Chinas geheime „Area 51“ Anlage in der Wüste Gobi

Gigantisch große Linien im Sand, geometrische Formen und Gitter: Merkwürdige Google-Earth-Aufnahmen aus China rufen Verschwörungstheoretiker auf den Plan. Was verbirgt die Volksrepublik in der Wüste Gobi?

Wer via Google Earth das chinesische Hinterland unweit der Mongolei überfliegt, stößt auf ungewöhnliche geometrische Muster auf der Erdoberfläche.

Sie sind riesig: Das größte misst 30 mal vier Kilometer, besteht aus feinen Linien und ähnelt einem Gitternetz (Link zu Google Earth).

Die geometrischen Muster, die auf zwei Bildern zu sehen sind, folgen der Formsprache historischer chinesischer Fenstergitter. Offenbar handelt es sich dabei um Muster, die der sogenannten parametrischen Formsprache folgen.

Sie bestehen aus Polygonalen, die durch Trennlinien jeweils in weitere Polygonale aufgespalten werden. Oft werden die Formen dabei so konstruiert, dass sie zur Mitte hin eine dreieckige oder quadratische Form ergeben.

Früher wurden solche Fenster in China anstelle von Glasfenstern verwendet. Sie sollten einerseits für eine gute Durchlüftung in warmen, schwülen Regionen sorgen und andererseits Vögel und anderes Getier aus dem Haus fernhalten. Heute beschäftigen sich Mathematiker und Informatiker damit.

Der Fernerkundungsexperte Stuhrmann vermutet, „dass es sich um spezielle Erkennungsobjekte handelt, die man für militärische Übungen auch noch aus dem All identifizieren können soll.“ Die Strukturen seien so riesig und asymmetrisch und damit so unverwechselbar, „dass sie aus sehr großer Höhe hervorragend zu erkennen sind. Eine Nutzung, die sich auf die Erde beschränkt, dürfte daher unwahrscheinlich sein.“

Ein anderes ist ein 1,7 mal 1,4 Kilometer großes Rechteck, durchzogen von weißen Linien, die Dreiecke und Rechtecke formen (Link zu Google Earth). Fahrzeuge ohne Straßen, Landebahnen und seltsame Flugzeuge (Riesige Rauchpilze über Area 51 in Video festgehalten (Video)).

Auch eine kreisförmige Erhebung ist sichtbar, mit einem Durchmesser von 300 Metern (Link zu Google Earth). Bizarr ist das Beiwerk: Früher sah man bei Google Earth in der Mitte des Kreises vier Militärflugzeuge stehen. Doch nun sind es am selben Fleck nur noch drei Maschinen. Außerdem parken dort mehrere große Fahrzeuge. Befestigte Straßen allerdings gibt es weit und breit nicht.

Dafür aber in der Umgebung zwei weitere Muster, die an eine Start- und Landebahn erinnern (Link zu Google Earth). Eine leuchtet scheinbar ungewöhnlich hell. Drumherum befinden sich mehrere Gebäude und etwas, das ein Hubschrauberlandeplatz sein könnte. Flugzeuge stehen dort aber nirgendwo.

Geheimes militärisches Sperrgebiet oder Radaranlagen-Tests?

Die Satellitenaufnahmen aus China bieten viel Raum für Spekulationen. Kein Wunder, dass die Gerüchteküche im Internet kocht. Sind die unzähligen Linien im Sand Schleichwege für Roboterautos? Handelt es sich um ein geheimes militärisches Sperrgebiet? Testen die Chinesen dort etwa neue Kampfflugzeuge, Artillerie und Radaranlagen? Oder kalibrieren sie ihre Satelliten?

Welchem Zweck diese Anlage mitten in der Wüste dient, glaubt Rainer Stuhrmann erkannt zu haben: „Das ist mit sehr großer Wahrscheinlichkeit eine Peil- und Ortungsanlage. Erinnert mich an ähnlich strukturierte Anlagen aus der Zeit des Kalten Krieges. Man erkennt gut die hochgestellten feinmaschigen Netze in der Mitte und die Strommasten, die deutlich Schatten werfen.“

Ausgerüstet mit dieser Vermutung lässt sich schnell herausfinden: Stuhrmann hat recht. Tatsächlich handelt es sich offenbar um ein Ionosphären-Labor, also eine Anlage, die zur Erforschung hoher Schichten der Erdatmosphäre und zur Wettermanipulation genutzt wird (HAARP: Die ultimative Massenvernichtungswaffe – Wettermanipulation zu militärischen Zwecken (Videos)). Solche Anlagen sind unter anderem für Kurzwellen-Funkverbindungen wichtig. Und sie könnten genutzt werden, um fremden Funkverkehr abzuhören.

Eigentlich ist aber längst bekannt, was hinter dem Geheimnis steckt. Denn längst haben Journalisten die Gegend bereist und sogar darüber berichtet. Der Artikel in einer chinesischen Zeitung beschreibt die Region als Testgelände, mit Flughäfen und kleinen Städten.

Die Überschrift allerdings ist ein gefundenes Fressen für Verschwörungstheoretiker: „Besuch des Staatlichen Testschuss-Gebietes: Die geheime ‚Area 51‘ Chinas“ heißt sie.

