
Unser Immunsystem ist quasi eine angeborene Verteidigungslinie gegen Infektionskrankheiten. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, dessen Funktion anzukurbeln und zu verbessern.
Eine davon ist Zink, ein Mineralstoff, der für die Fähigkeit Ihres Immunsystems, Virusinfektionen zu bekämpfen, von großer Bedeutung ist. Und das ist gerade in Zeiten der COVID-19-Pandemie nicht zu unterschätzen.
Erstaunlicherweise sind prominente Ärzte in den Medien aufgetreten und haben behauptet, es sei unmöglich, das Immunsystem zu stärken, um das SARS-CoV-2-Virus zu bekämpfen. Dass diese Art von Ignoranz in der Schulmedizin noch immer vorherrscht, ist nur schwer zu verstehen. Ebenso schwer verständlich ist die Tatsache, dass man diese Schulmediziner Leute kritisieren lässt, die das Gegenteil beweisen.
Ihr Immunsystem ist Ihre erste Abwehrlinie gegen alle Erkrankungen, insbesondere gegen Infektionskrankheiten, und es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, das Immunsystem anzukurbeln und dessen Funktion zu verbessern. Ein Nahrungsmittel, das für die Fähigkeit Ihres Immunsystems, Virusinfektionen zu bekämpfen, von großer Bedeutung ist, ist Zink.
In seinem MedCram Video führt Dr. Roger Seheult überzeugende Beweise an und erklärt, dass der Grund, weshalb das Malariamittel Chloroquin bei der Behandlung von COVID-19 so nützlich zu sein scheint, auf der Tatsache beruht, dass es die Zinkaufnahme in der Zelle verbessert. (Hydroxychloroquin [Plaquenil] nutzt die gleichen Signalwege wie Chloroquin, hat aber weniger Nebenwirkungen.
Die Malariamittel Chloroquin und Hydroxychloroquin wirken zwar als Zink-Ionophore (Zinktransportmoleküle) und erleichtern die Zinkabsorption in Ihrem Körper, doch auch natürliche Verbindungen erzielen die gleiche Wirkung.
Zink bindende Substanzen kurbeln das Immunsystem an
Zink könnte eine vielfach unterschätzte Rolle in der COVID-19-Pandemie spielen. Es ist maßgeblich für die gesunde Immunfunktion, und schon 2010 wurde nachgewiesen, dass eine Kombination aus Zink und einem Zink-Ionophor (Zinktransportmolekül) das SARS Coronavirus in vitro hemmt. In der Zellkultur blockierte es die Virusreplikation innerhalb von Minuten.
In einem Artikel vom 06. April 2020 hob der Verbraucheranwalt, Rechercheur und Autor Bill Sardi diese 10 Jahre alte Erkenntnis hervor und erklärte, dass die Schulmedizin eine ganze Menge COVID-19-Fälle hätte verhindern können, wenn alle Beteiligten das, was über Zink und Zink-Ionophoren bereits bekannt war, beherzigt hätten. Sardi schreibt:
»Die alte Voreingenommenheit gegenüber natürlichen Molekülen und die Bevorzugung patentierbarer synthetischer Moleküle in der medizinischen Praxis hat nun aufgrund der ungerechtfertigten Überreaktion von Gesundheitsbehörden, politisch Zuständigen und den sensationsgierigen Nachrichtenmedien zum vermeidbaren vorzeitigen Tod Tausender der vulnerabelsten Menschen und zum abrupten und fast kompletten wirtschaftlichen Kollaps der modernen Gesellschaft geführt.(Gesundheit: Zink – wichtig in der Covid-19-Prävention)


Das engstirnige und archaische Paradigma, nur eine Impfung sei gegen Infektionskrankheiten wirksam, hat die Bevölkerung für ein leicht übertragbares Virus anfällig gemacht … Dieses beispiellose, vom Menschen heraufbeschworene Chaos hätte vermieden werden können, wenn man ein … schon vor einem Jahrzehnt beschriebenes Gegenmittel eingesetzt hätte.
