
2016 entdeckte ein Grabräuber zwei seltsame Mumien, von denen später angenommen wurde, dass sie außerirdischen Ursprungs sind. Im Laufe der Jahre wurden sie mehrfach von Wissenschaftlern untersucht. Neuere Analysen sollen nun beweisen, dass sie Fälschungen sind. Von Frank Schwede
Ein Grabräuber namens Mario Peruano entdeckt 2015 in einer Höhle am Rande der Nazca-Wüste einen leeren Sarkophag. Ein Jahr später kehrt er zurück und findet zwei vertrocknete 60 Zentimeter großen Mumien mit nur drei Fingern und drei Zehen.
Experten vermuteten nach dem Fund, dass die Wesen nicht irdischen Ursprungs sind. Angeheizt wurde die Debatte dadurch, dass die Mumien von dem Journalisten und UFO-Forscher Jaime Maussan im mexikanischen Kongress gezeigt wurden.
Die eigenartigen Wesen verblüfften nicht nur die Parlamentarier, sondern auch viele Menschen, die den Wirbel im Fernsehen und im Internet verfolgt haben.
Eine Frage wichtige Frage stand dabei immer zur Diskussion: Sind die Mumien echt? Einer der ersten, der an ihre Echtheit glaubte, war Dr. José Zalce, ehemaliger Direktor des medizinischen Dienstes der mexikanischen Marine. Gemeinsam mit anderen Experten untersuchte er eine der Mumien.
Unter anderem steckte er eine kleine Kamera in die Mundöffnung einer der Mumien und machte Aufnahmen von etwas, das wie eine Amalgamfüllung aussah. Zalce erklärte gegenüber Reportern der Daily Mail, dass es Spuren zahnärztlicher Eingriffe gäbe, was darauf schließen lasse, dass es sich um biologische Wesen handele. Allerdings widerlegt die Amalgamfüllung die Außerirdischen-Theorie.
Das Team um José Zalce untersuchte auch die Augenpartie und fand ausgetrocknetes Gewebe, das dem inneren Augenmuskel entspricht und etwas, das wie die Überreste des ausgetrockneten Sehnervs entspricht. Zalce erklärte, dass seien klare Beweise, dass die Körper hundertprozentig echt und organischen Ursprungs sind und einst lebendig waren.
Zu diesem Ergebnis kamen später auch Professor Konstantin Korotkov von der Universität in St. Petersburg und die Radiologin und Spezialistin für Computertomographie vom International Biological Systems Institute, Natalya Zaloznaya. Gegenüber IB Times sagte Konstantin Korotkov:
„Jede der kleinen Mumien hat zwei Arme, zwei Beine, einen Kopf, ein Augenpaar und einen Mund. Tomographische Scans zeigen ihre Skelette. Das Gewebe ist biologischer Natur und seine chemische Zusammensetzung weist darauf hin, dass es sich um Menschen handelt… Ihre DNA weist 23 Chromosompaare auf, genau wie wir.“
Mumien nach dem Baukastenprinzip zusammengesetzt?
Andere Wissenschaftler waren von Anfang an anderer Meinung und glaubten, dass die Mumien aus Tier- und Menschengewebe nach dem Baukastenprinzip zusammengefügt wurden. Das berichtete unter anderem auch das Magazin Live Science.
Zu diesem Ergebnis kam auch der Bioanthropologe Dr. Dan Proctor. Gegenüber dem YouTube-Kanal Incredible History erklärte Proctor ausführlich, was ihm an den Mumien auffiel.
Proctor glaubt, dass Hände und Füße der Mumien amputiert und neu zusammengesetzt wurden und der Anthropologe Dr. Joseph Wilson widerlegt das vermeintlich sensationelle Ergebnis früherer der DNA-Analysen.
Laut diesen Analysen würde das bedeuten, es handelt sich bei den Mumien weder um eine unbekannte Spezies noch um einen antiken Fund, sondern um einen offensichtlich vorsätzlich arrangierten Schwindel. Einen eindeutigen Beweis sieht Proctor unter anderem an der Hand von Mumie „Maria.“ Dan Proctor erklärt, was ihm aufgefallen ist:
„Sie sehen die Hand von der Seite des Daumens. Oben an der Hand befindet sich der Handrücken. Hier sieht man Anzeichen der Amputation. Der Pfeil zeigt auf das Trapezbein.
Das Trapezbein ist ein Knochen mit einer Gelenkfläche, die die Abduktion des Daumens ermöglicht. Dadurch kann man greifen. Wenn sie sich das Bild der Hand oben rechts ansehen, die einen intakten Daumen hat, können sie die ungefähre Position erkennen. (…)
Hier ist Marias rechte Hand. Und wir sehen uns wieder den Handrücken an. Sie sehen, dass sie drei Finger hat. Mir ist aufgefallen, als ich mir die Knochen ansah, dass sich in dem mittleren Finger, auf den der Pfeil zeigt, ein Knochen befindet, der dort nicht hinpasst.
