Der „Great Reset“ ist da: Bereiten Sie sich jetzt vor (Video)

Was gerade geschieht, folgt einem Muster, das den meisten Menschen entgeht – aber wenn man es einmal erkannt hat, kann man es nicht mehr übersehen.

Irgendetwas fühlt sich seltsam an.

Immer mehr Menschen bemerken es – aber fast niemand spricht es laut aus.

Online sieht alles normal aus. Unter Kontrolle.

Aber wenn man nach draußen geht und mit echten Menschen spricht, zeichnet sich ein ganz anderes Bild ab – steigende Kosten, zunehmender Druck und das wachsende Gefühl, dass die Realität nicht mit dem übereinstimmt, was uns erzählt wird.

Seth Holehouse setzt sich mit Maria Zeee zusammen, um eine Warnung auszusprechen, von der er glaubt, dass jedes ehrliche Medienunternehmen darüber berichten sollte.

Was gerade geschieht, folgt einem Muster, das die meisten Menschen übersehen – aber wenn man es einmal erkannt hat, kann man es nicht mehr übersehen.

Der Great Reset kommt nicht erst …

Er ist bereits da. (Golfkrieg: Die alten Banker vs. die „Great-Reset“-Leute)

Seth Holehouse bezeichnet diesen Moment als einen Wendepunkt für die Menschen, die wieder in die Politik hineingezogen wurden, weil sie glaubten, dass endlich ein bedeutender Wandel bevorstehe.

Seth erklärt, dass sogar er, wie Millionen andere auch, Trump tatkräftig unterstützt habe, weil er glaubte, das System würde in Frage gestellt werden.

„Ich habe Donald Trump bei seinem Amtsantritt massiv unterstützt … Ich dachte … er würde antreten … und wirklich dazu beitragen, dieses System zu reformieren.“

Doch wie bei vielen Amerikanern entspricht das, was er derzeit sieht, nicht dieser Erwartung. Und genau da fängt es an, sich seltsam anzufühlen.

Seth fasst es in einem einfachen Test zusammen, den jeder verstehen kann.

„Wenn Donald Trump, sagen wir mal, Gavin Newsom wäre … und er genau dieselben Dinge tun würde, wie würde ich mich dabei fühlen?“

Für ihn bringt diese Frage alles auf den Punkt. Sie zwingt zu Konsequenz. Und im Moment, sagt er, lässt sie ernsthafte Alarmglocken läuten.

Seth warnt, dass Propaganda heute nicht mehr so aussieht, wie man es erwarten würde – nicht so, wie wir es gewohnt sind. Sie kommt nicht von offensichtlichen Feinden. Sie kommt von Stimmen, denen die Menschen vertrauen, und verstärkt eine Version der Realität, die nicht ganz mit dem übereinstimmt, was die Menschen tatsächlich erleben. Das kann verwirrend sein.

Und genau da findet der Wandel statt.

Seth glaubt, dass immer mehr Menschen in eine Erzählung hineingezogen werden, in der das Hinterfragen von irgendetwas, was die Regierung tut, plötzlich dich zum Problem macht.

Ich sollte das Recht haben, meine Meinung dazu zu äußern … aber dann schaut man sich die Kommentare an und sieht Leute, die schreiben: ‚Seth, du bist so ein Schwarzseher … du bist jetzt gegen Trump … haben sie dich gekriegt?‘“

Seine Antwort ist direkt: „Nein … sie haben mich nicht beeinflusst. Ich bin einfach nur rational und logisch.

Seth macht deutlich, dass es bei seiner Unterstützung nie um blinde Loyalität ging. Es ging um Prinzipien. „Permanent pro-Amerika“ zu bleiben bedeutet, denselben Maßstab anzulegen – egal, wer an der Macht ist.

Die Erkenntnis hier ist einfach: Schalte dein Denken nicht aus, nur weil dir die Erzählung vertraut vorkommt.

Von dort aus geht das Gespräch über die Politik hinaus und befasst sich mit etwas Grundlegenderem: wie Informationen selbst gestaltet werden.

Seth argumentiert, dass das, was die Menschen online sehen, kein neutrales Abbild der Realität ist – es ist kuratiert. Manche Stimmen werden verstärkt, andere verschwinden still und leise, und die meisten Menschen merken gar nicht, dass dies geschieht.

Viele Menschen glauben, die Zensur sei vorbei, die Meinungsfreiheit sei zurück. Doch Seths eigene Erfahrung erzählt eine ganz andere Geschichte.

„Es ist lächerlich, wie groß der Unterschied ist … meine durchschnittliche Sendung auf Rumble erreicht 200.000, 250.000 oder mehr Aufrufe … meine durchschnittliche Sendung auf YouTube erreicht 2.000 oder 3.000 Aufrufe.“

Diese Art von Diskrepanz erscheint ihm nicht zufällig.

Er glaubt, dass sie auf etwas Absichtlicheres hindeutet, ein System, das bestimmte Narrative fördert, während andere an den Rand gedrängt werden.

„Sie haben einige dieser Stimmen genommen … und sie haben diese Stimmen hervorgehoben, aber sie unterdrücken weiterhin das, was ich für die wirklich unabhängigen Stimmen halte.“

Im Laufe der Zeit prägt das die Wahrnehmung auf sehr wirkungsvolle Weise.

Die Menschen glauben, sie sähen das Gesamtbild, während sie in Wirklichkeit nur eine gefilterte Version davon sehen. Und das beeinflusst langsam, was sich wahr anfühlt, was sich populär anfühlt und was die Menschen bereit sind, laut auszusprechen.

„Man sieht …, dass vieles davon genau in die Kategorie Social Engineering fällt … die Manipulation unserer Gesellschaft ist nach wie vor lebendig und gut.“

Das ist die eigentliche Warnung hier: Nicht, dass die Meinungsäußerung verschwindet, sondern dass sie gelenkt wird.

Und wenn man das nicht erkennt, lässt man sich leicht beeinflussen, ohne es überhaupt zu merken.

Dieser Gedanke, auf subtile Weise gelenkt zu werden, leitet direkt zum nächsten Teil des Gesprächs über.

Maria untermauert das, was Seth gerade dargelegt hat, mit einem Zitat von Dr. Zelenko, und damit wird die Lage sofort noch bedrohlicher.

„Was sie als Nächstes geplant haben, wird COVID wie ein Kinderspiel erscheinen lassen.“

Das spiegelt wider, was Seth bereits gesagt hatte. Dass die eigentliche Sorge nicht nur darin besteht, was gerade geschieht, sondern darin, was dadurch als Nächstes in Gang gesetzt wird.