 

Geheime Alien-Experimente in den USA und China?

Die ursprüngliche Area 51 in der US-Wüste Nevadas war schließlich jahrzehntelang ein sagenumwobenes Geheimnis. Erst 2013 hat die CIA bestätigt, dass es das militärische Sperrgebiet wirklich gibt. Dort testen Air Force und US-Verteidigungsministerium nach offiziellen Angaben neue Flugzeuge.

Doch in Wahrheit, so glauben manche, haben die Amerikaner dort Experimente mit Außerirdischen gemacht. Die Beweise und die Ufos werden angeblich weiterhin versteckt.

Womöglich dient das chinesische Pendant zur Area 51 ja ebenso der Erforschung von Aliens, wie Verschwörungstheoretiker im Internet vermuten. Schließlich hätten die Flugzeuge, von denen zuerst vier und dann nur noch drei zu sehen sind, eine sehr ungewöhnliche Form – auch wenn die Silhouetten doch sehr an veraltete MiGs von Typ 17 oder 19 erinnern.

Die Linien im Sand werden unter dieser Annahme als Botschaften interpretiert, welche die extraterrestrischen Lebewesen aus dem All erkennen können.

Sehr skurril ist der Flugplatz Yaerbashi, der sich auf den Satellitenbildern entdecken lässt. Er besteht aus insgesamt acht zu einem Doppel-X angeordneten Landebahnen von je 900 Metern Länge. Man könnte vermuten, dass hier Flugschüler trainiert werden. Die allerdings könnten nur mit sehr kleinem Fluggerät üben, denn 900 Meter sind für eine Landebahn sehr kurz. Zum Vergleich: Die drei Hauptlandebahnen auf dem Flughafen Frankfurt sind je vier Kilometer lang.

Noch skurriler wird es aber, weil einige Dutzend Kilometer von Yaerbashi ein nahezu identisch ausgelegter Flugplatz namens Yandung zu finden ist. Der allerdings macht, zumindest bei Google Maps, einen ausgesprochen verfallenen Eindruck.

In Yaerbashi verwirren außerdem zwei Details. Zum einen, dass auf einigen der Ladenbahnen Lkw hübsch aufgereiht geparkt sind. Zum anderen, dass auf den nördlichen Landebahnen geometrische Muster zu sehen sind, die sich im umliegenden Gelände in Form von Achten wiederfinden. Welchem Zweck sie dienen, ist unklar.

Was zu sehen ist und was dahinter steckt

China verrät offiziell nicht viel über die Aktivitäten auf dem Gelände – immerhin aber, dass dort 2.200 Experimente mit Bomben und Raketen durchgeführt wurden. Angeblich soll das Testgelände 1958 in enger Zusammenarbeit mit den Sowjets entstanden sein.

  

Oder doch Terrania?

Zur Info für die Jüngeren unter den Lesern: Perry Rhodan ist die Hauptfigur der gleichnamigen Science-Fiction-Romanserie. Seit 1961 erscheinen die Perry-Rhodan-Hefte – mit einer bisher erreichten Gesamtauflage von über einer Milliarde Exemplaren die erfolgreichste Science-Fiction-Serie der Welt.

In der Perrypedia, einer Art Wikipedia für Perry-Rhodan-Fans, gibt es einen Hinweis. In diesem Text wird über Terrania, die „Hauptstadt des Solaren Imperiums und der LFT“ (Liga Freier Terraner), referiert.

Über die heißt es dort: „Terrania bedeckt den größten Teil der ehemaligen Wüste Gobi“. Folgerichtig müssten die bei Google Maps sichtbaren Strukturen also die ersten Bauprojekte für die künftige Megastadt (laut Perrypedia 100 Millionen Einwohner) sein.

Allerdings wäre die Bautrupps dann ziemlich im Verzug. Dem Science-Fiction-Online-Lexikon zufolge wurde nämlich die Stadt bereits 1980 unter dem Namen Galakto City gebaut, um „die vollzogene Vereinigung der Menschheit zu dokumentieren“.

Auch damit wären wir demnach schon reichlich spät dran.

Literatur:

Verschlusssache UFOs

UFOs und Atomwaffen von Robert L. Hastings

UFOs – Generäle, Piloten und Regierungsvertreter brechen ihr Schweigen von Leslie Kean

Geheimdossier UFOs: Die Akten der Schweizer Luftwaffe von Luc Bürgin

Quellen: PublicDomain/SPON/20min.ch/web.de am 27.01.2017

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3 comments on “Chinas geheime „Area 51“ Anlage in der Wüste Gobi

  1. Hat ja Parallelen und Ähnlichkeiten mit den Strukturen von Groom Lake und White Sands…da gibts ja sehr ähnliche Gebilde oder Großformationen die nur aus dem All sichtbar werden.
    Das die Chinesen, Inder und Japaner Kenntnis über ET haben ist ja bekannt.
    Danke für den Hinweis!

  2. Mal angenommen es ist so -dann gibt der Mensch selber damit zu ,wir können ja alleine nix ,wir müssen das von anderen übernehmen ,ja es ist schon cool ein eingeschränktes denken zu haben .

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