Projekt Moloch: Was Bauarbeiter 1961 unter Berlin fanden, schockiert bis heute (Video)

Tunnel, Bunker und unterirdische Trassen. Der Berliner Untergrund zählt unendliche Weiten – nicht zuletzt aus den Kriegszeiten. Damals wurden unfassbar viele Gebiete unterkellert, zum Teil mehrere Stockwerke tief. 1000 Bunker entstanden allein im Zweiten Weltkrieg in Berlin. Rund um Berlins Untergrund ranken sich Mythen und Legenden. Manche basieren auf Wahrheiten, andere auf Fantasie. Von Frank Schwede

Unter Berlin befindet sich eine fantastische Welt, die von Tunnelröhren, vergessenen Bunkern, halbfertigen U-Bahnhöfen und geheimen Durchgängen erzählt. In nahezu jeder Epoche suchten Menschen hier Zuflucht, schmiedeten Fluchtpläne oder nutzten die Dunkelheit des Untergrunds für Spionage.

Über tausend Bunker, Hunderte Kilometer Tunnel. Mehrere Ebenen von U-Bahnschächten, Kanalisationssysteme, die weit bis in das 19. Jahrhundert zurückreichen.

Berlin wurde zerstört und wieder aufgebaut. Der Führerbunker, wo Adolf Hitler seine letzten Tage verbrachte, wurde nach dem Krieg gesprengt und mit Beton verfüllt. Forscher berichten, dass es weitere Tunnel gibt, die vom Hauptbunker wegführen, zu anderen Gebäuden und Fluchtwegen. Zu finden ist davon heute nichts mehr.

Die sowjetische Armee durchsuchte den Komplex gründlich und versiegelte einige Bereiche. Bis heute ist nicht klar, warum? Was fanden sie, was besser nicht an die Öffentlichkeit sollte?

Nach dem Zweiten Weltkrieg begann die Zeit des Kalten Krieges und eine Art Wettrüsten in die Tiefe, um dort Machtzentralen zu errichten und sich vor einem möglichen Erstschlag zu schützen.

Die Amerikaner und Briten errichteten gemeinsam den berühmten Berliner Tunnel, als Abhörposten, wo sie sowjetische Kommunikationseinrichtungen anzapfen  konnten.

Die sowjetische Armee baute eine ähnliche Anlage unter Westberlin. Einige der Anlagen wurden nach der Wiedervereinigung entdeckt.

Unter dem heutigen Regierungsviertel, dem Reichstag, befindet ebenfalls ein ausgedehntes Tunnelsystem, ein knapp 500 Meter langes Erschließungssystem, das verschiedene Gebäude des Bundestages miteinander verbindet. (DUMBs: Die Wahrheit unter unseren Füßen: Beherbergen geheime Untergrundstädte bereits die Zukunft der Menschheit? (Video))

Viele Anlagen wurden versiegelt

Entgegen anderslautenden Aussagen, soll es unter dem Reichstag keine  Bunkeranlage mehr geben.  Während des Zweiten Weltkriegs gab es dort Luftschutzräume und sogar einen behelfsmäßigen Kreissaal.

Zahlreiche Bunkeranlagen wurden nach dem Zweiten Weltkrieg zu Lagern oder zu Luftschutzkellern umfunktioniert. Nach der Teilung baute die rote Armee ihre eigenen Anlagen, Kommandozentralen, Waffendepots und Abhöranlagen.

Manche wurden nach dem Abzug versiegelt. Die meisten dieser Anlagen sind dokumentiert, manche sind sogar öffentlich bekannt, viele können aber selbst heute noch nicht besichtigt werden.

Bereits im 19. Jahrhundert gruben Berliner Brauereien massiv Tunnelsysteme zur Lagerung, zum Transport und zur Kühlung ihrer Biere. Diese Tunnel existieren heute noch unter den Stadtteilen Kreuzberg und Prenzlauer Berg.  Sie erstrecken sich über Kilometer, viele davon sind für die Öffentlichkeit zugänglich.

Nach dem Mauerbau wurden viele Fluchttunnel von Ost- und nach West-Berlin gegraben. Der erste Fluchttunnel entstand  im Oktober 1961, der letzte scheiterte 1982.

Insgesamt sind mehr als 75 Fluchttunnel in der Bundeshauptstadt bekannt, von denen jedoch nur 19 erfolgreich waren. Durch sie gelangten bis zu 450 DDR-Bürger von Ost- nach West-Berlin in die Freiheit.

Und nicht zu vergessen die kilometerlangen U-Bahntunnel. Während der Teilung fuhren Westberliner U-Bahnen ohne anzuhalten durch den Ostsektor. Was geschah zwischen den Stationen in den Tunneln?

Es wir gemunkelt, dass Nebentunnel existieren, versteckte Räume, Orte, an denen die Stasi Ausrüstung lagerte oder Menschen verhörte. Nach der Wiedervereinigung wurden manche Standorte wieder eröffnet, aber nicht alle. Manche blieben geschlossen. Zu teuer, heißt es von Behördenseite.

Im Internet gibt es eine Menge wilder Mythen und Verschwörungstheorien über Berlins Untergrund. Die mit Abstand berühmteste ist die einer Reptilienbasis, die sich unter der Bundeshauptstadt befinden soll.

Populär ist auch die Theorie, dass es einen Technologiebunker der Nazis gegeben haben soll, in der fortschrittliche Technologie entwickelt wurde. Beispielsweise Flugscheiben und andere Wunderwaffen.

Nach der Niederlage, heißt es, wurden die Labore versiegelt, aber die Technologie soll sich weiter vor Ort befinden. Dass die Nazis tatsächlich heimlich an Wunderwaffen und Flugscheiben experimentierten, dafür liegen bis heute keine Beweise vor, doch der Mythos lebt im Internet und zahlreichen Büchern weiter.

