zeitlang wird brauchen. Man wird immer hochmütiger werden und dem Herrgott alle Ehre nehmen wollen. So wird man falsche Sterne unter den echten schieben (Satelliten). Man wird alle Planeten besuchen, um zu sagen, ‚Gott wohnt nicht dort‘. Doch die Planeten spucken sie aus.

Denn es sieht dort aus, wie auf der Welt, bevor Gott sie schuf.“ In der Tat wurden alle Planeten des Sonnensystems inzwischen mit Sonden besucht. Wie gesagt, braucht man ohne Not auch keinen Gott mehr, man kann sich ja jetzt (vermeintlich) selbst glücklich machen. Gottes Gebote wichen immer mehr dem Humanismus. Dieser unterwirft sich keinem Herrscher oder Gott mehr, sondern stellt den Menschen (mit all seinen Trieben) in allen Belangen ins Zentrum. Spirituell ersetzte der Humanismus immer mehr die Religion. Was ist gut und was böse? Was ist erlaubt und was nicht? Ohne Gott brechen die sittlichen Dämme und zunehmend gilt: „Erlaubt ist, was Spaß macht.“ Dies gilt insbesondere für die Sexualität als zweiter großer Heilsbringer neben dem Wohlstand:

➂ »Darauf eine Sittenverderbnis wie noch nie.«

Den Niedergang von Sitte und Moral sah Irlmaier ebenfalls bereits vor seinem Countdown des Jahres 1952. Bereits 1945 prophezeite er: „Man wird alle Ordnung durchbrechen wollen.“ Mit der linken 68er-Bewegung fing es an, und jedes Jahr wurden immer mehr gesellschaftliche Dämme niedergerissen. Es entstand ein kultureller Flächenbrand, der das konservative Fundament Deutschlands bis ins Mark erschütterte.

Mit ihrer demonstrativen Frivolität, dem Angriff auf traditionelle Familienwerte und dem Aufbruch in eine grenzenlose Selbstverwirklichung, säten sie Chaos in einer zuvor geordneten Gesellschaft. Autoritäten wurden verachtet, Tugenden verspottet, und das Prinzip Verantwortung dem Hedonismus geopfert. Was einst als Scham galt, wurde zur Tugend erhoben – die sexuelle Revolution brach Tabus, wo zuvor Anstand herrschte. In ihrem ideologischen Furor öffneten sie Tür und Tor für die Legalisierung der Abtreibung, entwerteten das ungeborene Leben und machten den Individualismus zur neuen Religion:

Kleidung kann nicht mehr knapp genug sein: Minirock, Stöckelschuhe und Bikini. Viel zu junge Mädchen schminken sich. Die „Schulmädchenreport“ Sexfilme der 70er Jahre machen pornografische Inhalte den Massen zugänglich. Die linke 68er-Bewegung propagiert die „Freie Liebe“ mit Slogans wie „Wer zweimal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment“. Sogar Pädophilie wird versucht zu rechtfertigen und die Abtreibung, falls außerehelicher Sex zur Schwangerschaft führen sollte, wird legalisiert. Schon Jugendliche werden in der „Bravo“ Jugend-Zeitschrift an Sexualität herangeführt.

Als der Videorekorder auf den Markt kommt und man erstmals (Porno-) Filme aus der Videothek leihen konnte, setzte sich das minderwertige VHS-Formt nur deshalb durch, weil die Pornoindustrie dieses billigere Format bevorzugte. Es kam der Telefonsex Anfang der 90-er Jahre, explizite Darstellungen im privaten Satelliten-TV – auch homosexueller Natur. Was heute im Internet zu finden ist, muss nicht erwähnt werden. Schon 12-Jährige schauen Pornos und Kinderpornografie wird auf dem Schulhof getauscht. Frühsexualisierung im Kindergarten soll bereits den Kleinsten die Unschuld nehmen.

Gott erschuf Mann und Frau, damit sie heiraten. Die Auflösung des heiligen Bundes zwischen Mann und Frau wird die Regel, nicht mehr die Ausnahme. War es in den 80ern noch mit einem Stigma verbunden, wenn man sich scheiden ließ, ist das heute die Norm. Im Internet findet man sogar Seitensprungportale, bei denen man sich zum Ehebruch verabreden kann.

Gleichgeschlechtliche Ehen gibt es auch. Selbst die Grenzen der Geschlechter werden aufgehoben: Konnte der Transvestit sich bisher nur schminken und verkleiden, kann man heute das Geschlecht durch Operationen und Hormone noch weiter nachhelfen. Sogar Mischformen sind nun möglich, so sind „She-Males“ Männer mit Silikonbrüsten.

