
Die im Jahr 1846 gegründete Smithonian Institution mit Sitz in Washington ist die weltweit größte Museums-, Bildungs- und Forschungseinrichtung.
Von der Feder, mit der der Civil Rights Act von 1964 unterzeichnet wurde, bis zum Kostüm aus „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“, gibt es dort viel zu bestaunen. 2014 schrieb die Website World News Daily Report, dass die Institution prähistorische menschliche Skelette von bis zu drei Metern vernichtet habe. Was ist dran, an dem Gerücht? Von Frank Schwede
Laut der Website World News Daily Report behauptete im Jahr 2014 eine Gruppe namens American Institution of Alternative Archaeology (AIAA), dass die Smithonian Institution Beweise für prähistorische menschliche Skelette von bis zu drei Metern vernichtet habe, um die Evolutionstheorie zu unterstützen.
Laut World News Daily Report verklagte Smithonian daraufhin die AIAA wegen Verleumdung, was zu einem Prozess vor dem Obersten Gerichtshof führte, in dem mehrere Whistleblower die Behauptungen der AIAA bestätigten, unter anderem ein Kurator, der auf Sterbebett gesagt haben soll:
„Es ist eine schreckliche Sache, die dem amerikanischen Volk angetan wird. Wir verbergen die Wahrheit über die Vorfahren der Menschheit, unsere Ahnen, die Riesen, die die Erde durchstreiften, wie in der Bibel und alten Texten der Welt berichtet wird.“
Doch was ist wirklich dran, an dieser fantastischen Geschichte? Die Wahrheit ist, sie wurde frei erfunden. Die AIAA existiert nicht, es gab nie Beweise für biblische Riesen in Nordamerika, die Smithonian hätte verheimlichen können – und natürlich wurde ein solcher Fall nie vor dem Obersten Gerichtshof verhandelt.
Tatsächlich war World News Daily Report, das inzwischen eingestellt wurde, eine Satire-Webpublikation, die echte Namen verwendete, oft auf halbrealistischer oder größtenteils fiktiver Weise. Das heißt, sämtliche Artikel auf dieser Website sind Fake News.
Die Idee, dass einmal Riesen auf der Erde gelebt haben, ist so alt, wie die moderne Menschheit. Aufgrund vieler mysteriöser Funde auf der ganzen Welt, vermutet eine große Zahl alternativer Forscher, ob diese mythologischen Wesen in der fernen Vergangenheit tatsächlich auf der Erde existierten,.
Geschichten und Legenden über gigantische Wesen, die einst die Erde bevölkerten, kommen in nahezu sämtlichen Kulturen und Zivilisationen vor. Wir können entsprechende Geschichten in vielen Mythologien der antiken Welt finden:
Riesen wurden auf der ganzen Welt gefunden
In der griechischen, germanischen, indischen, indoeuropäischen und auch in der neuen Welt wie in den Traditionen der Mayas, Azteken und Inkas; aber am wichtigsten in fast allen bedeutenden heiligen Büchern der Antike – sogar in der Bibel.
Ein vermeintlich entscheidender Beweise für die Existenz einer Riesenrassse, ist ein vermeintlicher Fund in Grabhügeln am Lake Delavan in Wisconsin im US Bundesstaat Wisconsin.
Die mysteriöse Entdeckung , über die erstmals in der New York Times vom 4. Mai 1912 berichtet wurde, besagt, dass in Wisconsin mindestens 18 anomale Skelette gefunden wurden, die im Gegensatz zu allen bisher bekannten Arten extrem seltsame Merkmale aufweisen. Die New York Times schrieb:
„Die Ausgrabung wurde vom Beloit Collage überwacht und umfasst über 200 Hügel. Diese anomalen Skelette waren anders als alle zuvor gesehene und unterscheiden sich völlig von allen bekannten menschlichen Spezies, mit angeblichen Höhen, die zwischen acht und zehn Fuß erreichten.“
Smithonian wurde beschuldigt, Entdeckungen versteckt zu haben, die möglicherweise die Ansichten der Gesellschaft über die Geschichte und das Leben auf der Erde verändern könnten.
Entdeckungen von Wesen, die keiner bekannten menschlichen Spezies ähnlich sind, wurden im Laufe der Geschichte auf der ganzen Welt gemacht. Im Jahr 2002 wurde in einem Artikel von National Geographic berichtet, dass in Griechenland mehr als ein Dutzend gigantische Skelettreste gefunden wurden, die drei Meter groß waren.
