🇮🇷🚀 Iran lehnt Trumps Angebot ab und ändert die Kosten für die Straße von Hormus – neue iranische Mautregelung

Iran zieht die Schrauben in der Straße von Hormus weiter an. Nach Informationen, die in einem aktuellen Gespräch mit dem geopolitischen Analysten Pepe Escobar veröffentlicht wurden, hat der iranische Oberste Nationale Sicherheitsrat zwei weitreichende Entscheidungen getroffen:

Das jüngste Gegenangebot von US-Präsident Donald Trump wurde demnach vollständig zurückgewiesen – gleichzeitig sollen Gebühren für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus künftig ausschließlich in iranischen Rial bezahlt werden.

Die Informationen stammen aus dem Gespräch Escobars mit seinem Gastgeber, der nach eigenen Angaben über direkte Kontakte zur iranischen und pakistanischen Führung verfügt. Escobar erklärt zu Beginn, der Kanal habe direkten Zugang zu Spitzenvertretern beider Regierungen und erhalte von dort sensible Informationen.

Wer durch Hormus will, soll Rial kaufen

Die erste Entscheidung betrifft unmittelbar die wirtschaftliche Kontrolle über die Straße von Hormus.

Bisher habe Iran für Transitgebühren unter anderem Zahlungen in chinesischen Yuan akzeptiert. Auch russische Währung und Kryptowährungen seien diskutiert worden. Damit soll nun Schluss sein.

Nach Darstellung im Gespräch habe der iranische Sicherheitsrat entschieden, künftig „nichts anderes als iranische Währung“ zu akzeptieren. Das bedeutet: Wer die Straße von Hormus passieren will, müsste zunächst iranische Rial auf dem Markt erwerben und anschließend damit die verlangte Transitgebühr bezahlen.

Die wirtschaftliche Absicht dahinter wird im Gespräch offen beschrieben: Die erzwungene Nachfrage nach Rial soll die iranische Währung stützen und gleichzeitig harte Fremdwährung in die iranische Wirtschaft bringen. (🇮🇷🚀 Iran bietet Trump vor den US-Wahlen ein Abkommen an – Trump plant 90tätiges Verbot für Dieselexporte)

Abwicklung über China statt über den Westen

Noch weitreichender ist der zweite Teil des Plans.

Die Zahlungen sollen nach Darstellung der Gesprächspartner über chinesische Finanzinfrastruktur abgewickelt werden. Konkret wird das chinesische grenzüberschreitende Zahlungssystem CIPS genannt.

Escobar erklärt, Iran wolle sich damit vollständig vom westlichen Zahlungssystem lösen und stattdessen über das chinesische System arbeiten. Yuan könnten beispielsweise über CIPS in Rial umgewandelt werden.

Damit würde die Straße von Hormus nicht nur zu einem Instrument iranischer Energie- und Sicherheitspolitik, sondern zunehmend auch zu einem Instrument der Währungspolitik. Iran würde seine geografische Kontrolle über eine der wichtigsten Energierouten der Welt nutzen, um internationale Nachfrage nach der eigenen Währung zu schaffen und gleichzeitig westliche Finanzkanäle zu umgehen.

Trump bekommt aus Teheran ein kategorisches Nein

Die zweite Entscheidung des Obersten Nationalen Sicherheitsrates betrifft unmittelbar die Verhandlungen mit Washington.

Trump hatte über Katar ein Gegenangebot an Teheran übermitteln lassen. Nach Angaben des Gesprächspartners wurde dieses Angebot vom iranischen Sicherheitsrat wenige Stunden vor der Sendung „kategorisch“ zurückgewiesen.

Über den genauen Inhalt des amerikanischen Gegenangebots macht er ausdrücklich keine Angaben. Er erklärt jedoch, ihm sei mitgeteilt worden, dass Iran keinen einzigen Bestandteil akzeptiert habe.

„Nothing in the counter offer was accepted. Not a thing“, heißt es im Gespräch. Nach Darstellung der Gesprächspartner wurde die iranische Antwort von Aussenminister Abbas Araghchi an den pakistanischen Aussenminister Ishaq Dar weitergegeben, der anschließend Steve Witkoff informierte.

Die Botschaft aus Teheran: Iran will sich weiterhin ausschließlich an die bereits vereinbarten Grundlagen und seine zuletzt formulierten Bedingungen halten.