Das ist der erste Mittelhandknochen, der eigentlich zu dem Gelenk gehört, das ich gerade markiert habe. Es sieht so aus, als hätten sie sich Mühe gegeben, die Finger zu verlängern, sodass sie länger sind, als man es bei einem Menschen erwarten würde.“
Aber nicht nur mit Marias Händen scheint etwas nicht zu stimmen, auch an ihren Füßen sind Dan Proctor Ungereimtheiten aufgefallen, die auf Manipulation hinweisen. Er erklärt:
„Insbesondere Marias Gelenke ergeben keinen Sinn. Die Mittelfußknochen artikulieren nicht mit eindeutig definierten Gelenkflächen. Sie scheinen alle falsch zusammengesetzt oder verlagert zu sein.
Also, Nummer eins wäre der große Zeh oder der erste Mittelfußknoche. Und Nummer fünf wäre ungefähr da, wo sich der kleine Zeh befindet. Es bleiben noch drei Mittelfußknochen übrig.
Ich denke, es fällt auf, dass da ein riesiger Spalt zwischen den Gelenkflächen ist. Das ist nicht normal. Wenn sie sich das Beispiel ansehen, dass ich rechts auf einem Röntgenbild eines normalen Fußes habe, sind die Spalte sehr klein.
Dort befindet sich eine Gelenkkapsel, die normalerweise für die Schmierung und Polsterung sorgt, aber sie nimmt nicht so viel Platz ein. Diese Knochen sind voneinander getrennt.“
Auffällige Rippenstruktur
Nach eingehender Untersuchung kommt Dan Proctor zu dem Schluss, dass, wenn es sich tatsächlich um echte Wesen derselben Art handeln würde, ihre Körper wie bei allen anderen Arten auf der Erde, also bei Menschen, Hunden, Katzen und Vögeln, zumindest ähnlich aufgebaut sein müssten. Doch das ist laut Proctor Analyse im vorliegenden Fall offenbar nicht so.
Proctor sagt, Marias Hände seien anders geformt als die Hände der zweiten Mumie. „Menschen haben nicht einfach völlig unterschiedliche Handformen“, so Proctor.
Röntgen- und Computertomographie-Aufnahmen einer früheren Analyse zeigen, dass Maria auch eine andere Rippenstruktur hat als das bei gewöhnlichen Menschen der Fall ist. Warum erwähnt Dan Proctor das mit keiner Silbe?
Im oberen Teil ist sie kielförmig mit einer Handvoll halbrunder Rippen, die möglicherweise die inneren Organe wie ein Käfig geschützt haben. Dazu erklärte Natalya Zaloznaya gegenüber RT News:
„Wir sehen deutlich die Konturen der Luftröhre und der Bronchien, des Herzens und seiner Kammern; wir können sogar die Form der Ventile sehen. Wir können auch die Konturen des Zwerchfells, der Leber und der Milz deutlich sehen.“
Auffällig ist auch, dass Proctor verschweigt, dass bei diesen Körpern alle inneren Organe wie Herz, Lunge, Magen und Darm und selbst das Gehirn offenbar noch vollständig vorhanden und in einem recht guten Zustand waren.
Ferner wurde bei den Mumien eine DNA-Analyse durchgeführt, die beweist, dass die Wesen zu 70 Prozent menschlich und zu 30 Prozent unbekannter Herkunft sind, möglicherweise handelt es sich bei dem unbekannten Teil um Tier-DANN – aber nur, wenn wir davon ausgehen, dass es sich tatsächlich um Fälschungen handelt.
Häufig wurde die Behauptung geäußert, dass die Proben möglicherweise kontaminiert waren. Diese Möglichkeit kann auch Anthropologe Dr. Joseph Wilson von der Universität Florida nicht ausschließen. Er sagt:
„Wenn man alte DNA auf herkömmliche Weise analysiert, gibt es jede Menge Verunreinigung. Es gibt einfach keine Möglichkeit, große Mengen an Verunreinigungen zu verhindern.
Es wäre also schockierend, wenn man nicht eine große Menge unbekannter DNA in seiner Probe hätte. Und das, ohne genau zu wissen, worauf getestet wird und wie, ohne das die Testparameter im Voraus festgelegt werden.“
Tatsache ist, dass es nahezu unmöglich ist, außerirdische DNA im Labor zu bestimmen, weil niemand weiß, wie außerirdische DNA zusammengesetzt ist. Dazu sagt Joseph Wilson:
„Selbst wenn dort außerirdische DNA mit einer bestimmten Struktur vorhanden wäre, würden sie sie wahrscheinlich nicht einmal in einem Test wie diesem finden, weil er nicht dafür ausgelegt ist, sie überhaupt zu rekonstruieren.“
Ein Forscher-Team lügt
Interessant an dem Fall ist, dass zwei unterschiedliche Forscher-Teams zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Die zentrale Frage lautet: Warum sollten Professor Konstantin Korotkov und Natalya Zaloznaya gefälschte Analyse-Ergebnisse veröffentlicht haben?
