Nike sorgt mit Entscheidung für Empörung – auch Gucci, Prada, Adidas und weitere Marken (Video)

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Nike wird wegen seiner Entscheidung kritisiert, einen aus Anlass des Unabhängigkeitstages mit einer amerikanischen Flagge verkauften Turnschuh vom Markt zu nehmen, nachdem sich der politische Aktivist und ehemalige Spieler in der US-Profiliga NFL, Colin Kaepernick, darüber beschwert hatte.

Der Gouverneur von Arizona, Doug Ducey (Republikaner), gab am Dienstag bekannt, dass er wegen der Maßnahme, den Turnschuh vom Markt zu nehmen, der mit der “Betsy-Ross-Flagge” versehen war, die Rücknahme von Fördergeldern für das Nike-Werk im US-Bundesstaat anordne.

Die Nachricht machte die Runde nach einem Bericht des Wall Street Journal, in dem es hieß, dass Kaepernick zu Nike gesagt habe, dass er die Idee des Schuhs aufgrund seiner Verbindung mit der Zeit der amerikanischen Sklaverei als “anstößig” empfunden habe. Der Schuh sollte angeblich zu einem Preis von 140 US-Dollar [ca. 125 Euro] in den Handel kommen.

“Ich kann meine Enttäuschung über diese schreckliche Entscheidung nicht in Worte fassen. Ich schäme mich für Nike”, twitterte Ducey. “Nike ist eine amerikanische Kultmarke und ein amerikanisches Unternehmen. Dieses Land, unser Regierungssystem und unser freies Unternehmertum haben es ihnen ermöglicht, erfolgreich zu sein.”

Eine Nike-Sprecherin bestätigte gegenüber dem Wall Street Journal, dass es “beschlossen hat, den Air Max 1 Quick Strike Fourth of July nicht zu veröffentlichen, da er die alte Version der amerikanischen Flagge beinhaltete.”

Der Schritt löste heftige Reaktionen aus, einschließlich eines Tweets des Senators Ted Cruz, in dem er die Marke heftig kritisierte und versprach, sie auf unbestimmte Zeit zu meiden.

“Ohhh Jesus. Ich kann nicht glauben, was mit unserem Land passiert ist, das ist einfach traurig. Ich hätte diese Schuhe gekauft, weil ich Amerika liebe, aber Kaepernick & Nike sagen, ich kann nicht”, schrieb die Schauspielerin Kristy Swanson.

Kaepernick, der ehemalige American-Football-Spieler, der die Proteste gegen die Behandlung von Afroamerikanern durch die Polizei anführte, indem er während der Nationalhymne vor den NFL-Spielen kniete, wurde letztes Jahr als Gesicht von Nike bekannt gegeben.

Hier geht es nicht um Turnschuhe, sondern um Menschen, die “überhaupt keine USA wollen”

In nur wenigen Jahren hat sich der Kreuzzug gegen “Hass” in den USA von der Forderung nach der Entfernung von Konföderierten-Flaggen und Denkmälern darauf verlagert, auf George Washington, die Nationalhymne und jetzt sogar die amerikanische Flagge abzuzielen.

Die Entscheidung von Nike, das Turnschuh-Design mit der Originalflagge der 13 Kolonien, die 1776 die Unabhängigkeit von der britischen Krone erklärt hatten, zurückzuziehen, mag zwar wie ein Sturm im Wasserglas erscheinen. Aus einer anderen Perspektive gesehen ist dies jedoch ein alarmierendes Beispiel für einen Trend, der die wenigen verbliebenen Fäden aufzulösen droht, die Amerika zusammenhalten.

Während Kaepernick Berichten zufolge behauptete, dass die Flagge mit Sklaverei in Verbindung steht – die tatsächlich in den dreizehn Kolonien zum Zeitpunkt ihres Aufstands gegen König Georg III. und in den späteren Vereinigten Staaten von Amerika existierte – ist nach dieser Logik jedoch jede amerikanische Flagge unangemessen, denn obwohl die Sklaverei 1865 abgeschafft wurde, bestanden die diskriminierende Gesetze noch bis 1964 weiter, d.h. lange nachdem Hawaii und Alaska die Anzahl der Sterne auf der Flagge auf 50 erhöht hatten.

