Ausnahmezustand im US-Bundesstaat Oklahoma wegen Waldbränden ausgerufen

Wegen zehn Waldbränden im von einer schweren Dürre betroffenen US-Staat Oklahoma haben in der Nacht auf Sonntag zahlreiche Menschen ihre Häuser verlassen müssen. In einigen Gegenden seien die Beamten von Tür zu Tür gegangen, um Bewohner zum Verlassen ihrer Häuser aufzufordern, sagte Behördensprecher Mike Donegan. Eine genaue Zahl der von Evakuierungen betroffenen Bewohner nannte er nicht.

Ein Feuer nahe der Stadt Luther, rund 40 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Oklahoma City, zerstörte fast fünf Dutzend Wohnhäuser und andere Gebäude. Wegen Rauchschwaden und umliegenden Bränden blieben laut Behörden am Sonntagmorgen (Ortszeit) mehrere Fernverkehrsstraßen geschlossen.

Die Feuer wüten nun seit Tagen in Oklahoma, die derzeitige Gouverneurin von Oklahoma Mary Fallin, hat am Samstag den Ausnahmezustand ausgerufen. Stand Samstag wurden über 54.000 Hektar Wald vernichtet, da Hitze und Dürre den Boden stark ausgetrocknet haben, „hilft nur noch Regen“ so ein Sprecher der Einsatztruppen zur Feuerbekämpfung.

Hilfsgesuche wurde bei den Nachbarstaaten Arkansas, Kansas und Texas eingereicht – doch nur Texas kann dezimiert mit technischem Gerät und Personal unterstützen, da alle drei US-Bundesstaaten selbst mit Feuern zu kämpfen haben. Die extreme Trockenheit hat seit 2011 in 2012 stark zugenommen. Dies ist aber nicht erst seit heute bekannt, sondern ist eine Entwicklung, die sich nun seit zwei Jahren abzeichnet.

Momentan gibt es zehn große Brände und nur sechs verfügbare Löschhubschrauber, die aber nur vier der zehn Feuer löschen können. Einige der Waldbrände sind so abgelegen, dass die Feuerwehr warten muss bis das Feuer die Straße erreicht, um an Ort und Stelle zum Brandherd zu gelangen.

„An einem bestimmten Punkt, wenn der Wind mit 35 km/h bläst und wir haben 43 Grad Celsius und die Luftfeuchtigkeit liegt bei 11% – dann ist es egal, welche Ressourcen sie zur Feuerbekämpfung haben, dann hilft nur noch wenn sich die Wetterbedingungen gravierend ändern“ so weiter der Sprecher.

LaRouchePAC mit einer kritischen Analyse (unsere Medien sprechen von angeblicher Brandstiftung – was für ein verdrehter Quatsch!):

Quellen: PRAVDA-TV/LaRouchePAC/dapd/freiepresse.de vom 06.08.2012

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2 comments on “Ausnahmezustand im US-Bundesstaat Oklahoma wegen Waldbränden ausgerufen

  1. Zitat: „Eine genaue Zahl der von Evakuierungen betroffenen Bewohner nannte er nicht.“

    So einen Blödsinn liest man immer wieder … und das ist Unsinn. Evakuierung bedeutet Entleerung. Man kann vielleicht Häuser, Fahrzeuge, Landstriche und Krankenhäuser usw. entleeren, aber doch keine Bewohner, Menschen oder Tiere?

    (ok, bei Tieren ist die Entleerung wohl noch gängige Praxis = das Ausbluten bei einer Schlachtung). Aber Bewohner sollten besser nicht von einer Schlachtung (Entleerung/Evakuierung) bedroht sein 🙂

    alles Gute,
    Bahi

    1. …zumal der Artikel im Original so klang, als ob eben mal ein kleiner Buschbrand tobte, nach Brandstiftung?! Das wird noch was im Herbst/Winter geben, nach all den Ernteausfällen…

      Konserven und Selbstversorger liegen ganz vorn 😉

      viel Liebe
      Nikolas 🙂

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