„Die Auswirkungen dieses Krieges laufen zufällig genau nach dem Drehbuch der neuen Weltordnung.

Aus Seths Sicht geht es hier nicht um ein einzelnes, isoliertes Ereignis. Es geht um ein Muster.

Krisen erzeugen Druck. Druck macht die Menschen eher bereit, Veränderungen zu akzeptieren, die sie normalerweise ablehnen würden. Und mit der Zeit werden diese Veränderungen zur neuen Normalität.

Energie ist der Bereich, in dem er dies am deutlichsten sieht.

„Jetzt haben wir diesen Krieg, der einen massiven Schock für die globalen Energiesysteme verursacht hat … ist das die perfekte Ausrede … um damit anzufangen, das Fahrverhalten der Menschen zu überwachen?“

Was allein mit Umweltargumenten nur schwer Fuß fassen konnte, könnte nun unter dem Deckmantel der Notwendigkeit eingeführt werden.

Beschränkungen beim Kraftstoff. Beschränkungen der Bewegungsfreiheit. Systeme, die den Verbrauch verfolgen und regulieren. Alles wird schrittweise eingeführt und als unvermeidbar dargestellt.

Und dieselben Leute, die tief in früheren Systemen verwickelt waren, sind immer noch da.

„Das sind jetzt die Leute, die am Tisch sitzen … Gates … Zuckerberg … Bezos … diese selben Leute haben jetzt noch mehr Macht und Einfluss und Kontrolle über unsere Gesellschaft.

Da nimmt die Besorgnis wirklich rasante Ausmaße an.

Es geht nicht nur darum, was gerade jetzt passiert. Es geht darum, wohin das alles führt, wenn sich dieses Muster fortsetzt.

Denn wenn das der Fall ist, wird sich die nächste Phase nicht wie COVID anfühlen.

Sie wird umfassender, tiefer verwurzelt und viel schwerer zu bekämpfen sein.

Als sich das Interview dem Ende näherte, wandte sich das Gespräch der Frage zu, die sich viele Menschen bereits stellen: Was macht man eigentlich mit all dem?

Seth bringt es auf den Punkt: Es geht um etwas Einfaches, das jedoch leicht übersehen wird. Es dreht sich alles um die Einstellung.

„Ich glaube, einer der wichtigsten Ansätze dabei ist … einfach sicherzustellen, dass man die richtige Einstellung hat.“

Von dort aus definiert er das gesamte Konzept der Vorbereitung neu. Keine Angst. Keine Panik. Keine Extremszenarien.

Sondern Freiheit.

„Bei der Vorbereitung geht es darum, so zu leben, dass man sich außerhalb ihres Kontrollsystems befindet.“

Diese Idee steht im Mittelpunkt von allem, was Seth sagt. Denn das eigentliche Problem ist seiner Ansicht nach nicht nur, was diese Systeme tun könnten. Es geht darum, wie abhängig die Menschen für ihr grundlegendes Überleben von ihnen geworden sind.

„Wenn du jemand bist, der jede Woche zum Supermarkt gehen muss … was passiert, wenn das System zusammenbricht?“

Da wird es real. Essen, Wasser, Energie – alles läuft über Systeme, die die Menschen nicht kontrollieren. Und sobald dein Zugang von diesen Systemen abhängt, kann er eingeschränkt werden.

„Wenn du dich auf ein großes, zentralisiertes … System verlässt, um deine Bedürfnisse zu erfüllen … ist das eine Schwäche.“

Anstatt also zu versuchen, jedes mögliche Ergebnis vorherzusagen, konzentriert er sich auf etwas Praktischeres.

Abhängigkeit reduzieren. Alternativen aufbauen. Fang dort an, wo du kannst.

„ „Lerne ein paar Bauern kennen … fang an, diese Beziehungen aufzubauen.“

Dort landet das Gespräch. Nicht in der Theorie, sondern im täglichen Handeln. In Beziehungen. In kleinen Schritten, die dir mehr Kontrolle über dein eigenes Leben geben.

Denn wenn die Lage unsicher erscheint, hat nicht derjenige den Vorteil, der das System am besten versteht. Den Vorteil hat derjenige, der nicht vollständig davon abhängig ist.

Dieser Unterschied entscheidet darüber, wer sich anpassen kann und wer nicht.

Wir möchten uns bei Seth Holehouse dafür bedanken, dass er heute bei uns ist – und vor allem möchten wir uns bei Ihnen dafür bedanken, dass Sie zuschauen und Ihrer Pflicht nachkommen, sich zu informieren, während so viele andere sich dagegen entscheiden.

Sehen Sie sich die gesamte Folge unten an:

Quellen: PublicDomain/vigilantfox.com am 03.04.2026

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10 comments on “Der „Great Reset“ ist da: Bereiten Sie sich jetzt vor (Video)

  1. Das Muster, das „Seth“ beschreibt, ist das des Wahlversprechens. Ein erprobter Trick um auf Wählerfang zu gehn. Nach der Wahl sieht die Sache anders aus.
    Nach dem Großen Reset wird es keine Bauern mehr geben. Da muß der „Seth“ dann dem Bezos-Bezelbub die Aufwartung machen.
    Der „Seth“ will uns was vormachen. Und Verantwortung für sein Handeln ist bei ihm unterentwickelt.
    Das kann man so nachholen: Zunächst gestehe man sich ein, daß man wiedermal auf ein Versprechen reingefallen ist. Das fühlt sich nicht gut an, aber nur so kann man ein Versickern im Unterbewußtsein (Vergessen) verhindern.
    So kann sich das Bewußtsein weiterentwickeln. Der Trigger dafür ist fast immer wenn man erkennt Fehler gemacht zu haben.

  2. Für einen Erwerbsminderungsrentner wie mich ist das alles obsolet, denn wenn das System, aus welchen Gründen auch immer, sagt: „Du kriegst jetzt keine Rente mehr“, völlig egal dessen, was diverse (nicht nur eine! Bei mir warn´s drei von einander unabhängige!) Ärzte- und Gutachterkommissionen beglaubigt haben „er kann selbsttätig nicht mehr und solang er noch seinen Haushalt alleine führen kann, sich Essen kauft, seine Wäsche wäscht, seine Wohnung pflegt ect. spart uns das Kosten, statt ihn in eine Einrichtung zu stecken, die immens Geld kostet, da sind wir doch fein raus, ihm Rente zu geben zum Bruchteil der Kosten, die er zudem noch selbst erarbeitet hat“ … dann steh ich verdammt blöde da und kann mir direkt ´n Strick nehmen!

