Mars: Ein unerklärlicher elliptischer Schatten auf der Oberfläche – Irreführung um das Marsgesicht

Worum könnte es sich bei diesem Phänomen gehandelt haben, das Phobos 2 1989 aufzeichnete? Zu den besonders ungewöhnlichen und bis heute nicht zufriedenstellend erklärbaren Phänomenen, welche die sowjetische Raumsonde Phobos 2 1989 aufnahm und zur Erde funkte, gehört auch der Schatten auf der Oberfläche des Mars.

Diese Aufnahme – ein Screenshot aus der seinerzeit international verbreiteten TV-Berichterstattung über die Phobos 2-Mission auf Basis des von den Sowjets freigegebenen Materials – zeigt, wie es der britische Autor Andy Lloyd formuliert, “eine klar definierte dunkle Kontur auf der Oberfläche des Mars, die man, wie schon in der ersten Nachricht aus Moskau erfolgt, als ‘dünne Ellipse’ beschreiben könnte. […]

Sie unterschied sich in der Tat vom Schatten des Phobos, den Mariner 9 achtzehn Jahre zuvor aufgenommen hatte. Dieser warf einen Schatten, wie er von der unebenen Oberfläche des Kleinmondes zu [erwarten ist], und der eine abgerundete Ellipse bildete, die an den Rändern verschwommen war.”

Der in die Berichterstattung zu Phobos 2 involvierte Raumfahrt-Experte Dr. John Becklake beschrieb dieses Phänomen als “etwas, das sich zwischen dem Raumfahrzeug und dem Mars befindet, weil wir die Marsoberfläche darunter sehen können” und er betonte, wie Lloyd hinzufügt, “dass das Objekt sowohl von der optischen als auch von der (wärmensuchenden) Infrarotkamera [der Sonde] gesehen wurde.”

Wie bereits eingangs festgestellt, konnte auch in den folgenden Jahrzehnten keine plausible Erklärung zur Natur dieser Anomalie gefunden werden, sodass weiter darüber nachzudenken ist, was Phobos 2 damals dokumentiert hat.

Dabei sind auch Spekulationen erlaubt, z.B. ob es sich dabei um ein noch unbekanntes Naturphänomen, oder vielleicht um den Schatten eines unbeobachtet gebliebenen Körpers, etwa den eines fremden Raumschiffs enormer Größe handelt.

Die oben genannten Gründe erklären jedenfalls ohne Zweifel, warum die Sowjets nachfolgend “nicht vorgeschlagen haben, dass die dunkle, ‘dünne Ellipse’ ein Schatten des Marsmondes gewesen sein könnte.” (Glasröhren auf dem Mars (Video))

Irreführung um das Marsgesicht?

Das sogenannte Marsgesicht sah auf zwei von der Viking-Mission aufgenommenen Bildern auf der auf der Sonnenseite liegenden Seite wie ein menschliches Gesicht aus. Später wurden durch die MGS-Sonde Bilder mit höherer Auflösung gemacht, die jedoch nicht voll ausgeschöpft werden konnte.

Obwohl man – im Gegensatz zu den Viking-Fotos – zwei Nasenlöcher erkennen konnte, sah das „Gesicht“ nicht mehr so gut aus und die Skeptiker triumphierten – während es auf Bildern von der Mars-Odyssey-Sonde, von der NASA und der Öffentlichkeit weitgehend ungeachtet, wieder gesichtsähnlicher wurde.

Auf einem vom Mars-Mars Reconnaissance-Orbiter (MRO) am 4. April 2004 aufgenommenen Bild sieht das „Gesicht“ nun wieder „gesichtsunähnlich“ aus.

Dabei spielt sicherlich die Partie eine große Rolle, die auf der auf den Viking-Fotos gemachten Aufnahmen im Dunkeln liegt und auf der neuen Aufnahme total zerfurcht aussieht. Die höchste Auflösung des Bildes beträgt 30 Zentimeter pro Pixel und die Sonne bescheint die Szenerie von links mit einer Höhe von etwa 17 Grad über dem Horizont.

Der amerikanische Plasma-Physiker J. O. Brandenburg erkennt, wie er in seinem Buch „Death on Mars“ schreibt, auf diesem Bild auf der östlichen Seite einen starken erosionsbedingten Einschnitt, der der Länge nach verläuft.

Er erkennt jedoch auch, dass auch das neue Bild das gleiche anscheinend „symmetrische Mauerwerk der Nase“ des Gesichts wie auf vorigen Bildern zeigt.

Auf der Seite des Cydonia-Instituts (Thecydoniainstitute.com), einer privaten Initiative, finden wir einen Artikel von George J. Haas, einem Mitglied der präkolumbischen Society der University of Pennsylvania vom September 2007 (neu bearbeitet 2011), in dem er einige Ungereimtheiten bezüglich des Marsgesichts erkennt.