Mehr Mythos als Wahrheit

Viele für die Öffentlichkeit unzugängliche Bereiche unter Berlin werden gerne mit dieser und vieler weiterer Legenden in Verbindung gebracht.

Die Stasi hat jede kleinste Information über ihre Bevölkerung gesammelt und gut dokumentiert. Millionen von Seiten, kilometerlange Aktenschränke. Nach der Wiedervereinigung wurden viele Akten geöffnet und freigegeben.

Aber nicht alle. Viele sind heute noch unter Verschluss. Die Theorie, dass diese Akten nicht vernichtet wurden, sondern in unterirdischen streng bewachten ehemaligen Bunkeranlagen lagern und weiter als Druckmittel gegen bestimmte Personen verwendet werden, ist ebenfalls eine weit verbreitete Theorie im Internet.

Weit verbreitet ist auch die Behauptung, dass die sowjetische Armee unter Berlin Atomwaffen lagerte. Grund zu der Annahme ist die Tatsache, dass die genauen Standorte der Atomwaffen noch heute klassifiziert sind.

 

Dass in geheimen Schächten tatsächlich Atomwaffen gelagert wurden, kann natürlich nicht ausgeschlossen werden, dass sie nach Abzug der sowjetischen Truppen vergessen oder absichtlich zurückgelassen wurden, dürfte indes ein Gerücht sein.

Viel wahrscheinlicher ist die Vermutung, dass die ehemalige sowjetische Armee eine geheime Kommunikationszentrale unter Berlin eingerichtet hat. Bunkeranlagen für die Führung. Möglicherweise auch Forschungslabore, in denen vielleicht Experimente an Menschen durchgeführt wurden, ähnlich den MKUltra-Projekten in den USA.

Seit langem kursiert das Gerücht, dass unter dem BER ein Regierungsbunker entstanden sein soll. Auffällig seien nach Meinung von Kritikern, die Kosten für den Bau des Flughafens, die in den letzten Jahren vor seiner Fertigstellung enorm in die Höhe  geschnellt sind, hinzu kommt die lange Bauzeit.  Bis heute aber existieren keine Hinweise auf eine entsprechende Anlage.

Ebenso liegen keine Hinweise auf das in dem unteren Video beschriebene Projekt Moloch vor, was darauf schließen lässt, dass es sich auch hier mehr oder weniger nur um einen spannenden Video-Roman handelt.

In dem Video wird berichtet, dass ein Bauingenieur bei Renovierungsarbeiten an einem Gebäude, dass zu Beginn des 19. Jahrhundert entstanden ist, auf einen Tunnel stieß, der zu einer geheimnisvollen Anlage führt, die sich unterhalb eines alten, stillgelegten Fabrikgebäudes befindet.

Am Ende des Videos wird erzählt, dass sich in der Untergrundanlage eine Klon-Basis befand, in der menschliche Körper in Wassertanks lagerten.

Zwar ist die Zahl militärischer Geheimprojekte der Öffentlichkeit bis heute nicht bekannt,  jedoch klingt auch diese Geschichte vorsichtig ausgedrückt eher nach einem Mythos.

Tatsache ist, dass in Militär- und Geheimdienstkreisen eine Menge geheime Forschung betrieben wird, über die die breite Öffentlichkeit nichts erfährt. Und ein Großteil dieser Forschung findet in Untergrundanlagen statt.

Allerdings darf man in diesem Zusammenhang nicht vergessen, dass in den vergangenen Jahren sehr viele Mythen und Legenden im Internet, und zum Teil auch in Büchern, verbreitet wurden, die jeder Grundlage entbehren.

Der Grund dafür ist, dass die Mehrheit der Internetnutzer nicht mehr zwischen Wahrheit und Fiktion unterscheiden sollen, womit die Machthaber die Wahrheit vor der Öffentlichkeit schützen wollen.

Die Forschung auf dem Gebiet des Klonens ist zwar mittlerweile sehr weit, möglicherweise weiter, als der Öffentlichkeit bekannt ist, doch dass die Klone in riesigen Wassertanks lagern, dürfte ebenfalls ein Produkt der Fantasie sein und eher einem Science-Fiction-Mythos entspringen.

Das abschließende Fazit: Los Places-Orte sind spannend und regen gleichzeitig die Fantasie an. Immerhin spielen ja auch die meisten Gruselromane an solchen Orten – nur liegen zwischen Fantasie und Wirklichkeit Welten, die es voneinander zu trennen gilt.

Mehr über den Untergrund in Deutschland lesen Sie in den Büchern:

 

Beide Titel u. A. bei Amazon verfügbar: DUMBs und DUMBs 2

Video:

Quellen: PublicDomain

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2 comments on “Projekt Moloch: Was Bauarbeiter 1961 unter Berlin fanden, schockiert bis heute (Video)

  1. deutsch.news-pravda.com/world/2026/03/11/633599.html

    Riesenskandal in Berlin: Jugendzentrum schützt muslimische Vergewaltiger!
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    report24.news/voellig-abgehoben-bruessel-will-eu-erweiterung-im-eiltempo-durchpeitschen/
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    weltwoche.de/daily/verteidigungsminister-pistorius-organisiert-neues-patriot-paket-fuer-kiew/
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    apollo-news.net/bis-zu-43-prozent-weniger-gas-87-prozent-weniger-l-der-eu-droht-ein-drastischer-angebots-und-preisschock/
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    welt.de/wirtschaft/porsche-meldet-drastischen-gewinneinbruch-um-91-4-prozent.html
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    businessinsider.de/wirtschaft/vw-streicht-50-000-stellen-gewinn-um-44-prozent-eingebrochen/

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