    Ich bin auf Gedeih und Verderb angewiesen, daß das System mir die Rente auszahlt. Ich kann nich weglaufen, wo soll ich denn hin, zumal nicht mal fähig zu Fremdsprachen?! Wenn „die“ den Hahn zudrehn bin ich im Arsch! Ich kann nich nach, was weiß ich ich, Ungarn oder in die weiten Ebenen hinterm Ural ziehn, weil dort angeblich die Lebenshaltungskosten billiger seien und in der Hoffnung, da im spärlich besiedelten Gebieten fielen keine Bomben, das geht schlicht nicht (und am letzteren: Herr Putin wird nich einspringen!) Zum einen schon nicht, weil ich deren Landessprachen nicht verstehe, unfähig wäre, mir ´n simples Brot zu kaufen, zum anderen der Abhängigkeit vom Geldfluß durch die Rentenkasse. Dem obendrauf medizinische Versorgung durch Krankenversicherung, bricht das alles weg, wird meine Lebenserwarung auf Monate (!) zählbar! Da brauchst blos ´n vergammelten Zahn haben, denn war´s das, wobei weit vorher schon an Geldmangel verhungert! Bricht das System zusammen, bin ich der erste, der krepiert!

    Nicht minder Horror wäre, sagte „das System“: „Du reißt uns das Maul zu weit auf, Dich entmündigen wir!“ denn verschimmel ich ´ner geschlossenen Psychiatrie, ein Alptraum! Und ich weiß, wie es in einer geschlossenen Psychiatrie zugeht, ob als Kind mehrmals in der DDR (Heim für schwererziehbare Kinder) und später in der BRD als suizidal gefährdeter mit Psychosen … die Freiheit lernt man erst zu schätzen, wenn sie einem genommen wird!

    Da lob ich mir meine bescheidene Wohnung, die ich im Schnitt einmal die Woche verlasse zwecks einkaufen, ansonsten verrammelt und verbarrikadiert bei schwarz verhangenen Fenstern mit dick Kinostor, um dat Elend da draußen nich zu sehn, aber ich bin frei!! Was brauch ich schon groß? Gesellschaft? Um himmels Willen, ich würd durchdrehn, bin froh, wenn mir keiner auf´m Senkel geht und dat bimmeln hier kriegt! (Klingel is sowiso aus, „hab ich so angeordnet!“ Meister Röhrich ;D)

    Warm muß ich´s haben, Strom brauch ich, ´n anständigen Computer (statt zig Geräte), alles ist bezahlt wie Miete, Internet, GEZ, im Kühlschrank ist Essen und ich bin´s zufrieden! Ich langweile mich ganz bestimmt nicht, andere können nicht so leben, werden depressiv, fangen an zu saufen und nehmen Drogen, ich hingegen bin daran glücklich!

    Deshalb ärgere ich mich ja auch immer so, wenn ich ma raus muß, zwecks einkaufen oder zum Arzt (den ich vor Ort nich kriege, sondern auf „Weltreise“ gehn muß ins nächste Bundesland, kein Witz!!) Wenn ich dann nur schon das Treppenhaus seh, wo migrantische Mieter ihre Reklame einfach in´n Flur schmeißen, die Haustür unten knallen, das die jedes Mal kaputt is, bei sanierter DDR-Platte! Damals hat man von sowas geträumt, statt im Lehmkaten zu hausen bei Plumpsklo überm Hof ohne (!) warm Wasser, mit Hacken kloppen um die Ratten zu verscheuchen, dat ´se einem nich hochspringen und in ´n Hintern beißen! So war´s in der DDR!

    Und sagst was, bist ´n Nazi! Nein, bin ich nich, ich bin darin lediglich „spießig“ ich mag´s ordentlich, ich achte und wertschätze meine Mietwohnung, mach viel selber, statt ´n Hausmeisterservice zu belästigen, als gehörte die Wohnung mir, statt Mieter! Da muß nur einer ´ne Kippe reinschmeißen (Reklame im Treppenhaus, siehe oben), denn brennt dat Treppenhaus und wir hüppen aus ´de Fenster direkt in den Tod! … ich schweife wieder ab, aber um verstanden zu werden, muß man das ganze Bild betrachten, nich halb! Das sind so die Kleinigkeiten, die sich summieren. Kommt da oben drauf dann aber noch Unsicherheit aus Politik, ist das Maß rasch voll und platzt im cholerischen Anfall auseinander. Man muß doch nu wirklich nich alles mit Gewalt kaputt machen!! (siehe Deindustrialisierng, Gehirnwäsche, impfen mit genverändernden zusammengerührten Giftcocktails, sagst was bist dran ect. ect. das is dann rasch zu viel! Das muß doch nicht sein!)

    1. @Gastleser aka Der Joker, du kannst in unserer Gesellschaft überleben, das schreibst du ja ausführlich. An dem Punkt, wenn es zu einem 3. Weltkrieg kommt oder banal zu einem Blackout der wochenlang anhält war es das. Beide Szenarien bedeuten zusätzlich Aufstände, Banden, Plünderungen und Flucht von Leuten die das nötige Kleingeld haben. Ob eine Flucht aber das Überleben garantiert sei mal dahin gestellt.
      Aber zu dir, deine Situation. einschließen, verbunkern, eine mal die Woche raus gehen zum einkaufen ist ok in Friedenszeiten. Was machst du konkret wenn sagen wir es morgen zu einem Blackout kommen würde und die Supermärkte schließen würden oder wenn Aufstände in den Großstädten mehr und mehr werden und ganze Stadtteile von der Lebensmittelversorgung abgeschnitten sind. Du kannst dann in der Wohnung bleiben und auf den Tod durch verhungern warten oder du gehst raus. Du gehst raus, nicht um Nahrung durch Plünderung zu bekommen – was im Rentenalter schwierig ist, sondern du gehst raus um deine Wohnung, deinen Stadtteile dauerhaft zu verlassen. Diese beiden Möglichkeiten hast du. Kannst du gehen, hast du die Möglichkeit zur Flucht.
      Nun besorg dir eine Karte deiner Gegend. Da du in der DDR geboren wurdest, warst du bei der NVA, kannst also mit Karte und Kompass etwas anfangen und hast zumindest militärische Grundkenntnisse. Mit einem Schlafsack und einem Rucksack und einem Leicht-Zeit hättest du schon die notwenige Ausrüstung. Dazu Esbitkocher, ein paar Konserven, Karte, Kompass, Messer usw. und du kannst tagelang draußen überleben. Du musst nur einen Ort auf deiner Karte finden, den du mit deiner körperlichen Verfassung in 1 Tag, maximal 2 Tage mit Übernachtung erreichst und der Abseits jeder Stadt, am besten in einem Wald, an einem Fluss liegt.. Die Fähigkeiten outdoor hast du bei der NVA gelernt. Die Kosten für eine einfache Ausrüstung, Schlafsack, Rucksack, zelt usw. sind gering. Zu Zeiten der NVA hatten nur Offiziere einen Schlafsack, Mannschaften und Unteroffiziere hatten nur eine einfach Wolldecke. Und jeder günstige Schlafsack aus Lidl oder Aldi der bis knapp 0 Grad geht ist also besser als eine Wolldecke wie zu NVA Zeiten. Ultralight Zelte bieten ebenso die Supermärkte vor allem im Sommer an.
      Aber alles ist Kopfsache. Es ist egal, ob du alt bist und Rentner oder einen Stall voll Kinder hast, eine sinnvolle Flucht an einem Ort 1-2 Tage Fußmarsch entfernt ist für jeden machbar – aber man muß es wollen. Oder man will es nicht, findet zig Ausreden, dann bleibt nur in der Wohnung zu verhungern.