Er stellt zunächst fest, dass das „Gesicht“ auf diesem Bild in einem sehr dunklen Licht gezeigt wird. Deshalb bearbeitete er das Bild, indem er die Helligkeit und den Kontrast änderte (Rätselhafter Mars: Hinweise auf eine künstliche unterirdische Anlage (Videos)).

Doch kommen wir zu einer Kuriosität: Zwei Tage nach der Einstellung dieses Bildes, äußerte sich der Operations-Spezialist Richard Leis vom HiRISE Operationscenter (HiROC) an der University of Arizona bezüglich des „Marsgesichts“ wie folgt:

„Das genau ist das wirkliche Marsgesicht. Ein mit Felsbrocken übersäter Tafelberg, der nicht durch imaginäre Wesen geschnitzt, sondern durch die langsame, aber stetige Erosion, die durch Wind, Einschläge, physikalischen Felseinbrüchen und vielleicht Temperaturänderungen verursacht ist.“ (Haas nach Richard Leis, HiRISE Blog, Face, (Friday April 13). (http://hirise.lpl.arizona.edu/HiBlog/)

(NASA – https://photojournal.jpl.nasa.gov/jpeg/PIA09654.jpg)

Haas schreibt weiter:

„Irgendwann in den sommerlichen College-Ferien ersetzte das Team der Universität von Arizona das Bild still und heimlich ihr originales umfassendes Bild des Gesichts mit einer „Roh“-Version, die nicht nur an den Ecken beschnitten wurde, sondern auch invertiert ist. […]

Obwohl die umgekehrte Ausrichtung in der verfügbaren Bildlegende des Bildes nicht angegeben wird, würde man, wenn man sich bemüht, weiterzulesen, im zweiten Absatz des bereitgestellten Textes schließlich realisieren, dass das Bild tatsächlich verkehrt herum, mit dem Norden nach unten zeigend, präsentiert wird.“

Das ist schon ein Hammer: Ein zuvor richtig herum eingestelltes Bild vom Marsgesicht wird von einem Tag auf den anderen umgedreht und beschnitten. Welchen Sinn hat das, außer dem, den Betrachter zu verwirren?

Doch lassen wir Haas weitersprechen:

„Nach einer umfangreichen E-Mail-Anfrage wurden die gegebenen Gründe, weswegen das gegenwärtige Bild verkehrt herum gezeigt wird, auf die Tatsache zurückgeführt, dass das Bild nicht bearbeitet war und in seinem Roh-Format veröffentlicht wurde, die eine umgekehrte Ausrichtung hätte, was bedingt sei durch die Kombination des Pushbroom-Imagers und die Süd-Nord-Umlaufbahn der HiRISE-Kamera.

Kurz gesagt sind alle Roh-Bilder, die eine umkehrte Ausrichtung haben, unbearbeitet und umgekehrt. Die Erklärung war in Anbetracht der Tatsache interessant, dass jedes andere HiRISE-Bild, das auf der Arizona-Universität abgebildet wird, bearbeitet ist und mit dem Norden oben präsentiert wird.“

(Das gleiche Bild gedreht und winkelkorrigiert durch Roland M. Horn)

Haas zieht den Schluss: „Ich sehe keinen Grund, ein umgekehrtes Bild von dem Cydonia-Gesicht zu präsentieren, außer dem, die Öffentlichkeit zu verwirren und seine gesichtsartigen Details zu verschleiern.“

Soll hier tatsächlich etwas vertuscht werden, wie es so oft behauptet wird? Ich bin solchen Dingen gegenüber immer etwas skeptisch, aber feststeht:

Auch ich habe mich durch das (umgekehrte) Bild verwirren lassen und mich in meiner damaligen Auffassung, dass das „Marsgesicht“ nur ein Steinhaufen ist, bestätigt gefühlt und mich in diversen Veröffentlichungen entsprechend geäußert… (20-jähriger behauptet vom Mars zu sein – und sein Wissen erstaunt sogar Experten (Videos))

Nach: Roland M. Horn: Rätselhafter Mars -Marsgesicht reloaded. NIBE-Verlag Alsdorf 2017

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Literatur:

Fremde Raumschiff-Startplätze!: Aktivitäten vorgeschichtlicher Astronauten entdeckt. Whistleblower bestätigt Erich von Däniken

Faszination Mars: Eine genauere Betrachtung. Das Gesicht, die Pyramiden und andere ungewöhnliche Objekte auf dem Mars

Marspyramiden und Mondruinen

Life and Death on Mars: The New Mars Synthesis

Quellen: PublicDomain/atlantisforschung.de/dieunbestechlichen.com am 06.04.2018

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