Drei Bedingungen für die Öffnung von Hormus

Im Gespräch werden drei zentrale iranische Bedingungen genannt:

Die amerikanische Seeblockade müsse aufgehoben werden, die Sanktionen müssten fallen und Iran müsse mindestens zwölf Milliarden Dollar erhalten. Werden diese Bedingungen erfüllt, soll Iran nach Darstellung der Gesprächspartner bereit sein, innerhalb von sieben Tagen die Straße von Hormus wieder zu öffnen.

Eine vollständige Rückkehr zum früheren Zustand wäre das allerdings nicht. Iran hält ausdrücklich daran fest, künftig Gebühren für die Durchfahrt zu verlangen. Wie diese Abgabe bezeichnet werde, spiele für Teheran keine Rolle. Im Gespräch wird die iranische Position unmissverständlich wiedergegeben:

„You can call it whatever you want, but it’s going to be a toll to cross the Strait of Hormuz.“

Man könne es nennen, wie man wolle – für die Durchfahrt durch Hormus werde eine Gebühr fällig.

Der diplomatische Kanal steckt fest

Escobar zieht daraus eine weitreichende Schlussfolgerung: Die diplomatische Schiene zwischen Washington und Teheran sei vorerst praktisch tot.

Sein Gesprächspartner widerspricht nur teilweise. Pakistan spreche weiterhin mit den beteiligten Seiten und versuche gemeinsam mit anderen Akteuren, einen Ausweg zu finden. Doch das amerikanische Gegenangebot sei vollständig abgelehnt worden.

Gleichzeitig beschreibt das Gespräch Iran als militärisch auf eine weitere Eskalation vorbereitet.

Nach Angaben aus iranischen Kreisen verfüge Teheran über militärische Fähigkeiten, die bislang noch nicht eingesetzt oder öffentlich gezeigt worden seien. Sollte erneut eine militärische Aktion von Israel ausgehen, werde die Antwort nach dieser Darstellung erheblich härter ausfallen als bisher.

Iran und Jemen werden als ein Konflikt betrachtet

Escobar betrachtet die Auseinandersetzung um Iran nicht isoliert vom Krieg im Jemen.

Für ihn bilden beide Fronten ein zusammenhängendes geopolitisches Paket. Eine diplomatische Entwicklung auf der einen Seite habe unmittelbare Auswirkungen auf die andere.

Pakistan und China versuchen nach Darstellung des Gesprächs intensiv, eine weitere Eskalation zu verhindern. Pakistan unterhalte außergewöhnlich enge Beziehungen zu Iran, während China wiederum eng mit Pakistan verbunden sei. Der chinesische Außenminister Wang Yi stehe regelmäßig mit Ishaq Dar in Kontakt; Dar wiederum spreche teilweise mehrmals täglich mit Araghchi. Ziel sei weiterhin, einen diplomatischen Ausweg zu finden.

Parallel dazu verschärft sich jedoch der Krieg zwischen Saudi-Arabien und Ansarallah im Jemen. Pakistan hat nach den Angaben im Gespräch Truppen in die südlichen Regionen Saudi-Arabiens nahe der jemenitischen Grenze verlegt. Diese sollen ausschließlich defensiv eingesetzt werden und nur reagieren, falls sie unmittelbar angegriffen werden.

Hormus wird zum Währungshebel

Die beiden iranischen Entscheidungen verändern nach Darstellung des Gesprächs die bisherige Ausgangslage erheblich. Teheran weist das amerikanische Gegenangebot zurück und hält an seinen Bedingungen fest. Gleichzeitig will Iran seine Kontrolle über Hormus mit der eigenen Währung verbinden.

Damit würde aus der Transitgebühr ein zusätzlicher wirtschaftlicher Hebel:

Wer durch Hormus will, soll bezahlen. Wer bezahlen will, soll Rial kaufen. Und die Abwicklung soll nicht mehr über das westliche, sondern über das chinesische Finanzsystem laufen.

Iran International berichtet:

Der Iran hat gestern nur eine einzige Ankündigung gemacht. Sie lautete schlicht:

Wir werden die Reichweite unserer Raketen erhöhen.