      1. @Reisender

        Vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort, aber da muß ich einiges korrigieren, da haben Sie leider ein völlig falsches Bild und Einschätzung. Als die Wende war, war ich 16, mithin habe ich nie bei der NVA gedient, den Drill hätt ich nicht überlebt. Auch vormilitärische Ausbildung im Sinne Schulfach Zivilverteidigung (ZV) durchlief ich nicht, das wurde genau zu dem Zeitpunkt des Umbruches an den Schulen ausgesetzt. Schulfach Sport wurde ich stets mit 5 (die schlechteste Note, 6 gab´s in der DDR nicht) bewertet, später mit „kann nicht bewertet werden“.

        Werdegang in der DDR war blanker Horror, auf psychische Art. Einmal mit 4, ein weiteres Mal mit 7 „Heim für schwer erziehbare Kinder“ aber nicht solch Horroranstalten wie Jugendwerkhof, sondern vollgepumpt mit Psychopharmaka nebst zur Mutter „Wir wir wissen nicht, was Sie haben, das Kind ist völlig normal“ danach ganz sicher nicht mehr! Eindrücklich in Erinnerung als 4 jähriger Stahlgitterbetten mit hochziehbaren Gittern,da drinnen warst wie im Käfig, Räumlichkeiten mit vergitterten Fenstern. Nach 2. Auffenthalt dort mit 7 zurück in der Schule pures Mobbing und Ausgrenzung „Behini ist aus´m Beklopptenheim zurück“ und Lehrer die mitmachten, kann man sich vorstellen, welch Brot ich fristete.

        Nach der Wende in den Lehrausbildungen (ich hab mehrere abgeschlossene Facharbeiterbriefe) wurde mir von verschiedenen Seiten nachgesagt, ich hätte zwei Gesichter, ein betont höfliches und ein extrem bösartiges. Das stimmt durchaus, anerzogenes Dukmäusertum und ein militaristesches im Selbsterhaltungstrieb, ich geh über Leichen, das stimmt. Nicht aus Bosheit, sondern „latsch mir auf´m Schwanz, lernst mich mich kennen, ich kann anders, ganz anders!“ Das rührt einer völlig verkorksten Kindheit, geprägt von Ausgrenzung und Mobbing, sozial völlig unfähig, stets Einzelgänger, bis heute, weil die Persönlichkeit frühkindlich falsch programmiert wurde, das kriegt man nicht mehr raus. Höhnend wurd mir in der DDR im Abschlußzeugnis (9. Klasse POS bestanden, Abgang, ich bin damit ein Mittelding zwischen Hauptschul- und Realschulabsolvent) bescheinigt, das ich eine hohe Intelligenz hätte, die ich durch betont höflichem Auftretens nich genutzt hätte und dessen bei gleichaltrigen auf Ablehnung stieß, persönliche Konflickte stünden im Vordergrung, was für Arschlöcher! Die haben mich doch selber so zersetzt!!

        Musterung BRD Intelligenztest trat man an mich heran, ob ein Irrtum meiner Schulbildung vorläge, ich zeigte Ergebnisse Zitat „mindestens eines Abiturienten“, war dessen sehr peinlich berührt, da kriecht einem die Scham hoch! Gemustert als „T7“ (also kann noch den Sargdeckel hochhalten), wurd durch Irrtum als „T1“ verwendet. Über Sturmbahn mußt ich nicht, da wär ich eh nie rübergekommen, diese Gelenkigkeit habe ich garnicht, noch weniger die körperliche Kraft, ich hab dünne Frauenarme und filigrane Mädchenhände, ich kann mühelos Kinderuhren tragen. Also da is nix an körperlicher Kraft, eine Waffe kompensiert fehlende Schlagkraft. Der Grund mangelnder körperlicher Kraft wurde erst viel viel später, bedingt durch schweren Schlaganfall mit damals ungewöhnlich 41 festgestellt: angeborener Herzfehler, Loch im Herz, ich erreich gar nich die Sauerstoffsättigung, deshab bin ich so schwächlich. Sport ist und war immer für mich Qual, bleiernder Erschöpfung, klar: sind die Sauerstoffreserven im Blut erschöpft, geht nix mehr. Ich bin ´n Kandidat: „ich komm an, aber nicht in vorgegebenen Zeiten, ich brauch erheblich länger“, Ehrgeiz is da, aber körperliche Leistungsfähigkeit is halt stark eingeschränkt. (Wie im Film von Eddy Murphy „Moon-irgendwas“ da der Roboter Bruno Zitat: „Kannst Du nicht schneller laufen? – Ich bin ein achtundsechziger, das ist meine Höchstgeschindigkeit!“ (falls das wieder irritiert: ich bin Baujahr 74) Aber exakt genauso: drück mir wie dem solche Kanonen in die Hand, denn lauf, weil dann hab ich meine „Sternstunde“! ;D

        Ich bin also vereidigt (Gelöbnis) auf die Parlamentsarmee, die Bundeswehr. (daher auch Veteranenabzeichen), ehrenvoll entlassen, bei Nichtverlust des Dienstgrades (OG a.D.) ohne ATN (nicht bestanden, Stirnhöhlenvereiterung, mußte aus´m Manöver rausgezogen werden, sonst wär ich drauf gegangen). Damals schon so, nu stelle man sich das heute als nunmehr 52 jähriger vor, welche Überlebenschancen ich „da draußen“ hätte: gleich Null. Ich brauch zwingend „Infrastruktur“ also minimum Dach über´m Kopp, in der Natur im Zelt überleb ich vielleicht im Sommer, nich aber im Herbst oder gar Winter! Da werd ich rasch krank und dann rafft mich ´n simples Schüpfeli dahin, das geht ruck zuck, denn war´s das.