Auch muss man sich nicht mehr festlegen, was man denn überhaupt sein will. In den 80er-Jahren war die Redewendung, dass jemand „so verwirrt sei, dass er nicht mehr wisse, ob er Männlein oder Weiblein sei“ weit verbreitet. Das hätte sich zu jener Zeit wohl niemand träumen lassen, dass es so etwas wirklich einmal wirklich geben würde.

Der bayerische Seher Mühlhiasl prophezeite dies alles bereits um das Jahr 1800: „Weiber in Hosen und Stiefeln, Männer weibisch gewandet; der Glaube wird ganz klein; über den katholischen Glauben spotten am ärgsten die eigenen Christen: wenn alles baut, nix wie baut wird, überall wird gebaut, die Leute richten sich ein, als ob sie nimmer fort wollen, dann wird abgeräumt; tätet ihr beten, dass der Herrgott auf Bitten unserer Lieben Frau das Unglück abwendet. Mir glaubt’s niemand, und doch ist’s wahr.“

Nach Jahrzehnten links-atheistischer Dominanz in Medien und Schule ist Gott für die Deutschen ziemlich tot. Er wird sogar offen bekämpft und zutiefst beleidigt: War der Regenbogen einst ein Zeichen der Versöhnung mit den Menschen nach der Sintflut, wird dieses Friedensangebot von Gott als „Regenbogenflagge“ für alle Formen der Sünde missbraucht.

So symbolisieren diese Farben heute alles, was Gott den Menschen verboten hat: andere Götter und Spiritualitäten, sexuelle Ausschweifung, und sogar für die schlimmste Sünde, die Tötung des eigenen Kindes, muss Gottes Symbol nun herhalten.

Der Mensch hat Gott nun endgültig vom Thron gestoßen und erkennt keinerlei Werte und Normen mehr über sich an. Er hat sich zu seinem eigenen Gott erklärt, der Glaubensabfall ist abgeschlossen. Was folgt, ist die völlige Sittenlosigkeit: Alles ist erlaubt. Menschen erkennen Sünde nicht mehr als Sünde, erheben sie sogar zu ihrem (Menschen)Recht.

Alles, was Gott uns verboten hat, mit Seinen eigenen Farben zu bewerben, ist wohl der größte Frevel, den Menschen sich je erlaubten. In der Bibel wurde das Auftreten dieser Sorte Mensch als untrügliches Vorzeichen der Apokalypse klar benannt:

» …denn zuvor muss der Abfall kommen und der Mensch des Frevels offenbart werden, der Sohn des Verderbens. Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Heiligtum heißt, sodass er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott. […] und dann wird der Frevler offenbart werden. Ihn wird der Herr Jesus töten mit dem Hauch seines Mundes und wird ihm ein Ende machen durch seine Erscheinung, wenn er kommt. « 2.Thessalonicher 2

Nach dieser Lesart werden die Gottesfeinde während der dreitägigen Finsternis wohl durch die giftige Luft getötet werden, denn das ist vermutlich mit dem „Hauch seines Mundes“ gemeint. Zuvor aber gibt es Plagen für jene Gesellschaft, die diese Zustände zugelassen hat. Der Himmel reagiert, und die Strafe zunächst für unsere schwerste Sünde – das Töten unserer Kinder – folgt auf dem Fuße:

➃ »Alsdann kommt eine große Zahl fremder Leute ins Land«

Die Grenzöffnung führte europaweit zur massiven Zunahme von Migranten und deren Einwanderung in die europäischen Sozialsysteme. Die Einwanderung erfolgte vor allem aus Syrien, Afrika und anderen Konfliktregionen über die sogenannte Balkanroute, die über die Türkei und Griechenland nach Mitteleuropa führte. 

Die Mutter Gottes sagte 1988 dem inzwischen verstorbenen Seher Renato Baron auf dem Monte di Christo in Schio im San-Martino-Kirchlein folgende Worte:

„Meine Kinder, wie viele schöne Häuser habt ihr, wie viel Reichtum, wie viel Platz, wie viele schöne Kleider, wie viele Autos, was wollt ihr damit tun, wenn ihr eure Kinder tötet?“

Und hier hält die Madonna inne, sie blickt ihn an und fährt fort:

„Ich sage euch, in nicht ferner Zeit werdet ihr bei euch, in eurem Europa so viele Ausländer hereinkommen sehen, sehr viele, und sie werden den Platz eurer Kinder einnehmen, die ihr getötet habt.“

Und die Madonna ging weinend weg. Wenn Christen nicht in der Lage sind, solche Gesetze zu verhindern, dann muss für die schwerste aller Sünden eben diese Plage ertragen werden. Man könnte meinen, dass sich die Prophezeiung der vielen Fremden bereits mit dem Einlass der Gastarbeiter nach Deutschland erfüllt hat.