Erzählen Sie das dem 54. Massachusetts-Infanterie-Regiment, einem rein schwarzen Regiment, das im Bürgerkrieg kämpfte und dem in dem Film Glory gedacht wurde. Erzählen Sie es auch Barack Obama, der bei seiner zweiten Amtseinführung vor nur sechs Jahren die Originalflagge hisste!

Natürlich ist alles in Ordnung, wenn Obama es tut, vom hissen der Betsy-Ross-Flagge bis zum Betrieb von Haftanstalten für illegale Einwanderer. Sie wurde auf magische Weise in ein “Symbol des Hasses” und von “Konzentrationslagern” verwandelt, sobald der Bad Orange Man – auch bekannt als Präsident Donald Trump – die Macht übernahm.

Die liberale “Erklärseite” Vox, die Kaepernicks berichtete Argumentation über die Flagge ignorierte, argumentierte, dass das eigentliche Problem darin bestehe, dass sie seit 2008 “als Symbol der weißen Vormacht”, als “rassistische” Reaktion auf die Wahl Obamas eingesetzt werde.

Laut Vox hatte die Näherin aus Philadelphia namens Betsy Ross sowieso nichts mit dieser Flagge zu tun, sondern die ganze Geschichte sei im Nachhinein erfunden worden. Sicherlich, und George Washington hat nie einen Kirschbaum gefällt, aber er wird immer noch als Gründungsvater Amerikas verehrt, oder?

Natürlich nicht. Anfang dieser Woche entschied die Schulbehörde von San Francisco (Kalifornien), ein “rassistisches” Wandgemälde in Washington zu entfernen, das Sklaven in Ketten und Leichen von Indianern zeigte.

Ironischerweise war das Wandbild selbst eine Stellungnahme der sozialen Gerechtigkeit seiner Zeit – es wurde 1936 von George Arnautoff gemalt, einem kommunistischen Künstler, der unter Diego Rivera studierte und Washington ohne irgendeine Form patriotischer Romantik darstellen wollte. Heute bedeutet politisches Bewusstsein zu haben jedoch, sich bei der Auseinandersetzung mit der Kunst der Vergangenheit genau wie wie die Taliban aufzuführen.

Auch die US-Nationalhymne war nicht vor einer kritischen Betrachtung sicher. Bereits 2017 wurde die Statue von Francis Scott Key – der die Texte für Star-spangled Banner schrieb – in Baltimore verunstaltet, nachdem die liberale Publikation Salon die Hymne und Key selbst als Rassisten denunzierte.

Übrigens wurde Kaepernick berühmt – und laut Vox zu einer “moralischen Autorität” -, als er während der Hymne bei Football-Spielen zu knien begann und erklärte, er protestiere gegen die Polizeigewalt gegen Afroamerikaner.

Geht God Bless America ​durch? Keine Chance. Im April drängten Sportmannschaften darauf, die Erwähnung von Kate Smith zu verbannen – für die Irving Berlin das Lied schrieb und die es jahrelang bei Sportveranstaltungen zum Besten gab -, weil mehrere Lieder, die sie in den 1930er Jahren aufgenommen hatte, “anstößige Texte beinhalten”. Smiths Statue vor der Philadelphia Flyers Arena wurde mit einer schwarzen Plane überzogen und dann komplett entfernt, ebenso wie ihre Aufnahme von God Bless America aus dem Repertoire gestrichen wurde.

Dies ist übrigens dieselbe Arena, in der die Demokraten 2016 ihren Kongress abhielten und Hillary Clinton zu ihrer Kandidatin kürten. Aus irgendeinem Grund haben Smiths Lieder aus den 1930ern damals niemanden gestört.

Kämpfer für politisches Bewusstsein haben auch den Treueschwur ins Visier genommen. Der Schwur wurde 1892 von einem Sozialisten, Francis Bellamy, als Teil eines Marketingtricks zum Verkauf von amerikanischen Flaggen verfasst und ist seitdem zu einem profanen Ritual geworden, bei dem Schulkinder auf die Flagge “und die Republik, für die sie steht” schwören (oder auch nicht).”