        Ich bin vom Wesen her militaristisch, aber nich wie die „harten Kerl´s“ wie die „Glatzen“ in ihren Heimatschutzgehabe der Pfadfinder, sondern eher wie halb zivilisierten, die „Prepper“. Entspechend such ich bevorzugt die Flucht, statt Konfrontration, ich riskiere nicht meine ohnehin schon spärlichen Recurcen, auch wenn ich durch Kompensation durch Waffen die Überlegenheit hätte, so dumm bin ich nich, den „John Wayne“ zu geben. Wie ein U-Boot: „niemand sieht mich – sicherlich (!), niemand hört mich – hoffentlich (!) … Heimlichkeit! Aufzutauchen und den Feind zu überraschen, ohne das er eine Ahnung hat, das ich da bin!“ Wie die Säuger bei den Dinos: oben laufen die Monstrositäten und tief unter der Erde wühle ich rum. ^^ Alles andere, da kann ich mir genauso gut ´ne Zielscheibe auf die Brust malen.

        Entsprechend auch: ich kann in so einem Szenario nich ´n Haufen Krempel mitschleppen, wie Konserven: „Lebensmittelbeschaffung vor Ort, niemals im Marschgepäck!“ Auch nicht „bunkern“, das kann ich nicht verteidigen, das würd man mir spielend alles wegnehmen, ich muß aber aber beweglich bleiben, Standorte wechseln können, wenn ich wenigstens „´ne Stunde mehr Überlebenszeit“ rausschinden will !

        Und ja, mit´m Kompass kann ich umgehen, nich aber wegen falsch vermuteter NVA, sondern Grundschulunterricht DDR „Heimatkunde“. Ein Kompass is aber unnötig, ich brauch mir nur die Bäume zu betrachten (die Wetterseite), dann weiß ich auch, wo Norden is. Kompass is da zusätzlich mitgeschlepptes Gewicht, „Dekadenz des Wohlstandsverwöhnten“, wichtiger is ein Messer mit starkem Klingenrücken, das die Klinge nich abbricht, aus minim 300´er VA-Stahl, der künstliche „Reißzahn“ des Menschen. Darf nich rosten, muß funktionsgängig bleiben wenn´s im Dreck liegt, das sind die Matherialanforderungen die ich daran stelle. Das Messer ist das wichtigste überhaupt (aber erklär das mal so Puperzen wie Nancy Faeser), die alte reißt einem noch die Fingernägel aus! Nicht verkehrt ist eine kleine Pflanzschaufel, (statt großem Klappspaten) die is leichter und erfüllt genauso ihren Zweck. Ich beitze ein Zelt und eine platzsparende Teleskop-Kinderangel aus Glasfieber. Sinnvoll wäre (hab ich nich, muß ich unbedingt noch beschaffen) eine Federdruck(also mechanisch basierte) Luftdruckwaffe, die kannst zur Not auch mit kleine Steinchen laden, damit kann man Kleintiere, wie Mäuse oder Katzen jagen, das macht satt. Aber was nützt einem das alles, wenn oben bei Systemzusammenbruch ´ne Drohne, ausgestattet mit KI, Wärmebild und MPi Jagd auf einen macht?! Denn is das alles nur ´n schlechter Witz!

        Ich hoffe, ich konnte damit ein exakteres Bild „zeichnen“. Ich bin im Arsch, bräche das System zusammen! Ich habe zudem nich nur die Optik eines pubertären Kindes, sondern auch das Wesen, ich bin ein Fantast. Ich unterscheide mich lediglich davon durch die Erfahrung aus Jahrzehnten, das habe ich einem Kind vorraus. Was Sie zudem irritierte: ein Erwerbsminderungsrentner is kein Altersrentner, ich bin, wie gesagt 52. Wohnsitz verlegt in eine Kleinstadt, wo ich, käme es drauf an, rasch raus in die Natur komme. Bei Zusammenbruch niemals in Städten oder Siedlungen wie Dörfern bleiben! Man muß weg von den Menschen! In der Kindheit habe ich viel durch so genanntes „ströpern“ gehen erkundet, ich weiß wo natürliche Quellen sind. Unauffällige Kleidung (ich bevorzuge im Zivilleben schwarz, dadurch bin ich jederzeit schon richtig ausgestattet), weils zum Leben gehört und festes Schuhwerk, ich bevorzuge „Knobelbecher“ weil sie dem Fuß einen festen Stand bieten, wo man nich „umknickt“. Einen gebrochenen Fuß kann man nich gebrauchen in der Not! Daher lauf ich heut schon so rum, weil dadurch hab ich alles schon, worauf´s ankommt. Ein ganz wichtiger Rat aus der Bundeswehr war: warme Kleidung und darin unbedingt vermeiden zu schwitzen. Die Bewegung muß angepaßt sein, nich zu schwitzen, schwitzen is tödlich „da draußen“! Was „Espitkocher“ betrifft, is ähnlich wie beim Kompass: unnötiges Gerödel, Feuer machen is da eh nich, denn kannst gleich winken „huhu hier bin ich, hasch mich ich bin der Frühling“ ^^ Lieber Chlortabletten, die, sowas is wichtig, Sandfilter filtert keine Keime raus! Kenntnisse über Trichinen, Spuhlwürmer sind wichtig. Und was Raucher betrifft (bin selber Raucher): is nich! Das riecht man kilometerweit! Lieber ´ne ein Liter Buthangasbuddel mit Reglerventiel, mit dem Gas kann man sich ohne Qual über´n Jordan bringen, verlierst das Bewußtsein ohne zu erbrechen, irgendwann bleibts Herz stehn.

