
Die Zinswende der großen Notenbanken sorgt für drastische Verwerfungen auf den Immobilienmärkten in Europa. Die Kombination aus schnell steigenden Hypothekenzinsen, einer hohen Inflation und sinkenden Immobilienpreisen bringen immer mehr Immobilienbesitzer in Not.
Besonders dramatisch ist die Lage in Schweden: Bereits vier Prozent aller Hauseigentümer können ihre Kredite nicht mehr bedienen.
Der Großteil der schwedischen Hausbesitzer hat Kredite mit variablen Hypothekenzinsen und spürt die Zinserhöhungen praktisch sofort. Hinzu kommt eine hohe Verschuldung der privaten Haushalte.
Der Chef der schwedischen Finanzaufsicht Daniel Barr spricht von einem „nie da gewesenen finanziellen Druck auf die Haushalte“. Nach Berechnungen der Finanzaufsicht bezahlen neue Kreditnehmer mittlerweile zwölf Prozent ihres Nettoeinkommens allein für die Zinsen – und es könnte noch schlimmer werden.
Der Großteil der Haushalte muss dadurch in anderen Bereichen sparen, was wiederum den Konsum und das Wachstum bremsen und sich in der schwedischen Wirtschaft niederschlagen dürfte.
Doch auch in Deutschland erwartet die Wirtschaftsauskunftei Creditreform, dass mittelfristig mehr Menschen Wohnungen oder Häuser zwangsversteigern müssen. Derzeit ist laut Patrik-Ludwig Hantzsch, Leiter der Creditreform-Wirtschaftsforschung, keine akute Zunahme bei Zwangsversteigerungen erkennbar:
„Mittelfristig dürfte sich das ändern, auch mit Blick auf die politisch gewollten energetischen Sanierungen“, teilte Hantzsch dem Handelsblatt mit.
Die deutliche gestiegene Zinslast werde zudem vor allem diejenigen treffen, die beim Kreditabschluss in einer Niedrigzinsphase knapp kalkuliert haben. Und dies „sind nicht wenige“, so Hantzsch. (Wohneigentum – von der Altersvorsorge zum Verschuldungsrisiko bis zur Enteignung)

Auch in anderen Ländern wie Großbritannien, Polen, Portugal und Spanien stehen Hausbesitzer vor ähnlichen Problemen. In vielen Fällen greifen die Regierungen daher zu Hilfen für sozial schwache Hypothekenbesitzer.
Diese beinhalten unter anderem, dass Schuldner die Zinszahlungen für eine gewisse Zeit aussetzen dürfen oder die Laufzeit der Hypothek verlängern.
Frankreich und Ungarn setzen hingegen auf Obergrenze für die Zinsen. In Frankreich existiert bereits seit Jahren ein Gesetz gegen „Zinswucher“. Der Deckel betrifft alle mit einem Kredit verbundenen Kosten, darunter auch Versicherungen.
Die Immobilienpreise fallen zwar auch in Frankreich, bisher hält sich dies allerdings in Grenzen. Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hat schon Anfang 2022 eine Obergrenze für variable Hypothekenzinsen eingeführt. Ursprünglich hatte die Zinsobergrenze sechs Monate gelten sollen, mittlerweile ist sie bis Ende Juni dieses Jahres verlängert worden.
Die Chefs der Notenbanken hatten sich bisher allerdings gegen solche Maßnahmen ausgesprochen, da sie die Maßnahmen der Notenbanken gegen die Teuerung behindern würden.
Hat Habeck Immobilienbesitzer getäuscht?
Es gibt anscheinend immer noch zu viele Leute, die diesem Märchenonkel tatsächlich glauben, ihm abnehmen, er würde sich fürsorglich um dieses Land und seine Bürger kümmern wollen.
Aber eben nicht alle:
Der Eigentümerverband “Haus und Grund” wirft Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) vor, die Kosten für die Wärmewende viel zu niedrig anzusetzen. Der “Bild” (Dienstagausgabe) sagte Verbandspräsident Kai Warnecke, die Kosten seien im Jahr doppelt so hoch wie im Gesetzentwurf angegeben. “Das Ziel sind 500.000 neue Wärmepumpen im Jahr.