Das ist aber nicht richtig, weil Irlmaier ausdrücklich sagte, dass die große Zahl fremder Leute dann ins Land käme, wenn eine große Inflation herrsche und das Geld mehr und mehr an Wert verliere. Das war in den 60er und 70er Jahren nicht der Fall. Die Inflation begann erst 2021/22. Somit hat Irlmaier die Flüchtlingswellen angekündigt, die wir seit 2015 erleben.

Nachdem die abgefallene Christenheit also mit neuen (und ebenso ungewollten) Kindern beschenkt wurde, da sie ihre eigenen ja abgetrieben hat, folgt die nächste Lektion:

Der Glaubensabfall führte dazu, dass der Mensch seine Spiritualität verloren hat und ums goldene Kalb tanzt. Wir haben den materiellen Wohlstand und die Karriere über Gott gestellt. Unseren Lieblingsgötzen nimmt Gott uns im nächsten Schritt:

➄ »Es herrscht eine große Inflation. Das Geld verliert mehr und mehr an Wert.«

Die Inflation wurde Anfang des Jahres 2022 großes Thema. Der Euro konnte bereits 2008 nur mit abenteuerlichen Tricks am Leben erhalten werden, aber nun zeichnet sich sein endgültiger Niedergang ab. Lebenshaltung und Lebensmittel werden zunehmend unerschwinglich.

»In der knapp 20-jährigen Ära der EZB kann seit Einführung des Euro im Jahr 2002 bis zum Jahr 2021 ein Wertverlust von fast 80% konstatiert werden.« Quelle

Irlmaiers Inflation kann sich nur auf den Euro beziehen, denn bei Einführung der D-Mark sagte er: „Das neue Geld ist gut, aber hütet euch vor dem, was danach kommt“ und neben der hohen Inflation, gäbe es „vor dem Krieg Steuern, die niemand bezahlen kann“, (diese Prophezeiung Irlmaiers wurde 1976 erstmals veröffentlicht). In der Tat wird die Steuerlast zunehmend erdrückend und die BRD hat noch niemals so hohe Steuereinnahmen gehabt – und trotzdem reicht es nicht.

Aber auch die Ausbeutung der Deutschen nach dem Krieg durch die „drei Raubritter“, nämlich Finanzamt, Banken und Versicherungen, sah Irlmaier voraus. Auch hier decken sich Irlmaiers Schauen wieder mit der europäischen Prophetie.

„Der Bauer wird sich wie der Bürger und der Bürger wie der Adelsherr kleiden. Auch die Weiber wollen dann alle Tage anders gekleidet sein, bald kurz, bald lang; selbst in Mannskleidern werden sie gehen und so verschiedene Farben haben, daß man sich wundern wird. Die Weiber werden die Haare bald gestutzt, bald sonderbar geringelt haben, alle Jahre anders. Was sie heute anziehen, werden sie morgen wegwerfen oder alle Tage umändern. Sie werden ihren Körper nackt zur Schau tragen, um den Männern zu gefallen.

Die allerschlimmste Zeit kommt, wenn die Frauen Schuhe tragen, unter denen man durchsehen kann (Anm. gemeint sind Stöckelschuhe). Es werden so viele verschiedene Steuern aufkommen, daß die Obrigkeiten nicht mehr wissen, was für Namen sie ihnen geben sollen. Den großen Krieg werden nur wenige Menschen überleben. Die Umgebung von Pilsen wird eine große Rolle spielen. Wer nicht wenigstens zwei Meilen von diesem Ort entfernt ist, soll auf Händen und Füßen wegkriechen, weil alles weit und breit in Grund und Boden vernichtet wird.“ Der böhmische Bauer Josef Naar, genannt »Fuhrmannl«(1691–1763).

Das Fiat-Geldystem, in dem Zentralbanken ohne irgendeine Deckung Geld drucken dürfen, nähert sich dem Kollaps. Die Deutsche Bank, die US–Banken und die Euro-Zone sind in Schwierigkeiten. Kostete 1 Gramm Gold 2002 gerade einmal 10 Euro, muss man 2023 bereits 65 € dafür berappen.

Eine Hyperinflation führt zu sozialen Unruhen, weil das Leben unbezahlbar wird und Sozialleistungen nicht mehr aufgebracht werden können. Wenn man viele Menschen abhängig vom Staat macht und ihnen dann plötzlich diese Unterstützung entzieht, gehen diese Menschen auf die Barrikaden. Es kommt zur Nahrungsmittelknappheit, politischer Instabilität bis hin zu offener Revolution und Bürgerkrieg…

Fortsetzung folgt…

Quellen: PublicDomain/dieparusie.de am 15.02.2026

About aikos2309

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert