Konjunkturdelle? Nein, ein riesiges Wirtschaftsproblem – Börsen vor dem Absturz (Video)

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Rezession nur eine kleine Konjunkturdelle? Dirk Müller sieht das anders. Er rechnet mit einem wirtschaftlichen Einbruch, der erstmalig global gleichzeitig stattfindet. Vor diesem Hintergrund erklären Experten auf der Edelmetallmesse, wie Anleger sich absichern und Rendite erzielen können.

Auf der Edelmetall- und Rohstoffmesse hat Pro Aurum Vertreter der Edelmetallbranche über ihre Einschätzung zur Bedeutung von Gold vor dem Hintergrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage befragt.

Kernaussage von Dirk Müller, Börsenmakler, Fondsmanager und Buchautor: „Wir bekommen ein riesiges Wirtschaftsproblematik international. [Aber] „der Negativzins hilft dem Gold natürlich.“ (Sparer aufgepasst! Deutschen drohen Negativzinsen von minus 4 Prozent und mehr!)

Deutschland – ahnungslos und unvorbereitet

Müller rechnet mit einem wirtschaftlichen Einbruch der erstmalig global gleichzeitig stattfindet“, einem „weiter eskalierenden Handelskrieg“ und sportlichen Zeiten für China. Das Problem mit der schwächelnden chinesischen Wirtschaft sei nicht neu, meint Müller. „Die offiziellen Zahlen haben noch nie die Realität abgebildet und (…) die [aktuellen] Zahlen muss man auch weiter im Geiste nach unten korrigieren.“

Weil Deutschland die Lage aber nicht richtig einschätzt, sieht er auch hohe Risiken für Deutschland.

Die Risiken für die Wirtschaft sind extrem hoch, vor allem für die deutsche Wirtschaft, die darauf überhaupt nicht vorbereitet ist, gar nicht versteht, was hier passiert und immer noch glaubt, dass es mit einer kleinen Konjunkturdelle getan ist.“

‚Gold kostet keine Zinsen‘

Deutlich wurde an dem Abend auch, dass Gold nicht nur als „Portfolio-Hedge, Absicherung und Airbag“ in Fällen von Hyperinflation, Rezession und Aktienmarktcrashs dient, wie Ronald Stöferle, Partner von Incrementum, betonte.

Sondern Gold kann als Spekulation auch Rendite bringen. Eine echte Alternative zu nicht mehr opportunen Zins- und Anleihenmärkten, meint Volker Hellmeyer. Er rät dem Anleger „je nach Anlagespiel“ fünf bis zehn Prozent Gold ins Portfolio aufzunehmen.

Dem früheren Spruch „Gold bringt keine Zinsen (…) könne man heute mit „überzeugendem Brustton“ entgegnen: „Es kostet aber auch keine“, meint Müller.

Vorsicht bei Investments in Silber

Sollte der Goldpreis steigen, dürfte der Preis für Silber noch viel mehr steigen, schätzt Eugen Weinberg, Leiter Rohstoffanalyse Commerzbank. Dabei rechnet er über zwei bis vier Jahre gesehen mit einem steigendem Goldpreis in Euro und US-Dollar.

Marc Friedrich von den Anlagestrategieberatern Friedrich & Weik rechnen sogar mit Goldpreisen von bis zu 4.000 US-Dollar. Bei Silber erwarten sie sogar dreistellige US-Dollarkurse.

Achtung: Investments in Silber dienen nicht als Absicherung gegen Risiken, warnt Weinberg. Diese belege die Finanzkrise 2008, bei der Goldpreise von 700 US-Dollar auf über 1.000 US-Dollar stiegen, der Silberpreis aber sank.

2.000 Euro-Grenze bei anonymem Goldkauf

Die Bargeldgrenze für anonyme Golderwerbe reduziert sich von 10.000 Euro auf 2.000 Euro ab dem Jahr 2020. Und aktuell bestehen Tendenzen, die Grenze weiter auf 1.000 Euro abzusenken. Mirko Schmidt, Gründer von ‚Pro Aurum‘, rät, besonnen damit umzugehen.

Zwar müsse der „wirtschaftlich Berechtigte“ festgestellt werden. Das heiße aber nicht, dass gleichzeitig schon eine automatisierte Meldung erfolge. Denn eigentlich werden Golderwerbe nur anderen Assetklassen wie Aktien oder Rentenpapiere gleichgestellt.

Ahnen die Notenbanken Schlimmes?

Die großen Notenbanken der Welt decken sich zunehmend mit Gold ein. Wissen die Notenbanken von einem Crash? Niemand weiß es, wäre es doch töricht, würden sie darüber sprechen. Aber das Ergebnis der Gedanken kann man sehen.

So berichtete Hellmeyer, dass die großen Notenbanken wie Russland, China, Polen, Ungarn und neuerdings die deutsche Bundesbank sowie Holland zunehmend auf Edelmetalle setzen. Und laut Müller ist klar:

„Wenn die großen Notenbanken der Welt tonnenweise Geld im Keller haben und die amerikanische Notenbank Fed 75 Prozent ihrer Devisenreserven in Gold hat, dann kann Gold irgendwie doch nicht so bescheuert sein, oder?“

Deutschland: Zerstöre nicht die eigene Industrie

Auch Hellmeyer, Chefanalyst der Solvecon Invest GmbH, beobachtet eine Krise eines selten da gewesenen Ausmaßes. Dabei sieht er einen Zusammenhang mit der Abschaffung des goldgedeckten System im Jahr 1971.