Bei Kosten von durchschnittlich 40.000 Euro pro Wärmepumpe entstehen hierdurch jährliche Kosten in Höhe von 20 Milliarden Euro”, sagte Warnecke zu “Bild”. Im Gesetzentwurf zur GEG-Novelle ist dagegen von 9,157 Milliarden Euro im Jahr bis 2028 die Rede. Anschließend werden die jährlichen Kosten mit 5,039 Milliarden Euro angesetzt.
“Die Zahlen im Gesetzentwurf sind eine Milchmädchen-Rechnung”, sagte Warnecke. Er kritisierte zugleich, dass der von Habeck geplante Einbau von 500.000 Wärmepumpen im Jahr viel zu gering angesetzt ist. Dann wären erst nach rund 39 Jahren alle 19,4 Millionen Wohngebäude mit einer Wärmepumpe ausgestattet, sagte Warnecke.
Außerdem betrage die Lebensdauer einer Wärmepumpe nur 20 Jahre. “Auch wenn natürlich nicht alle Gebäude im Endeffekt eine Wärmepumpe erhalten, so machen diese Zahlen deutlich, dass die kalkuliertem Kosten im Gesetzentwurf viel zu niedrig sind und die Annahmen unrealistisch. De facto müssten wir nämlich 1,5 Millionen Wärmepumpen verbauen, um im Jahr 2045 klimaneutral zu sein. Der Gesetzentwurf ist mithin in sich unschlüssig”, sagte Warnecke zu “Bild”.
“Unschlüssig” ist ja noch ein viel zu netter Ausdruck. “katastrophal” für viele Immobilien-Eigentümer und Vermieter – und damit dann auch für viele, viele Mieter. Wer als Politiker eben nur dieses Klima, was man nicht ändern kann, im Blick hat, verliert eben den Überblick auf alles andere. In Habecks Fall ist das aber Absicht. Seine Zerstörungswut ist gigantisch. Der Mann muss aufgehalten werden. Spätestens bei der nächsten Wahl – wenn dann nicht schon alles zu spät ist.(Staatliche Enteignung: Viele werden sich ihr Eigenheim nicht mehr leisten können)
Eigenheimerverband ruft zum „Kampf für den Erhalt unserer Häuser“ auf
“Halt, das ist ein Irrweg! So steuert man auf eine Katastrophe zu!” Der Eigenheimerverband Bayern hat einen Appell gestartet, um sich gegen die aufkommende „Katastrophe“ zu wehren, die mit dem links-grünen “Heizungsaustausch” auf die Wohneigentümer zukommt.
Der Eigenheimerverband Bayern – nach Eigendarstellung ein Interessensverband dem deutschlandweit 110.000 Mitglieder und 75.000 davon in Bayern angehören, will sich gegen den drohenden Heizungstausch wehren. Im Internet, wie aber auch in ganzseitigen Zeitungsanzeigen hat der Eigenheimerverband Bayern einen Aufruf und dringenden an die europäische, deutsche und bayerische Politik gerichtet. Nachfolgend der Appell:

https://www.eigenheimerverband.de/aktuelles/meldungen/oeffentlicher-aufruf-und-d/
In den letzten Tagen und Wochen wurden von der europäischen und bundesdeutschen Politik Gesetze, Gesetzesvorlagen und -vorhaben bekannt, zu denen wir als Verband der selbstnutzenden Eigenheimbesitzer nicht gehört wurden und zu denen wir in der Betroffenheit unserer Mitglieder nur sagen können:
Halt, das ist ein Irrweg! So steuert man auf eine Katastrophe zu!
Von den knapp 20 Mio. Wohngebäuden in Deutschland können 16,1 Mio. der Kategorie Einfamilienhaus, Doppelhaushälfte oder Reihenhaus zugeordnet werden. Warum diese Wohnformen häufig verbalen Angriffen ausgesetzt sind, können wir nicht nachvollziehen.
Aber viel schwerwiegender sind die unerträglichen Lasten, die in kürzester Zeit von den Eigentümern selbstgenutzten Wohnraums zu stemmen sein sollen:
- Der zwingende Austausch der Heizsysteme (betroffen wären Heizöl, derzeit ca. 23%-Anteil und Gas, Anteil derzeit ca. 50 %) und umfangreiche bauliche Eingriffe bei den Bestandsbauten, um vorgegebene energetische Standardvorgaben zu erfüllen – und das alles bei mittlerweile kolportierter Bußgeldbewehrung im Bereich von 50.000, — Euro bei Nichterfüllung der gesetzlichen Vorgaben.
Junge Familien haben ihre Immobilien sicher noch nicht abbezahlt und können keine weiteren Kredite aufnehmen. Ältere Menschen können sich den Gang zu ihrem Bankinstitut gleich sparen – sie werden keinen Kredit mehr bekommen.
Das Szenario läuft darauf hinaus, dass sich viele Menschen die Nachrüstung ihrer Wohnungen oder Häuser nicht leisten können und sie werden diese dann verlassen müssen.

Damit wird wertvoller bestehender Wohnraum regelrecht vernichtet!
Wir appellieren deshalb an die Politik:
– Nehmen Sie Abstand von den unmöglichen Vorgaben.
– Lassen Sie uns verhandeln, in welchem Zeitraum und Umfang es machbar sein kann, Deutschland in Hinblick auf Umwelt und Klima voran zu bringen.
– Bedenken Sie, dass unsinnige Vorgaben auch auf den Mietwohnungsmarkt durchschlagen und nicht mehr zu bändigende Szenarien erzeugen werden.
Wir werden den Angriff auf das Eigentum der selbstnutzenden Wohneigentümer so nicht hinnehmen und Mittel und Wege finden, um uns dagegen vehement und so lange wie möglich zu wehren.
Der Eigenheimerverband Deutschland vertritt über 110.000 Mitglieder, die im selbstgenutzten Wohneigentum leben, 75.000 davon in Bayern. Die Hauptaufgabe ist die Interessenvertretung von Personen mit selbst genutztem Wohneigentum gegenüber der Politik. Zu den Leistungen des Verbandes zählt die Beratung rund um Wohnungs-, Haus- und Grundbesitz. Daneben tritt der Verband öffentlich als Experte für Wohn-, Grundstücks- und Bauthemen auf und vertritt so die Interessen seiner Mitglieder.
Schließen Sie sich unserer Gemeinschaft an, werden Sie Mitglied im Eigenheimerverband und unterstützen Sie uns und sich selbst beim Kampf um den Erhalt unserer Häuser und Wohnungen:
Eigenheimerverband Bayern e. V.
Schleißheimer Straße 205 a
80809 München
Telefon: 089 . 452 06 90-0
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Quellen: PublicDomain/de.rt.com/journalistenwatch.com am 11.04.2023