Es dauerte nicht einmal 24 Stunden nach dieser Ankündigung, bis der US-Sender CNN und die britische BBC Eilmeldungen verbreiteten:

USA ziehen nach neuer Bedrohung alle Bomber der Air Force von britischem Stützpunkt ab.

Ja, Sie haben richtig gelesen. Die USA haben sämtliche Flugzeuge von ihrem Stützpunkt in England abgezogen. Man muss sich nur vor Augen führen, wie groß die Angst der Amerikaner vor den Raketen und Drohnen des Iran ist. Der kroatische geopolitische Analyst Alex Krainer sagte heute:

Dennoch droht Trump dem Iran morgens wie abends mit Vernichtung, während der Iran diese Drohungen nicht einmal ernst nimmt.

Mag der Iran die Drohungen der USA auch nicht sonderlich ernst nehmen – die USA haben die Drohung des Iran definitiv ernst genommen und innerhalb von 12 Stunden alle Flugzeuge von dem englischen Stützpunkt abgezogen. Warum haben sie das getan?

Der iranische geopolitische Analyst Nima Alkhorshid erklärte:

Weil wir in der Realität sehen, dass der Iran alle amerikanischen Stützpunkte in seinem Umfeld zerstört hat oder gerade zerstört.

Der amerikanische Militäranalyst Colonel Anthony sagte heute in der Sendung von Mario Nawfal:
Amerika droht nur, während der Iran Taten folgen lässt.

Der iranische Außenminister bekräftigte gestern erneut:

Amerika kann dieses Problem nicht mit militärischer Gewalt lösen.

Ich vermute jedoch, dass es nicht nur um die Reichweite der Raketen geht. Auch iranische Geheimdienstagenten sind in England sehr aktiv, und ich glaube, dass Amerika auch davor Angst bekommen hat.

Das ist die Realität. Je eher der bürgerliche Trump und das imperialistische Amerika dies begreifen, desto besser ist es für die Welt.

Sollte eine neue Kriegsrunde beginnen, wird sonst jedes Land der Welt darunter leiden. Die arabischen Scheichs wird es am schlimmsten treffen. Doch letztendlich kann Amerika nicht gewinnen.

Denken Sie nur einen Moment darüber nach: Warum ist Amerika in Vietnam einmarschiert? Um die dortige Kommunistische Partei zu zerschlagen. Amerika hat diesen Krieg verloren. Welche Partei ist also heute in Vietnam an der Macht?

Die Kommunistische Partei!

Amerika ging nach Afghanistan, um die Taliban zu vertreiben. Nach zwei Jahrzehnten kehrte Amerika heim. Wer regiert nun Afghanistan?

Ebenjene Taliban!

Auch im Iran wird Amerika nichts ausrichten können. Letztendlich wird die derzeitige Regierung nur noch stärker werden. Doch die Amerikaner lernen einfach nicht dazu. Ich glaube jedoch, dass der Iran ihnen diesmal eine Lektion erteilen wird. Der amerikanische Professor Robert Pape sagt es immer wieder:

Eine „Oktober-Überraschung“ steht bevor.

Das bedeutet, dass der Iran diesen Oktober für eine Überraschung sorgen wird. Ich kann nicht sagen, ob der Iran tatsächlich noch in diesem Monat eine Überraschung bereiten wird oder nicht. Eines lässt sich jedoch mit Sicherheit sagen: Wenn schon eine einzige Drohung des Iran ausreicht, um Amerika dazu zu bewegen, all seine Flugzeuge aus dem tausende Meilen entfernten England abzuziehen – wie will Amerika dann die Sicherheit seiner arabischen Verbündeten in Westasien gewährleisten?

Diese Länder liegen in unmittelbarer Nachbarschaft zum Iran! Selbst wenn die arabischen Scheichs – diese Sklaven des imperialistischen Amerikas – es wollten, könnten sie sich nicht mehr auf Amerika verlassen.

Amerika hat schon Mühe genug, seine eigenen Flugzeuge in England in Sicherheit zu bringen. Und ausgerechnet sie sollen für die Sicherheit von Saudi-Arabien, Katar, Kuwait und den VAE sorgen! Mit anderen Worten: Amerikas Hegemonie (Vorherrschaft) in Westasien steht hier und jetzt vor dem Ende.

