
Parallel zum Ende des Amtsenthebungsverfahrens gegen Trump kommen neue Meldungen aus der Ukraine. Dort wurde ein Korruptionsverfahren gegen Barrack Obama eröffnet.
Nachdem ich schon über das Ende des Amtsenthebungsverfahrens gegen Trump berichtet habe, will ich nun noch Nachrichten der letzten Tage aus der Ukraine ergänzen. Von Thomas Röper
Am 29. Januar hat der ukrainische Abgeordnete Renat Kuzmin auf Facebook mitgeteilt:
„NABU (ukrainische Anti-Korruptionsbehrde) hat ein Verfahren gegen Poroschenko und Obama wegen Veruntreuung und Legalisierung gestohlener Gelder aus internationaler Finanzhilfe eröffnet. (…) Wie Sie sehen können, hat NABU eine Untersuchung der Veruntreuung und Legalisierung internationaler Finanzhilfen in Höhe von 100 Millionen Dollar durch die Präsidenten der Ukraine Poroschenko und der Vereinigten Staaten Obama eingeleitet.“
Und als Beleg veröffentlichte er auch die Mitteilungen der Behörde darüber.
Freilich ist in einem Land wie der Ukraine völlig offen, was aus diesen Verfahren wird, aber interessant ist die Meldung trotzdem.
Außerdem hat der sich der ehemalige Generalstaatsanwalt Schokin zu Wort gemeldet. Schokin ist der Generalstaatsanwalt, der 2014 das Strafverfahren gegen den ukrainischen Gaskonzern Burisma, bei dem Joe Bidens Sohn Hunter 2014 einen Job mit einem offiziellen Monatsgehalt von 50.000 Dollar bekommen hatte, geleitet hat (Gutachten: Keine Beweise für militärische Beteiligung Rußlands in der Ostukraine).


Joe Biden hat die ukrainische Regierung Anfang 2015 erpresst: Entweder Schokin wird gefeuert, oder die USA halten eine Milliarde an Finanzhilfen für die Ukraine zurück. Nachdem Schokin gefeuert war, hat sein Nachfolger das Verfahren eingestellt.
„NABU (ukrainische Anti-Korruptionsbehrde) hat ein Verfahren gegen Poroschenko und Obama wegen Veruntreuung und Legalisierung gestohlener Gelder aus internationaler Finanzhilfe eröffnet. (…) Wie Sie sehen können, hat NABU eine Untersuchung der Veruntreuung und Legalisierung internationaler Finanzhilfen in Höhe von 100 Millionen Dollar durch die Präsidenten der Ukraine Poroschenko und der Vereinigten Staaten Obama eingeleitet.“
Und als Beleg veröffentlichte er auch die Mitteilungen der Behörde darüber.
Freilich ist in einem Land wie der Ukraine völlig offen, was aus diesen Verfahren wird, aber interessant ist die Meldung trotzdem.
Außerdem hat der sich der ehemalige Generalstaatsanwalt Schokin zu Wort gemeldet. Schokin ist der Generalstaatsanwalt, der 2014 das Strafverfahren gegen den ukrainischen Gaskonzern Burisma, bei dem Joe Bidens Sohn Hunter 2014 einen Job mit einem offiziellen Monatsgehalt von 50.000 Dollar bekommen hatte, geleitet hat. Joe Biden hat die ukrainische Regierung Anfang 2015 erpresst: Entweder Schokin wird gefeuert, oder die USA halten eine Milliarde an Finanzhilfen für die Ukraine zurück. Nachdem Schokin gefeuert war, hat sein Nachfolger das Verfahren eingestellt (Deshalb Amtsenthebungsverfahren? Trumps Telefongespräch mit Ukraine).
Schokin hat nun mitgeteilt, dass er 2019 in Griechenland ins Krankenhaus eingeliefert worden sei, wo er wiederbelebt werden musste. Seinen Angaben zufolge haben die Ärzte dann bei ihm eine Quecksilbervergiftung festgestellt. Auf die Frage eines Journalisten, ob er einen Verdacht habe, wer dafür verantwortlich sein könnte, antwortete Schokin:
„Ich habe keine Feinde, von denen ich weiß. Sicher, eine Version ist, aber dazu müssen noch Ermittlungen durchgeführt werden, dass Biden irgendwie in diese Geschichte involviert ist“
Wenige Tage später haben ukrainische Medien berichtet, dass Schokin auch Anzeige gegen Joe Biden erstattet habe. Allerdings ging es dabei um Bidens Einmischung in Schokins Ermittlungen gegen Burisma in seiner Zeit als Generalstaatsanwalt.
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Die Details über die Vorwürfe gegen Joe und Hunter Biden wegen ihrer Tätigkeiten in der Ukraine finden Sie hier.



Wenn Sie sich für die Ukraine nach dem Maidan und für die Ereignisse des Jahres 2014 interessieren, als der Maidan stattfand, als die Krim zu Russland wechselte und als der Bürgerkrieg losgetreten wurde, sollten Sie sich die Beschreibung zu meinem Buch einmal ansehen, in dem ich diese Ereignisse detailliert auf ca. 670 Seiten genau beschreibe. In diesen Ereignissen liegt der Grund, warum wir heute wieder von einem neuen Kalten Krieg sprechen. Obwohl es um das Jahr 2014 geht, sind diese Ereignisse als Grund für die heutige politische Situation also hochaktuell, denn wer die heutige Situation verstehen will, muss ihre Ursachen kennen.
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Thomas Röper – www.anti-spiegel.ru
Thomas Röper, Jahrgang 1971, hat als Experte für Osteuropa in verschiedenen Versicherungs- und Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet, bevor er sich entschloss, sich als unabhängiger Unternehmensberater in seiner Wahlheimat St. Petersburg niederzulassen. Er lebt insgesamt über 15 Jahre in Russland und betreibt die Seite www.anti-spiegel.ru. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.
Thomas Röper ist Autor des Buches „Vladimir Putin: Seht Ihr, was Ihr angerichtet habt?“
Literatur:
Die Angst der Eliten: Wer fürchtet die Demokratie?
Wehrt Euch, Bürger!: Wie die Europäische Zentralbank unser Geld zerstört
Die Abschaffung des Bargelds und die Folgen: Der Weg in die totale Kontrolle
Wer regiert das Geld?: Banken, Demokratie und Täuschung
Video:
Quellen: PublicDomain/anti-spiegel.ru am 07.02.2020