In dem Bericht von Korotkov und Zaloznaya war beispielsweise nicht die Rede davon, dass die Mumien quasi zusammengebastelt wurden. Eine mögliche Erklärung wäre, dass sie Komplizen von Betrügern sind und bestochen wurden.
Andererseits zeigt der Fall Parallelen zum Roswell-Autopsiefilm, in dem vermeintlich geheimes Filmmaterial einer Autopsie eines Außerirdischen gezeigt wurde. Hier stellte sich später heraus, dass der Film lediglich eine, wenn auch für das ungeschulte Auge perfekt inszenierte Fälschung war.
Wer hat ein Interesse daran, die Öffentlichkeit mit derartigen Aktionen hinters Licht zu führen? Aktion, die Summen im dreistelligen Bereich verschlingen, die nur Privatleute und Organisationen mit viel Geld finanzieren können, die aber auf den ersten Blick keinen wirklichen Sinn ergeben, weil nur ein kleiner Teil Interessierter davon erfährt.
Im Fall der Mumien scheint es einen Markt für Fake-Artefakte zu geben, wie ein gewisser „Raul-Pillars of the Pars“ dem Kanal Incredible History verrät.
Raul spricht von rund 20.000 US-Dollar für eine kleine Mumie, die Leute kaufen, weil die damit Gewinne von Leuten erzielen, die bereit sind, für solche Artefakte viel Geld zu bezahlen. Raul spricht gleich von einem „Industriekomplex der Grabräuberei“.
Der Whistleblower behauptet, Grabräuber Mario persönlich getroffen zu haben, der ihm verraten hat, dass jeder vor Ort weiß, dass diese Artefakte nicht echt sind, nur in den USA und anderen westlichen Industrieländer glaubten die Menschen an den Schwindel.
Allerdings ist vor dem Hintergrund der Tatsache, dass wir uns inmitten eines Informationskriegs befinden, noch lange nicht klar, dass dies Informationen von Incredible History tatsächlich stimmen.
Die Nazca-Mumien sind schließlich nicht die einzigen seltsamen Wesen, die in der Vergangenheit entdeckt wurden. Im Jahr 1996 tauchte in dem russischen Dorf Kaolinovy eine ähnliche Kreatur auf.
MTV-Japan veröffentlichte einen Dokumentarfilm darüber. Das Wesen, das die Bezeichnung Alyoshenka-Humanoid erhielt, hatte eine Größe von 25 Zentimeter und verschwand unter seltsamen Umständen, nachdem es den Behörden zu genaueren Untersuchungen übergeben wurde.
Die Finderin, eine gewisse Tamara Prosvirina, wurde kurze Zeit später in eine psychiatrische Klinik eingewiesen und starb drei Jahre später auf mysteriöse Weise bei einem Autounfall, als sie versuchte, aus der Klinik zu fliehen.
Laut der russischen Medizinerin Lyubov Romanowa weist das Wesen mindestens zwanzig anatomische Unterschiede zu einem gewöhnlichen Menschen auf und könnte ein Beweis für eine außerirdische Präsenz auf der Erde sein.
Tatsache ist, dass es eine Gruppe gibt, die mit aller Macht verhindern will, dass die Wahrheit ans Licht kommt. Eine Gruppe, die über sehr viel Macht und vor allem über sehr viel Geld verfügt, um jeden Schwindel zu inszenieren, der nötig ist, um die Öffentlichkeit zu täuschen.
Wissenschaftler und Autoren, die die Wahrheit schreiben, werden diskreditiert, angegriffen, in vielen Fällen müssen sie für die Wahrheit sogar mit ihrem Leben bezahlen.
Ob es sich bei Nazca-Mumien tatsächlich um einen inszenierten Schwindel handelt, muss am Ende wieder jeder für sich entscheiden. Auch wenn die Aussagen der Anthropologen in dem Video schlüssig und glaubhaft klingen, müssen sie nicht wahr sein – auch sie können ein perfekt inszenierter Schwindel sein, bezahlt von jenen Leuten, die nicht wollen, dass die Wahrheit ans Licht kommt.
Mehr über echte und menschengemachte UFOs lesen Sie im Buch „Der Raumfahrt-Schwindel„.
Video.
Quellen: PublicDomain/Frank Schwede für PRAVDA TV am 24.01.2026















Der Raumzeit Baukasten ‚Periodensystem der Elemente‘ … was man doch damit alles für Blödsinn anstellen kann! .. wenn man se kann!