Am 10. August 1891 berichtete die New York Times, Wissenschaftler des Smithonian hätten mehrere große Pyramidenmonumente auf Lake Mills in der Nähe von Madison, Wisconsin, entdeckt.
Die mysteriösen Geschichten gingen über die Jahre weiter. 1897 schrieb die New York Times eine andere Geschichte über große Grabhügel, die in Maple Creek, ebenfalls in Wisconsin, entdeckt wurden.
Darin wurde das Skelett eines Mannes von gigantischer Größe gefunden. Die Knochen wurden, die von Kopf bis Fuß über zwei Meter maßen, waren in einem guten erhaltenen Zustand.
Der Schädel war riesig. Einige fein gehärtete Stangen aus Kupfer und andere Reliquien lagen in der Nähe der Knochen, schrieb die New York Times weiter in ihrem Artikel.
1870 veröffentlichte der Wisconsin Decatur Republican einen Artikel über zwei gut erhaltene Riesenskelette einer unbekannten Rasse, die angeblich in der Nähe von Potosi entdeckt wurden.
Alles bloß Schwindel?
Die Liste der anomalen Entdeckungen geht immer so weiter. Riesige Skelettreste wurden in Minnesota, Iowa, Illinois, Kentucky, New York und anderen Orten auf der ganzen Welt gefunden.
Seltsamerweise wurden diese Entdeckungen mit einigen Ausnahmen von den Medien nie angemessen beachtet – und die meisten Forscher betrachteten sie sowieso als unwichtig für die Geschichte.
Woher stammen die Geschichten über Beweise von Riesen? Sie stammen nicht vom Smithonian, nicht von Archäologen und auch nicht von Paläontologen, sondern von den Medien.
Im 19. und frühen 20. Jahrhundert waren das vor allem Tageszeitungen. Der berühmteste Fall ist bis heute der Cardiff Giant von 1869. Zwei Brunnenbauer aus New York sollen den mutmaßlich drei Meter großen, versteinerten Mann freigelegt haben.
Menschen zahlten Eintritt, um diese Sensation zu sehen. Sogar ein Geistlicher bürgte für die Echtheit. Doch die Sensation entpuppte sich als Schwindel. Ein gewisser George Hall aus New York vergrub auf dem Bauernhof seines Cousins einen zu einem menschlichen Riese bearbeiteten Gipsblock und überließ den Rest der Presse.
Warum er das tat? Er wollte einerseits Geld damit verdienen, andererseits zeigen, wie leichtgläubig die Menschen sind. Von da veröffentlichten Zeitungen ständig Geschichten über angebliche Entdeckungen von Riesen. – und sie sind noch heute in Hugh Newmans Buch „Giants on Record“ zu finden.
Laut Newman soll es allein in den USA, Kanada und Mexiko 208 entsprechende Fundorte geben. Die meisten Informationen stammen aus Zeitungsartikeln. Newman behauptet, dass 500 verschiedene Knochen und Skelette an die Smithonian geschickt wurden.
Das Hauptargument der Anhänger der Riesen-Theorie lautet: Es gibt so viele Berichte. Die können unmöglich alle falsch sein. Tatsächlich ist es oft schwer, die Wahrheit herauszufinden, da es über tausend Zeitungsartikel über entsprechende Funde gibt; jedoch handelt es sich ihn den meisten Fällen um Schwindel, um damit Geld zu verdienen.
Interessant ist, dass in vielen Fällen die Größe der vermeintlichen Riesen überhaupt nicht angeben wurde, sondern nur vage beschrieben, dass sie von enormer Größe wären.
Das heißt, es handelt sich lediglich um einen Fund eines großen Skeletts, ohne genau Angabe der Größe. Würde man heute auf einen derartigen Bericht stoßen, käme man ganz sicher nicht auf die Idee, dass es sich um einen Riesen handelt. Newman schon.
Nur grob gemessen
In vielen Fällen kann noch nicht einmal von Betrug gesprochen werden, weil die am Boden liegenden Skelette mit einem Lineal gemessen wurden, oder es wurden mehrere Knochen gemessen und die Länge addiert.
Oft wird nur eine laienhafte, hochgerechnete Messung anhand eines einzelnen gefundenen Knochens vorgenommen. In vielen Berichten der Smithonian stammen die Aufzeichnungen lediglich von lokalen Ausgräbern.