Wissenschaftler … berichteten im Jahr 2010, dass eine Kombination … aus Zink und einem Zinktransportmolekül (Ionophor), das das Eindringen des Zinks in die Zelle erleichtert, die Vermehrung von RNA-Viren, wie beispielsweise dem neuen, mutierten COVID-19-Coronavirus, effektiv unterbindet und damit ein Heilmittel darstellt.
Diese frühere Entdeckung scheint den neuen Bericht von Dr. Vladimir Zelenko zu bestätigen, einem in New York ansässigen Arzt, der 699 aufeinanderfolgende COVID-19-Fälle mit 100-prozentigem Erfolg behandelt hat. Sein dokumentiertes Behandlungsverfahren beinhaltet die orale Verabreichung von Zink, Chloroquin als Zink-Ionophor sowie eines Antibiotikums (Azithromycin).«
COVID-19 und Zinkmangel haben viele Symptome gemein
Wie Sardi feststellt, ist die Mehrzahl der COVID-19-Symptome – insgesamt 18 Symptome – von jenen des Zinkmangels fast nicht zu unterscheiden. Zu den Symptomen beider Erkrankungen zählen die folgenden, sind jedoch nicht darauf beschränkt:
- trockener Husten
- Übelkeit
- Fieber
- Rückenschmerzen
- Bauchschmerzen oder -krämpfe
- Verlust des Geruchssinns
- Vorhofflimmern
- verminderte Immunfunktion
- verminderte Zahl der Lymphozyten (weißen Blutkörperchen)
- erhöhte Konzentration von Interleukin-6, einem Indikator für Entzündungen
- Lungenentzündung
- erhöhte Eisenspeicherung
»Diese Katastrophe hätte ohne das Eingreifen der Gesundheitsbehörden vermieden werden können«, schreibt Sardi und fügt hinzu:
»In der aktuellen COVID-19-Coronavirus Epidemie hätte eine Kombination aus Zink und einem Ionophor bei Hochrisikogruppen (Ältere, Diabetiker, Raucher, Alkoholabhängige, Nutzer von Immunsuppressiva und illegalen Drogen) zielgerichtet als Vorbeugung und zu Behandlungszwecken bei Patienten mit ernsten Lungenerkrankungen eingesetzt werden können.



Zur Familie der RNA-Viren zählen auch das Polio- und das Grippevirus. Die Zinktherapie würde mit anderen Worten zugleich auch gegen die ebenfalls verbreiteten saisonalen Grippeviren wirken, einer Gefahr, der die Gesundheitsbehörden in dieser Grippesaison eigenartigerweise keinerlei Beachtung geschenkt haben.«
Das Erleichtern des Eindringens von Zink in die Zellen ist ein entscheidender Bestandteil
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Wichtig ist, wie Sardi feststellt, dass Zink allein nicht in der Lage ist, die Virusvermehrung komplett zu stoppen. Der Grund dafür ist, dass Zink weitgehend unlöslich ist und durch die fetthaltigen Zellwände nicht so ohne weiteres eindringen kann. Es ist jedoch entscheidend, dass es in die Zelle gelangt, weil die Virusreplikation dort stattfindet.
»[Das] macht die Entdeckung eines Ionophors ebenso bedeutend wie die Erkenntnis, dass Zink bei der Infektionskontrolle eine maßgebliche Rolle spielt«, hebt Sardi hervor und fügt hinzu:
»Diese Entdeckung hätte, wenn sie umgesetzt worden wäre, das vorherrschende Impfstoff-Paradigma über Bord geworfen, das die moderne Medizin heutzutage dominiert. Forschungsgelder wären unnötig, weil eine Behandlung der saisonalen Grippe- und Coronaviren gefunden wäre.«
Die Virusbekämpfung der »armen Leute«
Abschließend schlägt Sardi vor, Dr. Zelenkos COVID-19-Behandlungsverfahren zu kopieren und natürliche Heilmittel zu nutzen, wenn man Symptome einer SARS-Cov-2-Infektion entwickelt und an kein Rezept für Chloroquin oder Hydroxychloroquin sowie Azithromycin herankommt:
• ein natürliches Antibiotikum wie zum Beispiel Zimtextrakt oder Oregano-Öl;
• Quercetin als Zink-Ionophor (um die Zinkaufnahme der Zellen zu erleichtern);
• Zink, bis zu 30 Milligramm täglich;
• Vitamin B3 (Niacin), 25 bis 50 Milligramm täglich, sowie Selen zur weiteren Ankurbelung der Bioverfügbarkeit von Zink.