Zwischen den Zeilen Müllers steht eine versteckte Aufforderung an Deutschland, eine Kurskorrektur vorzunehmen. So sagte er:

„Während die einen ihre Schiffe auf einen Handelskrieg vorbereiten, reißen wir die Planken aus unserem ‚marren‘ Schiff und zerstören unsere eigene Industrie, die Automobilindustrie oder -chemie. Das wird sportlich (…) vor allem für die deutsche Konjunktur.“ (Zwei Experten – eine Meinung: Börsencrash 2020 (Video)).

 

Börsen vor dem Absturz

Sämtliche Risikoindikatoren zeigen die höchste Warnstufe für die Aktienmärkte an. Die Börsen stehen vor einem Absturz mit katastrophalen konjumkturellen Folgen.

Während die Aktienindizes S&P 500 und NASDAQ 100 gerade auf neue Allzeit-Hochs gestiegen sind und viele Anleger davon ausgehen, dass dieser Kursanstieg niemals enden wird, notieren die meisten anderen Aktienindizes noch immer niedriger als vor rund zwei Jahren.

Diese Feststellung trifft nicht nur auf den DAX und viele andere europäische Indizes zu, sondern auch auf zahlreiche US-amerikanische. Beispielsweise gilt sie für den US-Nebenwerte Index Russell 2000, der auf 2.000 Unternehmen basiert, den wichtigen US-Banken Index und den Dow Jones Transportation Average.

Solche ausgeprägten Diskrepanzen treten gewöhnlich in der Endphase großer Haussen auf und gelten als Warnsignale für die Aktienmärkte. Da die US-Börse anhand aller bewährten Kennzahlen der Fundamentalanalyse historisch überbewertet ist, kann es nicht überraschen, wenn sich der S&P 500 in der nächsten Baisse halbiert oder sogar drittelt. Historisch gesehen wäre das aufgrund der hohen Überbewertung ganz normal (Repocalypse – die Finanzkrise ist zurück).

Kurseinbruch und Rezession

Der jüngste Anstieg am US-Aktienmarkt hat dazu geführt, dass der S&P 500 sein im Juli dieses Jahres erreichtes Zwischenhoch um 2,5% überschritten hat – mehr nicht. Auf die Stimmungsindikatoren und die Markttechnik hat dieser bescheidene Anstieg aber eine erstaunlich große Wirkung erzielt. Er hat dazu geführt, dass eine ganze Reihe dieser Kennzahlen Extremwerte erreicht hat. In der Folge hat mein umfassender Risikoindikator, der auf einer Vielzahl von Komponenten basiert, seinerseits einen Höchstwert angenommen.

Ein fast identisches Muster zeigte dieser Indikator im September 2018. Kurz darauf begann ein recht heftiger Kursrückgang, in dessen Verlauf der S&P 500 um 20% gefallen ist. Eine ähnliche Entwicklung halte ich auch jetzt wieder für wahrscheinlich. Es gibt sogar sehr gute Gründe, mit dem Beginn einer echten Baisse zu rechnen (Crashgefahr: Heimliche Krisensitzungen wie bei den Pleiten von LTCM und Lehman Brothers).

Machtlose Zentralbanken

Bezogen auf den S&P 500 genügt jetzt ein kleiner prozentualer Kursrückgang, um sehr starke Verkaufssignale meiner langfristigen Momentum-Indikatoren auszulösen. Doch damit nicht genug. Denn ein solcher scheinbar unbedeutender Kursrückgang hätte auch weitreichende Auswirkungen auf meine Rezessionsmodelle. Er würde die Vielzahl realwirtschaftlicher Rezessionswarnungen, die in den vergangenen Wochen sichtbar wurde, bestätigen und bei meinen Modellen ein klares Rezessionssignal für die US-Wirtschaft auslösen.

Die kommenden Wochen sind also überaus spannend und in mehrfacher Hinsicht entscheidend für die Entwicklung der nächsten zwei bis drei Jahre. Wer jetzt noch glaubt, Jerome Powell und Christine Lagarde werden es schon richten, irrt sich vermutlich gewaltig. Die Zentralbanken sind in dieser Phase des Konjunkturzyklus ebenso machtlos wie in den Jahren 2001/02 und 2007/08.

Literatur:

Die Unersättlichen: Ein Goldman-Sachs-Banker rechnet ab

Wehrt Euch, Bürger!: Wie die Europäische Zentralbank unser Geld zerstört

Der Weg ins Verderben: Wie die Eliten die nächste Krise vorbereiten und wie Sie sich davor schützen können

Die Nullzinsfalle: Wie die Wirtschaft zombifiziert und die Gesellschaft gespalten wird

Video:

Quellen: PublicDomain/epochtimes.de/geolitico.de am 26.11.2019

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2 comments on “Konjunkturdelle? Nein, ein riesiges Wirtschaftsproblem – Börsen vor dem Absturz (Video)

  1. Unsere El-iten haben ja nicht ohne Grund das Schneeball System FED aufgebaut. Natürlich müssten sie es nicht zum Einsturz bringen, aber sie werden es. Ordnung aus Chaos. Alles für die NWO.

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