        Das alles sind keine Ausreden, sondern Fakten ins Auge blicken. Und dem obendrauf: es läuft nie im Leben so, wie man´s sich plant oder ausmalt! „Irgendwas is immer und wenn, denn kommt auch immer alles, im Sinne: Bein gebrochen reicht nich, denn grüßt die Blutvergiftung!“

      2. Also lieber Joker, ich schreib dir jetzt mal ein paar Grundsätze. Vergiss als erstes diese ganze DDR Jugend, mach da einen Strich drunter und hak es ab. Gehen wir nun in die Zukunft und egal ob Finanzcrash und Aufstände oder Blackout und Plünderungen oder 3. Weltkrieg mit Kriegsschauplatz Deutschland. In all diesen Szenarien musst du zum überleben deine Wohnung verlassen, bei einem Blackout kannst du Glück haben, dass es nur wenige Tage sind, es können aber auch Wochen sein oder wenn Plünderungen und Banden die Straßen beherrschen oder der 3. Weltkrig begonnen hat für immer. Ich setze mal voraus, dass du noch so gut zu Fuß bist, das du einige Stunden spazieren gehen kannst – das solltest du mehrmals wöchentlich trainieren. Optimal wäre ein Fußmarsch von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Für Menschen von vor 100 jahren völlig normal, für heutige Menschen die Autos und Bus gewohnt sind fast unmöglich. Trainiere also, geh so viel wie möglich zu Fuß, versuch Bus usw. zu vermeiden. Wenn du kannst und ein Fahrrad hast benutze auch das. Ein Fahrrad hat sich in Kriegs- und Kriesengebieten als Goldwert für eine Flucht raus gestellt. Hinten 2 Gepäcktaschen und schon brauchst du auch keinen Rucksack mehr zu tragen. Aber vorsicht, verlierst du auf einer Flucht dein Fahrrad oder musst es aufgeben und du hast deine ganze Ausrüstung in den Gepäcktaschen, dann stehst du blank dar. Rucksack mit leichtem Gepäck und alles was wichtig und die schwere Ausrüstung so am fahrrad, dass du mit einem Handgriff die Gepäcktasche abnehmen kannst.
        Du brauchst im Grunde einen Rucksack, einen Schlacksack, eine Isomatte, ein Zelt. Damit kannst du schon mal überall schlafen. Eine Isomatte ist wichtig damit die Bodenkälte von deinem Schlafsack abgehalten wird. Isomatten haben R Werte, ein R Wert von 2,5 bedeutet das die Isomatte bis 0 Grad isoliert. Ein R Wert von 3,2 wäre beispielsweise -5 Grad. Deine Isomatte sollte als mindestens einen R Wert von 2,5 haben, höher wäre natürlich besser.
        Schlafsack, da brauchst du keine hunderte von Euros auszugeben für einen Dauenschlafsack (der draußen eh Unsinn ist, weil, wenn Daune nass ist ist sie nass, was bedeutet du hast in der Nacht keinen Schlafsack und das kann dich umbringen. Syntetik Schlafsack ist also besser, leider größer als Daunenschlafsäcke, aber imme rnoch ganz ok). Ein einfacher Schlafsack aus dem Lidl oder von Aldi, die bis 0 Grad warm halten gibt für etwa 25 Euro. 0 Grad sollte er haben. Von der Größe passt der in etwa gerade in eine Aldi-Plastiktüte. Zelt, auch hier reicht ein ganz einfaches, das leicht vom Gewicht ist und möglichst klein zusammen faltbar ist und in den Rucksack passt. Solche Zelte gibts als Utra-Light im Sommer auch immer bei Lidl, Aldi und werden als Festival Zelte verkauft. Der gribe Unterschied bei zelten Wurfzelt oder Zelt mit Stangen und Heringen. Ein Wurfzelt hat auch Stangen, steht aber überall, selbst in Gebäuden kann man ein Wurfzelt aufstellen. Zelt mit Stangen und Heringen müssen gespannt werden über Schnüre und die Heringe, geht also nur im Wald. Es gibt aber auch Wurfzelte die zusätzlich Ösen haben wo man Schnüre einfädeln kann und zusätzlich Heringe benutzen kann, damit wird ein Wurfzelt Wind- und Sturmfest. Isomatten gibts oval oder eckig, da schau bei ebay was du da findest, achte aber auf den R Wert von mindestens 2,5, also bis 0 Grad.
        Alles was wichtig ist an Papiere, Ausweise, Rentenbescheide, Krankenversicherung, Zeugnisse usw. Mach davon beglaubigte Kopien und dann alles in einen Schnellhefter und in Folie wasserdicht verpacken. Handelt es sich um einen Blackout, eine Hochwasserflut usw. können diese Dokumnete hilfreich sein, wenn dein Wohnung oder dein Stadtteile zerstört wird.
        Rucksack sollte einer sein den du gut tragen kannst, er sollte 40l Größe haben. Gibts auch ab und zu bei Aldi, Lidl oder ebay oder gebraucht Bundeswehr Rucksacke. Aus dem baumarkt brauchst du noch ein Stück Gummiplane in der Größe deiner Isomatte. Diese Gummiplane kommt notfalls direkt auf den Waldboden, schutzt deine Isomatte vor spitzen Ästen. Gummiplane Baumarkt reicht, etwas teurer wäre Elefantenhaut von der Bundeswehr, gibts bei ebay.
        Bis zu diesem Punkt bist du preislich 100 Euro los, evt. etwas mehr. Das Geld musst du ausgeben, wenn du es nicht hast, die Ausrüstung nach und nach kaufen bist du alles zusammen hast.
        Thema Unterkunft haben wir. Jetzt Verpflegung. Essen und Wasser. Für Essen nimm einige Konserven mit Eintöpfen, das ist am billigsten. Es gibt auch spezielle Outdoor Nahrung, wo man nur Wasser hinzugeben muss, aber das geht richtig ins Geld. Ein paar Konserven, das du 2-3 Tage was zu essen hast reichen auch. Bundeswehr EPA oder US Army „Ready to EAT“ Pakete wäre eine Alternative, sind aber nicht billig. Wasser, du brauchst eine längliche Wasserflasche, am besten aus Metall (oder eine dünne kleine Themoskanne) zum trinken oder auch zum abkochen von Wasser über dem Lagerfeuer Und eine zweite kleine Wasserflasche im Rucksack, dazu bietet sich die Bundeswehr Wasserflasche an. Wasser trinke nie pur aus Flüssen oder Seen, du weißt nie ob da Keime drin sind oder grad ein Tier drin gestorben ist und verwest. Wasser entweder abkochen oder einfacher mit Micropur reinigen. Micropur gibts Flüssig der als Tabletten. Musst du im Rucksack haben. Jetzt fehlt noch das Feuer. 2 Stück Big-Feuerzeuge, und 2 Päckchen Streichhölzer. Feuerstahl wäre eine Alternative, aber Feuerzeug reicht aus. Als Kocher wäre das einfachste ein Bundeswehr Esbit Kocher. Bewährtes Kochgerät, dazu ein paar Päckchen Esbit. Alternative Gaskocher, Nachteil: Gewicht mit den ganzen Kartuschen. Esbitkocher ist praktischer. Messer, Gabel, Löffel wirst du ja haben, Campingbesteck oder Bundeswehr Besteck brauchst du nicht unbedingt.
        Jetzt das leidige Thema Messer. Optimal sind 2 Messer. Einmal das schweizer Taschenmesser (mit Korkenzieher, Version mit Korkenzieher um gesammeltes Holz mit Schnur umwickeln und mit Korkenzieher tragen) und ein Outdoor Messer. Das Messer sollte durchgehende Klinge haben. Das Messer ist mehr Werkzeug als Kochwerkzeug. Heringe schnitzen oder Feuerholz klein schlagen (Batoning) oder ein Fisch mit ausnehmen. Die beiden Messer müssen keine teuren Teile sein. Vom schweizer Taschenmesser gibts beispielsweise beim Lidl (gabs letzte Woche) Clone für 5,99 Euro. Ebenso gabs auch Outdoor-Messer für 5,99 Euro mit einem Holzähnlichen Griff, aber mit durchgehender Stahlklinge. Wenn du Zeit hast und beides mit einem Schleifstein scharf machen kannst hast du 2 sehr brauchbare Messer die völlig ausreichen.
        Bis jetzt ist dein Rucksack gut gefüllt. Hin zu kommt aber noch Ersatz Unterwäsche, Ersatz Socken und wenn Platz ist ein leichter warmer Trainingsanzug für die Abendstunden. Dann können deine Klamotten vom Tag trocknen und du hast am lagerfeuer einen warmen Trainingsanzug an.
        Bequeme Schuhe, die gut zum tragen sind, nicht zu schwer und womit man auch über eine nasse Wiese gehen kann oohne das die Socken nass werden. Eine strapazierfähige Hose, am besten Militärhose und eine strapazierfähige Jacke und vielleicht eine dünne Plastik-regenjacke zum drüber ziehen. Hose und Jacke sollen keine tarnfarben haben. Kann bei einer Flücht negativ sein.
        Diesen Rucksack hast du also gepackt zuhause stehen. Kommt ein Blackout, kommt ein Hochwasser, kannst du mit diesem Rucksack flüchten und lange überleben,
        fehlen tut im Rucksack noch WC Papier, Hygnieneartikel, Medikamente, etwas stabile Schnur, eine kleine Taschenlampe mit Batterien, evt. eine Stirnlampe für Abends, ein Erste Hilfe Päckchen, ein Kompass, eine Karte deiner Umgebung.
        Ein Kompass brauchst du! Du kannst dieses Wetterseiten-Ding an Bäumen vergessen, Das funktioniert nicht immer. Außerdem brauchst du deinen kompass wenn du stur in eine Richtung marschieren willst um einen Punkt auf der Karte zu erreichen. Kartenmaterial gibt es als DTK 25 von ganz Deutschland. Die topografische Karte ist 1:25.000 und ich glaube die kostet um 10 Euro und gibts in jeder Buchhandlung. Benutzung Karte Kompass, dazu gibts reichlich Seiten im Internet:
        karte kompass grundlagen
        eingeben bei google und dann kommen genug Seiten. Karte Kompass das Wissen brauchst du, du musst wissen wo du bist, wo du hin willst und wie du da hin kommst, das ganze bei Tag und auch bei Nacht. Ebenso wie du Hinternisse, Felsen, Schluchten mit dem Kompass umgehen kannst usw.
        Bis hier hin hast du vielleicht 150 oder 170 Euro ausgegeben, hast aber eine kleine brauchbare Ausrüstung die dir das leben retten kann. Nun noch ein Wort zur Flucht. Deine Karte, studiere sie, lerne deine Umgebung im Umkreis von sagen wir 10km sehr gut kennen. Wohnst du in einer Stadt, überlege wie du schnell im Notfall zu Fuß und/oder mit dem Fahrrad raus aus der Stadt kommst. Weg von Hauptstraßen, benutz Seitengassen, Schleichwege um die Stadt zu verlassen. Suche dir einen ersten Zielpunkt außerhalb der Stadt, wo du mindestens 1 Nacht verbringen kannst, dich ausruhen kannst und der sicher ist. Diesen ersten Zielpunkt solltest du im Notfall sofort anlaufen. In der Stadt bricht das Chaos aus, du bist dann längst an deinem ersten Zielpunkt in Sicherheit, kannst ausruhen, die Lage beobachten usw. natürlich kleines Fernglas, kleine Batterieradio macht dann Sinn. Kommt aber auf deinen Rucksack an und ob da noch Platz ist. Interessant ist die Option an deinem ersten Zielpunkt einen kleinen Plastikbeutel zu vergraben, 2 Glas-Flaschen Wasser, 2 Konserven mit Eintöpfen, so sparst du dein Essen im Rucksack. Vom ersten Zielpunkt solltest du in deiner Tagesmarsch-Entfernung die du auch schaffst einen zweiten Zielpunkt haben, ein zweites Versteck. Dann bis du schon weit weg von der Stadt und schon mal recht sicher. Auch dort kannst du für den Notfall Wasserflaschen und Konserven verbuddeln. Das zweite Versteck sollte so gut geschützt und versteckt sein, dass du dort wirklich einige Tage bleiben kannst. je nach lage, Blackout, Plünderungen, Weltkrieg muss man dann hier sehen, wie man weiter vorgehen will. Ob man im 2. Versteck bleiben will oder sich durchschlagen will in ein anderes Bundesland oder ein anderes Land usw.
        Hast du deinen Rucksack, deine Karte dann üb das. Stopp die zeit, wie lange du brauchst von deiner Wohnung zum ersten Versteck.
        Das mal so als tiefe Grundlagen und zur Orientierung was du so an Ausrüstung unbedingt brauchst.
        Viele Grüße und viel Glück beim durchschlagen