Wenn also der Schwur Unterdrückung ist, die Flagge rassistisch ist, George Washington rassistisch ist, Betsy Ross nicht existierte, die Hymne rassistisch ist, God Bless America ​​rassistische Assoziationen auslöst … wie stehen dann die USA da? Ist es zumindest immer noch das “großartigste Land der Welt”, wie seine Politiker – beider Parteien – nicht müde werden, zu betonen? Eigentlich nein, so die New York Times.

Es handelt sich um einen Mythos, der “bestenfalls überholt und im schlimmsten Fall völlig unzutreffend” ist, wie es in einem Meinungsvideo heißt, das am Vorabend der Feierlichkeiten zum 4. Juli veröffentlicht wurde.

Wie Sie sehen, geht es hier um mehr als nur um Turnschuhe – oder um das nichtssagende Signalisieren von Werten. Hier geht es um Menschen, die darauf bestehen, moralische Instanzen zu sein und jede abweichende Meinung als unzulässig abzustempeln; die den bösen Bad Orange Man so sehr hassen, dass sie bereit sind, das Land zu zerstören, dessen Präsident er ist; die “keine faschistischen USA” und “überhaupt keine USA” skandieren – dann aber Russland beschuldigen, “Zwietracht zu säen”, um ihre Spuren zu verwischen.

Weitere Marken, die auf Druck der Öffentlichkeit die Namen ihrer Produkte ändern oder diese zurückziehen mussten

Selbst Kim Kardashian musste den Namen ihrer Reizwäschelinie ändern, sie hieß ursprünglich Kimono – “Kim” und “Ono”. Doch die Japaner waren sauer wegen dieses Wortspiels: Miss Kardashian bekam den offiziellen Brief eines japanischen Bürgermeisters, mit der Forderung, beim Branding auf ihre Sprache zu achten.

Doch zurück zu den Sportherstellern:

Auch Adidas musste einen Schuh zurückziehen, mit dem sie eigentlich den Black History Month feiern wollten. Das Problem: der Schuh war weiß.

Wer macht einen weißen Schuh, um den Black History Month zu feiern? 

Versuch fehlgeschlagen. Kontaktiert doch erst mal echte Schwarze. Die soll es hier nämlich überall geben.

Und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Gucci bekam Probleme wegen schwarzer Sweater mit dicken Lippen. Prada hatte Schlüsselanhänger, die wie Schwarze aussahen. Katy Perry trug Schuhe, die an schwarze Gesichter erinnern.

Doch jedes Produkt kann letztendlich jemanden stören, Hexen zum Beispiel. Kein Scherz: Sephora stoppte seine Hexen-Parfümbox für Kinder, nachdem sich eine Hexengemeinde beschwert hatte. Solche Fälle erfordern eine schnelle Schadensbegrenzung.

Man kann ja die Gefühle anderer Leute respektieren, aber vielleicht geht diese Sache zu häufig zu weit.



Literatur:

Okkult-Morde: Tod in Teufels Namen – Fakten & Hintergründe

Codex Humanus – Das Buch der Menschlichkeit

Weltverschwörung: Wer sind die wahren Herrscher der Erde?

Video:

Quellen: PublicDomain/maki72 für PRAVDA TV am 21.07.2019

About aikos2309

3 comments on “Nike sorgt mit Entscheidung für Empörung – auch Gucci, Prada, Adidas und weitere Marken (Video)

  1. Wir werden get(EU)scht, sind versklavt und werden langsam mit Monsanto-Genfood und Pestiziden vergiftet. Die Lebensgrundlage das Wasser wird privatisiert. Auf die Luft werden CO2-Steuern erhoben etc. Nein, wir haben wirklich keine anderen Probleme als uns wegen einer Entscheidung von Nike zu empören. OMG! Sind wir noch zu retten?

  2. De allgemeine Taktik des Deep Swamp: Wieder eine neue Sau durchs alte Dorf jagen. Dann denken die Menschen (wenn sie denn denken) über die Sau nach und vergesen die wirklichen Probleme.

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