🇩🇪 ⚙️ BRD: Mit kleingeistigen Zielsetzungen kann Deutschland nicht gesunden

Wie kann man erwarten, dass die Deutsche Bahn jemals wieder pünktlich operieren wird, wenn das selbstgesteckte Ziel nur 65 Prozent Pünktlichkeit ist? Schon die Zielvorgabe muss 100 Prozent lauten. Wann es soweit sein wird, ist eine andere Sache, aber das Ziel muss 100 Prozent sein. Alles andere ist ein Eingeständnis der eigenen Unfähigkeit. Von Peter Haisenko 

Dass die Deutsche Bahn in einem jämmerliche Zustand ist, muss hier nicht extra ausgeführt werden. Dass es eine Herkulesaufgabe ist, ist auch klar, nachdem die Bahn während der Ära Merkel „auf Verschleiß“ gefahren worden ist. Aber warum wurde dieses Ziel derart niedrig angesetzt?

Es geht mal wieder um Geld. Und nein, es handelt sich dabei nicht um das Geld, das für die Renovierung benötigt wird. Es geht um die Boni für die Bahn-Manager. Die erhalten schon Boni, wenn die Pünktlichkeit größer 52 Prozent ist und das ist für sich schon ein Skandal. Wenn dann das gesteckte Ziel von 65 Prozent erreicht wird, gibt es noch einen Extrabonus.

Es müsste genau anders herum sein. Jeder Prozentpunkt unter 100 Prozent Pünktlichkeit müsste den Managern analog vom Gehalt abgezogen werden. Alles andere ist Förderung der Unfähigkeit. Jetzt haben wir eine Idee, warum nur 65 Prozent die Zielvorgabe ist.

Werfen wir nun einen Blick auf die Migration. Dass die BRD schon länger durch die massive Zuwanderung Kulturfremder überfordert ist, steht außer Zweifel. Die Regierung verteilt dazu Baldrian. Stolz wird vermeldet, dass die Anzahl der neuen, ja der neuen Asylanträge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 35,4 Prozent gesunken ist.

Im Nebensatz erfährt dann der Wissbegierige, dass die Folgeanträge um 47,2 Prozent gestiegen sind. Die absoluten Zahlen werden nur versteckt gennant und für 2026 sind das bereits 39.646 Erstanträge und 16.901 Folgeanträge. Betrachtet man die Gesamtsituation sind das 56.547 Anträge zu viel.

Die Frage steht im Raum, wie es sein kann, dass überhaupt noch Migranten ins Land gelassen werden, die kaum Chancen haben, als Asylanten anerkannt zu werden. Ebenso wird immer wieder an die große Glocke gehängt, dass ein paar Tausend Abschiebungen durchgeführt worden sind, von einigen hunderttausenden Ausreisepflichtigen. Wir reden folglich über eine einstellige „Erfolgsquote“. Auch in diesen Fällen muss das Ziel 100 Prozent sein, sowohl bei Zuwanderung als auch Abschiebungen.

Bei Ausreisepflicht müsste die Alimentierung eingestellt werden

Tatsache ist, es kommen weniger, aber es kommen immer noch mehr, als Deutschland vertragen kann und die Abschiebezahlen sind eine Bilanz des Versagens. Zu allem Überfluss werden auch Ausreisepflichtige großzügig alimentiert. Wohnen, Essen, Taschengeld. Warum sollte sich da ein „Illegaler“ befleißigen, seine angeordnete Ausreise anzugehen?

Auch hierzu ist meine Forderung, sämtliche Zahlungen und Zuwendungen für diesen Personenkreis einzustellen und zwar ebenfalls zu 100 Prozent. Bestenfalls wäre ein Karenzzeit tolerabel von ein bis zwei Monaten. In welchem Land könnte ein Ausreisepflichtiger erwarten, alimentiert zu werden, wenn er der Ausreisepflicht nicht umgehend nachkommt?

Und wie soll er dieser Pflicht nachkommen? Genau so, wie er eingereist ist. Im Fall USA mit dem Flugzeug, Schiff oder zu Fuss, wenn es um Mexiko geht, und im Fall Europa/Deutschland eben zu Fuss. Alles andere ist Augenwischerei oder vorsätzlicher Betrug an denen, „die schon länger hier sind“. Warum dürfen Syrer immer noch hierbleiben, die vor Assad geflohen sind, nachdem Assad schon seit Jahren nicht mehr in Damaskus herrscht?