Das heißt, es handelt sich nicht um wissenschaftliche Angaben. Außerdem ist seit langem bekannt, dass die Körpergröße eines Menschen zu Lebzeiten nicht durch einfaches Messen der Skelettlänge bestimmt werden kann.
In der Regel entstanden die Geschichten so: Jemand gräbt einen indianischen Grabhügel aus und findet etwas, dass er für einen riesigen Knochen hält, nimmt eine grobe Messung vor und übertreibt vielleicht noch ein wenig, ein Nachrichtenredakteur bekommt Wind von der Sache und bastelt daraus eine fantastische Geschichte.
Erst geschulte Gutachter finden schließlich heraus, dass es sich um ganz gewöhnliche Knochen oder Tierknochen handelt. Nur in den wenigsten Fällen erfolgte eine Berichtigung der Geschichte.
Berichte über Knochen einer prähistorischen Rasse menschlicher Riesen mit gewagten Behauptungen und vermeintlichen Beweisen, erreichen die Smithonian noch heute alle zwei bis drei Monate.
Viele dieser Beweise werden so weit wie möglich zurückverfolgt. Dabei finden sich in der Regel eine Reihe gemeinsamer Irrtümer, die auf nahezu alle Berichte zutreffen. Sie beschreiben ein uraltes Volk, dessen Mitglieder zwischen 2.10 und 2,40 Meter groß waren, und deren Knochen und Kiefer deutlich größer und schwerer waren als die der heutigen Menschen.
Die Schätzung der Körpergröße basiert üblicherweise auf den Oberschenkelknochen eines Mannes von durchschnittlicher Größe. Jemand, der mit der menschlichen Anatomie nicht vertraut ist, kann nicht wissen, dass das obere Gelenk des Oberschenkelknochens im Kreuzbeinbereich einige Zentimeter höher liegt – und die Kieferknochen mögen zwar recht massiv sein, aber selten übermäßig.
Das bedeutet, dass die meisten der aus den USA gemeldeten Riesenknochen menschlichen Ursprungs sind, die von Personen mit ganz normaler Körpergröße stammen.
Es gilt als bewiesene Tatsache, dass die meisten Völker von der Vorstellung besessen sind, dass ihre Vorfahren Riesen waren. Die Mumie des größten menschlichen Riesen, der je gelebt hat, wurde von einem Schausteller 1895 auf der Weltausstellung in Atlanta gezeigt, während sich einige Wissenschaftler der Smithonian vor Ort befanden.
Sie baten um Erlaubnis, die Mumie genauer zu untersuchen. Dabei stellten sie fest, dass sie von der Krone bis zur Ferse 2,54 Meter maß. Der Riese wurde angeblich in einer Höhle in der Nähe von San Diego von einer Gruppe Goldsucher entdeckt.
Der Aussteller erklärte sich bereit, ihn für 500 Dollar an die Smithonian zu verkaufen. Doch bald stellte sich heraus, dass es sich um eine Fälschung handelte. Es war im Laufe der Geschichte nicht das einzige Mal, dass jemand versucht hat, der Smithonian eine Fälschung zu verkaufen.
So funktionierte die amerikanische Gerüchteküche vor der Erfindung des Internets. Wenn ein Bauer, ein Bergmann oder ein Straßenarbeiter auf etwas Ungewöhnliches stieß, war das innerhalb weniger Tage eine Schlagzeile.
Der riesige Wahn endete spätestens zu der Zeit, als die forensische Anthropologie Fortschritte bei der exakten wissenschaftlichen Vermessung menschlicher Überreste machte.
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Video:
Quellen: PublicDomain/Frank Schwede für PRAVDA TV am 08.02.2026



















Wissenschaftler haben einen Codex der besagt: Sag nix was dem Konsens widerspricht, oder lebe mit den Konsequenzen (Jobvetlust, Degradierung, Versenkumg).
Da hat der Herr Schwede einiges an Nachholbedarf in der psychologischen Wertung von Instituten. Z.B. Smithonioan, FDA, NASA, RKI, GreenPeace, usw.
Dabei geht es nicht um den fehlenden Beweis von Überresten von Riesen oder deren angeblicher Vernichtumg durch Darwinisten.
Es geht darum, ob diese Institute vertrauenswürdig sind, ob diese Leute ernst zu nehmem simd. Ich hoffe da mal, daß Herr Schwede sich aus der Dissonanz heraulaviert.
Also: gibt es Riesen-Skelette? Gibt es Dinosaurier-Knochen? Gibt es ansteckende Virus-Erkrankungen?