Quellen: PublicDomain/uncutnews.ch am 07.10.2026

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2 comments on “🇮🇷🚀 Iran lehnt Trumps Angebot ab und ändert die Kosten für die Straße von Hormus – neue iranische Mautregelung”

  1. Das Thema ist vielschichtiger als man denkt. Trumpeltier hat bestimmt einige seiner Satelittenwaffen bereits über den Iran stationert. Trump wird verheerende Zerstörung bringen im Iran, der Nachteil bei einem Einsatz dieser Waffen ist das alle Menschen in der Region in einem Dilemma feststecken die ihre ideologischen Ansichten hinten anstellen lassen. Trump wird diese Menschen ob Araber Sunniten Schiiten Türken Kurden Syrien Afrikaner Asiaten zu einem Bollwerk gegen die USA anwachsen lassen. Sie könnten als nächstes getroffen werden.

    Wir müssen abwarten was die USA initiiert. Mit den herkömmlichen Waffen kann der Iran nicht besiegt werden.

    Der Aggressor wird am Schluss sein eigenen Untergang unterschreiben. Viele vergessen die Reparationen die dann geleistet werden müssen. Für verschmutzte Strände seewege Flora Fauna ob Land zur See.

    Soll der Iran das begleichen oder doch die USA und Israel, als Aggressor?

    Iran wollte 300 Mrd. Das dürfte wohl bald vom Tisch sein

    Ich denke die USA kann da noch so 2- 3 Billionen an Wiedergutmachung leisten, die amerikanische Bevölkerung wird das richten. 40 Billionen sind doch was für den Kaffee, oder

    Meine Einschätzung, Trump kann nicht bis nach den Zwischenwahlen warten, da er zwar indirekte verblendete Unterstützung auch von den Demokraten bekommen würde, nur mit ein paar mehr Nackenschläge bei den Entscheidungen.

    Wenn er vor den Wahlen angreift und der Vergeltungsdchlag kommt, hat er über ein Befehl Kriegrecht die Möglichkeit diese Stiefel zu entfliehen, was zu Eskalation weltweit führt.

    Trump hat nur ein kleines Zeitfenster vor den 3 November wann ist Vollmond in diesem Monat und passt der zu den luzerferischen kaballen zahlensalat. Das dürfte der Wunde Punkt für die Eskalation sein. Danach nein Wahrscheinlichkeit gering.

    Vergessen wir nie es stehen 40 billionen auf dem Spiel.was noch schwerer zu betrachten ist das der Dollar immer noch stark ist woher kommt diese Stärke wenn der iranische rial so stark abgewertet wurde und in diesem Wert keine Reparationen Entschädigungen eingepreist sind der Rial dürfte damit viel stärker sein als zuletzt. Was sagt das uns wenn eine Währung durch Erpressung abgewertet werden kann. Ist diese Währungssystem noch zeitgemäß?

    Woher nimmt der Dollar seinen Wert aus glaube auch morgen nicht Dollar zu haben der aufgebläht wird, weil man seinem eigenen Land Währung misstraut, ist dieses Misstrauen dann nicht auch ein form der politischen Nötigung der Regierungen, welches sie nicht der Öffentlichkeit mitteilen dürfen. Wie einst die Bank of England oder die Rothschild Dynastie Verbrechen…

    Man kann nur hoffen das es konventionell bleibt.

    Der Westen ist fertig.

  2. Hallo. Nun ,der westen ist noch lange nicht fertig. Die usa und andere ,haben noch nicht mal angefangen. Das heist nicht ,das ich manche sachen gut finde. Allerdings ,wird ,hier wiedermal schnell vergessen. Wann sind die usa denn jetzt ,pleite!? Wann, gibt es denn jetzt kein öl mehr!? USw… Eskalation,ist doch toll,steht sogar auf dem dinar,eh dollarschein. Den tag,will ich erleben, wo israel oder die usa, reparationszahlungen macht. Was wird das hier eigentlich, ist morgen , auch die sonne der mond, und umgekehrt!? Der iran,schaufelt sich so langsam sein eigenes grab, so sieht es aus. Sujektiv und objektiv ist ein grosser unterschied. Achso, und wenn wir schon dabei sind , können die amerikaner , den indianer ,auch alles wiedergeben, nur mal so, weil sie es haben. Du driftest ab, novatime. Irgendwie ,geht es immoment vielen so. Wo liegt das wohl dran. Impfungen, 5G, k.a. gruss

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