      3. Essgeschirr hab ich vergessen. Teures aus Titan muss nicht sein, Gut und brauchbar ist das Bundeswehr Essgeschirr, kannst raus essen oder drin kochen.
        Damit sollte ich das wichtigste an Ausrüstung aufgezählt haben.
        Interessant wäre noch eine kleine klappbare etwa 30cm große Astsäge, Lidl hab ich mal welche gesehen für unter 5 Euro. Ein Handbeil außen am Rucksack würde noch Sinn machen. kommt aber darauf an wie schwer dein Rucksack ist und was du tragen kannst. hast du noch Platz, ein Handtuch, Waschlappen, ein paar Arbeitshandschuhe. Dann solltest du das wichtigste haben.
        Ach so das wichste hab ich natürlich vergessen: die Wollmütze. Du brauchst eine Wollmütze, hält den Kopf warm, selbst im Schlafsack wird der Kopf schon warm gehalten.
        Und ein Arschleder ist auch hilfreich. Im Grunde ist das ein etwa 40x40cm großes Stück Leder (oder Kunstleder). Bist du unterwegs, willst dich kurz ausruhen, auf einen Baumstamm oder einem Findling, setz dich auf das Arschleder und deine Hose wird nicht nass oder dreckig. So ein Stück leder oder Kunstleder bekommst du umsonst beim nächsten Altkleidercontainer. Aus einer alten jacke oder mantel so ein Stück rausschneiden und ab in den Rucksack, oberste Tasche (oberste Tasche griffbereit: Arschleder, Karte, etwas abgerolltes WC Papier im wasserdichten Zip-Beutel, Erste Hilfe Päckchen, Tafel Schokolade)

  3. Aktuell gibt es auffällig viele XXL – Angebote in den Geschäften, während man in den USA wieder mal ein 1,2 Millionen Quadratfuss Lager abgefackelt hat !

