
Eine Welle hat in Südafrika 150 Menschen von einem Strand ins Meer gerissen. Ein Mensch kam bei dem Unglück in Durban am Freitag ums Leben, 40 weitere wurden leicht verletzt, wie das Nationale Seerettungsinstitut mitteilte. An anderen Stränden der Stadt ertranken demnach zwei weitere Menschen.
Der Katastrophenschutz warnte am Samstag wegen heftiger Sommergewitter vor Überflutungen und weiteren gefährlichen Wellen. Entlang der südafrikanischen Küste am Indischen Ozean herrscht wegen der Feiertage und der Sommerferien derzeit Hochbetrieb.
Wedge Beach in Durban an der Ostküste von Südafrika ist eine beliebte Surfgegend. Wellen sind dort keine Seltenheit. Aber so hohe wie diese schon. Die Behörden sprechen von einer Monsterwelle, die auf den Strand traf, der zu diesem Zeitpunkt von Urlaubern bevölkert war.
(Foto: Eine hohe Welle nahe Kapstadt am Freitag)
Die Welle sei ungewöhnlich hoch gewesen. 150 Menschen wurden von ihr ins Meer gerissen. Die meisten konnten sich schnell wieder retten. 40 allerdings wurden leicht bis mittelschwer verletzt und wurden ärztlich behandelt. Die Wiederbelebung eines weiteren Opfers hatte keinen Erfolg.
Hohe Welle auch in Kapstadt
Auch in Kapstadt haben die Rettungskräfte wegen stürmischer See zu tun: Eine acht Meter hohe Welle traf dort aufs Ufer. Drei Schwimmer wurden gerettet. Durch hohe Wellen wurden einige Uferstraßen von Kapstadt überflutet, mehrere Strandab-schnitte wurden gesperrt. Auch einige Campingplätze in Strandnähe mussten evakuiert werden. Für das restliche Wochenende rechnen die Behörden mit weiteren großen Wellen am West- und am Ostkap, weil es an den Küsten weiterhin stürmisch bleiben soll.
Quellen: PRAVDA TV/APA/tagesschau.de/derstandard.at/sabc.co.za vom 28.12.2014
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