Betrachtet man die Bautätigkeit der öffentlichen Hand in der BRD, kann man sich nur mit Grausen abwenden. Es beginnt mit der terminlichen Planung. Da muss man nicht beim Berliner Flughafen anfangen oder Stuttgart 21. Allenthalben werden Fertigstellungsziele genannt, die so weit in der Zukunft liegen, dass der Eindruck entstehen könnte, dass die Fertigstellung gar nicht angestrebt wird. Ganz gleich, ob es sich um Neubau handelt oder die Reparatur des Bestands.

Die Fertigstellung der zweiten S-Bahn-Röhre in München ist mittlerweile bis 2035 immer weiter nach hinten gerückt. Da stellt sich doch die Frage, wie es möglich war, U- und S-Bahn 1972 zur Olympiade in ein paar Jahren zu bauen. Wo ist da der Fortschritt geblieben, im besten Deutschland aller Zeiten.

Ein Beispiel, das keines sein darf

Man betrachte zu diesen stümperhaften Vorgängen die Brücke über den Kertsch zur Krim. Da hat doch Russland tatsächlich die längste Brücke Europas innerhalb zwei Jahren fertiggestellt, inklusive Planung. In der Zeit schafft das in der BRD niemand, selbst wenn es „nur“ um die Reparatur einer Brücke geht.

Auch diese Terminplanungen sind für sich schon ein Versagen, denn sie machen Vorgaben, die viel zu lange Zeit geben und dann wieder und wieder nicht eingehalten werden. Auch hier müsste gelten: Jeder Tag, der über die – sowieso schon zu langenTermine – hinausgeht, muss den versagenden Managern vom Gehalt abgezogen werden.

Krieg, Waffenstillstand oder Frieden

Seit mehr als einem halben Jahrhundert lebt der größte Teil der Welt im Waffenstillstand. Nicht im Frieden. In der Ukraine wird vom Westen Waffenstillstand gefordert ebenso, wie in Palästina.

Russland wird gescholten, weil es keinen Waffenstillstand zulässt, sondern vielmehr nur einen dauerhaften Frieden akzeptiert. Frieden, der die Ursachen des Kriegs überwunden hat. Man erinnere sich an 2014/15, als der ausgemachte Waffenstillstand von Kiew und der NATO nur benutzt wurde um aufzurüsten für den nächsten Waffengang. Genauso würde der nächste Waffenstillstand von Kiew und den europäischen Kriegstreibern ausgenutzt.

Waffenstillstand ist eine Chimäre. Jeder Waffenstillstand trägt den nächsten Waffengang in sich, eben weil die Kriegsgründe nicht beigelegt sind, weil es keine Einigung zum Frieden gibt. Wer folglich Waffenstillstand fordert anstatt Frieden, will keinen Frieden, sondern die Option offenhalten für den nächsten Krieg.

Ausnahme ist hier das „Friedensdiktat von Versailles“, das fälschlicherweise Friedensvertrag genannt werden soll. Das hatte schon 1920 der französische Marschall Foch erkannt: „Das ist kein Frieden. Es ist ein Waffenstillstand auf 20 Jahre.“ Wie recht der kluge Mann behalten sollte. Und warum war das so?

Weil England seine Kriegsziele gegen das Deutsche Reich nicht ausreichend erreichen konnte, mit diesem ersten Krieg. Wir sehen folglich auch hier, Waffenstillstand oder ein hinterhältiges Friedensdiktat ist die dümmste, oder raffinierteste Vorgehensweise, mit der dauerhafter Frieden verhindert wird.

Darauf wird sich Moskau diesmal nicht einlassen. Russland will dauerhaften Frieden und in Ruhe gelassen werden. Das ist das einzig richtige Ziel und alle NATO-Länder sollten daraus lernen. Wenn, ja wenn die tatsächlich Frieden wollten.

Warum ist das Ziel nicht Null-Prozent?

Doch zurück zur Wirtschaft. Die EZB hat das Ziel von zwei Prozent Inflation gesetzt. Die Frage wird nicht einmal angedacht, warum Null Prozent nicht das Ziel ist. Ach ja, weil das – untaugliche – Geldsystem eben Inflation braucht.

Das wird geradezu als gottgegeben akzeptiert, obwohl gerade Inflation das gesamte System instabil macht und andauernde Reibungspunkte produziert. Zyklische Verhandlungen zu Löhnen sind notwendig und eine zuverlässige Zukunftsplanung ist unmöglich. Ebenso wird es geradezu als Blasphemie behandelt, wenn jemand eine Reform dieses Geldsystems fordert.