Sollte Zink nur schwer erhältlich sein, dann sollten Sie den Verzehr von mehr zinkhaltigen Nahrungsmitteln in Erwägung ziehen. Dazu zählen: Hanf- und Sesamsamen, Kürbiskerne, Kakaopulver, Cheddarkäse sowie Meeresfrüchte wie zum Beispiel Austern, Alaska-Krabben, Schrimps und Muscheln.



Zink, Niacin und Selen ist eine unschlagbare Kombination
Die zusätzliche Einnahme von Niacin und Selen scheint angeraten zu sein, weil beide Stoffe im Körper eine wichtige Rolle für die Absorption und Bioverfügbarkeit von Zink spielen. Eine 1991 veröffentlichte Studie ergab beispielsweise, dass bei jungen Frauen, die unter Vitamin B3-Mangel litten, die Zinkwerte im Blut absanken, was den Schluss zulässt, dass ein Vitamin B3-Mangel den Zinkstoffwechsel beeinträchtigt, sodass »das aufgenommene Zink nicht genutzt werden konnte.«
Eine weiterführende Untersuchung und Erläuterung der Wechselwirkungen von Niacin und Selen mit Zink liefert ein 2008 publizierter Aufsatz mit dem Titel »Zink, Metallothioneine und Langlebigkeit: Wechselbeziehung mit Niacin und Selen«.
»Die Alterung ist ein unvermeidbarer biologischer Prozess, der mit graduellen und spontanen biochemischen und physiologischen Veränderungen und einer erhöhten Krankheitsanfälligkeit verbunden ist.
Einige Ernährungsfaktoren (Zink, Niacin, Selen) könnten diese Veränderungen beeinflussen und zu einer möglichen Krankheitsvermeidung führen, was eine gesunde Alterung zur Folge hat, weil sie zur Verbesserung der Immunfunktion, der metabolischen Homöostase und antioxidativen Abwehr beitragen.
Experimente … belegen, dass Zink wichtig ist für die Immunabwehr (sowohl die angeborene als auch adaptive), für die metabolische Homöostase (Energieeinsatz und Hormonhaushalt) sowie die antioxidative Aktivität (Enzym SOD).
Niacin ist eine Vorform von NAD+, des Trägerstoffs des für die Aktivität der DNA-Reparatur notwendigen Enzyms PARP-1, und könnte deshalb zur Aufrechterhaltung der Genomstabilität beitragen. Selen löst mithilfe der Reduktion der Gluthathion-Peroxidase die Zinkfreisetzung durch Metallothioneine (MT) aus.

Diese Tatsache ist bei der Alterung maßgeblich, weil hohe MT-Spiegel die Freisetzung von Zink hemmen könnten, was eine geringe Verfügbarkeit von freien interzellulären Zink-Ionen für das Immunsystem, das metabolische Gleichgewicht und die antioxidative Aktivität zur Folge hat.
Wenn man die Existenz von Zink-Transporteuren berücksichtigt … sowohl für den zellulären Zinkabfluss als auch -zufluss, ist das Zusammenspiel von Zinktransporteuren und MT für die Aufrechterhaltung einer zufriedenstellenden interzellulären Zink-Homöostase bei der Alterung entscheidend.
Die Gabe von physiologischen Zink-Ergänzungsmitteln führt bei älteren Menschen zu einer verbesserten Immunfunktion, metabolischen Homöostase und antioxidativen Abwehr …«
»Die Kombination ›Zink plus Selen‹ verbessert bei Senioren darüber hinaus nach der Grippeimpfung die humorale Immunität.«
Quellen: PublicDomain/naturstoff-medizin.de am 24.03.2022