    Ich denke diese Angebote sind für die armen Menschen, damit es noch keinen Hungeraufstand gibt. Aber eines ist sicher, die Preise werden bald schon durch die Decke gehen. Viele glauben das Schlimmste ist schon vorbei, leider haben sie absolut keine Ahnung von der Weltwirtschaft, denn es hat noch nicht einmal angefangen !

    Die gesamte israelische Führung hat aktuell Israel verlassen, was kommt nun ? Was ganz grosses ? Vielleicht sehen wir ja bald ob es Atombomben gibt oder …. Europa hat noch rund 5 Tage, dann wird es richtig bunt ! Und ich sage es hier noch einmal, wer immer noch keine Reserven hat, der hat selber Schuld ! Wenn alles so bleibt wie es jetzt ist, wird nicht nur Nahrung in den kommenden 24 Monaten mindestens 500 % teurer werden !

    Solange viele Schiffe dort fest stecken nützen Alternativrunden nichts, das macht es also noch schlimmer. Die Frachtpreise sind von 60K Dollar pro Tag auf nun rund 300K Dollar pro Tag gestiegen, also rechnet selbst ! Das wird sich bald durch die gesamte Wirtschaft ziehen !

    Und mal ehrlich gesagt, sich jetzt noch vorbereiten, das schafft man nicht. Kaum wer hätte das Geld dazu mal eben so Nahrung für mindestens 3 Jahre zu kaufen, ganz zu schweigen von all dem Rest, der noch kommen müsste. Wichtig sind zudem uA. Gaskocher und Petroleum Leuchten ! 😉

    1. Können sich Nutztiere auf den Schlachthof vorbereiten? Nein.
      Können sich Nutzmenschen auf ihre Ernte vorbereiten? Vermutlich kaum.

      1. Uwe, es liegt immer daran ob du dich schlachten lässt, manche Tiere hauen auf dem Weg zum Schlachthof einfach ab ! Man lies das immer wieder mal und es gibt auch öfters mal Tiere die auf dem Weg zum Schlachthof vorzeitig einfach von selber gehen. Seitdem ich immer mal welche einkorbe und von Standort A zu B um trage, habe ich auf dem deutlich längerem Weg zum Schlachthof keine Verluste mehr.

        Und auch Nutzmenschen können sich wehren, denn wenn alle nur den Kopf in den Sand stecken, dann akzpeptiert man etwas das man nicht akzeptieren müsste !

        Wenn du also weisst wie sie dich fangen wollen, dann musst du vorher schlauer und gut vorbereitet sein, um eben genau diese Möglichkeiten nicht zu bieten !

        Ich habe es schon so oft gesagt, sie werden die Menschen über den Hunger in die Lager treiben. Wenn du Parameter so verschiebst das gewisse Ereignisse die Folge sind, erkennt die Masse nie das es genau so geplant war. Seit Jahrtausenden handeln sie schon so aus dem Schatten heraus ! Schau doch hin, sie zerbrechen die Lieferketten, erst die Ukraine mit Start in 2014, dann 2020 Covid, dann ein verstärkter Ukrainekrieg ab 2022, nun der Irankrieg. Alles was anbricht bricht weiter, alles was zerbrochen ist bleibt kaputt ! Durch die ganzen Teuerungen überall wurde zudem der Mittelstand ausgelöscht, genau der ist es, der noch was bewegen konnte und wie schön passt da die Bankenkrise von 2008 ins Spiel, die ich übrigens schon Mitte 2007 vorher gesagt hatte ?

        Uwe, es gab die Zeit wo einige der obersten Eliten der Meinung waren es gibt zu viele Menschen und sie kamen zu dem Schluss das die USA daran Schuld haben. Seitdem werde die USA systematisch zerstört. Die USA konsumiert heute viel, aber die produzieren kaum noch was. Viele Bauern mussten aufgeben, Billy Boy kauft dann uA. die Flächen auf, aber von da kommt keine Nahrung mehr. Wer das verstanden hat, der weiss doch, die gefährlichste Waffe ist die Nahrung bzw. der Hunger und damit kannst du ALLES kontrollieren !!!

        Wenn Hunger dir nichts kann, bist zu zu 70 % schon mal im sicheren Bereich ! Geld ist die zweite Waffe, aber wenn du nicht hungern musst ist Geld eher nicht ganz so wichtig. Man liest oft die Massen kommen aus der Stadt auf das Land um sich Nahrung zu suchen, aber was wäre wenn man die Städte abriegelt und gar niemanden mehr heraus lässt, weil man ja alle da hinein haben will ? 😉

        Man sollte auch damit rechnen das sie dir den Anbau von Nahrung auch noch verbieten werden, auch dafür sollte man im Kopf vorgefertigte Pläne haben ! Wie wollen sie Bienen oder bereits stehende Obstbäume verbieten ? Auch Pilze können gut satt manchen und man kann sie sich selber recht versteckt anbauen. Es gibt so viele Wege die man im Ernstfall nutzen kann. Wer sagt das alles klappt eh nicht, hat es ja nicht einmal versucht.

  4. Weltwirtschaftsforum sagt, Wasser, Boden und Sauerstoff sollten nicht unendlich zugänglich sein. Sie sind Vermögenswerte, die in die globale Wirtschaft einbezogen werden sollten.

    > Das ist der Weg den die Tokenisierung ebnet ! Billy Boy sagte ja einmal, der Sauerstoff wird knapper werden und nicht mehr für alle reichen. Interessant dazu ist, sehr zeitnah kam sogar ein Film dazu heraus ! Die Lunge der Welt ist das Meer, wenn sie da was einleiten ist es also machbar die Algen zu zerstören ! Die Urwälder holzen sie ja eh schon für Pellets und Windräder wie am Fliessband ab. 🙁

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