
Fast wäre es zum Mega-Blackout gekommen. Die Gründe, wieso es fast zum landesweiten Stromausfall gekommen wäre, sind noch unklar.
Am 08. Januar gegen 14 Uhr wäre es fast zu einem Mega-Blackout gekommen. Die Netzfrequenz sackte massiv ab, so als wäre ein großes Kraftwerk plötzlich ausgefallen.
Dies kommt immer häufiger vor, denn die Stromnetze vermögen immer weniger den zunehmenden Bedarf an Energie zu decken. Dabei hätte ein Blackout verheerende Auswirkungen.
Auf Twitter berichtete auch der Experte für Blackout-Vorsorge Herbert Saurugg über den heutigen Vorfall. Saurugg, der auch schon von „Wochenblick“ interviewt wurde, ist sich mittlerweile sicher, dass es in den nächsten Jahren zu einem europaweiten Blackout kommen wird. Und nur wenige Menschen wären auf einen längeren Stromausfall wirklich vorbereitet.
Bereits am 10. Januar 2019 stand ganz Europa vor einem Blackout. Europas Stromnetze vermögen es immer weniger den zunehmenden Bedarf an Energie krisensicher zu decken. Ein Blackout hätte verheerende Folgen.
Wochenblick sprach bereits mit dem Experten für Blackout-Vorsorge Herbert Saurugg über die Risiken. Er ist sich sicher: Binnen 5 Jahren kommt der europaweite Blackout.
Bereits jetzt schramme Österreich mehrmals pro Jahr haarscharf an einem landesweiten Stromausfall vorbei, ist sich der Linzer Sicherheitsstadtrat Michael Raml sicher. Das bestätigten neben dem Experten Saurugg auch das Österreichische Bundesheer und nicht zuletzt auch Österreichs Energiekonzerne.
„Vor bösem Erwachen schützen“
Raml fordert mehr Sensibilität in Bezug auf das Thema und setzt auf Aufklärung und Vorbeugung. Es sei wichtig, die Haushalte vor einem bösen, stromfreien Erwachen zu schützen.
Er lädt deswegen gemeinsam mit dem oberösterreichischen Zivilschutzverband und der Linzer Berufsfeuerwehr im November zu einem Informationsabend zum Thema ‚Blackout: Ein Stromausfall, der alles verändert‘. (Will man während eines Stromausfalls nicht im Dunkeln sitzen, sollte man daheim immer einen Grundvorrat an Kerzen und Teelichtern haben!)




„Linzerinnen und Linzer sind dazu eingeladen, sich zu informieren und für den Ernstfall gerüstet zu sein. Zivilschutz beginnt bei jedem von uns zuhause: mit der richtigen Vorbereitung und der richtigen Verhaltensweise“, erklärt Raml.
Auch Österreichs Bundesheer warnt vor einem wahrscheinlichen Blackout:
Haushalte brauchen Vorbereitung
Der Sicherheitsstadtrat rät: „Jeder Haushalt sollte für eine Woche ohne Strom vorbereitet sein. Das beinhaltet neben haltbaren Nahrungsmitteln auch Hygieneartikel und Energielieferanten wie Batterien, Aggregate oder Solar-Ladestellen, um Notfallgeräte wie ein Radio bedienen zu können. Einen guten Überblick bietet die Website des Zivilschutzverbandes.“ (Blackout real: Vorbereitung auf großräumigen Stromausfall)
Herbert Saurugg zu einem Blackout:




Erhöht die Corona-Krise zusätzlich die Blackout-Gefahr? Wenn ja, warum?
Saurugg: Aus meiner Sicht ja. Einerseits kann Personal in wichtigen Bereichen wie Leitwarten oder Kraftwerken erkranken und ausfallen. Wenn das zu viele betrifft, kann es gefährlich werden. Zusätzlich sinkt durch den Lockdown und die wirtschaftlichen Einbrüche die Stromnachfrage. Es kommt zu einem Stromüberangebot, was in Kombination mit der volatilen Erzeugung aus PV- und Windstrom die Instabilität erhöht.
Das System wird anfälliger für Störungen. Das hängt jetzt natürlich auch von der Dauer der aktuellen Situation und den weiteren Eskalationen ab. Und das ist noch schwer absehbar. Klar ist aber, dass wir nicht davon ausgehen sollten, dass sich die Situation rasch entspannen wird.
Was passiert, wenn jetzt etwa ein 48 Stunden dauernder Blackout hinzukommt?
Saurugg: Keine Ahnung … Im Wesentlichen würde es wohl ähnlich ablaufen, wie bei einem reinen Blackout. Man müsste dann aber wohl die jetzt getroffenen Schutzmaßnahmen aufheben, um die Systeme wieder hochzufahren. Das Schlimmste wäre wohl der Schock für uns alle. Daher ist es besonders wichtig, dass wir uns jetzt psychisch nicht völlig runterziehen lassen, denn es könnte noch schlimmer kommen.
Wir müssen uns einfach darauf einstellen, dass sich in den nächsten Monaten sehr viel ändern wird und, dass wir Situationen bewältigen werden müssen, die vor wenigen Wochen noch völlig unvorstellbar waren. Die Welt ändert sich gerade fundamental und wir müssen uns anpassen, um mittel- bis langfristig wieder wie bisher immer besser dazustehen. Jetzt gibt es aber eine Durststrecke.
Wurde das Krisenmanagement für solche Szenarien in der Politik ernst genug genommen?


Saurugg: Dazu ist es wohl noch zu früh, um entsprechende Urteile abzugeben. Besser kann man es immer machen. Aber das beginnt auch bei uns selbst. Haben wir uns ausreichend mit solchen Möglichkeiten beschäftigt? Haben wir die empfohlene Vorsorge sichergestellt? (Blackout am Tag-X: Warum die Energiewende die Stromversorgung gefährdet)
Und wenn, wie zu erwarten ist, die Krise weiter eskaliert, dann wird es vor allem auf die Nachbarschaftshilfe und die Selbsthilfe in kleinen Strukturen ankommen. Wir müssen das selbst in die Hand nehmen, da niemand Millionen Menschen helfen kann.
Literatur:
Freie Energie – Die Revolution des 21. Jahrhunderts
Nikola Tesla. Seine Patente
Das Freie-Energie-Handbuch: Eine Sammlung von Patenten und Informationen (Edition Neue Energien)
Quanten Äther: Die Raumenergie wird nutzbar. Wege zur Energiewandlung im 21. Jahrhundert
Video:
Quellen: PublicDomain/wochenblick.at am 09.01.2021