Ebenso wird es behandelt, wenn über eine bessere Regierungsform nachgedacht wird, als es „unsere Demokratie“ ist. Helmut Schmidt hat es so gesagt: Demokratie ist alles andere als ideal, aber wir haben gerade nichts Besseres.

Warum denken wir nicht über „etwas Besseres“ nach? Und nein, nirgendwo hat Demokratie dauerhaften Frieden gebracht. Natürlich auch, weil in unserer Demokratie niemand für irgendetwas verantwortlich ist, verantwortlich zeichnen muss.

Wie wünscht sich die Menschheit die Zukunft?

Mit dem Ende des Ersten Weltkriegs wird nicht mehr darüber diskutiert, wie die Menschen sich ihre Zukunft wünschen. Dabei ist es doch ganz einfach. Etwa 95 Prozent aller Menschen wünschen sich ein Leben in Frieden und Wohlstand und wollen nicht fremdbestimmt sein. Tatsächlich ist die Regierungsform nebensächlich, solange sie diesen Zielen gerecht wird. Unsere Demokratie wird es nicht.

Die wird beherrscht von den restlichen fünf Prozent und die sind überwiegend Psychopathen. In den USA ging es den Menschen nie besser als während der 1950er Jahre. In Deutschland konnte während der 1970er Jahre ein Alleinverdiener seine Familie ernähren, ein Auto haben und ein Haus bauen.

Was hat die Demokratie daraus gemacht? Hier wie dort. Und das soll Fortschritt sein? Man betrachte, wie es den Menschen ging unter dem Diktator Gaddafi. Jetzt haben sie Chaos und irgendeine Form von Demokratie.

Wo geht es den Menschen heute besser als vor fünfzig Jahren? Definitiv in China, das immer noch nominal kommunistisch ist. Russland hat auch etwas demokratieähnliches, aber mit einem starken Führer und was der innerhalb der letzten 25 Jahre dort geschaffen hat, kann nur als vorbildlich bezeichnet werden.

Immerhin sind dort 75 Prozent zufrieden mit ihrer Regierung. Im demokratischen Westen hingegen kann ein Politiker frohlocken, wenn er mehr als 20 Prozent Zustimmung für seine Arbeit und Partei erhalten kann.

Da werden dann Koalitionen zusammengebastelt, die niemals gute Ergebnisse hervorbringen können, weil sie einfach nicht zusammen passen. Gibt es noch eine Regierung im Westen, einen Regierungschef, die erstrebenswerte Ziele für ihr Land formulieren, für die sie die Zustimmung einer breiten Mehrheit erwarten können.

Aber die kleben fest an ihrer Macht und wagen es, alle Alternativmodelle als „gesichert rechtsextrem“ zu bezeichnen. Tatsächlich sind die alle unqualifizierte Karrieristen, denen das Wohlergehen ihrer Schutzbefohlenen sonstwo vorbei geht. Donald Trump versuchte es wenigstens und deswegen wird auf ihn eingeschlagen. Von ebendiesen Versagern.

Das Ziel muss Weltfrieden sein

Damit schließe ich mit einem Zitat von Viktor Frankl: „Nur wer sich das Unmögliche zum Ziel setzt, wird das gerade noch Mögliche erreichen.“ Diese 120 Jahre alte Weisheit disqualifiziert alle diese Kleingeister, die mit Minimalzielen Missstände abmildern wollen. Abmildern, nicht abschaffen.

So stelle ich meine „unmöglichen“ Forderungen vor, die das Ziel sein müssen: 100 Prozent Pünktlichkeit für die Bahn. Wohlstand, Freiheit und Frieden für alle. Oder eben einfach das, was leider als Illusion belächelt wird. Weltfrieden! Ohne Frieden ist alles nichts!

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Lesen Sie zu diesen Gedanken die Werke „England, die Deutschen, die Juden und das 20. Jahrhundert“ um zu erkennen, dass es England war und ist, das überall Kriege herstellt und am laufen hält. „Die Humane Marktwirtschaft“ beschreibt ein Wirtschafts- und Finanzmodell, das das Ziel hat, Wohlstand für alle zu schaffen und zuverlässig verhindert, dass sich Oligarchen so bereichern können, dass es sie überhaupt gibt. Wie gesagt, man muss immer das Beste erreichen wollen, damit wenigstens etwas brauchbares dabei herauskommt. Bestellen Sie Beide Werke direkt beim Verlag hier oder erwerben Sie die in Ihrem Buchhandel.

Quellen: PublicDomain/anderweltonline.com am 30.10.2026

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